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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 20. - 28. Juli 2006

 
 
     
 
 

Zitat des Monats:

"Anfang Juni 1986, erschien »The Marriage Crunch« (»Die Heiratskrise«). Das angesehene US-Nachrichtenmagazin (Anm.: Newsweek) behauptete unter Berufung auf eine neue Studie: »Weiße Frauen mit College-Ausbildung, die in der Mitte der 50er-Jahre geboren wurden und die mit 30 noch Single sind, haben nur eine 20-prozentige Chance auf Verheiratung ... 40-Jährige werden eher von einem Terroristen getötet: Sie haben eine winzige Chance von 2,6 Prozent, den Bund fürs Leben zu schließen.«
(...).
Genau 20 Jahre später distanzierte sich »Newsweek« jetzt in einer neuen Coverstory nicht nur von dem Satz, sondern auch von den damaligen Zahlen. Mit einem gewissen Stolz stellt man aber fest: »Der Vergleich schlug feste Wurzeln in der Popkultur und wird immer noch routinemäßig in Fernsehshows und Nachrichtenbeiträgen zitiert.« Das gilt nicht nur für die USA - auch hierzulande fand die kesse These Eingang in Presseartikel und Partygespräche."
(Frank Gerbert im Focus Nr.24 vom 12.06.2006)

   
   
 
  • VEIHELMANN, Tina (2006): Was bleibt ist das Hochzeitsbild.
    Alltag.
    Eine Hochzeitsfotografin muss das Ereignis verklären - und hat zugleich einen sehr nüchternen Blick auf den schönsten Tag im Leben jeder Frau,
    in: Freitag Nr.30 v. 28.07.

     
 
     
 
  • GRAUPNER, Heidrun (2006): Geraubte Zukunft.
    Die steigende Kinderarmut ist der Kanzlerin und den Politikern einige matte Sätze wert. Mehr aber auch nicht,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 28.07.

  • KRAMER, Sarah (2006): Arme Kinder.
    In Deutschland mehr als 2,5 Millionen Minderjährige auf Sozialhilfeniveau – das zeigen neue Zahlen,
    in: Tagesspiegel v. 28.07.

     
 
  • Die neuen Väter in der Debatte

    • LIMBACH, Jutta (2006): Neue Väter braucht das Land.
      In vielen Familien findet man noch die alten Rollenmuster vor. Putzleidenschaft der Frauen schwindet,
      in: Welt v. 28.07.

     
 
  • Das nächste grosse Ding

    • FRIEBE, Holm & Kathrin PASSIG (2006): Das Live-Internet.
      Das nächste grosse Ding,
      in: Berliner Zeitung v. 28.07.

     
 
  • RICHTER, Steffen (2006): Verteidigung der Unvernunft.
    Kunst und Geld (3): Wie kleine Berliner Literaturverlage den Markt erobern. Ein Besuch bei kookbooks und diaphanes,
    in: Tagesspiegel v. 27.07.

Steffen RICHTER stellt das prekäre Leben von jungen Verlegern beispielhaft an Daniela SEEL (kookbooks) und Michael HEITZ (diaphanes) vor.
     
 
     
 
  • RIECHELMANN, Cord (2006): Von Jägern und Stammlern.
    Wo Männer noch Männer und Frauen noch Frauen sind: Raymond Darts »Jagdhypothese« hat in Wissenschaft und Gesellschaft sichtbare und hässliche Spuren hinterlassen,
    in: Jungle World Nr.30 v. 26.07.

    • "Herman, Bolz und Sloterdijk (...). Auf ihre Art wissen die drei sehr gut, dass ihre Analysen vor allem jenen als Lebensersatz dienen sollen, die in der gegenwärtigen Lage mit ihrem Unbehagen an Kultur und Politik nicht weiterkommen.
                
       Da liegt es irgendwie näher, einen archaischen Impuls aufzurufen, der heute nur noch auf dem Fußballplatz, bei der Formel 1 oder beim Kinderhüten ausgelebt werden kann, als sich genauer mit den Restaurationstendenzen einer Gesellschaft zu beschäftigen, die gerade auf dem Weg ist, den Lebensstandard von wenigen feudalistisch zu sichern und dem Rest klar machen zu müssen, warum für ihn nichts mehr übrig ist.
                
       Die Rückkehr der Jagdhypothese in den allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs erfüllt also eine Entlastungsfunktion", meint Cord RIECHELMANN.
     
 
     
 
  • taz-Serie: Bedingungen und Möglichkeiten der Kritik

    • MISIK, Robert (2006): Jeder Untergang ein Neubeginn.
      Kritik der Kritik (3): Das schlechte Bestehende zu analysieren reicht nicht für Gesellschaftskritik, sie muss immer auch an der Herstellung des Besseren arbeiten - nicht leicht, aber auch nicht unmöglich in unseren so fortschrittsskeptischen Zeiten,
      in: TAZ v. 25.07.

     
 
     
 
     
 
  • KNIPPHALS, Dirk (2006): Mit der Sorgfalt einer Laborantin.
    Alles, bloß nicht der Versuch einer Unterwanderung: Kathrin Passig wollte einfach mal zum Spaß nach Klagenfurt, doch in ihrer Textproduktion steckt ein hoher literarischer Ernst. Eine Begegnung mit der diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis-Trägerin,
    in: TAZ v. 24.07.

     
 
  • Maxim Biller - Esra

    • SZ (2006): Freiheit, die wir meinen.
      Ein Aufruf von Schriftstellern für Billers "Esra",
      in: Süddeutsche Zeitung v. 24.07.

     
 
  • HARMS, Ingeborg (2006): Sexisten oder Zieselmäuse.
    Szene aus dem familiären Intimraum: Das neue Bild der coolen deutschen Mütter,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.07.

    • In ihrer Zeitschriftenrundschau verteidigt Ingeborg HARMS das "Gesetz des Vaters" (Thomas MEDICUS) gegen die neue Töchter-bzw. Mütterromantik, die sie mit MEDICUS in den Töchterbüchern über Täterväter ("Erbauungsschriftum", das  eine "vorkritisch-symbiotische Einheit" restituiert), in der Lobpreisung der coolen Mütter von Dirk KNIPPHALS im Merkur und in einem Essay des russischen Schriftstellers Viktor JEROFJEW in der Zeitschrift Sprache im technischen Zeitalter entdeckt.
     
 
     
 
  • ZEKRI, Sonja (2006): Lob der Gottlosigkeit.
    Halleluja! Plötzlich wollen alle wieder glauben. Man erlebt den konservativen Rollback und Bestseller-Triumphe, die sich unmöglich verknarzten Unionswählern allein verdanken können. Das bisschen Beistand von oben ist chic und en vogue - als sei Religion jemals ein angemessenes Mittel gewesen, die Welt besser zu machen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 22.07.

     
 
  • TIBUDD, Michael (2006): Mit der Maus zum Kindergarten.
    Online-Börse soll bei Suche nach Betreuungsplätzen helfen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.07.

TIBUDD berichtet über eine neue Datenbank des Familienministeriums, das die bundesweite Suche nach einem Kindergartenplatz erleichtern könnte - vorausgesetzt die Länder und Freien Träger würden mitspielen...
     
 
  • SCHULZE, Gerhard (2006): Keine Scheu vor dem Risiko.
    Arbeitnehmer müssen flexibel wie Unternehmen sein. Sie brauchen dabei Schutz. Beides zusammen heißt "Flexicurity" - und gelingt in Dänemark, Österreich und der Schweiz,
    in: Welt v. 21.07.

     
 
     
 
  • FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND-Serie: Deutschland schrumpft

    • TUTT, Cordula (2006): Lockruf des Südens.
      Deutschland schrumpft (5): Baden-Württemberg,
      in: Financial Times Deutschland v. 21.07.

     
 
Das Statistische Bundesamt veröffentlichte heute zwar die vorläufigen Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung, aber nicht die Anzahl der Geburten im Jahr 2005. Eine durchaus merkwürdige Praxis (mehr hier)
  • PETER, Joachim (2006): Geburtenrate.
    Bevölkerungsrückgang in neuen Ländern hält an. Sinkende Einwohnerzahlen zum Teil auch im West,
    in: Welt v. 20.07.

Joachim PETER, der im März mit der Veröffentlichung von  falschen Geburtenzahlen Frank SCHIRRMACHER unterstützte, reiht zwar viele Zahlen aneinander, aber die Geburtenzahlen finden sich bei ihm nicht. Er müsste sich dann ja fragen lassen, warum er noch vor 4 Monaten einen dramatischen Rückgang der Geburtenrate beschwor, der offensichtlich ausgeblieben ist. Stattdessen will er eine Schneise durchs Land erkennen.

Was wäre aber passiert, wenn es keinen Geburtenrückgang gegeben hätte? Diese Frage wird wohlweislich nicht gestellt.

  • RÖNICKE, Katrin (2006): Zuwanderung lässt Südwesten wachsen.
    Als einziges Bundesland verbucht Baden-Württemberg mehr Geburten als Sterbefälle. Die meisten der kleinen Badener und Schwäbinnen werden von Migranten in die Welt gesetzt. Insgesamt geht die Bevölkerung der Bundesrepublik weiter zurück,
    in: TAZ v. 20.07.

     
 
ZITTY-Titelgeschichte: Die neuen Berliner Jungs.
Entspannet, relaxt, männlich: Blöder Trend oder Modell für morgen?
     
 
  • CHARIM, Isolde (2006): Die Prinzessin in dir.
    Bei den Griechen waren es noch die Philosophen, die das richtige Leben lehrten. Das haben nun "Brigitte", "Freundin" oder "Für Sie" übernommen. Eine Lektüre aktueller Frauenzeitschriften,
    in: TAZ v. 20.07.

    • "Tatsächlich ist (...) das, was in sog. Frauenzeitschriften verhandelt wird, eine moderne Version dessen, was Michel Foucault mit Bezug auf die griechisch-römische Antike als »Technologien des Selbst« bezeichnet hat. Konkrete Handlungsanleitungen also, mit denen die Individuen auf sich selbst einwirken. Diese dienten zur Herstellung der Identität. Auch in ihrer heutigen Version richten sich solche Selbsttechnologien nur scheinbar an bereits bestehende Subjekte. Tatsächlich sind Frauenzeitschriften vielmehr Anleitungen, wie man sich als solches erst konstituiert. Dazu stellen sie ebenso Tipps wie Verhaltensregeln bereit", meint CHARIM.
    • Das September-Thema des Monats wird sich mit dem Ethos der Einsamen beschäftigen. Ein Blick in die neue Ratgeberliteratur zeigt nämlich, dass Alleinlebende als Pioniere in Sachen moderner Selbsttechnologien betrachtet werden können.
     
 

ZEIT -Thema: Was ist männlich?

     
 
     
 
  • FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND-Serie: Deutschland schrumpft

    • TUTT, Cordula (2006): Bürgermeister managen den Mangel.
      Deutschland schrumpft (4): Rheinhessen,
      in: Financial Times Deutschland v. 20.07.

     
 
WELTWOCHE-Titelgeschichte: Die Pflichten einer Frau
 
  • SCHLAG, Beatrice (2006): Der weibliche Herdtrieb.
    Mit einem einzigen Satz über berufstätige Mütter machte sich die Autorin Caitlin Flanagan Millionen von Feindinnen. Da lohnt es sich nachzufragen, ob sie noch mehr zu sagen hat über den Konflikt zwischen Emanzipation, Karriere und Kindererziehung. Sie hat,
    in: Weltwoche Nr.29 v. 20.07.

"Die Mutterschaft, deren Anforderungen die Feministinnen der siebziger Jahre deutlich weniger kümmerten als die Rechte der Frauen ausserhalb des Hauses, ist zu einem neuen Streitpunkt geworden. «Der schlimmste Aspekt des Mutterseins», sagt Kate Figes, Autorin von «Life After Birth» («Babyblues»), «ist, wie krass und unnötig wir Frauen übereinander urteilen, ohne jede Toleranz dafür, dass Menschen Dinge auf verschiedene Art tun können.»
          
 Das härteste Urteil von allen fällte Caitlin Flanagan, Autorin und Mutter von 8-jährigen Zwillingen. «Wenn eine Mutter arbeitet, geht etwas verloren», schrieb die ehemalige Lehrerin vor drei Jahren im Atlantic Monthly. Die Zeitschrift wird, wie der New Yorker, dessen Redaktion sie inzwischen angehört, in linken und linksliberalen Kreisen verschlungen. Die Demokratin Flanagan ist überzeugt, dass eine Mutter, die es sich leisten kann, zu Hause bei den Kindern bleiben sollte. Ihr Ehemann ist Filmproduzent in Los Angeles. Flanagan schreibt daheim, beschäftigt eine Kinderfrau und eine Putzfrau und hat «noch nie in meinem Leben einen Knopf angenäht». Kein Heimchen, sondern eine in Berkeley ausgebildete Elite-Akademikerin",

schreibt Beatrice SCHLAG über Ehegattinnen mit Hochschulabschluss, die zuletzt in der Wochenzeitung Die Zeit in der Kritik standen.

     
   

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Zu den News vom   14. - 19. Juli 2006

 
 
   
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