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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 26. - 31. Mai 2012

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Die Generation Golf/Ally erwacht aus ihrer Staatsvergessenheit

"Weil ich - so wenig wie ein Kind die Schutzmaßnahmen der Eltern wahrnimmt - die Schutz- und Sicherungssysteme nicht wahrnahm, die der Staat über mir spannte, war mir auch meine eigene Abhängigkeit von diesen Systemen nicht bewusst. Ich hielt mich in meinen Ansichten, Zielen und Wünschen für ein unabhängiges, freies Individuum, das die Kraft und die Verpflichtung besaß, sein grandioses Selbst zu verwirklichen. Ich hatte wenig Ahnung davon, dass mir all das nur durch die Entwicklung der Gesellschaft möglich gemacht worden war. Es war mir nicht bewusst, dass ich »staatsbedürftig« war. Offenbar gibt es so etwas wie eine kollektive Vergesslichkeit der Tatsache, dass unsere Umwelt von uns selbst gemacht wird. Wir bemerken den Wohlfahrtsstaat nur dann, wenn er Steuern eintreibt oder Leistungen gewährt oder verweigert. Oder als bedrohlicher Machtapparat in Erscheinung tritt.
(...).
Diese »Staatsvergessenheit« hat sich bei mir erst in dem Moment geändert, als der langsame Rückzug des Staates mein Privatleben unangenehm berührte, weil dieser Rückzug nämlich Lücken hinterließ, die ich selbst schließen musste - und immer noch muss. (...).
Erst jetzt fange ich an, mich für die wohlfahrtsstaatliche Ordnung zu interessieren, in der ich aufgewachsen bin. Und fange an, mir die Augen zu reiben vor Staunen. Mir ist klar geworden, warum Pierre Bourdieu diesen Staat als »kulturelle Errungenschaft« bezeichnet."
(aus: Kathrin Fischer "Generation Laminat", 2012, S.37f.)

 
 
       
   

SCHMOLLACK, Simone (2012): Eine schöne Vorstellung.
Kita-Ausbau: Tagesmütter hier, KfW-Millionen dort: Ein Jahr, bevor das Recht auf einen Kitaplatz in Kraft tritt, legt Familienministerin Kristina Schröder ihr Programm vor,
in:
TAZ v. 31.05.

 
       
   

BURY, Mathias (2012): Die Kinder der Häuslesbauer kehren zurück.
Bevölkerungsentwicklung: Stuttgart wächst wieder, im vergangenen Jahr sogar kräftig. Um 7100 Personen auf 573 000 hat die Zahl der Bewohner 2011 zugenommen – das ist ein Plus wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr,
in:
Stuttgarter Zeitung Online v. 31.05.

 
       
   

SEIBT, Gustav (2012): Geheimnis einer Fiebersenkung.
Moderate Inflation? Das heißt: Halbes Geld für Babyboomer,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.05.

 
       
   

HETTCHE, Thomas (2012): Wahre Literatur ist rücksichtslos.
Die Notwendigkeit des Buches: Die Debatte zum Urheberrecht reduziert das Buch zur Ware. Dabei ist es so viel mehr, das wir verteidigen sollten: Eine Kritik zum Umgang mit Autorenbildern und der geschmähten Buchkultur,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.05.

 
       
   

Zufriedenheit und Glück in der Debatte

HUCKLENBROICH, Christina (2012): Die Eltern wollen nur noch überleben.
Familienmagazine: Erschöpft, verzweifelt: Magazine für Eltern zeugen von dem Kraftakt, Kinder zu haben. Mittlerweile sind klagende Titelstories Programm. Besonders radikal geht "Brigitte Mom" zur Sache,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.05.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

LÖWENSTEIN, Stephan (2012): Auch für berufstätige Eltern.
Betreuungsgeld: Bundesfamilienministerin Schröder hat ihren lang erwarteten Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld vorgelegt. Es soll an alle Eltern ausgezahlt werden, die keine subventionierten Betreuungsplätze in Anspruch nehmen. Hartz-IV-Empfängern wird die Leistung direkt wieder abgezogen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.05.

RASCHE, Uta (2012): Aus der ideologischen Ecke geholt.
Betreuungsgeld: Der nun vorliegende Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld kann das Thema endlich wieder aus der ideologischen Ecke holen. Denn die Auszahlung soll nicht daran geknüpft sein, dass ein Elternteil auf die Berufstätigkeit verzichtet,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.05.

SCHMOLLACK, Simone (2012): Mit Mutti, Vati oder Omi allein zu Haus.
Betreuungsgeld: Ab Januar 2013 bekommen Eltern jeden Monat 100 Euro, wenn sie ihre Kinder nicht in eine Kita bringen. Der Gesetzentwurf für die umstrittene "Herdprämie" von Familienministerin Kristina Schröder ist fertig und gilt als beschlossen,
in:
TAZ v. 30.05.

 
       
   

FLEISCHHAUER, Jan & Marco CARINI (2012): Sind Konservative die wahren Rebellen?
Pro und Contra: Links zu sein galt einmal als Ausweis fortschrittlichen Denkens, rechts als reaktionär. Inzwischen sehen das viele zu Bürgerlichen gewordene Exlinke allerdings ganz anders. Unsere Autoren waren früher beste Freunde und politisch links. Dann wurde einer ein Bürgerlicher, der andere taz-Redakteur. Beide fragen sich, ob aus dem Verrat an einstigen Idealen wahrhaft Neues entsteht,
in:
TAZ v. 30.05.

Was hat diese Pro & Contra-Inszenierung von Jan FLEISCHHAUER und Marco CARINI mit dem aktuellen ZEIT-Dossier gemein, in dem Giovanni di LORENZO und Frank SCHIRRMACHER wie üblich über die Konsensrepublik jammern (Bereits im November hatte Harald MARTENSTEIN in der ZEIT passend dazu den Sog der Masse beklagt)? Sie sind Ausdruck des bürgerlichen Mainstreams (zu dem längst auch die taz gehört), und in dem Mitte-Positionen zu Positionen des Andersseins aufgeblasen werden: Links? Konservativ? Diese Worthülsen simulieren lediglich Differenz, wo grundsätzliches Einvernehmen über die eigene Zugehörigkeit zur deutschen Elite besteht, während die Leser/das Publikum/die Öffentlichkeit die Masse spielen sollen. Glücklicherweise verabschieden sich jedoch immer mehr Menschen, also die Leser/das Publikum/die Öffentlichkeit, aus diesem langweiligen Selbstinszenierungszirkus unserer Medienelite. Und auch das gibt es inzwischen: Journalisten, die sich bislang der neoliberalen Elite zugehörig gefühlt haben, und dies nun nicht mehr tun.  

 
       
   

HAARHOFF, Heike (2012): Dritte Zähne kriegen keine Karies.
Gesundheit: Aus demografischen Gründen werden die Kosten für zahnärztliche Behandlungen bis 2030 sinken, sagt die Regierung voraus,
in:
TAZ v. 29.05.

 
       
   

JELLEN, Reinhard (2012): Hartz IV und die Zukunft des Sozialstaates.
Christoph Butterwegge über Gegenwart und Zukunft des deutschen Sozialsystems,
in:
Telepolis v. 26.05.

 
       
   

MICHALZIK, Peter (2012): Wem gehört Frankfurt?
Gentrifizierung: In Frankfurt sind manche Mietpreise so hoch wie in London, viele Stadtteile sind fest in der Hand von Wohlhabenden. Wie steht es um die einzelnen Viertel? Eine Spurensuche,
in:
Berliner Zeitung v. 26.05.

 
       
   

MALACHOWSKI, Marcel (2012): Mo' Future.
Pogo: Punkrock ist wieder voll da. In den deutschen Albumcharts und weltweit sowieso. Über die Aktualität der musikalischen Wut,
in:
TAZ v. 26.05.

Punk, das ist für MALACHOWSKI vor allem Fun-Punk in seinen diversen Spielarten:

"Spaßgesellschaft gegen Besinnlichkeitswahn, die masturbierende Nina Hagen gegen die grüne Heulsuse Petra Kelly. Hedonismus gegen Protestantismus. Punk war die triebhafte Rache am blutleeren Beat-Music-Appeasement der Sechziger.
Wichtiger als aller Agitprop war an Punk aber der bedingungslose Rückbezug auf den antirationalen Körper."

Das hat jedoch weniger mit der 1976er Geburtstunde des Punks als mit den 1980er Jahren zu tun, was MALACHOWSKI da an Gegensätzen beschwört. Die Entgegensetzung von Individualität und Kollektivismus hat MALACHOWSKI mit seinen erklärten Gegnern gemeinsam. Als Puppies wurden hier jene beschrieben, die dem Denken der 68er selbst noch im Feindbild verhaftet bleiben, statt die Welt mit anderen Augen zu betrachten. Wenn Individualität und Kollektivismus zwei Seiten einer Medaille sind, statt wie bei MALACHOWSKI Gegensätze, dann ist die Fun-Punk-Ideologie nicht eine Lösung, sondern Teil der Probleme unserer heutigen Gesellschaft. 

 
       
   

taz Berlin-Tagesthema: Gentrifizierung

WICHMANN, Moritz (2012): "Gentrifizierer in jedem 4. Haushalt".
Wohnen: Ein hoher MigrantInnenanteil bremst Verdrängungsprozesse. Das zeigt Olivia Rebers Studie über den Neuköllner Reuterkiez. Sie kritisiert, dass in dem Bezirk soziale Stadtpolitik stark vernachlässigt wurde,
in:
TAZ v. 26.05.

 
       
   

taz-Tagesthema: Zufriedenheit

HOLDINGHAUSEN, Heike (2012): Maßstäbe für das gute Leben.
Statistiken: Wer den Wohlstand und die Lebensqualität intelligent bestimmen will, braucht mehr als das Bruttoinlandsprodukt. Die Wachstums-Enquete des Bundestags streitet über Kriterien und Messmethoden,
in:
TAZ v. 26.05.

Lebensqualität ist ein Modebegriff, der insbesondere bei Reaktionären wie Thilo SARRAZIN oder Meinhard MIEGEL beliebt ist. Wenn Lebensqualität aber mehr sein soll als die Rechtfertigung der Umverteilung von unten nach oben im Zeichen des Glücks, dann bedeutet es, dass Ökologie und Sozialstaat in einer Gesellschaft der Langlebigen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sich gegenseitig ergänzen.  

SCHEUB, Ute (2012): Das Glück der Erde.
Happiness: Laut einer UN-Studie zählt ein Job mehr als das Einkommen für die Zufriedenheit der Menschen. Auch Altruismus macht glücklich,
in:
TAZ v. 26.05.

 
       
   

STRAUSS, Botho (2012): Lichter des Toren.
Variationen über den Idioten und seine Zeit,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 26.05.

 
       
 

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Zu den News vom 07. - 25. Mai 2012

   
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