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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. - 31. Oktober 2004

 
 
     
     
     
 
   

Zitat des Monats:

"»Um die Erfinder neuer Werte dreht sich die Welt« - so kündet Friedrich Nietzsche ostinat im Zarathustra. Jesus hat die soziale Innovation der Nächstenliebe in die Welt gebracht. Die Hingabe für Clan, Volk, Reich und Führer, die gab es lange schon. Doch Mitgefühl und Fürsorge für den Nächsten, Blutsunverwandten - das war neu. Die Provokation, alle Menschen seien vor Gott gleich, bezog sich keineswegs auf das Jenseits. (...).
Doch das Gebot der Nächstenliebe gerät in Konflikt mit dem Darwinismus des Marktes. (...). Nicht Mitleid, sondern Verachtung für die Schwachen und Armen, die Verlierer und Ausgesonderten der Märkte, greift um sich. (...). Reichtum ist Synonym für Leistung und Verdienst. Das muß nicht mehr im Einzelfall nachgewiesen werden, sondern wird unterstellt.
(...).
Streichung und Kürzungen von Sozialleistungen firmieren als »Anreize zur Stärkung der Eigenverantwortung«. Die Kürzung von Arbeitgeberbeiträgen zur Rentenversicherung wird verkauft als »Beitrag zur Generationengerechtigkeit«. Die Freistellung der Arbeitgeber vom hälftigen Anteil an wesentlichen Krankenversicherungsleistungen (...) wird als Reform zur Beitragssenkung vermarktet. (...).
Schon finden sich Forscher, die das Mitgefühl mit jemandem, der nicht zum Clan gehört, als genetische Störung erkannt haben wollen."

(Peter Ungut "Die Agonie des Sozialen" in Kursbuch 157 Die große Entsolidarisierung, S.11-31)

 
 
     
 
Günter Franzen - Vor den Müttern sterben die Söhne
 
JUNGLE WORLD-Thema: Eine Klasse für sich.
Der Mythos von der Bildungselite
 
 
  • BECK, Ulrich (2004): Schmerzhafte Erfahrung.
    Hilfe, unsere Arbeit wandert aus!
    in: Süddeutsche Zeitung v. 20.10.

 
  • GOOSEN, Frank (2004): Kadett mon amour.
    Man tankt nur bei Aral, denn durcheinander saufen ist immer schlecht: Der Bochumer Frank Goosen nimmt Abschied von den Kunststoffsitzen seiner Kindheit,
    in: Frankfurter Rundschau v. 20.10.

 
  • single TREND, Folge 2
    Single-Magazin, RTL, 23:30, 19.10.2004

 
 
 
  • MAAK, Niklas (2004): Wer im Kadett Rekorde bricht, wird Kapitän.
    Kannst ruhig Manni zu Heinz sagen: Die Geschichte von Opel ist auch die Geschichte vom Niedergang eines bürgerlichen Milieus und seines Wertesystems,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.10.

Plötzlich wissen alle Bescheid! Oberlehrer MAAK erklärt uns, dass der Niedergang der Kleinfamilie unausweichlich zum Niedergang von Opel geführt hat:

"Die Geschichte von Opels Untergang ist auch die Geschichte vom Niedergang eines bürgerlichen Milieus und seiner Werte. Fleiß, Zuverlässigkeit, Familiensinn - das war dem Opel ins Blech gepreßt. (...).
      
  Doch spätestens in den siebziger Jahren setzte eine Erosion der klassischen Familie und ihrer automobilen Rituale ein und brachte Opel in Schwierigkeiten. Wozu brauchte man einen geräumigen Wagen mit Platz für drei bis vier Kinder, wenn die meisten Ehen nach dem ersten Kind ohnehin wieder geschieden wurden?
      
  Die von Opel damals beschworene »junge Welt« kannte kein Erbarmen: Der mit dem GT gefeierte Hedonismus wurde zum automobilen Leitbild, und das war nicht gut für Opel",

doziert MAAK. Leider erklärt uns MAAK nicht, warum der Van das beliebteste Familienauto der Kinderreichen ist und warum Opel erst jetzt - da das Zurück zur Familie gefeiert wird - in die Krise gerät. MAAK ist ca. 15 Jahre zu spät dran mit seiner Analyse! Weiterschlafen!

 
 
 
  • Jens Bisky - Geboren am 13. August

    • KÜPPER, Mechthild (2004): Eine Totgeburt von Anfang an.
      Jens Bisky schreibt über sein Leben im Sozialismus - und über seine Eltern,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.10.

 
  • MINKMAR, Nils (2004): Paradies der Angestellten.
    Wer arbeitet, sagt der französische Bestseller "Bonjour Paresse", ist blöd. Im Büro soll man sich amüsieren,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.10.

 
  • RÜTHER, Tobias (2004): Erniedrigte und Beförderte.
    Endlich bekennt sich die Literatur zum Anzugsträger: Warum es gut ist, daß deutschsprachige Autoren den Angestellten entdeckt haben,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.10.

Warum es schlecht ist, wenn gerade Tobias RÜTHER Angestellten-Literatur vorstellt, der sich eher bei der Chick-Literatur als in der Angestellten-Literatur auskennt, das erfährt der Leser spätestens dann, wenn er feststellen muss, dass Wilhelm GENAZINO fehlt. Stattdessen wird Katja KULLMANNs Kosmetikerin-liebt-Feuilletonisten-Roman Fortschreitende Herzschmerzen bei milden 18 Grad, Burkhard SPINNENs Erzählungsband Reservetorwart, Nicole MÜLLERs Kaufen! und Rolf DOBELLIs Und was machen Sie beruflich besprochen.
 
  • WAGNER, Gert G. (2004): Keine Gleichung ohne Arbeit.
    Es gibt keine gezielte Umverteilung von unten nach oben. Wer mehr Einkommensgleichheit will, muss den Armen Jobs geben,
    in: Tagesspiegel v. 17.10.

 
  • KUNCKEL, Susanne (2004): "Ich bin ein humoristischer Leisetreter".
    Besuch beim Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino,
    in: Welt am Sonntag v. 17.10.

 
  • BRAUN, Helmut (2004): Generation "50plus".
    Helmut Braun plädiert für mehr Gelassenheit im Umgang mit der alternden Gesellschaft. Die Älteren seien vitaler und kreativer denn je,
    in: Welt am Sonntag v. 17.10.

 
  • Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

    • KUPCZIK, Ingrid (2004): Viele Wege führen ans Licht der Welt.
      Zwei Millionen Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos. Etwa in der Hälfte der Fälle liegt es an den Männern. Das Alter der Frauen, die mit künstlicher Befruchtung nachhelfen, steigt. Stigma des Versagens - künstliche Befruchtung ist für Eltern ein Tabuthema,
      in: Welt am Sonntag v. 17.10.

 
  • MALLINCKRODT, Marie von (2004): In der Kinder-City am Prenzlauer Berg.
    Spielzeugläden, Windelservice und Kindermoden: Der Babyboom vom Kollwitz-Platz sorgt für Business,
    in: Welt am Sonntag Berlin v. 17.10.

 
 
  • DRÖGE, Kai (2004): Leistung lohnt sich - für die meisten erst in 400 Jahren.
    Nur der Erfolg auf dem Markt entscheidet heute darüber, was Arbeit und Mühe einbringen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 16.10.

 
  • Joachim Lottmann - Die Jugend von heute

    • WINKLER, Willi (2004): Der mysteriöse Onkel J-Lo.
      Joachim Lottmann schreibt schon lange, und richtig lustig ist er obendrein. In seinem neuen Roman observiert er die Jugend - mit vollem Körpereinsatz,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 16.10.

 
 
  • MAGENAU, Jörg (2004): Kann denn Wehrdienst Sünde sein?
    Wie die Bundeswehr im Gegenwartsroman zu ungewohnten Ehren kommt,
    in: Welt v. 16.10.

   

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Zu den News vom  11. - 15. Oktober  2004

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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