[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 08.- 09. April 2006
News 05.- 07. April 2006
News 03.- 04. April 2006
News 01.- 02. April 2006
News 28.-31. März 2006
News 25.-27. März 2006
News 23.-24. März 2006
News 22. März 2006
News 21. März 2006
News 20. März 2006
News 19. März 2006
News 17.-18. März 2006
News 16. März 2006
News 15. März 2006
News 14. März 2006
News 09.-13. März 2006
News 07.-08. März 2006
News 05.-06. März 2006
News 04. März 2006
News 01.-03. März 2006
News 21.-28. Februar 2006
News 16.-20. Februar 2006
News 10.-15. Februar 2006
News 05.-09. Februar 2006
News 01.-04. Februar 2006
News 25.-31.Januar 2006
News 20.-24.Januar 2006
News 14.-19.Januar 2006
News 08.-13. Januar 2006
News 01.-07. Januar 2006
News 25.-31.Dezember 2005
News 21.-24.Dezember 2005
News 16.-20.Dezember 2005
News 13.-15.Dezember 2005
News 05.-12.Dezember 2005
News 01.-04.Dezember 2005
News 27.-30.November 2005

News 20.-26.November 2005
News 05.-19.November 2005
News 01.-04.November 2005
News 23.-31. Oktober 2005
News 19.-22. Oktober 2005
News 13.-18. Oktober 2005
News 09.-12. Oktober 2005
News 01.-08. Oktober 2005
News 09.-30. September 2005

News 02.-08. September 2005
News 01. September 2005
News 27.-31. August 2005
News 24.-26. August 2005
News 18.-23. August 2005
News 11.-17. August 2005
News 05.-10. August 2005
News 01.-04. August 2005
News 25.-31. Juli 2005
News 20.-24. Juli 2005
News 16.-19. Juli 2005
News 11.-15. Juli 2005
News 06.-10. Juli 2005
News 01.-05. Juli 2005
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 11. - 18. April 2006

 
 
     
       
   

Zitat des Monats:

"Er sei es gewohnt, Distanzen zu ertragen, erklärt Chris, er sehe ja sogar seine Freundin Anika nur dreimal im Jahr, noch nicht einmal an Feiertagen. Dass sie sich an Weihnachten verabreden würden, sei klar, denn da müssten sie beide nie arbeiten, aber Ostern zum Beispiel, er könne sich nicht daran erinnern wie er die letzten Osterfeste verbracht hätte. »Irgendwie ging Ostern meistens an mir vorbei, ich habe noch nicht einmal Eier gekauft. Manchmal überweist meine Oma ein Osterei auf mein Konto. Ostern ist ein typisches Pärchenfest. Die Pärchen fahren für ein paar Tage raus, ein bisschen ins Grüne. Aber wenn man alleine ist oder die Freundin irgendwo in der Pampa, auf dem Land, aber leider in einem anderen, dann feiert man Ostern eben nicht. Oder man führt zu den Eltern. Aber ich will, ehrlich gesagt, nicht mit meinen Eltern zu dritt am Frühstückstisch sitzen, Vivaldi hören und bunte Schalen in den Eierbechern stapeln. Diese Festtage werden doch echt überschätzt.«"
(aus: Nikola Richter "Die Lebenspraktikanten", 2006, S.51f.)

 
 
   
 
     
 
  • FRIED, Nico (2006): Und Frau Merkel blicket stumm.
    Die Union ist zerstritten, was das Elterngeld angeht. Familienministerin von der Leyen lamentiert, Söder bleibt konservativ. Und die Kanzlerin verhält sich mal wieder wie die Mutter des Zappelphilipps,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.04.

     
 
  • NOLTE, Jost (2006): Den Schelm geniert das Alter nicht.
    Dichter, Maler, Gerontologen, Sozialhistoriker oder: Mitreden soll beim Schicksalsthema, wer etwas zu sagen hat,
    in: Welt v. 18.04.

     
 
     
 
     
 
  • SIMON, Ulrike (2006): Mannomann.
    Seit zehn Jahren erscheint „Men’s Health“ in anhaltend hoher Auflage – und erklärt den Männern, wo es mit den Frauen langgeht,
    in: Tagesspiegel v. 16.04.

    • "»Männer reden, anders als Frauen, nicht untereinander über ihre Probleme und Unzulänglichkeiten.« Daher fehle es an Wissen. Eher würden Männer einen Brief an »Men's Health« schreiben als einen Freund um Rat ersuchen," meint Men's Health-Chefredakteur Wolfgang MELCHER.
     
 
  • OTTE, Romanus (2006): Ein Kind aus Liebe, nicht aus Vaterlandsliebe,
    in: Welt am Sonntag v. 16.04.

"Ich habe die Kinderdebatte mit besonderer Anteilnahme verfolgt. Denn in dieser Zeit wurde unser erstes Kind geboren. (...). Viel war da von der Bedeutung des Kindersegens für das Land (und die Rentenkasse) zu lesen. (...).
          
 Doch die Geburt eines Kindes ist Privatsache und soll es bleiben. Unser Sohn ist aus Liebe geboren, nicht aus Vaterlandsliebe. (...).
          
 In unserer kleinen Familie bin ich berufstätig, meine Frau ist es derzeit nicht. Aber wir sehen darin keine Stellungnahme zur Gesellschaftspolitik (...).
          
 Gerade in der Familienpolitik schickt sich die große Koalition an, zwei Irrwege fortzusetzen: die Umerziehung des Volkes über Steuern und Beihilfen und die Umverteilung der Einkommen durch den alle umsorgenden Staat.
          
 Für Umerziehung steht das Elterngeld. Es soll Einbußen mildern, wenn Eltern zur Kinderbetreuung im Beruf pausieren. Klingt gut, aber ist das Aufgabe des Staates? Und in voller Höhe soll nur gezahlt werden, wenn Mutter und Vater eine Auszeit nehmen. Die volkserzieherische Absicht ist klar. Aber was geht es bitte den Staat an, wie Eltern ihre Aufgaben aufteilen?" meint OTTE.
     
 
  • WAGNER, Richard (2006): Frohe Botschaft!
    Die Strukturprobleme einer Gesellschaft sind primär ökonomisch und organisatorisch bedingt. Es gibt kein Nachwuchsproblem. Allen demographischen Krisenmeldungen zum Trotz: Die Lage ist besser als die Stimmung. Nachrichten aus einem guten Land,
    in: TAZ v. 15.04.

Für den Schriftsteller Richard WAGNER gibt es in Deutschland kein Nachwuchsproblem, sondern eine Beschäftigungskrise: "Vielleicht sollten wir uns nicht nur mit dem offensichtlich falsch gepolten islamischen Mann auseinander setzen sondern auch den frustrierten deutschen Möchtegernpatriarchen ins Auge fassen. Wenn diese Männer meinen, der Konkurrenz der Frauen nicht mehr gewachsen zu sein, sollten sie zu Hause bleiben, für Kind und Katze sorgen und den Wintergarten pflegen, während im Gegenzug die Karrierefrau das Geld ranschafft.
Der neuerliche Rückgriff auf die Familie ist ein Angriff auf die Urbanität, weil er die Leistungsfähigkeit wieder geschlechtsspezifisch anstatt individuell betrachtet, wie es einer liberalen Gesellschaft angemessen wäre. Nicht jede Frau möchte eine Maria sein, aber auch nicht jeder Maria wird ein Jesus beschert.

          
 Die höchsten Kosten für den Sozialstaat werden nicht durch Singles verursacht, sondern von den Familien, den gescheiterten und den stinknormalen. Eine Million Kinder leben in Deutschland von Sozialhilfe. Es soll aber auch Familien geben, die vom Kindergeld leben. Darüber gibt es, aus Gründen der politischen Korrektheit, keine Statistik."
     
 
  • PARKS, Tim (2006): Weniger ist mehr.
    Ein Gespenst geht um in Europa: die Angst vor dem Aussterben. In Deutschland wird die Debatte besonders heftig geführt. Warum eigentlich? Was wir an den Deutschen haben, merken wir vielleicht erst dann, wenn sie weniger sind,
    in: TAZ v. 15.04.

Das Thema des Tages "Schöner aussterben" bestreitet der in Italien lebende, britische Schriftsteller Tim PARKS: "Der Sozialismus hat uns nicht erlöst; das freie Unternehmertum beschwört nur das Schreckgespenst von Importfluten aus China herauf; und das Ideal Europa überzeugt keine junge Frau von der Mutterschaft. Und das vielleicht Entscheidendste: Wir haben jegliches Vertrauen in eine Medienlandschaft verloren, die doch eigentlich unsere zersplitterte Gesellschaft zusammenhalten will. Die seichte Phrasendrescherei, die Endlosschleife aus Melodram und Beruhigungspille ist abstoßend.
          
 (...).
Wenn wir erst mal arbeitslos und ärmer sind, dann werden wir gezwungen sein, auf neue Art und Weise zusammenzuleben. Der Fehler aller grobschlächtigen demografischen Vorhersagen ist der, dass wir nicht wissen, wie die Menschen auf den Ernstfall reagieren werden.
"
     
 
  • RUHENSTROTH-BAUER, Peter (2006): Schrumpfen ist fein.
    Die Politik reagiert hysterisch auf den demografischen Wandel, es kommt aber darauf an, ihn intelligent zu gestalten. Nur weil das Volk insgesamt älter wird, muss der Lebensstandard nicht sinken. Im Gegenteil: Diese Entwicklung birgt neue Chancen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 15.04.

     
 
     
 
     
 

MÜLLER, Franziska K. (2006): Karriere, Kostümchen, Koitus.
Elitefrauen sind auch nur Männer, sagt die britische Ökonomieprofessorin Alison Wolf. Und macht sich mit dieser Feststellung wenig Freundinnen,
in: Weltwoche Nr.15 v. 13.04.

Franziska K. MÜLLER berichtet über die Reaktionen, die der Essay von Alision WOLF in der britischen Zeitschrift Prospect ausgelöst hat.
     
 
     
 
     
 
     
 
  • LIESKE, Tanya (2006): Endorphine und Endgültigkeit.
    Solange Mutterschaft am Ende der gesellschaftlichen Werteskala rangiert, verläuft demographischer Aktionismus im Sand,
    in: Welt v. 12.04.

    • Tanya LIESKE hält Frank SCHIRRMACHERs Bestandsaufnahme für richtig, aber unvollständig:
                

"Viele Mütter beschreiben einen Zustand der inneren Zerrissenheit. Dieser wird gern diskutiert vor dem Hintergrund ihrer divergierenden Aufgaben zwischen Beruf und Familie, oder auch dem Verzicht auf den Beruf zugunsten der Familie. Doch diese Analyse greift zu kurz. Viele Mütter fühlen sich zerrissen, weil sie aus dem Kodex unserer Gesellschaft herausfallen, aus allem, was diese Gesellschaft wertschätzt und als Leitbild propagiert. Es sind dies Jugend, Schönheit, Mobilität, Unabhängigkeit, Erfolg, Reichtum und kosmopolitische Gewandtheit, in der Summe: Glanz."

     
 
     
 
     
 
     
 
  • TICHY, Roland (2006): Die Demographie-Bombe überleben.
    Die „German Angst“, die deutsche Zukunftsangst und Weltuntergangspsychose, hat einen neuen Namen: Demographie. Wie Wirtschaft und Gesellschaft mit der Überalterung leben – oder: Deutschland geht schon wieder nicht unter,
    in: Handelsblatt v. 11.04.

     
 
     
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom   08. - 10. April 2006

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 08. Februar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002