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News vom 20. - 30. November 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"»40 Prozent aller Akademikerinnen bleiben kinderlos!«, tönt der Chor der demografischen Tragödie. Und noch bevor wir von besonnenen Statistikern erfahren, dass diese Zahl völlig ungesichert ist, haben sich ihre vermeintlichen Folgen schon in unseren Köpfen festgesetzt: Nicht nur die Frauen selbst werden allein sterben, sondern mit ihnen auch ihre Familien. Und wo Frauen nur ein Kind haben, schrumpft die Familie.
Doch
der demografischen Schreckenslogik zum Trotz wird die moderne Familie nicht kleiner, sondern größer. Wer zur Familie gehört, definieren nämlich nicht Demografen, sondern die Familien selbst."   
(Rabea Krätschmer-Hahn & Karl Otto Hondrich in der Emma November/Dezember 2005)

 
 
 
 
     
 
  • KIM, Uh-Young (2005): Ich bin ein Moralist:
    Ein Gespräch mit dem Filmemacher, Drehbuchautor und "Buffy"-Erfinder Joss Whedon über seinen Sci-Fi-Western "Serenity" und die Wechselwirkungen der Geek-Kultur mit dem Mainstream
    in: TAZ v. 26.11.

    • Joss WHEDON erzählt von uncoolen Nerds und coolen Geeks: "Wir sind Geeks, weil wir Probleme mit der Gesellschaft haben, weil wir nicht beliebt und nicht schön sind. In einer Welt, in der nicht viele etwas haben, das ihnen gehört, brauchen wir etwas, worüber wir sagen können: Das gehört uns, hier stehen wir. Und sei es dadurch, sich wie ein Jedi zu kleiden."
     
 
  • ZAIMOGLU, Feridun (2005): Meine kleine Geschichte der Einwanderung,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 26.11.

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • ANONYMA (2005): Zu gut für ihn.
    Viele Männer suchen das Weite, wenn ihre Ehefrau zu erfolgreich wird. Eine Verlassene berichtet,
    in: Die ZEIT Nr.48 v. 24.11.

    • Teil II des alten-Jungfern-Booms liefert die ZEIT: "Es ist immer dieselbe Geschichte: Die Männer sind zwischen Ende 40 und Anfang 60. Nie verlassen sie uns ohne eine andere Frau im Hintergrund. Die Damen, zu denen sie fliehen, sind 15 bis 20 Jahre jünger als wir – und stehen schon allein deshalb noch am Anfang möglicher Karrieren. Meine Geschichte mit Hans – so wollen wir ihn in Erinnerung an die Männer in Ingeborg Bachmanns Erzählung Undine geht nennen –, meine Geschichte mit Hans ist natürlich ganz anders",
    •  
    • schreibt die Hochschullehrerin ANONYMA. Wenn unsereins verlassen wird, dann nehmen wir das höchstens persönlich, wird die Elite verlassen, dann nennt man das Trend, weil es in den Medien oder sogar in Büchern steht. Man kann das auch als Teil II der geschwätzigen Spiegel-Story einer Adligen lesen.
     
 
Jede Zeit hat ihre Modekrankheiten. In den 1970er Jahren war die Krebspersönlichkeit angesagt. Nun propagiert Susanne GASCHKE die Borderline-Persönlichkeit. Gemeinsam ist beiden, dass sie als Ausdruck des Versagens der Erziehung gelesen werden:

"Was uns an der Krankheit bewegen muss, ist die Tatsache, dass der Wahnsinn, der unter dieser gestalteten Oberfläche wütet, gesellschaftlich mitverursacht ist. Es gibt Menschen – einen Täter oder ein ganzes Umfeld –, die schuld daran sind, dass andere Menschen so leben müssen: mit zerstörten Gefühlen, mit Selbstverachtung und dem verzweifelten Bemühen um Zuwendung.
          
Und eine wachsende Zahl von Eltern ist nicht mehr in der Lage, ihren Kindern die Liebe und Anerkennung zu geben, die ein Mensch zum unbeschadeten Aufwachsen braucht. Die Zahl der Borderline-Kranken wird nicht kleiner werden."

Das Problem ist jedoch: Allzu oft wird Liebe und Anerkennung mit Harmonie verwechselt. Wem GASCHKE noch nicht reicht, der bekommt  bei Elisabeth WEHRMANN und Harald MARTENSTEIN noch die Depression. Das Kontrastprogramm liefert heute die taz. Dort gibt es für die grünen Besserverdienenden der Erbengeneration Glück statt Geld.

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • Das Elterngeld in der Debatte

    • SZENT-IVANYI, Timot (2005): "Erziehung muss als etwas Hochwertiges anerkannt werden".
      Die künftige CDU-Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen über Elterngeld, Kinderwünsche und moderne Familien,
      in: Berliner Zeitung v. 21.11.

    • SZENT-IVANYI, Timot (2005): Union setzt Änderungen beim Elterngeld durch.
      Ministerin: Mütter sollen nicht mehr leer ausgehen,
      in: Berliner Zeitung v. 21.11.

     
 
     
 
     
 
  • LEHNARTZ, Sascha (2005): Poppen statt reden.
    Derzeit wird eine Debatte im popkulturellen Milieu ausgetragen, bei der alle aneinander vorbei schweigen. Das zeigt schon die Misere auf,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.11.

     
 
  • SCHULZ, Bernhard (2005): Aufstand in Metropolis.
    Paris, Berlin, Los Angeles: Entsteht Gewalt immer an der Peripherie? Eine Topografie der Großstadt,
    in: Tagesspiegel v. 20.11.

SCHULZ vergleicht die europäische Stadt mit der amerikanischen Stadt:

"Während Paris und andere zentralistische Metropolen Europas – wie Mailand – im Lauf ihres Wachstums gewissermaßen explodiert sind, implodierte die amerikanische Stadt. Sie vertrieb ihre Bewohner, zumal ihr Bürgertum, ins Umland, um das Zentrum den Armen, Arbeitslosen und Migranten zu überlassen."

Los Angeles passt jedoch nicht in dieses simple Muster:

"Seit der Soziologie Mike Davis dieser Agglomeration 1990 sein bahnbrechendes Buch »City of Quartz« widmete, hat die Zahl der Untersuchungen zur Mikrostruktur dieses Flickenteppichs von höchst sichtbar abgegrenzten Einzelkommunen erheblich zugenommen. Davis nennt Los Angeles das »Paradox der ersten postindustriellen Stadt im präindustriellen Gewand« und spielt damit auf die verwirrende Gleichzeitigkeit höchst ungleichzeitiger sozialer und ökonomischer Strukturen an."

     
 
  • TITTEL, Cornelius (2005): Nur keine falsche Bescheidenheit.
    Die Kanzlersuche war noch im Gange, da war der verwaiste Posten des linksliberalen Klassensprechers schon neu besetzt: Ein Treffen mit der Schriftstellerin und Einser-Juristin Juli Zeh,
    in: Welt am Sonntag v. 20.11.

     
   

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