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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. - 20. Februar 2006

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Während weibliche Kinderlosigkeit vor allem ein Phänomen höherer Bildungsschichten ist, zeigt sich die männliche Kinderlosigkeit vor allem bei den unteren Bildungsschichten. Je prekärer die Arbeitssituation, desto verbreiteter ist bei Männern die Kinderlosigkeit. (...). Dies deutet auf die Wirksamkeit des normativen Modells des männlichen Familienernährers hin. Wer diesen Status nicht ausfüllen kann, wird seltener Vater.
           Angelika Tölke vom Deutschen Jugendinstitut in München ergänzte vor dem Hintergrund des DJI-Familien-Surveys 2000 diese empirischen Befunde. Es sind nicht nur Männer mit niedrigem Schulabschluss, die eher ohne Kinder sind, sondern ebenso die männlichen Selbständigen und Teilzeitbeschäftigten, die dies betrifft. Offenbar erweist sich die fehlende sichere berufliche Etablierung für Männer als ein entscheidender Faktor, der Vaterschaft biografisch verzögert oder aber auch völlig verhindert."
(Lotte Rose im "Tagungsbericht: »Kinderlosigkeit - nur eine Frage der Demografie?«" in der Zeitschrift Feministische Studien Nr.2, November 2005, S.331)

 
 
       
   
  • Das Alleinreisen und Single-Reisen in der Debatte

    • DPA (2006): Singles auf Reisen: Extraportion Gemeinschaftsgefühl.
      Schluss mit dem Alleinsein: Singles reisen am liebsten in Gruppen. Veranstalter haben für sie spezielle Angebote entwickelt

      in: sueddeutsche.de v. 20.02.

 
       
   
  • FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: "Hotel Mama" hat Konjunktur.
    Die Regierung legt es arbeitslosen jungen Erwachsenen nahe, daheim zu wohnen. Einen Trend zur Zwangsfamilie sieht die linke Opposition

    • KOKOSKA, Tanja (2006): "Die junge Generation tut brav das, was die Gesellschaft von ihr verlangt".
      Angesichts ungewisser Zukunftsaussichten entwickeln Jugendliche früh die Fähigkeit, gesellschaftliche Instanzen als Ressource zu begreifen, sagt der Frankfurter Jugendforscher Arthur Fischer,
      in: Frankfurter Rundschau v. 20.02.

    • MIES, Petra (2006): "Ich will mein Ding machen".
      Für Marian Wirtz war die Zeit fürs eigene Heim reif,
      in: Frankfurter Rundschau v. 20.02.

    • BETANCUR, Karin Ceballos (2006): "Ich würde mich einsam fühlen".
      Jens lebt bei den Eltern fast ohne Einschränkung,
      in: Frankfurter Rundschau v. 20.02.

 
       
     
       
   
  • Ute Scheub - Das falsche Leben

    • WEIDERMANN, Volker (2006): Das war Zyankali, mein Fräulein!
      Er grüßte seine SS-Kameraden und tötete sich vor Tausenden. Grass hat über ihn geschrieben. Und jetzt auch seine Tochter,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.02.

 
       
   
  • REICH, Anja (2006): Liebe ist das größte Pokerspiel der Welt.
    Die New Yorker Anthropologin Helen Fisher erforscht, wie's zwischen Mann und Frau passiert,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 18.02.

 
       
   
  • VESTRING, Bettina (2006): Koalition kappt ALG II für Jüngere.
    Ab 1. Juli wird der Auszug bei den Eltern erschwert. Ost-West-Angleichung,
    in: Berliner Zeitung v. 18.02.

  • FEHRLE, Brigitte (2006): Hotel Staat oder Hotel Mama,
    in: Berliner Zeitung v. 18.02.

FEHLRE lobt den Entschluss der Regierung, die Hartz-Singles ins Hotel Mama zu schicken, während DRIBBUSCH die Gegenposition vertritt.
 
       
     
       
     
       
   
  • Das Single-Dasein in den USA

    • OSTERMANN, Dietmar (2006): Generation Protest.
      Zum Erbe von Amerikas Babyboomern, die jetzt 60 werden, gehört die Liberalisierung der Gesellschaft,
      in: Frankfurter Rundschau v. 18.02.

OSTERMANN stellt Leonard STEINHORN vor, der mit den Buch The Greater Generation das schlechte Image der Baby-Boomer (Kohorte der 1946 - 1964 Geborenen) aufpolieren möchte. In Deutschland steht für diese Art von Kultursoziologie Gerhard SCHULZE, der mit dem Buch Die Erlebnisgesellschaft die 68er-Generation zu Pionieren ebendieser Gesellschaft geadelt hat. Im Herbst 2005 hat SCHULZE zur Neuauflage einen Kommentar verfasst und damit das Projekt des schönen Lebens der 68er an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Die neue Moral der 68er definiert auch die Unterschicht neu: Die Oberdeppen der Erlebnisgesellschaft sind selber schuld. Fürsorge war gestern, Hartz ist heute...   
 
       
   
  • NM Farner - Das Gesicht

    • MÜLLER, Kai (2006): Wir wollen Probleme machen.
      Laut, schmutzig, intelligent: Die Berliner Band NM Farner und ihr neues Album "Das Gesicht",
      in: Tagesspiegel v. 18.02.

      • "NM Farner  (...) liefern den Soundtrack für die Generation der »urbanen Penner« (Mercedes Bunz). Also jener kreativen »Elite«, die durch ihren niedrigen Lebensstandard die Stadtkultur prägt, aber weder beruflich noch privat weiterkommt. Und die zunehmend verärgert auf ihre »Risikobiografien« reagiert", meint Kai MÜLLER.
 
       
   
  • PLATZECK, Matthias (2006): Werte und Taten.
    Gedanken zum künftigen Grundsatzprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands,
    in: Tagesspiegel v. 18.02.

"Neben der Alterung unserer Gesellschaft ist die soziale Ausgrenzung bestimmter Gruppen die akute Frage unserer Zeit. Diese Ausgrenzung äußert sich in Kinderarmut ebenso wie in Langzeitarbeitslosigkeit. Wir wissen längst, dass wir diese Probleme mit Geldzahlungen allein nicht lösen können", orakelt Matthias PLATZECK.
 
       
   
  • FUHR, Eckhard (2006): Im Rausch der Raserei.
    Am Ende der Moderne: Der Soziologe Hartmut Rosa erforscht die Zeit und sieht sie still stehen,
    in: Welt v. 18.02.

"Eine stabile Lebensplanung ist in der rasenden Veränderung der Lebensverhältnisse nicht mehr möglich. Die Laptop-Generation wird eine Praktikanten-Generation bleiben. Rosa spricht von Spielern und Driftern als den Sozialtypen der Zukunft. Leben heißt für sie reagieren und improvisieren.
          
Das mag manchem ja Freude machen. Für die Zukunft von Staat und Demokratie eröffnet es eher düstere Perspektiven",

meint Eckhard FUHR über das Buch Beschleunigung des Soziologen Hartmut ROSA.

 
       
     
       
   
  • STEPHAN, Cora (2006): Nicht U oder E, sondern D.
    Intelligent, unterhaltsam, furchtlos: Ein Besuch bei Eva Demski, die ihr Leben lang eigentlich immer nur Krimis geschrieben hat,
    in: Welt v. 18.02.

 
       
   
  • SCHLAFFER, Heinz (2006): Ferien von der Aufklärung.
    Das Wiedererwachen religiöser Bedürfnisse bei den Intellektuellen,
    in: Welt v. 18.02.

 
       
     
       
   
  • JUNGWIRTH, Andreas (2006): Du schaffst es!
    Berliner Abende,
    in: Freitag Nr.7 v. 17.02.

 
       
   
  • Die Hausfrau in der Debatte

    • BENDKOWSKI, Halina (2006): Eine Frau ist keine Hausfrau.
      Pionierarbeit. Mit Betty Friedan starb eine Ikone des Feminismus und die Stimme der wahren "Desperate Housewives",
      in: Freitag Nr.7 v. 17.02.

    • NUNGEßER, Karin (2006): "Ein feministischer Klassiker".
      Im Gespräch: Die Journalistin, Feministin und ehemalige Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Inge von Bönninghausen über die Langlebigkeit von Weiblichkeitsmythen,
      in: Freitag Nr.7 v. 17.02.

    • FISCHER, Cristina (2006): Problem ohne Namen.
      Hausfrauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die US-amerikanische Feministin Betty Friedan und ihr Buch »Der Weiblichkeitswahn«,
      in: junge Welt v. 17.02.

 
       
     
       
   
ZITTY-Titelgeschichte: Meine Armut kotzt mich an.
Kein Geld, aber tausend Ideen: Urbane Penner sind die unterschätzte, kreative Elite Berlins
  • BUNZ, Mercedes (2006): Meine Armut kotzt mich an.
    In dieser Stadt sieht man uns überall. Wir bevölkern die Cafés mit unseren Laptops. Wir betreiben kleine Läden, in denen wir vorne junge Mode oder minimale Möbel ausstellen. Und wenn man spätabends an den erleuchteten Fenstern unserer Ladenlokal-Büros vorbeigeht, sieht man uns immer noch Design entwerfend hinter den Rechnern sitzen. Wir sind hip, hoch qualifiziert, diffus kreativ und arm. Urbane Penner eben,
    in: zitty v. 16.02.

Debatte um das urbane Pennertum
  • MÜLLER, Falko (2006): "Mach erst mal, was Du wirklich willst".
    Dr. Michaela Pfadenhauer, Jahrgang 1968, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie der Universität Dortmund. Im Interview erklärt sie, warum man junge Kreative als Avantgarde sehen kann. Und warum die Streber von gestern die Verlierer von morgen sind,
    in: zitty v. 16.02.

Michaela PFADENHAUER beschreibt  den "Szene-Unternehmer" als Avantgarde der neuen Elite:

"Die Bezeichnung »urbane Penner« halte ich (...) für völlig verfehlt. Wir sprechen von »Szene-Unternehmern«, weil uns drei Aspekte vordringlich zu sein scheinen: erstens die unternehmerische Haltung, aus eigenem Antrieb etwas auf die Beine stellen zu wollen und sich das auch zuzutrauen; zweitens das innovative beziehungsweise kreative Potenzial, das diese Leute auszeichnet; und drittens die Einbindung in Netzwerke oder Szenen, die für diese Leute typisch ist."

 
       
     
       
     
       
   
WELTWOCHE-Titelgeschichte: Ich heisse Rea Genzglas
  • MÜLLER, Franziska K. (2006): Aus der Not geboren.
    Unfruchtbarkeit ist eine Krankheit, für die es in der Schweiz kaum Heilungschancen gibt. Wer sich den Babywunsch um jeden Preis erfüllen will, geht deshalb zur künstlichen Befruchtung ins Ausland. Ist Kinderkriegen ein Menschenrecht?
    in: Weltwoche Nr.7 v. 16.02.

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

  • MÜLLER, Franziska K. (2006): "Gott wird's verkraften".
    Carl Djerassi, Erfinder der Antibabypille, glaubt an medizinische Reproduktionshilfe respektive In-vitro-Fertilisation,
    in: Weltwoche Nr.7 v. 16.02.
    .

  • LÜTHI, Theres (2006): Schwere Geburt.
    Schweizer Reproduktionsmediziner dürfen nicht, was sie können: Kinderlosen sicherer helfen,
    in: Weltwoche Nr.7 v. 16.02.

 
       
   
  • FEDDERSEN, Jan (2006): Nicht die Nerven verlieren.
    Botho Strauß und andere kultivieren ihre Kulturkritik - und erkennen im islamischen Furor, was säkularen Gesellschaften fehle: Inbrunst und Innerlichkeit. Die fehlten uns gerade noch!
    in: TAZ v. 16.02.

 
       
     
       
     
       
   
  • DIERING, Frank (2006): Scheidungen sollen vereinfacht werden.
    Zypries stellt Reform des Familiengerichtsverfahren vor - Rechte von Kindern gestärkt - Anwälte kritisieren "Scheidung light",
    in: Welt v. 16.02.

 
       
     
       
   
  • Das Single-Dasein in China

    • KOLONKO, Petra (2006): Zehn Yuan, zehn Minuten.
      Scheidung in China,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.02.

 
       
   

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Zu den News vom   10. - 15. Februar 2006

 
 
   
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