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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 22. - 31. Juli 2004

 
 
     
     
     
 
   

Zitat des Monats:

"Als gewollt Kinderloser sollte man sich beizeiten ein dickes Fell zulegen. (...).
Der »Egoismus«-Vorwurf ist (...) der wohl populärste und dennoch nur das erste Glied in einer langen Kette von Vorurteilen und Vor-Verurteilungen, denen sich die Kinderlosen ständig ausgesetzt sehen. Wohl denen, die da wenigstens alleine sind, greift doch bei ihnen das double-income-no-kids-Argument nicht sogleich, wenn die Gegnerschaft auch nicht müde wird zu betonen, dass Steuern zahlen allein den Generationenvertrag ja wohl nicht retten könne. Jetzt sind wir also auch noch Schuld an der Unsicherheit der Renten. All denen, die daran glauben, sei hier mitgeteilt, dass auch
unsere Altvorderen vom Beginn bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts es nicht zum, für einen funktionierenden Generationenvertrag entscheidenden, Reproduktionsniveau schafften. Heißt, schon vor 70 Jahren wurden nicht genügend Kinder geboren, um das Bevölkerungsniveau konstant zu halten.
Ein anderes Vorurteil, das sich so hartnäckig hält wie vermeintliche Eisenanteile in Spinat, ist die Einsamkeit der Kinderlosen im Alter. Ein echtes Ammenmärchen. Schließlich ist alles andere als bewiesen, dass Kinderreiche per se im Alter besser dran wären, was die Quantität und Qualität ihrer Sozialkontakte oder die Bereitschaft ihrer Kinder zur Versorgung und Pflege anginge. Längst ist nicht mehr selbstverständlich, dass die eigenen Kinder im Alter für Betreuungsaufgaben zur Verfügung stehen, und in den wenigsten Familien leben mehr als zwei Generationen dauerhaft unter einem Dach.
"
(Mattias Winkler in der Wochenzeitung Freitag Nr.29/30 vom 09.07.2004)

 
 
     
 
  • BÖNT, Ralf (2004): Der Feminismus braucht eine PR-Agentur,
    in: ndl - neue deutsche literatur, Juli

 
  • KRON, Norbert (2004): Zähne zeigen.
    Eine literarische Generation, von Los Angeles aus gesehen,
    in: ndl - neue deutsche literatur, Juli

 
  • STEIN, Hannes (2004): Eine ganz schlechte Angewohnheit.
    Denken ist schädlich und unsozial und zertrümmert Karrierechancen,
    in: Welt v. 31.07.

Der Sachbuchredakteur der Welt hat das Buch Endlich Nichtdenker! geschrieben und die Welt druckt deshalb Passagen aus der Einleitung ab. In der modernen Welt der Außenlenkung sind eigene Gedanken (Eigensinn, Schrulligkeit, erhöhte Selbstaufmerksamkeit) kontraproduktiv, vermittelt uns Hannes STEIN, und den Singles schreibt er ins Stammbuch, dass Denken einsam und unsozial macht:

"Wer grübelt (...) schließt sich von der Mehrheit aus; er wird bald feststellen, dass er mit vielen Leuten kein Gesprächsthema mehr findet. Kneipenbesuche geraten zur Tortur - man stellt fest, dass man mit all diesen Leuten, die da unbeschwert trinken und grölen, nichts mehr gemein hat (nicht einmal dann, wenn sie einst die besten Freunde waren). Dies aber kann der Mitwelt auf Dauer nicht verborgen bleiben. Sie schaut den Denker mit scheelen Augen an. Fortan gilt er als Spielverderber, der mit seinen intellektuellen Sprüchen jede Party kaputt macht. Vor allem gilt er als elitär, und das völlig zu recht (...). Er zitiert aus Büchern, die außer ihm kein Mensch kennt; er brütet merkwürdige Ansichten aus, die er in unpassenden Momenten äußert; er ist taub für den letzten Schrei, mit dem der Zeitgeist ihn zur Ordnung ruft. Muss er sich da wundern, dass die anderen ihn schneiden?
Wer denkt, verurteilt sich damit selbst zur schlimmsten Form der Einsamkeit (...). Ganz gewiss sind jene, die keine Freunde haben, denen sie sich öffnen können - wenn man es hart ausdrücken will - Kannibalen ihrer eigenen Herzen. Mitten in der Menge bleibt der Denker ein intellektueller Einzeller, eine Monade. Es gibt für ihn nur eine Möglichkeit, wie er wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann: Er muss mit seiner unsozialen Gewohnheit brechen.
"

Noch schlimmer - wir ahnen es schon - ist nur noch die Karrierefrau dran:

"Es wird schwieriger, Sexualpartner zu finden. Das gilt vor allem für den weiblichen Teil der Bevölkerung, denn Männer haben begründete Angst vor Frauen, die ihnen überlegen sein könnten. Besonders schwer haben es schöne Frauen; sie sind von der eisernen Aura der Unerreichbarkeit umschlossen wie von einem Keuschheitsgürtel. Schöne, kluge Frauen haben somit die besten Chancen, als verbitterte Jungfern zu enden. Aber auch denkende Männer leiden unter einem sexuellen Handicap. Sie stellen sich schrecklich stoffelig an, träumen davon, ihre Angebetete ins Bett zu reden, und wenn sie endlich handgreiflich werden, dann im falschen Moment. Ihnen fehlt das Spielerische, Gewissenlose, Südländische."

 
 
  • CASATI, Rebecca (2004): Adieu, ihr lieben Hasis.
    Naivchen landen auf dem Wühltisch: Das neue modische Frauenbild ist poetisch-vertrackt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 31.07.

Rebecca CASATI wirft einen Blick auf den Modeherbst, der die intellektuelle Mode bringen soll:

"statt Doris Day erscheint erscheint die Britin Julie Christie, ein Star der vertrackten Sorte. The tinking man's sexsymbol".

Das Motto lautet: Über Geld spricht man nicht, sondern man hat es, weswegen gelangweilte Millionärstöchterchen das neue Rolemodel abgeben. Und warum das Ganze?

"Die Designer haben nachgeschlagen in ihren »Vor hundert Jahren«-Lexika, dort das Stichwort »Bloomsbury« gefunden und weiter gelesen. »Intellektuellenclique um die Stream-of-Conciousness-Autorin Virginia Woolf (...), wirkten im Londoner Stadtteil. Offiziell gegründet im Herbst 1904«"

 
  • REICHERT, Martin (2004): Sein Kreuz mit den Frauen.
    Papst Johannes Paul II. geißelt den "weltweiten Feminismus" und rechnet mit der Gender-Theorie ab. Sein Ziel: die römisch-katholische Kirche für den Wettkampf mit dem Islam zu positionieren,
    in: TAZ v. 31.07.

 
 
  • taz-Thema "Schöner altern mit der taz"
    Warum die alternde Gesellschaft keine Horrorvorstellung ist

Nachdem nun die Rentenreform (vor allem auf Kosten der Jungen) durchgesetzt worden ist, kann die taz das große Rentner-Bashing einstellen und die verunsicherte Klientel wieder aufpäppeln. Dazu hat die taz drei renommierte Wissenschaftler beauftragt die typischen Vorurteile zu widerlegen. Außerdem wird das Kölner Büro gegen Altersdiskriminierung vorgestellt.
François Höpflinger - Familienbildung im Lebenslauf
 
  • SCHELLENBERGER, Rouven & Jörg MICHEL (2004): 50 Quadratmeter für den Single,
    in: Berliner Zeitung v. 30.07.

 
  • KAHLER, Andreas (2004): Ein Netz für die Stadt.
    Im Gespräch.
    Der Konsumtheoretiker Gerhard Scherhorn über bürgerschaftliches Engagement und Kommunen, die Probleme haben, wenn BürgerInnen selbstbestimmt handeln wollen,
    in: Freitag Nr.32 v. 30.07.

 
 
  • KLEIN, Michael (2004): Feindbild Kinderlose.
    Wer keinen Nachwuchs hat, wird vom Sozialsystem zu Unrecht bestraft,
    in: Welt v. 29.07.

 
 
 
 
Franz-Georg RIPS u.a. über bezahlbaren Wohnraum für gering verdienende Alleinstehende: "F: Trifft die Beobachtung zu, daß gerade Kleinwohnungen für Alleinstehende mit wenig Einkommen sehr knapp sind?
Der hilfsbedürftige Teil der Gesellschaft – also diejenigen, die kein eigenes Einkommen haben – wird größer. Quer durch Deutschland gilt: Bezahlbarer Wohnraum für einkommensschwache Haushalte bleibt knapp.
"
 
 
 
 
 
  • WOLBER, Cornelia (2004): Neue Aufbruchstimmung in Deutschland?
    Das renommierte amerikanische "Time"-Magazin sieht die Bundesrepublik auf dem Weg nach oben - Schön wär's,
    in: Welt v. 23.07.

Tagtäglich erzählen uns die Neoliberalen und Neokonservativen wie schlecht es um Deutschland steht, welch ein Ärgernis also, wenn ein US-amerikanisches Nachrichtenmagazin Deutschland als Vorbild beschreibt!  Cornelia WOLBER regt sich darüber auf, dass die Einheitsfront bröckelt...
 
  • LOTTMANN, Joachim (2004): "Wie findest du eigentlich meine Platte?"
    Jens Friebe will Popstar werden. Halb hat er das mit seiner Debüt-CD bereits geschafft. Der Berliner Sänger ist irgendwie sonderbar. Ein Spaziergang,
    in: Tagesspiegel v. 23.07.

 
  • HOLST, Evelyn (2004): Mann, geht's uns gut!
    Immer mehr Frauen leben ohne feste Partner - und sind glücklich dabei. Recht so, sagt stern-Autorin Evelyn Holst und wettert über "Beziehungsbescheuerte", die ihre "schnarchenden Schlaffis" viel zu lange ertragen,  
    in: Stern Nr.31 v. 22.07.

  • SANDMEYER, Peter (2004): "Die meisten Singles begreifen ihr Leben als Chance".
    Warum eigentlich sind Frauen nach einer Trennung häufig anspruchsvoller, gesünder und kompromissloser, Männer dagegen selten - aber bequemer und suchtanfälliger? Antworten von zwei Experten für Partnerfragen - aus soziologischer und psychologischer Sicht,
    in: Stern Nr.31 v. 22.07.

 
 
  • taz-Thema: Joschkas Enkel.
    "Rot-Grün hat ein Identitätsproblem", sagen grüne Aufsteiger wie Tarek Al-Wazir und Omid Nouripour, die Grünen seien nicht links genug. "Ein Ende der totalen Beliebigkeit" sei nötig, aber auch Abschied von altlinken Hüten. Doch ist das Papier "Links Neu" mehr als ein Marketinggag?

Die Frankfurter Rundschau hat bereits am 09.07.2004 das Positionspapier "Links neu" dokumentiert. Nun stellt die taz die "grünen Yuppies" zur Rede.

SCHWARZ, Patrick (2004): "Wir sind die Linken",
in: TAZ v. 22.07.

 
 
  • Martin Walser - Der Augenblick der Liebe

    • GRÖSCHNER, Annett (2004): Altherrenerotik.
      Die Stunde, da sie aneinander klebten. Martin Walser erweckt in seinem neuen Roman "Der Augenblick der Liebe" nicht nur seine Familie Zürn zu neuem Leben,
      in: Freitag Nr.31 v. 23.07.

    • GREINER, Ulrich (2004): Die Vertreibung aus dem Paradies.
      In seinem Roman "Der Augenblick der Liebe" zeigt sich Martin Walser erneut als Meister,
      in: Die Zeit Nr.31 v. 22.07.

    • GROSS, Thomas (2004): Spiel mit dem anderen Ich.
      Martin Walser erlebt mit seinem altbekannten Antihelden nun den „Augenblick der Liebe“. Die literarische Figur bäumt sich gegen das Lebensende auf und sehnt sich nach einem letzten Neuanfang. Meint sich hier der Autor selbst?
      in: Rheinischer Merkur Nr.30 v. 22.07.

    • VOGEL, Sabine (2004): Worte zucken wie Wehen im Babymund.
      Morgen erscheint Martin Walsers neuer Roman "Der Augenblick der Liebe",
      in: Berliner Zeitung v. 22.07.

 
   

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Zu den News vom  16. - 21. Juli  2004

 
 
   
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