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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. - 31. März 2013

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Die späte Mutterschaft ist technologisch möglich, aber ist sie auch erwünscht? Das Unbehagen an der Reproduktionsmedizin

"Kaum ein Bereich der Medizin provoziert so viel Unbehagen, wirft so viele rechtliche und moralische Fragen auf wie die Reproduktionsmedizin. Warum dürfen in Deutschland Männer ihren Samen spenden, Frauen aber nicht ihre Eizellen? Wie viele Stunden nach der Befruchtung ist ein Embryo ein schützenswertes menschliches Leben? Dürfen Paare eine Leihmutter engagieren? Und dürfen sie ihr ungeborenes Kind auf eine Behinderung untersuchen und gegebenenfalls abtreiben lassen? Die Wissenschaft kann mehr, als viele Menschen ethisch gutheißen wollen; für die Ärzte ist es oftmals ein Dilemma.
Beim Social Freezing stellen sich andere Fragen: Wie alt darf eine Frau sein, um noch schwanger zu werden? 54, wie die Sängerin Gianna Nannini? Die meisten würden das wohl verneinen, aber müsste man dann nicht auch für Männer eine Altersgrenze setzen, bis zu der sie noch Vater werden dürfen?
Vor allem geht es aber um die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Technologie: Deutschland ist bekannt für seine niedrigen Geburtenzahlen. Vor allem gut ausgebildete Frauen werden immer später Mütter oder sie bleiben, wie jede Vierte von ihnen, ihr Leben lang kinderlos. Mit einer Fruchtbarkeitsvorsorge wie dem Social Freezing könnte sich das ändern. Was aber passiert, wenn es tatsächlich zur Massenbewegung wird, zum Normalzustand wie die Pille? Dann könnte die natürliche Schwangerschaft erst recht zum Problem werden. Wenn eine junge Frau mit Anfang 30 Mutter werden will, könnte sie sich die Frage gefallen lassen müssen, warum sie ihre Eizellen nicht einfach einfrieren lässt. Vielleicht bietet der Chef sogar eine Kostenübernahme an.
Natürlich ist es fraglich, ob die Mehrheit der Frauen das überhaupt will: erst mit 40 Kinder zu bekommen. Ist es nicht vielmehr ihr Umfeld, die von Männern bestimmte Arbeitswelt, die das von ihnen verlangt?"
(Christoph Cadenbach im SZ-Magazin vom 8. März 2013)

 
 
       
   

Byung-Chul Han - Agonie des Eros

FEDRAU, Sophie (2013): Die Krise des Eros.
Gespräch: Der Philosoph Byung-Chul Han spricht bedacht. Aber er ereifert sich - über das Verschwinden des Anderen und den Terror der Intimität. Er wünscht sich das Pathos der Distanz,
in:
TAZ v. 30.03.

 
       
   

MARTIN, Ralph (2013): Geht aufs Land, darauf kommt's jetzt an.
Gentrifizierung: Die Stadt kann keine Avantgarde sein - viel zu teuer. Trend ist nicht Berlin, sondern das Umland der Hauptstadt,
in:
TAZ v. 30.03.

 
       
   

FANIZADEH, Andreas (2013): Als Kölner noch Kölner waren.
Leuchten der Menschheit: Das ist aber nicht alright: Diedrich Diederichsen und "Das Buch. Spex. 331/3 Jahre Pop",
in:
TAZ v. 30.03.

 
       
   

PLARRE, Plutonia (2013): "Ungefähr jeder Vierte bleibt".
Migration: Der Sozialwissenschaftler Andreas Kapphan über die stärkere Zuwanderung aus Ländern Südeuropas und die Berliner Willkommenskultur,
in:
TAZ Berlin v. 30.03.

 
       
   

WIERTH, Alke (2013): Von Kindern kalt erwischt.
Schulplatznot: In Berlin steigt die Kinderzahl schneller als erwartet. In manchen Bezirken platzen die Grundschulen schon aus allen Nähten. Schnelle Hilfe ist aber nicht in Sicht,
in:
TAZ Berlin v. 28.03.

"Die Senatsbildungsverwaltung musste ihre Prognose über die Schülerzahlentwicklung von 2012 auf 2013 allein für Grundschüler um gut 19.000 nach oben korrigieren. Insgesamt wird die Schülerzahl in Berlin nach der neuen Prognose bis 2020 um gut 12 Prozent steigen: von 289.152 auf 325.630. Noch vor einem Jahr hatte die Verwaltung einen Anstieg in diesem Zeitraum auf nur 300.000 erwartet. (...). Der unerwartete Anstieg der Schülerzahlen sei der »außerordentlich positiven Bevölkerungsentwicklung seit der Erstellung der letzten Prognose im Jahr 2008« zu verdanken, heißt es aus der Senatsbildungsverwaltung.",

berichtet Alke WIERTH. Während neoliberale Kaffeesatzleser von gleich bleibenden Geburtenzahlen bis 2060 ausgehen, sieht die Realität schon heute ganz anders aus. Die Bevölkerungsvorausberechnungen der letzten Jahrzehnte waren das Papier nicht wert, auf denen sie geschrieben standen. Inzwischen kritisiert auch Joshua GOLDSTEIN, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, die Prognosepraxis in Deutschland.  

 
       
   

MESSMER, Susanne (2013): Wedding ist Wedding.
Erst kamen die Künstler, dann die Galerien, die schicken Läden, teuren Wohnungen. Doch so schnell geht der Wedding nicht verloren,
in:
TAZ v. 28.03.

 
       
   

Freitag-Wochenthema: Das Geheimnis der Liebe.
Warum wir über unsere Affären nicht reden können

ROEDIG, Andrea & Jana HENSEL (2013): Schweigen ist Gold.
Doppelmoral: Kaum jemand glaubt noch an Treue. Aber nur wenige können über ihre Affären reden. Warum ist das so?
in:
Freitag Nr.13 v. 27.03.

 
       
   

PANY, Thomas (2013): Fitter zu Dritt?
Familien: Doppelverdiener mit einem Kind als neues Ideal,
in:
Telepolis v. 27.03.

 
       
   

CHARIM, Isolde (2013): Der Markt frisst seine Kinder.
Die Erosion des Wohlfahrtsstaats höhlt auch den Status des Rechtssubjekts aus. Es bleibt der Homo Oeconomicus,
in:
TAZ v. 26.03.

 
       
   

MÜHL, Melanie (2013): Heimatlos in den eigenen vier Wänden.
Mobilität und Wohnen: Du sollst nicht bleiben! So lautet das erste Gebot unserer auf Mobilität fixierten Gesellschaft. Jetzt erreicht es unsere Wohnzimmer. Der Trend geht vom Zuhause zum flexiblen Zwischenlager,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.03.

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Gesellschaftliche Zusammenhänge

FRIEDRICHS, Julia (2013): Die Kluft.
Was Deutschland teilt,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.13-14 v. 25.03.

DYK, Silke van (2013): In guter Gesellschaft?
Wandel in den Randzonen des Sozialen,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.13-14 v. 25.03.

"Ökonomisierung und Deregulierung, Privatisierung und Prekarisierung, Aktivierung und Entsicherung sind prominente Stichworte, welche diese Wandlungsprozesse einfangen. Zugleich tritt an die Stelle der gesellschaftlichen Einengung des Normalitätsfeldes auf den »männlich-autochtonen Familienernährer« in der fordistischen Industriegesellschaft ein zunehmend »flexibler Normalismus«, durch den die Normalitätsgrenzen in Bewegung geraten: Soziale Kämpfe vormals ausgeschlossener Gruppen haben zu dieser Entwicklung ebenso beigetragen wie neu akzentuierte Verwertungsinteressen. Frauen, Migrantinnen und Migranten, aber auch gesunde »junge Alte« finden Einlass in die durchlässiger gewordenen Zonen des »Normalen«, ohne dass deshalb strukturelle Ungleichheit, Rassismus, Sexismus oder Ageism überwunden wären. Zugleich produziert jede Ausweitung des Normalitätsfeldes neue Ausschlüsse, und die Grenzen des (»normalen«) Sozialen werden neu vermessen. Diesen dynamisierten »Grenzregimen« des flexiblen Kapitalismus gilt das Augenmerk dieses Beitrags", erläutert Silke van DYK ihr Anliegen.

 
       
   

VOSS, Julia (2013): Steinzeit für immer.
Männer sind Jäger, Frauen Sammler? Was für ein Unsinn. Warum sich das Bild verändern muss, das wir uns von unseren Urahnen machen - und von der Rolle von Frau und Mann,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.03.

 
       
   

FRITZEN, Florentine (2013): Böses Betreuungsgeld,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.03.

 
       
   

Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

BERENDSEN, Eva (2013): Bart, aber herzlich.
Von Hippies und Hipstern: Wir fahren nach Portland in Oregon, wo das alte Amerika auf eine junge Subkultur trifft,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.03.

Ist der Hipster eine Erfindung von Reiseführern, Reiseveranstaltern und Stadtmarketing? Müsste man nicht schon von Gentrifizierungsindustrie sprechen, deren Sache die symbolische Gentrifizierung ist? Ist Subkultur nichts anderes als die Keimzelle des globalen Mainstreams? Und ist das noch Journalismus oder schon längst reine PR?

 
       
   

KAISER, Lena (2013): Gentrifizierung von oben.
Stadtentwicklung: Am Samstag öffnet die Internationale Bauausstellung (IBA) in Hamburg ihre Tore. Die Aufwertung, die die Stadt heute in anderen Vierteln bremsen will, wird hier bis zum 3. November gefeiert,
in:
TAZ Nord v. 23.03.

 
       
   

FEDDERSEN, Jan (2013): Sein schräges Beharrungsvermögen.
Kritik: Felix Haslers Buch "Neuromythologie" ist ultraklug. Es verstört die Richtigen. Eine Begegnung in Berlin,
in:
TAZ v. 23.03.

 
       
   

Fernbeziehungen - Wie der veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt

BERNARD, Andreas (2013): In weiter Ferne, so nah.
Skype wird zehn Jahre alt. Seit es die kostenlosen Videotelefonate gibt, sind Fernbeziehungen nicht mehr dasselbe: Die Entfernungen scheinen zu schwinden, Paare teilen mehr Alltag. Verändert Skype vielleicht sogar unsere Gefühle?
in:
SZ-Magazin Nr.12 v. 22.03.

 
       
   

Die Studie "Alterssicherung, Arbeitsmarktdynamik und neue Reformen: Wie das Rentensystem stabilisiert werden kann" in den Medien

WURZBACHER, Ralf (2013): "Und solche Leute beraten die Politiker…".
Bertelsmann-Stiftung frisierte Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung – und wurde dabei erwischt. Gespräch mit Gerd Bosbach,
in:
junge Welt v. 22.03.

 
       
   

AYBECK, Can M. u.a. (2013): Heiratsmigration in die EU und nach Deutschland – ein Überblick,
in:
Bevölkerungsforschung aktuell Nr.2 v. 22.03.

 
       
   

MPIDR (2013): Endgültige Geburtenraten werden steigen.
Neue Vorausberechnung: Die Zeit sinkender Kinderzahlen pro Frau in entwickelten Ländern geht zu Ende. Auch in Deutschland wird die Rate wieder wachsen,
in:
Pressemitteilung des Max-Planck-Institut für demografische Forschung  v. 21.03.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

POLENZ, Ruprecht (2013): Auf den Zusammenhalt kommt es an.
Das Steuersplitting soll alle Menschen belohnen, die füreinander einstehen. Dennoch kann man Ehe und Familie besonders fördern,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 21.03.

"Das Ehegatten-Splitting (...) ist (...) die Kehrseite der gegenseitigen Unterhaltspflicht von Ehepartnern. Eine Abschaffung des Ehegatten-Splittings würde Unverheiratete besser stellen und damit einen materiellen Anreiz bieten, nicht zu heiraten",

rechtfertigt der CDU-Abgeordnete die steuerliche Förderung der kinderlosen Ehe.

 
       
   

Mark Greif u.a. - Hipster: eine transatlantische Debatte

IPPOLITO, Enrico (2013): Der Schuldige.
Geist: Wer macht die Miete teuer? Der Hipster. Wer macht den Fußball kaputt? Der Hipster. Wer behält immer die Mütze auf? Der Hipster. Über den idealen Sündenbock,
in:
TAZ v. 21.03.

 
       
   

Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

THIESEN, Andreas (2013): Die Kritik aufwerten!
Gentrifizierungskritik ist vielerorts notwendig, differenziert ist sie aber selten. Ökonomischen Fehlentwicklungen sollte nicht mit Kulturalismus begegnet werden,
in:
Jungle World Nr.12 v. 21.03.

 
       
   

WINKLER, Thomas (2013): Benutzt wie eine Toilette.
Recht auf Faulheit: Ist Berlin zu billig, um relevante Kunst hervorzubringen? Zieht die angebliche Hauptstadt des Kreativen nur verbummelte Nichtstuer an?
in:
TAZ v. 20.03.

 
       
   

YAGHOOBIFARAH, Hengame (2013): Ich möchte lieber kein Teil einer Männerbewegung sein.
Rollenbilder: Die Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung fragte: "Wann ist ein Mann ein Mann?" - und stieß recht rasch an ihre Grenzen,
in:
TAZ v. 18.03.

YAGHOOBIFAREH kritisiert, dass auf einer Tagung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung "Männlichkeit vor allem auf Heterosexualität und Reproduzierbarkeit" beschränkt wurde:

"Der Titel der Tagung lautete »Man wird nicht als Mann geboren.« Inhaltlich treffender wäre gewesen: Man wird als weißer, heterosexueller Mann in bürgerliche Verhältnisse geboren, möchte sich dafür nicht rechtfertigen und gibt sich Mühe, dass es in den nächsten Generationen so bleibt."

 
       
   

PÖTZSCH, Olga (2013): Wie wirkt sich der Geburtenaufschub auf die Kohortenfertilität in West und Ost aus?
in: Wirtschaft und Statistik, Heft 2

 
       
   

BÖS, Nadine & Corinna BUDRAS (2013): Warteschlange vor der Krippe.
Beruf und Familie: Viele Eltern hängen in der Luft: Ab August haben sie Anspruch auf einen Krippenplatz, doch vielerorts ist keiner in Sicht. Bei Klagen winkt Schadensersatz. Für die Rückkehr in den Beruf hilft das wenig,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.03.

 
       
   

BAUREITHEL, Ulrike (2013): Geschichte ist ein Männerfach.
Wiederbegegnung: Die Historikerin Karin Hausen wird 75. Sie ist eine Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung. Was sie thematisierte, treibt feministische Forscherinnen bis heute um,
in:
TAZ v. 16.03.

 
       
 

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Zu den News vom 10. - 15. März 2013
 

   
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