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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 11. - 31. März 2012

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Geschieden? Üble
Trennung? Heute alles nur
Erfahrungswerte!"

(aus: Beth Griffenhagen & Cynthia V. Meyers ""Bei aller Liebe... 72 Haiku", 2012)

 
 
       
   

Kinderlose in der Debatte

FUCHS, Claudia (2012): Das größte Wunder der Welt.
Kinderlosigkeit: Mit 32 trifft sie den Mann ihres Lebens. Als sie 35 ist, wollen sie ein Kind. Aber es klappt einfach nicht. Unsere Autorin erzählt die Geschichte einer großen Hoffnung und eines einsamen Kampfes,
in:
Magazin der Berliner Zeitung v. 31.03.

 
       
   

KAST, Bas (2012): Arme Würstchen.
Wir haben alle Chancen der Welt, wählen aus unzähligen Möglichkeiten aus. Doch Psychologen stellen fest: Glücklich macht uns das nicht. Über die Nebenwirkungen der Freiheit,
in:
Tagesspiegel v. 31.03.

"Obwohl unsere Freiheit und unser Wohlstand in den letzten 35 Jahren praktisch ungebrochen gestiegen sind, hat die Lebenszufriedenheit in Deutschland nachgelassen",

heißt das Lieblingsmärchen unserer Eliten. Angeblich leiden wir alle an Optionsvielfalt. Offenbar ist aber ein falsch verstandener Freiheitsbegriff unserer Eliten das Problem. Die Abwesenheit von direktem Zwang ist eben nicht identisch mit Freiheit. Wer nicht zu den Happy Few der Vermögenden (für die Arbeit kein Zwang ist) oder der Glücklichen, für die ihre Arbeit Selbstverwirklichung bedeutet bzw. die sich durch ihre Arbeit das Leben leisten können, das sie gerne führen möchten, der kann über dieses Optionsvielfaltgelaber unserer Eliten nur lachen.

Fakt ist: Die soziale Ungleichheit hat seit den 1980er Jahren in Deutschland zugenommen, d.h. die Freiheit hat für die Mehrzahl der Menschen in Deutschland abgenommen. Herkunft ist dementsprechend die entscheidende Determinante für ein Leben in Freiheit.

Wir sollten Typen wie Bas KAST, die lediglich über das elitäre Problem der Optionsvielfalt labern und die soziale Ungleichheit in Deutschland ausblenden, in die Wüste schicken.

 
       
   

BARTENS, Werner (2012): Schmerz der Ausgrenzung.
Isolation, Jobverlust und Einsamkeit tun auch körperlich weh,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

LAMB, Charles (2012): Die große Ummünzungsmaschinerie.
Über die Anstarrmethode und andere Scheußlichkeiten: Klage eines Junggesellen über das Betragen verheiratetet Leute,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

200 Jahre vor Christiane Rösinger hat sich bereits der Brite Charles LAMB über die Pärchendiktatur beklagt. Die SZ druckt die deutsche Übersetzung von A Bachelor's Complaint of the Behavior of Married People aus dem Jahr 1811 ab, die nächstes Jahr in einer Essaysammlung erscheint.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Tagesthema: Student 2012

PREUß, Roland (2012): Es hilft ja nichts.
Die Gehaltsunterschiede zwischen den klassischen Abschlüssen und dem Bachelor sind minimal - aber das ist kein Trost,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

OSEL, Johann (2012): Wenigstens weg von der Straße.
In ihrer Not reaktivieren die Hochschulen pensionierte Professoren und motzen jeden nur denkbaren Raum zum Hörsaal auf,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

MATZIG, Gerhard (2012): 2,33.
Wahnsinn "Übertritt": Wer schafft es auf das Gymnasium? Viertklässler werden derzeit irre, Eltern hysterisch und Lehrer laut,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

SÜDDEUTSCH ZEITUNG-Thema: Der unbekannte Nachbar

KÄPPNER, Joachim (2012): Mensch, Nachbar.
Nach zwölf Jahren besucht SZ-Autor Joachim Käppner zum ersten Mal den Mann von gegenüber. Er trifft einen gar nicht so fremden Menschen. Und auf eine verwandte Welt, ein paar Türen weiter,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

BMFSFJ (2012): Familienpolitik und Fertilität: demografische Entwicklungen und politische Gestaltungsmöglichkeiten.
Monitor Familienforschung, Ausgabe 27,
in:
bmfsfj.de, März

Die aktuelle familienpolitische Selbstdarstellung des Bundesfamilienministeriums (hier als PDF-Datei downloadbar) bezieht sich bei der Geburtenentwicklung in Deutschland nicht mehr auf die bislang dominierende nationalkonservative Position, sondern macht sich die fortschrittliche Position des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zu eigen, die von einer höheren Geburtenrate in der jüngeren Generation ausgeht:

"Die Studien zeigen, dass die um den Tempo-Effekt korrigierte Geburtenrate bei etwa 1,6 Kindern pro Frau liegt (vgl. European Commission 2010: 32, Goldstein/Kreyenfeld 2011). Das bedeutet, dass Frauen in Deutschland aktuell im Durchschnitt etwa 1,6 Kinder bekommen (gleichermaßen in West- wie Ostdeutsch-land). Es gibt sogar erste Hinweise darauf, dass Frauen, die in den 1970er-Jahren geboren wurden, im Durchschnitt wieder mehr Kinder bekommen als die in den 1960er-Jahren geborenen Frauen."

 
       
   

Felix  Denk & Sven von Thülen - Der Klang der Familie

BARTELS, Gerrit (2012): Als Gott ein DJ war.
Pop und Gesellschaft: Die Subkultur, die Deutschland verändert hat: Das Buch "Der Klang der Familie. Berlin, Techno und die Wende" folgt den Spuren der Technoszene, in dem es die Erinnerungen der Protagonisten zu einer großen oral history montiert,
in:
Tagesspiegel v. 30.03.

 
       
   

Das Single-Dasein in Japan

HIJIYA-KIRSCHNEREIT, Irmela (2012): Ohne Zukunft glücklich.
In Japan macht ein soziologisches Buch Furore, das auf die Krise der Gegenwart eine lebenskluge Antwort zu geben scheint,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 30.03.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

RUNGE, Heike Karen (2012): Feldstudien der Liebe,
in:
Jungle World Nr.13 v. 29.03.

 
       
   

MYRRHE, Anke (2012): Zuversichtlich, aber unter Druck.
Deutsche Jugendliche blicken optimistisch in die Zukunft – mit Ausnahme der sozial Benachteiligten,
in:
Tagesspiegel v. 29.03.

 
       
   

NIEMANN, Julia (2012): Der ist doch noch gut.
Späte Väter: Knirschende Knie, kurzer Atem - trotzdem werden viele Männer mit 60 Vater. Was das für Konsequenzen hat - und was es für Kinder heißt, mit Opa-Papas aufzuwachsen,
in:
TAZ v. 28.03.

 
       
   

URSCHEL-SOCHACZEWSKI, Florian (2012): Bei gleicher Leistung mies benotet.
Studie zu Zensuren in der Schule: Kinder aus bildungsfernen Familien haben es in ihrer Schullaufbahn doppelt schwer: Lehrer geben ihnen bei gleicher Leistung häufig schlechtere Noten als Schülern höherer Schichten. Und die Eltern bremsen ihren Weg aufs Gymnasium,
in:
Tagesspiegel v. 28.03.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

BEHRENDT, Eva (2012): Lob der Clique.
Die Berliner Musikerin und Autorin Christiane Rösinger hat ein Buch geschrieben, das ein große Thema relativiert: "Liebe wird oft überbewertet" heißt es. So hieß vor vielen Jahren auch schon einmal ein Song der Frauenband Lassie Singers - die Sängerin der Band war Christiane Rösinger,
in:
DeutschlandRadio v. 27.03.

 
       
   

Bernd Cailloux - Gutgeschriebene Verluste

SCHÄFER, Andreas (2012): Als die Goltzstraße Weltzentrum war.
Arbeitet hier überhaupt irgendjemand? Mit "Gutgeschriebene Verluste" hat Bernd Cailloux einen raffinierten Berlin-Roman geschrieben - der weit über Berlin hinausgreift,
in:
Tagesspiegel v. 27.03.

 
       
   

PENNEKAMP, Johannes (2012): Suche nach der Glücksformel für die Liebe.
Liebesglück im Netz: Millionen Singles suchen ihren Traumpartner auf Online-Portalen und geben viel Geld dafür aus. Mathematische Formeln sollen helfen, den Richtigen zu finden. Doch Forschern zufolge bringt das wenig,
in:
Handelsblatt Online v. 26.03.

 
       
   

Kinderlose in der Debatte

ROLLMANN, Annette (2012): Kinderlose sollten höhere Abgaben zahlen.
Mehrere junge CDU-Politiker forderten kürzlich eine Sonderabgabe für Kinderlose, um die Sozialkassen zu stabilisieren. "Unfair und reaktionär" sei dieser Vorschlag, hieß es aus der Opposition. Dabei ist das Konzept eine gute Idee,
in:
DeutschlandRadio v. 26.03.

 
       
   

Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

RICHTER, Peter (2012): Wenn noch mal jemand Gentry sagt.
Guggenheim lässt sich aus Kreuzberg vergraulen, die BMWs cruisen weiter: Aus Angst vor Aufwertung und Vertreibung wird der Ton in den Städten rauher. Jagdszenen aus Berlin. Denn anderswo ist es jetzt schon zu teuer,
in: Fr
ankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.03.

 
       
   

DRIBBUSCH, Barbara (2012): Wenn das Licht anbleiben soll.
Prickeln: Laut einer Studie haben Frauen über fünfzig relativ häufig Sex. Unsere Autorin bezweifelt das. Sie hat sich umgehört. Bei ihren Freundinnen,
in:
TAZ v. 24.03.

 
       
   

SIEMS, Dorothea (2012): Geschwister sind gut für Charakter und Entwicklung.
Meinung: Die Ein-Kind-Familie ist auf dem Vormarsch. Ohne Sandwich-Kinder und Nesthäkchen wird die Gesellschaft eintönig. Denn wenig prägt die Menschen so wie die Geschwister,
in:
Welt Online v. 23.03.

 
       
   

JEGES, Oliver (2012): Generation Maybe.
Wir 20- bis 30-Jährigen sind eine Generation ohne Eigenschaften. Gut ausgebildet, aber ohne Plan, ohne Mut, ohne Biss. Weil alles möglich ist, sind alle heillos überfordert. Ein Bekenntnis,
in:
Welt v. 23.03.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

STREICH, Juliane (2012): Stürzt die Pärchendiktatur!
Vor 20 Jahren sagte Christiane Rösinger den Pärchen musikalisch den Kampf an: "Verpisst euch, keiner vermisst euch". Jetzt lässt sie die schriftliche Fortsetzung folgen,
in:
Freitag Nr.12 v. 22.03.

 
       
   

BREUER, Ingeborg (2012): Vom Kinderwunsch zum Kind.
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demografie: Die Geburtenrate in Deutschland bleibt hinter dem Kinderwunsch insbesondere deutscher Frauen zurück. Doch je nach Berechnungsmethode der Geburtenrate ist nicht zwangsläufig ein demografisches Problem zu erwarten,
in:
DeutschlandRadio v. 22.03.

 
       
   

ROHLOFF, Juliane & Bernhard GÜCKEL (2012): In welchen Lebensformen leben die "Jungen Alten?"
Eine Analyse der Entwicklung zwischen den Jahren 1991 und 2010 auf der Basis des Mikrozensus,
in: Bevölkerungsforschung aktuell, Heft 2
v. 21.03.

 
       
   

DPA/TMN (2012): Alleine unter Pärchen.
Freundschaft: Haben viele aus der Clique einen Partner, verändert das die Gruppendynamik. Singles fühlen sich dann schnell überflüssig. Statt an sich selbst zu zweifeln, sollten sie lieber ihren Freundeskreis erweitern,
in:
Kölner Stadt-Anzeiger Online v. 21.03.

 
       
   

AREND, Ingo & Stefan REINECKE (2012): "Wir müssen die Jets auf den Boden holen".
Klassengesellschaft: "Im Finanzkapitalismus kehren vormoderne Sozialformen wieder", sagt der Soziologe Sighard Neckel. Wer reiche Eltern hat, wird reich, wie im Feudalismus. Gegen die Herrschaft der globalen Finanzelite hilft nur eine neue Wirtschaftsethik,
in:
TAZ v. 21.03.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

HAUSBICHLER, Beate (2012): Liebe wird oft überbewertet.
Christiane Rösinger hat in ihren Liedern schon oft darauf hingewiesen - Jetzt legt sie mit ihrem neuen Buch Fakten und Beobachtungen zur Untermauerung dieser These vor,
in:
Standard v. 20.03.

 
       
   

SOP (2012): "Stern" startet Ableger für ältere Zielgruppe,
in:
Tagesspiegel v. 20.03.

 
       
   

NIETHAMMER, Lena (2012): Wenn das Alleinsein plötzlich weh tut.
Singleleben bedeutet Freiheit: Doch irgendwann ist die Sehnsucht nach einem Partner zurück - vier Protokolle über diesen Moment,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 19.03.

 
       
   

LAUDENBACH, Peter (2012): "Den König kann man köpfen".
Soziologie der Macht: Kein Führer ohne Geführte. Im Interview spricht der Soziologe und Kulturanalytiker Dirk Baecker über Machthaber und Mitmacher,
in:
Tagesspiegel v. 19.03.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

BEHRENDT, Eva (2012): Der Elan des Alleinseins.
Produktivkraft: Sie ist eine Berliner Institution: Christiane Rösinger, Musikerin, Sängerin, Betreiberin eines Plattenlabels. Mit einer Lesereise stellt sie ihr neues Buch "Liebe wird oft überbewertet" vor,
in:
TAZ v. 17.03.

 
       
   

BROST, Marc & Elisabeth NIEJAHR (2012): Vater, Mutter, Geld.
Die staatliche Familienpolitik kostet viel und hilft dafür zu wenig. Doch Schwarz-Gelb wagt keine Inventur,
in:
ZEIT Nr.12 v. 15.03.

 
       
   

Ralf Bönt - Das entehrte Geschlecht

SOBOCZYNSKI, Adam (2012): Lasst mich mit eurem Geschlecht in Ruhe!
Warum uns das Gerede von weiblicher und männlicher Befindlichkeit verdummt,
in:
ZEIT Nr.12 v. 15.03.

REENTS, Edo (2012): Das Ich als Unverschämtheit.
Autorschaft: Erst kamen sie uns mit ihren Krankheiten und Familienangelegenheiten, jetzt mit ihrem Geschlecht und ihrer Sexualität - über die neuere Autoren-Angewohnheit, "ich" zu sagen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.03.

 
       
   

AKRAP, Doris (2012): "Das muss man erst mal hinkriegen".
Bestseller: Zur Buchmesse ein Gespräch mit Robert Koall, Freund des krebskranken Autors Wolfgang Herrndorf, über "Tschick", "Sand" und die deutsche Kritik,
in:
TAZ v. 15.03.

 
       
   
WELTWOCHE-Titelgeschichte: Hilfe, meine Oma ist schwanger.
Kinder für alle: Wo sind die Grenzen?

GUT, Philipp & Alex REICHMUTH (2012): Kinder für alle.
Im Kanton Graubünden hat eine 66-jährige Frau Zwillinge zur Welt gebracht – dank moderner Fortpflanzungsmedizin. Dass Omas Mütter werden, liegt im Trend. Was heisst das für die Kinder? Wo liegen die Grenzen?
in:
Weltwoche Nr.11 v. 15.03.

 
       
   
MAGAZIN-Titelgeschichte: Wer passt zu wem?
Online-Partnerbörsen setzen auf Persönlichkeitstests. Doch reicht das für eine glückliche Beziehung?

AUST, Michael (2012): Der Algorithmus der Liebe.
Können Partnerbörsen über Persönlichkeitstests herausfinden, wie gut zwei Menschen zueinander passen? Eine Studie sagt: Nein,
in:
Magazin des Kölner Stadt-Anzeiger v. 14.03.

AUST, Michael (2012): "Wir sind ja keine Hellseher".
Ob die Chemie stimmt, weiß kein Algorithmus, erklären die Anbieter,
in:
Magazin des Kölner Stadt-Anzeiger v. 14.03.

 
       
   

Der Kaffeesatzleser fordert: Bestrafung der Kinderarmen statt Familienpolitik

SPAHN, Jens (2012): Die Kinder der anderen.
Eine Gesellschaft, in der bald jeder Dritte älter als sechzig ist, muss über die Lastenverteilung in Pflege und Rente neu nachdenken. Doch gerade dieses Nachdenken scheuen wir, sowohl in individueller wie in gesamtgesellschaftlicher Form. Wir denken, es sei noch Zeit. Doch das stimmt nicht,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.03.

Wer heute wie Jens SPAHN (Jahrgang 1980, 865.789 Geborne) die Babyboomer auf die Anklagebank setzt, der könnte ganz schnell selber als Babyboomer auf der Anklagebank sitzen, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge der nuller Jahre (z.B. Jahrgang 2009, 665.126) im Jahr 2050 an der Macht sind.

Eines der Lieblingsmärchen der Generationengerechten lautet: Die Alten des Jahres 2050 seien heute schon geboren, weswegen die  zukünftige Bevölkerungsentwicklung bereits feststeht. Sie verschweigen jedoch, dass die andere Seite der Gleichung im Ungewissen liegt. Von den Vorhersagen zur Geburtenentwicklung des nationalkonservativen Bevölkerungswissenschaftlers Herwig BIRG ist bereits nach 7 Jahren nicht mehr viel übrig geblieben.

Der angebliche Generationenvertrag ist ein Konstrukt der katholischen Soziallehre, auf den sich SPAHN bezieht. Der Vatikan, der hinter dieser ganz und gar uneigennützigen Lehre steht, ist aber das beste Beispiel, wie es ein Staat der Kinderlosen zu großem Reichtum bringen kann. Der "Generationenvertrag" ist zudem auf ein geschlossenes System gemünzt, wogegen moderne Gesellschaften offene Systeme sind.

Tatsächlich ist das Sozialversicherungssystem nicht in erster Linie von der Anzahl des Nachwuchses abhängig, sondern von Beitragszahlern und dem Produktivitätsfortschritt des Wirtschaftssystems. Der Soziologe Karl Otto HONDRICH hat eindrucksvoll bewiesen, dass unsere Gesellschaft erstaunlich unabhängig von der Kopfzahl geworden ist.

Antimodernisten wie SPAHN hängen romantischen Vorstellungen von einer Vergangenheit nach, die es so nie gegeben hat.

Wer wie SPAHN die Spaltung der Gesellschaft in Eltern und Kinderlose betreiben möchte, der darf sich nicht wundern, wenn Kinderfreie wie Nicole HUBER im Gegenzug fordern, dass Eltern, deren Kinder später  Straftäter oder Sozialhilfeempfänger werden bzw. aus sonstigen Gründen keine Beiträge zahlen zur Kasse gebeten werden sollen. Eine solche Ökonomisierung des Sozialen, in der Elternschaft analog zum Beruf als Leistung verstanden würde, ist zwar nur ein Gedankenspiel, zeigt aber, wohin solche Diskussionen führen.

 
       
   

BARTELS, Gerrit (2012): Klare Kante.
Feridun Zaimoglu wird in Leipzig mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Eine Begegnung mit dem in der Türkei geborenen, in Kiel lebenden Schriftsteller,
in:
Tagesspiegel v. 14.03.

 
       
   

Annette Pehnt - Chronik der Nähe

MAGENAU, Jörg (2012): Frühe Leiden, spätes Echo.
Annette Pehnt untersucht in ihrem Familienroman "Chronik der Nähe" weibliche Erfahrungen und wie sie von Generation zu Generation weitergegeben werden,
in:
Tagesspiegel v. 14.03.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

MEIER, Kerstin (2012): Pärchen sind wie Parasiten.
Christiane Rösinger tritt an zum Kampf gegen den Beziehungs-Terror,
in:
Literaturbeilage der Berliner Zeitung v. 13.03.

 
       
   

GESELLENSETTER, Catrin (2012): Kein Cent für den verlorenen Sohn.
Deutschland ist ein Volk von Erben. Doch immer häufiger gönnen Eltern den Kindern ihr Geld nicht. Was rechtlich möglich ist,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 13.03.

 
       
   

Christian Kracht - Imperium

KNIPPHALS, Dirk (2012): Das wilde Leben darf draußen bleiben.
Kofferpacken: Vor der Buchmesse: Einige Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb und verschiedenen Ansätzen, ihn zu kritisieren,
in:
TAZ v. 12.03.

 
       
   

Ralf Bönt - Das entehrte Geschlecht

FESSMANN, Meike (2012): Wofür Männer und Frauen gemeinsam kämpfen sollten.
Neoliberales Zeitalter: Feministinnen und Anti-Feministen haben die falschen Feindbilder. Beide Geschlechter sollten gemeinsam dafür streiten, dass sich Beruf und Familie vereinbaren lassen und das Privatleben nicht weiter verkümmert,
in:
Tagesspiegel v. 11.03.

 
       
   

ENKE, Julia (2012): Lasst uns die Systemfrage stellen.
Was uns die Bücher dieses Frühjahrs erzählen: Die Terrorzelle der Gegenwart ist das Büro. Und eine Flucht daraus ist in der Welt, in der wir heute leben, unmöglich
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.03.

"Wer in der letzten Zeit den Eindruck hatte, das Angestelltenbüro sei vom Aussterben bedroht, es sei altmodisch und over, weil die jungen Kreativen der digitalen Boheme sich über den »unflexiblen Menschen« erhoben und die postbürokratische Ordnung jenseits der Festanstellung ausriefen, der wird jetzt ohne jede Romantik in die Normalität des Büroalltags zurückkatapultiert",

schreibt ENKE in ihrer Sammelrezension der Bücher Leben im Büro von Christoph BARTMANN, Freuden und Mühen der Arbeit von Alain de BOTTON, Im Kasten von Jens Sparschuh und Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen von Thomas von STEINAECKER.

 
       
 

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Zu den News vom 04. - 10. März 2012

   
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