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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 21. - 30. September

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Die gegenwärtige geburtenfördernde Familienpolitik ist aktionistisch und hilflos

"• Männer und Frauen, die in instabilen Partnerschaften leben oder Singles sind, erreicht man mit dem Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen - selbst für unter Dreijährige - nicht.
Karriereorientierte Frauen nützt es für ihr berufliches Fortkommen nichts, wenn die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten verbessert wird.
• Ein bewusst
kinderloses Paar wird weder durch finanzielle Transfers noch durch weitere Kinderbetreuungseinrichtungen motiviert, Kinder zu bekommen.
• Und wenn Männer sich aufgrund fehlender finanzieller und sozialer Planungssicherheit gegen Kinder entscheiden, lassen sie sich weder durch erweitere Teilzeitmöglichkeiten während der Elternzeit noch durch ein einkommensorientiertes einjähriges Elterngeld umstimmen.

            
Diese Beispiele zeigen, dass die meisten Gründe für Kinderlosigkeit nicht oder nur bedingt politisch beeinflussbar sind. Der/die fehlende PartnerIn kann nicht mittels politischer Maßnahmen »herbeigezaubert« werden; gefördert werden kann höchstens die frühe ökonomische Eigenständigkeit von jungen Frauen und Männern. Entscheiden sich Männer und Frauen bewusst gegen Kinder, ist dieser Entschluss politisch zu respektieren. Und die ökonomische Situation einer Familie hängt weniger vom Kindergeld als von dem auf dem Arbeitsmarkt erzielten Haushaltseinkommen ab. Das konservative Mutterleitbild sowie die fehlenden Zukunftsperspektiven infolge wirtschaftlicher Unsicherheiten hängen von gesamtgesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen ab, die nur zum Teil und nicht im Rahmen der Familienpolitik politisch steuerbar sind. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird nicht nur von rechtlichen Regelungen zu Elternzeit, Teilzeitarbeit und Kinderbetreuungseinrichtungen beeinflusst, sondern vor allem von unternehmerischen Auffassungen von karriereadäquatem Verhalten.
(Diana Auth im Sammelband "Grenzen der Bevölkerungspolitik" 2007, S.98)

 
       
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
POHLMANN stellt Dating-Sites vor, wobei eine der vier vorgestellten Internetdienste zum gleichen Konzern wie die Zeitung gehört.
 
       
   
  • KUHLBRODT, Detlef (2007): Liebende des missratenden Kinds.
    Manchmal fällt einem einfach so ein Buch in die Hände. Vielleicht eins über die 60er. Dann findet man sich unter Musterhippies und Acidheads, Ex-Freaks und Heute-noch-Langhaarigen auf einer Wiese wieder. Ein Bericht von einer Art Klassentreffen,
    in: TAZ v. 28.09.

Detlef KULBRODT stellt sich das nostalgische 60er-Jahre-Buch Alles schien möglich als Klassentreffen der anderen Art vor:

"Sie sind zwischen 53 und 75. Der Anteil derer, die ab und an Hasch rauchen, dürfte ein wenig höher sein als in der Gesamtbevölkerung; der Anteil derer, die ihr Leben nach gesundheitlichen und ethischen Gesichtspunkten ausgerichtet haben, aber auch. Die meisten der ungefähr sechzig Gäste sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen. Nur drei Autos stehen vor dem ländlichen Anwesen: zwei Ökomobile mit Hybridmotor und ein schicker, dunkelroter Opel Kapitän. Der verbraucht 13 Liter und gehört Jürgen Ploog. Der Schriftsteller, ehemaliger Pilot und Herausgeber der Beatnikzeitung Gasolin, trägt Anzug und eine dunkle Sonnenbrille und sieht recht elegant aus. Vor wenigen Wochen hatte ich Jörg Fausers Roman »Rohstoff« gelesen, in dem er auch beschrieben ist. Er steht da jedenfalls mit drei Leuten herum, die staunend an seinen Lippen hängen."

Aber vielleicht war damals ja alles ganz anders. Der Herausgeber Werner PIEPER berichtet über eine britische Umfrage, die sich auch auf Deutschland übertragen lässt:

"27 Prozent derer, die Ende der Sechzigerjahre jung gewesen waren, hätten behauptet, damals Hippies gewesen zu sein. Auf Nachfrage erklärten sie aber auch, ihre Biografie modifiziert zu haben, um vor ihren eigenen Kindern als cool zu erscheinen. Diese Kinder waren dann Punks geworden, weil sie das Hippiegelaber der Alten nicht mehr ertragen konnten. Das heißt: Die, die nie echte Hippies waren, haben die echten Hippies in Misskredit gebracht."

Aber es gab bereits in den 1960er Jahren ein unüberbrückbarer Graben, der mitten durch die Protestkultur führte:

"Die meisten hier schimpfen auf die studentischen, politischen 68er. Die seien »weitgehend humorlos«, eine »beinahe fundamentalistische, bestimmt jedoch eine engstirnige Bewegung«, machtorientiert, kurz: »lustfeindliche Protestpuritaner« gewesen."

Und nicht zuletzt findet KUHLBRODT eine Gruppe, die der 60er-Jahre-Nostalgie nichts abgewinnen mag:

"Ich entferne mich von den 60ern, die immer noch aufgeregt über die Sixties sprechen. Da hinten stehen drei Leute etwas unschlüssig herum. Das sind doch..., genau: Günter Amendt, Günter Wallraff und Renée Zucker.
            (...).
Die taz-Kollegin Renée Zucker erzählt, dass sie zunächst auch einen Beitrag für das Buch geschrieben hätte. Da wäre aber zu viel Wut drin gewesen, ein falscher Ton, den sie beim Redigieren auch nicht mehr rausgekriegt hätte. Deshalb habe sie den Text dann wieder zurückgezogen und Werner Pieper geschrieben: »Weißt du, mich interessiert dieses Thema überhaupt nicht. Ich habs eigentlich nur dir zuliebe getan, aber jetzt merke ich auch, dass das nicht ausreicht.«"

 
       
   
  • BINDER, Nora (2007): Putz dich.
    Hausarbeit als Workout-Programm,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 28.09.

BINDER lässt uns wissen: Putzen und Fitness-Training lassen sich vereinen. Beides zusammen wird in den USA bereits unter dem verkaufsfördernden Etikett "Wellness" vermarktet, sodass es nicht mehr lange dauern wird, bis uns die neuen glücklichen Putzfeen auch aus deutschen Frauenzeitschriften entgegenblicken werden. 
 
       
     
       
   

JUNGLE WORLD-Thema: Migration à la carte.
Europa bestellt Facharbeiter

 
       
   
  • SEELIGER, Julia (2007): Monogamie ist keine Lösung.
    Die Orientierung der Familienpolitik auf monogame Ehepartnerschaften ist weder gerecht noch zeitgemäß. Künftige Gesellschaftsmodelle müssen auf Vertrauen und Verantwortung in den verschiedensten Beziehungsformen aufbauen,
    in: Jungle World Nr.39 v. 27.09.

 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • GEISSLER, Cornelia (2007): Das Baby soll warten.
    Weil zu viele Frauen ungewollt schwanger werden, ist heute Welt-Verhütungstag,
    in: Berliner Zeitung v. 26.09.

 
       
   
  • Corinne Maier - No Kid

    • KUCKUK, Mirja (2007): Kinder? Nein danke!
      Kinder sind etwas Wundervolles, sie sind der Augenstern ihrer Eltern, die Basis unserer Gesellschaft. Soweit die Theorie. In der Praxis, davon ist Corinne Maier überzeugt, gibt es viele Gründe, dem Nachwuchs abzuschwören - vierzig an der Zahl,
      in: sueddeutsche.de v. 25.09.

 
       
     
       
     
       
   
  • Zum Tode von André Gorz

    • ALTWEGG, Jürg (2007): Sozialphilosoph André Gorz gestorben,
      in: faz.net v. 24.09.

 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • SUNTUM, Ulrich van (2007): Warum gibt es nur so wenige Kinder?
    Erklär mir die Welt (67),
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.09.

SUNTUM erklärt die niedrige Geburtenrate aus Sicht der ökonomischen Theorie. Nur ganz am Rande wird ein Aspekt erwähnt, der in der Debatte unterbelichtet ist: "Es kann natürlich auch sein, dass die familienpolitischen Instrumente einfach nicht zielgenau" sind.
 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • Karl Lauterbach - Der Zweiklassenstaat

    • BITTNER, Wolfgang (2007): Von der Wiege bis zur Bahre.
      Privilegien: In seinem Buch "Der Zweiklassenstaat" zieht der SPD-Politiker Karl Lauterbach eine erschütternde Bilanz des Sozialstaats Deutschland,
      in: Freitag Nr.38 v. 21.09.

 
       
   

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Zu den News vom   15. - 20. September 2007

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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