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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 13. - 18. Oktober 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Die steigenden Single-Raten sind ein wichtiges Indiz für die fortschreitende Liebesweisheit unserer Gesellschaft, denn es handelt sich dabei vor allem um Menschen, die lieber allein bleiben als in einer Beziehung, die sie nicht erfüllt.
          
Ein Orpheus, Prototyp aller traurigen Singles, hat mir Weiberhelden vom Schlage eines Casanova oder Porfirio Rubirosa nichts gemein - Männer, die zwar keine Nacht allein verbringen, aber doch ungebunden bleiben wollen, weil sie die Einschränkung und die Verantwortung scheuen, die zur Liebe gehört. Orpheus dagegen hatte in Eurydike seine große Liebe gefunden und wieder verloren, aber dabei etwas Unschätzbares gelernt.
          Während Männer meistens einen Rockzipfel brauchen, an dem sie sich festhalten können, weil sie sonst schnell wunderlich werden, sind wir umgeben von inspirierenden alleinstehenden Frauen, weniger vom Typ Bridget Jones als dem von George Sand, Coco Chanel oder Marion Gräfin Dönhoff. Viele von ihnen haben das Modell Ehe in seinen verschiedenen Ausprägungen erlebt und verworfen - oder konnten sich von vornherein nicht dafür erwärmen.   
(Felicitas von Lovenberg in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 18.09.2005)

 
 
 
 
  • Meinhard Miegel - Epochenwende

    • BUDE, Heinz (2005): Die Gefahr ist unsere Rettung.
      Den müden, larmoyanten Gesellschaften des Westens stehen harte Zeiten bevor. Noch haben sie die Wirklichkeit nicht richtig ins Auge gefasst, da zeigt Meinhard Miegel, wie sie aus ihrer Schwäche eine Stärke machen können. In seiner Diagnose unserer "Epochenwende" entpuppt sich der harte Realist des sozialen Wettbewerbs als Moralist einer menschlichen Gesellschaft,
      in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 18.10.

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
NEW YORK MAGAZINE-Titelgeschichte: Freeze Your Biological Clock

WILDMAN, Sarah (2005): Stop Time.
It’s the ultimate New York careerist dream: Work (and play) now, conceive later. Has science finally made it possible? The promises and pitfalls of putting your eggs on ice,
in: New York Magazine v. 17.10.

Social Freezing in der Debatte

 
     
 
  • WELTER, Patrick (2005): Willkommen auf dem Heiratsmarkt.
    Warum Singles in die Großstadt ziehen und Verheiratete ihr lieber den Rücken kehren,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 16.10.

WELTER berichtet über die Studie Marriage and the City der dänischen Ökonomen Pieter GAUTIER, Michael SVARER und Coen TEULINGS. Ihre Daten belegen, dass Unverheiratete bevorzugt in Städte wie Kopenhagen oder Aarhus ziehen, während Verheiratete eher wegziehen. Eine Erklärung sehen die dänischen Ökonomen darin, dass die Stadt als Heiratsmarkt fungiert.

Die Soziologen Hans-Peter BLOSSFELD und Andreas TIMM haben für Deutschland nachgewiesen, dass die Universität als Heiratsmarkt dient. Beides widerspricht sich nicht, denn Universitäten sind meist in Städten angesiedelt.

     
 
     
 
  • FAS (2005): Wir sind Kanzlerin!
    Wer hätte es für möglich gehalten: Angela Merkel soll die erste deutsche Regierungschefin werden. Anlaß genug, zehn Zeitgenossinnen zu fragen: Was wird sich in Deutschland ändern unter einer Bundeskanzlerin? Und vor allem: Wird es in Zukunft leichter für Frauen, Karriere zu machen? 
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 16.10.

Sascha LEHNARTZ behauptet in seinem Buch Global Players, dass die Bildzeitung das neue Leitmedium der Berliner Republik ist. Das gilt offenbar zumindest für die Schlagzeilentexter der FAS. In seiner Geschichte des Hipstertums aus der Perspektive der zeitgeistigen Neo-Spießer beschreibt er Angela MERKEL als "Soft-Koch-Variante". Der Hipster ist eine der letzten männlichen Domänen. Und wenn LEHNARTZ für die ästhetische Generation Golf MERKEL in die Nähe von Roland KOCH rücken muss, um ihr überhaupt einen gewissen Hip-Faktor andichten zu können, dann zeigt sich wie unhip Angela MERKEL im Wahlkampf war.

Die FAS hat aber die männlichen Hipster erst gar nicht gefragt, sondern Prominente wie Elfriede JELINEK, Susanne FRÖHLICH, Gisela ERLER, Ulla HAHN und Juli ZEH. Das finden wir ganz in Ordnung, denn der männliche Hipster ist ein Auslaufmodell, wenn er bereits durch Squares wie Sasha LEHNARTZ historisiert wird.

     
 
     
 
  • GOY, Martina (2005): Die Renaissance der alten Werte.
    Früher ging es nur um Geldverdienen und Karriere - heute setzt die junge Elite auf Familie und soziales Engagement,
    in: Welt am Sonntag Hamburg v. 16.10.

    • Horst W. OPASCHOWSKI, Freizeitpädagoge sponsored by Tabakindustrie, und der trendige Trendforscher WIPPERMANN sind sich irgendwie einig über die junge Generation, dass sie anders ist als frühere.
     
 
     
 
  • GRÖSCHNER, Annett (2005): Herz gebrochen, Spaß dabei.
    Kreuzberger Realismus. Von ungeschriebenden Herr-Lehmann-Rezensionen und der neuen CD von "Element of Crime",
    in: Freitag  Nr.41 v. 14.10.

Annett GRÖSCHNER schreibt u.a. die Frank-Lehmann-Trilogie weiter: "wie es mit Herrn Lehmann weitergeht, kann man sich auch denken. Kann sein, dass er inzwischen in Delmenhorst den Mittelpunkt der Welt sieht, wo er hingezogen ist, weil die angesagten Berliner Innenstadtbezirke zu teuer sind (...). Vielleicht ist er auch in Berlin geblieben und verteidigt seine Paranoia. Inzwischen wird er auf Hartz IV sein, das Geld reicht eigentlich nur noch für Sternburgpils-Genuss vorm Supermarkt, aber die Macht der Gewohnheit spricht dagegen, nicht in die Kneipe zu gehen. Also steht er bis Monatsmitte jeden Abend mit Uwe Schmidt an einem Tresen in Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Friedrichshain. Danach ist er blank. Und wenn er Pech hat, kommt eine Kontrolleurin vom Jobcenter und überprüft, ob Herr Lehmann zwei Betten hat, die ungemacht sind. Und streicht ihm die Stütze, weil er angegeben hat, dass er alleine lebt. Und dann fängt die Scheiße erst richtig an."
     
 
     
 
     
 
  • FEHR, Marianne & Michael KROBATH (2005): Gehen lernen.
    Liebe ist nur ein Wort. Schlussstrich auch. Doch wie ihn ziehen, wo es doch für immer sein sollte? Worüber schweigen, wenn es nichts mehr zu sagen gibt? Ade Ex und hopp ins nächste Liebesglück? Das gibt’s nur im Film. Fünf Geschichten über Herz- und Phantomschmerz. Zum nach- und besser machen,
    in: Weltwoche Nr.41 v. 13.10.

       
   

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Zu den News vom   09. - 12. Oktober 2005

 
 
   
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