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News vom 22. - 24. Januar 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Stellenwert der Ehe nimmt ab, der Stellenwert der Familie nimmt zu   

"Der Stellenwert der Ehe nimmt ab, der Stellenwert der Familie nimmt zu. Die Sorge der Gesellschaft gilt den Kindern, nicht mehr der Ehe. Diese Konzentration auf das Kindeswohl muss in einer Zeit niedriger Geburtenraten auch nicht wundern. Dreh- und Angelpunkt der Unerhaltsansprüche ist heute das Kind und die Sorgetragung für das Kind, nicht mehr die Ehe. Und die nichteheliche Geburt von Kindern ist alltäglich geworden. Drei Millionen Kindern werden von Alleinerziehenden großgezogen. Immer mehr Kinder wachsen in komplexen Lebensverhältnissen, in Patchworkfamilien auf. Voilà: Die verschiedensten Lebensformen koexistieren.".
(aus: Heribert Prantl "Familie ist kein Stillleben", Blätter für deutsche und internationale Politik, Dezember 2013, S.77)

 
 
       
   
HANDELSBLATT-Titelgeschichte: Die Renten-Illusion.
Wer für die schwarz-roten Beschlüsse zahlen muss

RÜRUP, Bert & Peter THELEN (2014): Die Renten-Illusion.
Die Regierung dreht die Rentenpolitik der letzten 25 Jahre zurück. Mehr als 160 Milliarden Euro werden Rente mit 63 und Mütterrente kosten - vor allem die 20- bis 45-Jährigen müssen zahlen. Bisherige Reform-Erfolge werden vernichtet,
in: Handelsblatt v. 24.01.

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

SIGMUND, Thomas (2014): "Zum Verzweifeln gebracht".
Meinhard Miegel: Der Demografie-Experte hält die Rentenpolitik für einen Irrweg. Ein Gespräch über die Verführungskünste von Politik, die Notwendigkeit längerer Lebensarbeitszeit - und warum der Bürgeraufstand ausbleibt,
in: Handelsblatt v. 24.01.

 
       
   

GfK (2014): Bevölkerungsstrukturdaten Deutschland 2013.
Demographie: 40 Prozent aller deutschen Haushalte sind Einpersonenhaushalte,
in: Pressemitteilung der Gesellschaft für Konsumforschung v. 24.01.

 
       
   

BURON, Sarah & Patrick SPÄT (2014): "Große Teile der bürgerlichen Mittelschicht sind dabei, sozial zu verrohen".
Jutta Ditfurth über den verwandlungsfähigen Kapitalismus, den zunehmenden Rassismus, den ausbleibenden Widerstand,
in: Telepolis v. 24.01.

"Manche Menschen sind über einen langen Zeitraum so kaputt gemacht und entmutigt worden, dass sie froh sind, mit ihren Angehörigen jeden einzelnen Tag zu überstehen. Andere schuften sich in zwei oder drei Jobs frühzeitig ins Grab. Wieder andere fliehen vor der Ausweglosigkeit für sich und ihre Kinder in verschiedene Suchtformen oder träumen sich weg. Und diejenigen, die es irgendwie schaffen, sich durchzuschlagen, stoßen dann auf unsichtbare Mauern in dieser Gesellschaft: perfide soziale Selektionssysteme, undurchlässige Strukturen",

meint Jutta DITFURTH über die Ursache des mangelnden Widerstandes. Dabei stört vor allem, dass DITFURTH ihre eigene Position vergisst: Die Flucht in die Nostalgie. Was für Rechte das goldene Zeitalter der Ehe ist, das ist für die "sozialen Linken" das goldene Zeitalter der Aufbruchsstimmung, also die 1960er und die frühen 1970er Jahre. Beides waren extreme historische Ausnahmesituationen, die für das Überleben in der Gegenwart (mehr hier, hier und hier) Muster ohne Wert sind.

Inzwischen gelten sowieso eher die späten 1970er Jahre als Fluchtpunkt der Nostalgie, was sich an der Musealisierung der Punk-Kultur ablesen lässt, in deren Mittelpunkt etwa Mythen um das SO 36 in Berlin-Kreuzberg oder der Ratinger Hof in Düsseldorf stehen. Dass diese "kulturelle Linke" inzwischen den Klassenbegriff als Aufreger in Feuilletondebatten benutzt, ist Neokonservativen wie Paul NOLTE zu verdanken, die diesen bereits Anfang der Nuller Jahre erfolgreich als neubürgerlichen Distinktionsbegriff etabliert haben.

 
       
   

Punk und Postpunk in der Debatte

BEDNARCZYK, Svenja (2014): Sonntagstanztee, Kunst und Punk.
Kreuzberg: Das Radiofeature "SO36, der Club als Freiraum und Gesamtkunstwerk" erzählt die Geschichte der Heimstatt der Subkultur,
in: TAZ Berlin v. 24.01.

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

MÜLLER-JUNG, Joachim (2014): Sportbremse Ehe? Krank durch Monogamie.
Der Bund fürs Leben - eine pathologische Falle, warnt die Forschung. Macht uns träge, dick und krank. Hoffnungslos? Nicht ganz, in den Daten findet sich auch ein Silberstreif,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.01.

 
       
   

MAITLAND, Sara (2014): Ich bin dann mal raus.
Rückzug: Nichts ist uns so wichtig wie Freiheit. Aber wenn ein Mensch wirklich allein leben will, versteht das kaum jemand. Ein Plädoyer,
in: Freitag Nr.4 v. 23.01.

Der Freitag hat einen langen Essay der Schriftstellerin Sara MAITLAND, die seit 20 Jahren allein in den schottischen Highlands lebt, gekürzt und übersetzt. Von MAITLAND ist gerade das Buch How to be alone erschienen. Einsamkeit ist für MAITLAND eine Ressource und kein Problem oder gar eine Krankheit.

 
       
   

Der Alleinesser in der Debatte

KABISCH, Jörn (2014): Muss man mit Alleinessern Mitleid haben?
in: Freitag Nr.4 v. 23.01.

 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

KULLMANN, Katja (2014): Selbstbild mit Sessel.
Einblicke: Auf einer Dating-Website präsentieren sich junge Singles mitsamt ihrer Wohnungseinrichtung. Was verrät uns dies?
in: Freitag Nr.4 v. 23.01.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

BAUREITHEL, Ulrike (2014): Die Generationen-Lüge.
Groko: Kaum liegen in Berlin die Rentenpläne auf dem Tisch, geht das Gezeter gegen die Alten wieder los. Aber das ist ein Scheingefecht,
in: Freitag Nr.4 v. 23.01.

RUDZIO, Kolja (2014): Milliarden für die Alten.
Wie gerecht sind die Rentenpläne der großen Koalition gegenüber der jüngeren Generation,
in: Die ZEIT Nr.5 v. 23.01.

 
       
   

Die Familienförderung in der Debatte

SIEMS, Dorothea (2014): Geldsegen allein weckt keinen Kinderwunsch.
200 Milliarden Euro werden jährlich in Familien und Ehen investiert. Forscher sehen allerdings viel Verbesserungsbedarf im System,
in: Welt v. 23.01.

 
       
   

Der Literaturbetrieb in der Debatte

STAHL, Enno (2014): Wer schreibt, der bleibt.
Literaturbetrieb: Zeig mir, aus welcher Klasse du kommst, und ich sage dir, wie erfolgreich du als SchriftstellerIn sein kannst,
in: TAZ v. 23.01.

 
       
   

SEEßLEN, Georg (2014): Klassismus und Kulturkritik.
Kritik nach oben, nach unten, immer aus der Mitte, oder wie jetzt?
in: TAZ v. 22.01.

 
       
 

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