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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 24. - 26. August 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Was heute an den demografischen Klagemauern bejammert wird - Geburtenrückgang, Vergreisung, Migration -, sind nicht Irrläufer und Ausläufer der Evolution. Eher kündigt sich darin eine neue Entwicklungsstufe mit neuen Problemlösungen an. Gesellschaften stellten ihre Nachwuchssicherung um: von vielen, riskanten und kurzen auf wenige, sichere und längere Lebensläufe; von Quantitäten auf Qualitäten; von biologischer auf soziokulturelle Reproduktion; von Autarkie auf Arbeitsteilung. Diese neue Arbeitsteilung zwischen produktiven und reproduktiven, kinderarmen und kinderreichen Gesellschaften gilt womöglich nur für eine Übergangsphase von 50 oder 100 Jahren. nach und nach werden alle Kulturen sich umstellen: von einer breiten Reproduktionsbasis mit hoher Sterblichkeit auf eine schmale Basis lang lebender Individuen.
          
Dies zu begreifen und zu akzeptieren, fällt uns schwer."
(Karl Otto Hondrich im Cicero, August 2005)

 
 
 
 
     
 
Die neue bevölkerungspolitische Doktrin lautet nun: nicht mehr die Last des Kinderkriegens, sondern das Familienglück soll propagiert werden. Das sieht dann so aus wie in der Zeitschrift Cicero, wo SCHRÖDER-KÖPF mütterliche Mutmach-Prosa schreibt. Die Wirkung solch öder Erbauungsliteratur dürfte eher gering sein.

In Großbritannien ist man da schon weiter. Dort arbeitet Helen FIELDUNG als Volkspädagogin. Bridget Jones, das Rolemodel für neurotische Karrierefrauen auf Partnersuche ist mittlerweile schwangerBridget Jones könnte also nun zum Rolemodel für neurotische Spätgebärende werden. Wie dieses Experiment ausgeht, wird die Zukunft zeigen...    

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • FEHR, Marianne (2005): Mit dem Pudel schmusen.
    Frauen über fünfzig gehört die Zukunft, sagen die Trendforscher. Bloss: was für eine? Wer auf dem Sprung ins Seniorenalter schon die Gelenke spürt, denkt weniger an «Silber-Generation» als an Orangenhaut. Bekenntnisse aus der Grauzone – ohne Scham, mit Stolz,
    in: Weltwoche Nr.34 v. 25.08.

Der Blick von FEHR ist rückwärtsgewandt, bestenfalls pädagogisch wertvoll nach dem Motto: Seht Euch diese 68er-Generation an: partnerlos und kinderlos im Alter, so geht es Euch, wenn Ihr nicht rechtzeitig den Partner fürs Leben findet und Kinder kriegt. Solche Storys hält Detlef GÜRTLER in Kinderland für den Trend der Zukunft.

Die Gesellschaft der Langlebigen ist jedoch nicht mit den veralteten Kategorien der Vergangenheit einzufangen. Auch technologische Revolutionen lassen sich nicht aufhalten. Mama mit 60? Technology Review bietet einen Blick in die Zukunft, abseits von geklonter Science-Fiction à la HOUELLEBECQ.

Das US-amerikanische Time Magazine berichtete bereits am 16. Mai 2005 über die weibliche Midlife-Crisis. Am 22. August konnte man das dann auch in der Europa-Ausgabe lesen.    

 
Die ZEIT ist heute wieder ein öder Ort. Inhaltsleerer geht es kaum noch. GABRIEL recycelt den Wertewandel-Topos, den der Politikwissenschaftler Franz WALTER in die SPD-Debatte eingeführt hat:

"ZEIT: Wie unterscheidet sich die neue Generation von den 68ern?
          
Gabriel: In den fünfziger Jahren haben die Soziologen von der Tyrannei der Dorfgemeinschaft gesprochen. Es gab eine große kulturelle Enge, einen Mangel an Freiheit, gegen den sich die 68er-Bewegung wandte. Spätestens seit den Neunzigern gibt es eher so was wie eine Tyrannei der Entscheidungszwänge. Man muss sich jeden Tag neu orientieren, nichts ist mehr klar. Traditionelle Werte, die die 68er eher abgelehnt haben, Disziplin, Ordnung, Klarheit, Verbindlichkeit, Verlässlichkeit, sind wieder en vogue. Was die 68er als Befreiung empfunden haben, die Offenheit des Lebens und damit auch die Unklarheit, wie es weitergeht, wird heute als Belastung und Druck empfunden." 

     
 
  • GASCHKE, Susanne & Susanne MAYER (2005): Weil sie eine Frau ist?
    Als erste Politikerin könnte Angela Merkel Kanzlerin werden. Ist die Frauenbewegung am Ziel? Wählerinnen, die sich nie vorstellen konnten, für die CDU zu stimmen, geraten plötzlich in Versuchung. Merkel wählen - aus Solidarität? Ein Pro und Contra
    in: Die ZEIT Nr.35 v. 25.08.

     
 
  • FLORIN, Christiane/LÖBBERT, Raoul/NEUBAUER, Hans-Joachim (2005): Oh, wie weh ist mir!
    JAMMERTAL / Deutsches Panoptikum: Sieben Typen, die den RM-Redakteuren die Laune verderben,
    in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 25.08.

    • "Müde, matt, marode? Die »deutsche Jammermentalität« ist ein Medienmythos", lautet die Botschaft des Psychologie Heute-Essays des Soziologen Helmut KLAGES (09/2005). Er trifft damit den Nagel auf den Kopf, denn es sind unsere Medienmacher, die uns mit ihrem Gejammer den Kopf zunageln. Schaut in den Spiegel! IHR seid die Jammer-Elite!
     
 
     
 
  • ALLMENDINGER, Jutta (2005): Entrümpelung.
    Weg mit den "Strafzöllen",
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.08.

     
 
Für GEBHARDT ist Udo Di Fabio ("Kultur der Freiheit") ein Peter HAHNE für die gebildeten Stände:

"Sein sozialwissenschaftliches Denken wurde entscheidend vom Systemtheoretiker Niklas Luhmann geprägt, der auch seine zweite Dissertation betreute. Wirft man jedoch einen genauen Blick in sein hoch gelobtes Buch über die geistigen Fundamente der »Freiheit«, entdeckt man nicht nur den Einfluss Luhmanns. Passagenweise verdichtet sich der Eindruck, es handle sich beim Feldzug des Karlsruher Richters gegen die Geißel einer »hedonistischen Freizeitgesellschaft« um die akademische Variante des Bestsellers über das »Ende der Spaßgesellschaft«, den Peter Hahne vom ZDF verfasst hat."

     
 
     
 
     
 
     
   

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