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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 11. - 15. September 2004

 
 
     
     
     
 
   

Zitat des Monats:

"Typ I Beziehungsfern (...) zeigt Befragte, die lange Phasen ihres Erwachsenenlebens (bis zum Alter von 45) als Single gelebt haben, für die das Single-Dasein also eine Art Lebensstil darstellt und mehr ist, als eine bloße Übergangsphase. Der Anteil dieser dauerhaft Beziehungsfernen ist nun über die Generationen nicht angestiegen, er liegt einigermaßen konstant bei einem Zehntel. Die (...) Zunahme von Singles (...) ist (...) also tatsächlich nicht als Durchsetzung eines eigenen, beziehungsfernen Lebensstils zu werten, sondern als Ergebnis der großen Beziehungsfluktuation."
(Arne Dekker & Silja Matthiesen in der Zeitschrift für Familienforschung, H.1/2004, S.50)

 
 
     
 
 
 
 
 
Die Gesellschaft der Langlebigen - Eine Herausforderung für Individuum und Politik. Nichts weniger als eine kopernikanische Wende ist notwendig!
 
Die FR druckt Auszüge aus dem 1955 veröffentlichen Pamphlet Existenzsicherung in der industriellen Gesellschaft. Es handelt sich hier um das Manifest des Bundes der katholischen Unternehmer (BKU), dessen Mitbegründer Wilfried SCHREIBER war. Single-generation.de hat die singlefeindlichen Prinzipien des katholischen Sozialstaats bereits ausführlich beschrieben.

In der Dokumentation wird zum einen deutlich, dass sich die Unternehmer aus der solidarischen Gesellschaft verabschieden, denn das Konzept von SCHREIBER ist eine Solidarität innerhalb einer Klasse. Diese Entsolidarisierung wird folgendermaßen begründet:

"Im Streben nach höherem Lebensstandard, diesem neuen und durchaus nicht nur negativ zu beurteilenden Lebensimpuls des Menschen der dynamischen Ära, ist (...) der anhanglose Einzelne stets im Vorsprung vor dem Familienvater, dessen Lohnsumme zwar gleich hoch ist, aber in so viel mehr Teile geht.
Dieser Missstand trifft wesentlich den Arbeitnehmer, dessen individueller Zeit- oder Leistungslohn weitgehend unelastisch ist und sich durch persönliche Initiative mindestens in viel geringerem Grade steigern lässt als etwa der Geschäftsgewinn des Selbständigen.
Der vorliegende Plan (...) empfiehlt den Arbeitnehmern, unter sich einen Solidarvertrag zu schließen, der dem Arbeitnehmerkind einen Vorgriff auf sein eigenes zukünftiges Einkommen gestattet."

Zum anderen diskriminiert SCHREIBER sowohl nach dem Familienstand als auch nach der Kinderzahl. Letzteres wurde von Hans Werner SINN in seiner Rente nach Kinderzahl aufgegriffen. Ganz unverblümt spricht SCHREIBER davon, dass Teenager-Schwangerschaften - natürlich katholisch korrekt in Form der Frühehe - biologisch und sittlich erwünscht sind. Erklärtes Ziel dieser völkischen Politik (die Rente soll dementsprechend aus einer Rentenkasse des Deutschen Volkes bezahlt werden!) ist das Bevölkerungswachstum. Unter diesem bevölkerungspolitischen Aspekt werden Kinderlose und Kinderarme als Parasiten der Gesellschaft diffamiert:

"Es ist klar, und nicht wegzudiskutieren, dass ein Elternpaar, das mehr als 2,4 gesunde Kinder in die Welt setzt, der Gesellschaft einen Dienst leistet, während der Kinderlose oder das Ehepaar mit weniger als 2,4 Kindern der Gesellschaft einen Dienst schuldig bleibt. Denn 2,4 Kinder je lebendem Menschenpaar (das heißt statistisch 1,2 Kinder je lebendem Einzelmenschen) sind notwendig, um den Bestand der Gesellschaft zu erhalten, das heißt eine stationäre Bevölkerungsstruktur zu sichern. (...).
Wer kinderlos oder kinderarm ins Rentenalter geht und, mit dem Pathos des Selbstgerechten, für gleiche Beitragsleistungen gleiche Rente verlangt und erhält, zehrt im Grunde parasitär an der Mehrleistung der Kinderreichen, die seine Minderleistung kompensiert haben."

Sind dies erste Anzeichen dafür, dass die Frankfurter Rundschau nun ihre linksliberale Vergangenheit endgültig entsorgt? Single-generation.de hat die derzeitige Entwicklung bereits im April als Katholisierung der Berliner Republik beschrieben. Damit einher geht eine neue Qualität der Kinderlosenfeindlichkeit. Wie lange lassen sich Kinderlose dies gefallen?  

 
 
FOCUS-Titelgeschichte: Der Beziehungscode.
Von Singles, glücklichen und unzufriedenen Partnern. Zwei Langzeitstudien entschlüsseln den Einfluss von Kindheit und Jugend auf die Persönlichkeit
 
 
 
  • KAUBE, Jürgen (2004): Wie geht es der Familie?
    In den letzten 50 Jahren hat sich die Rolle von Ehe und Familie im sozialen Leben stark verändert. Jetzt werden die gesellschaftlichen Folgen sichtbar,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.

  • CASPARY, Esther (2004): Vor dem Familiengericht.
    So'ne und solche Mütter,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.

In der ersten Folge der neuen Kolumne prangert Esther CASPARY die unterschiedliche Behandlung von verheirateten Müttern und Single-Müttern durch die neue Hartz-Gesetze an:

"Warum ist es der Beziehung von Arbeitslosengeld II und der unverheirateten Mutter zumutbar zu arbeiten, sobald ihr Kind das dritte Lebensjahr beendet hat, der geschiedenen dagegen nicht? 

 
  • CARL, Verena (2004): In weiter Ferne, so nah.
    Warum sich Frauen so oft in unerreichbare oder unrettbare Männer verlieren,
    in: Welt am Sonntag v. 12.09.

 
  • ZYLKA, Regine (2004): Vater Staat und seine Kinder.
    Familienpolitik. Die SPD bricht mit einem Dogma und hat ein neues Wahlkampfthema. Das Erziehungsgeld soll in ein Elterngeld umgewandelt werden - dann bekommen Gutverdiener mehr,
    in: Berliner Zeitung v. 11.09.

  • ZYLKA, Regine (2004): "Wir müssen uns der Realität stellen",
    in: Berliner Zeitung v. 11.09.

    • Interview mit Katherina REICHE von der CDU.
 
 
  • DAHRENDORF, Ralf (2004): Schmelztiegel und Salatschüssel.
    Einwanderer ohne Ziel in Gesellschaften ohne Zusammenhalt - was tun?
    in: Welt v. 11.09.

 
  • FUHR, Eckhard (2004): Blick in die Wiege,
    in: Welt v. 11.09.

 
  • Das schönste Popehefamilien-Paar der Generation Golf - sponsored by SZ

    • LANGE, Alexa Henning von (2004): Tatsächlich Liebe.
      Kate Hudsons Äußerung, dass ihr Mann der Herr im Haus ist, sorgte für Entrüstung. Warum eigentlich?
      in: Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

    • BESSING, Joachim (2004): Einmal Gehirnwäsche und zurück.
      Entspannte Zahnbehandlungen, käufliche Buchten und tolle Geschäftsmodelle - manche kehren aus der Fremde nicht mit Fotos, sondern mit Flausen heim,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

   

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