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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 15. - 24. Januar 2006

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Jener bereits erwähnte Wirtschaftsforschungsinstitutsleiter schrieb: »Wenn alle Menschen gleich viele Kinder hätten, brauchte man die Rentenversicherung eigentlich nicht, denn jeder könnte seine Rente von den eigenen Kindern beziehen.« Die eigenen Kinder, die eigenen Alten, das Eigene...
          
Moderne Gesellschaftspolitik stellte der persönlichen Solidarität einen vergesellschafteten Solidarverband an die Seite, um die »eigenen« privaten Risiken von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Kinderlosigkeit usw. zu mindern - ein Vorgehen, das umso gerechtfertigter war und ist, als die Nöte der individuellen Lebensgeschichte von der herrschenden Ökonomie und Ökologie mitverursacht sind.
           Eine Politik, welche die soziale Solidarität in die familiären Bahnen zurückdrängen möchte, widerspricht der gesellschaftlichen Entwicklung, in deren Verlauf sich Solidarität von biologischen Fesseln befreit hat. Eine Rückkehr zu vormodernen Verhältnissen würde die Gestaltungs- und Freiheitsräume der Menschen verengen und ihre Unterworfenheit unter die Natur wieder festigen. Moderne Länder wie Deutschland würden durch vormoderne Experimente das verschleudern, was die Länder des Südens aufgrund der Abnahme familiärer Solidarität erst aufzubauen versuchen."
(Judith Klein in der Zeitschrift Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, Nr.12, Dezember 2005)

 
 
 
 
     
 
  • TERKESSIDES, Mark (2006): Unter sich bleiben leicht gemacht.
    Feine Unterschiede (2): Bürger sein ist oft gar nicht schwer, Bürger werden dagegen sehr. Denn über Eigeninitiative wird nur geredet - gleichzeitig wird alles getan, um den gesellschaftlichen Aufstieg für Arbeiter, Frauen und Migranten zu behindern,
    in: TAZ v. 24.01.

     
 
  • HAMMERSTEIN, Konstantin von/KNAUP, Horand/PFISTER, René (2006): Riskanter Schwenk.
    Die Sozialpolitiker aller Parteien greifen nach der Macht. Seit Angela Merkel ihre Reformrhetorik abgemildert und die CDU stärker in der Mitte positioniert hat, wetteifern Union und SPD um den Titel der "sozial gerechtesten" Politik. Die Geister, die sie rief, wird die Kanzlerin nun nicht mehr los,  
    in: Spiegel Nr.4 v. 23.01.

Der Spiegel präsentiert eine Grafik, wonach 55 % glauben, dass die Geburtenrate gesteigert werden kann, wenn der Staat stärkere finanzielle Anreize für die Familiengründung schafft. 44 % glauben dies dagegen nicht. Dies ist eine typische NULLinformation!

Wenn die "Gläubigen" das zwar glauben, aber selber keine Kinder mehr möchten, ist diese Aussage nutzlos. Wer sind also diese Menschen? Sind es Kinderlose, die gerne noch ein Kind hätten? Sind es Eltern, die gerne noch ein weiteres Kind hätten? Oder sind es Großeltern, die meinen, dass ihre Kinder endlich ein Kind bekommen würden? Der Spiegel lässt uns in allen wesentlichen Fragen im Stich!

  • BERG, Stefan (2006): Stunde der Dialektik.
    Matthias Platzeck in der Klemme. Als SPD-Chef fordert er mehr Kinderbetreuung. Als Ministerpräsident hat er an ihr gespart,
    in: Spiegel Nr.4 v. 23.01.

     
 
  • BRÜNING, Nicola/KÖTTKER, Verena/KRUMREY, Henning/PÖRTNER, Rainer (2006): Alte Schlachten, neue Pläne.
    Die große Koalition streitet mit Blick auf die nahenden Landtagswahlen über die Förderung der Kinder. In Union und SPD gewinnen die Traditionalisten die Oberhand. Die Schaffung regulärer Arbeitsplätze in der Kinderbetreuung wackelt,
    in: Focus Nr.4 v. 23.01.

    • BRÜNING/KRUMREY u.a. verteidigen die Politik für die Mütterelite mit dem Argument, dass dadurch Arbeitsplätze im Bereich der Betreuung durch Tagesmütter geschaffen werden.
                
      Ein Interview mit Clemens GEIßLER, gemäß dem die Falschen (Hauptschulabgänger statt Hochschulabgänger) Kinder bekommen, unterstützt die Sicht von BRÜNING/KRUMREY u.a.   
     
 
     
 
     
 
  • WEHNER, Markus (2006): Die Familienrevolutionärin.
    Ursula von der Leyen ist wild entschlossen, ihre Vorstellungen gegen die vielen Traditionalisten in Union wie SPD durchzusetzen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.01.

Wenn es schon revolutionär ist, dass nun bei der Union etwas anerkannt wird, was bereits seit fast 50 Jahren Realität ist, nämlich das Ende der Einverdienerfamilie, darf man sich nicht wundern, dass die Familienpolitik auch heute noch nicht auf der Höhe der Zeit ist.

Was verschwiegen wird, das ist die Tatsache, dass nicht die Vollzeit- sondern die Teilzeitbeschäftigung die Realität der Mütterarbeit ist. Nicht die Doppelverdiener- oder gar die Doppelkarrierefamilie, sondern die Zuverdienerfamilie ist die Norm.

Wer mit dem Elterngeld und der Absetzbarkeit von Haushaltshilfen aber nur eine Politik der Mütterelite betreibt, der darf sich nicht wundern, dass die Kinder ausbleiben. Kinderkriegen wird damit lediglich noch stärker an die Konjunkturzyklen der Wirtschaft angekoppelt, wie das Beispiel Schweden zeigt.

Wer zudem für kostenlose Kindergärten plädiert und gleichzeitig die Hochschulbildung auf die Bildung einer kleinen Elite fokussiert, setzt langfristig auf die Eindämmung der Mütterelite. Die Union hofft, dass sich das Problem von selbst erledigt, wenn die Generation der aufmüpfigen, besser gebildeten Frauen Geschichte sein wird. Aussitzen ist das Motto der Stunde...

  • LOHSE, Eckart & Markus WEHNER (2006): "Die Wirklichkeit hat sich verändert - und die CDU auch".
    Der christlich-demokratische Generalsekretär Volker Kauder über Familie und Tradition, Religion und Werte - und über das gute Verhältnis zur SPD,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.01.

     
 
  • WEIDERMANN, Volker (2006): Es zählt immer nur der nächste Satz.
    Erzählband, Trennung, Umzug: Franz Xaver Kroetz, der Schriftsteller, Dramatiker, Schauspieler, fängt ein neues Lebenskapitel an,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.01.

Während allenthalben der neue Vater das Thema der Stunde ist, stellt WEIDERMANN nun das Gegenmodell vor: das "Vater-Monster" Franz Xaver KROETZ:

"Ich mußte schon am Telefon versprechen, daß wir darüber nicht reden, weil sei noch läuft, die Scheidung, und alles noch offen ist. Aber die beiden waren natürlich auch ein öffentliches Paar (...). Das ist jetzt vorbei. Schon vor einiger Zeit hat Marie Theres Kroetz-Relin die Internetseite »Hausfrauenrevolution.com« gestartet, auch ein Buch dazu herausgebracht, und nun gehen sie also getrennte Wege. Doch das neue Buch ist ihr gewidmet, und die Geschichte, die den Dichter als größtes Ich-Monster beschreibt, hat er ausdrücklich für seine Frau geschrieben. Sie heißt »Leerer Tag«, und es ist ein Tag im Leben eines Dichters, der nur an sich denkt, an den einen Satz, den er schreiben muß, der besessen ist von seiner Kunst und seine Familie, seine Frau terrorisiert mit seiner Kunst".

     
 
  • ENCKE, Julia (2006): Wir Bürger.
    Martin Mosebach über die neue Bourgoisie-Sehnsucht,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.01.

     
 
  • LEVINE, Tom (2006): Kinder, Küche, Karriere.
    Die Union stellt ihr Familienbild auf den Kopf. Die berufstätige Mutter avanciert zum neuen Ideal der Konservativen. Manche Männer tun sich allerdings schwer mit dem neuen Denken,
    in: Welt am Sonntag v. 22.01.

     
 
  • LOTTMANN, Joachim (2006): Wie ich auf einmal nicht mehr peinlich war.
    Die Freuden des Comebacks: Dieser Kulturteil ist Künstlern gewidmet, die ihr Scheitern als Chance begriffen haben. So wie der Schriftsteller Joachim Lottmann. In den 80ern gefeiert, später vergessen und verlacht. Hier erzählt er, wie er den Bannfluch überstand und es wieder ganz nach oben schaffte,
    in: Welt am Sonntag v. 22.01.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • KÄPPNER, Joachim (2006): Rechte Dogmen, linke Illusionen.
    Das Leitbild der Familie hat an Bedeutung, nicht aber an Wert verloren,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.01.

Joachim KÄPPNER verteidigt das Leitbild der "klassischen Familie" gegen ein Familienbild, das Familie überall dort sieht, wo Kinder sind.  Alleinerziehende, Patchwork-Familien und gleichgeschechtliche Familien sind dagegen allenfalls zweitbeste Lösungen. KÄPPNER fordert jedoch eine Erweiterung des klassischen Familienbildes:

"Zu einem modernen Familienbild gehört, dass (...) die Entscheidung für ein Kind nicht gleichbedeutend damit ist, dass ein Partner, meist die Frau, diese Entscheidung mit dem Ende ihres Berufs oder zumindest mit einem tiefen Karriereknick bezahlt. Und dass Unternehmer die Entscheidung eines Vaters, in Elternteilzeit zu gehen, nicht mehr als Illoyalität der Firma gegenüber wahrnehmen."

In einem weiteren Artikel, berichten Peter FAHRENHOLZ & Jens SCHNEIDER über die Kritik der Union an KOEHLERs Aussagen zu gleichgeschlechtlichen Familien.  

     
 
  • USCHTRIN, Connie (2006): Brutpflege für Besserverdiener.
    Nachwuchs. Mit den neuen familienpolitischen Regelungen werden die belohnt, denen es sowieso schon recht gut geht. Kinderarmut ist kein Thema,
    in: Freitag Nr.3 v. 20.01.

     
 
  • HETTINGER, Holger (2006): Ehemalige Familienrichterin fordert: "Bessere Betreuung statt Kindergeld".
    Margot von Renesse: Eltern sind mit Kindererziehung alleingelassen,
    in: DeutschlandRadio v. 20.01.

     
 
     
   

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Zu den News vom   14. - 19. Januar 2006

 
 
   
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