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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
       
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 23. - 31. März 2018: [23.03.] [24.03.] [25.03.] [26.03.] [27.03.] [28.03.] [29.03.] [31.03.]

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Die Subventionierung der Reproduktionsmedizin als effektivstes staatliches Mittel zur Steigerung der Geburtenrate 

"19.000 Kinder kamen 2003, also vor den Einschnitten bei der Unterstützung der künstlichen Befruchtung mithilfe der Reproduktionsmedizin zur Welt. 2004 waren es noch 10.000. Seitdem wurden nach vorsichtigen Schätzungen in Deutschland rund 50.000 Kinder weniger geboren, als es ohne die Kürzung der Unterstützung der Fall gewesen wäre. (...).
Es gibt keine staatliche Leistung, bei der der Zusammenhang mit der Steigerung der Geburtenrate so evident ist wie bei der Unterstützung reproduktionsmedizinischer Behandlungen. (...).
Die künftige Bundsregierung, so sie denn zustande kommt, sieht das zu meiner Freude genauso. Dem druckfrischen Koalitionsvertrag kann man entnehmen, dass sie das Programm zur finanziellen Unterstützung von Kinderwunschpaaren, das ich 2012 ins Leben gerufen habe und das Paaren wenigstens die Hälfte der Kosten abnimmt, bundesweit ausdehnen will."

(Kristina Schröder "Kinder für die Kinderlosen", Welt v. 08.02.2018)

 
       
       
   

31.03.2018

 
       
   

Einsamkeit in der Debatte

ERLINGER, Rainer (2018): Ohne alle.
Einsamkeit macht krank und kann sogar töten, so hört man derzeit ständig. Doch Alleinsein kann auch etwas Wunderbares sein. Über einen höchst widersprüchlichen Zustand,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Wochenthema: Das Schicksal der Wirtshäuser.
Jeder hat gern ein Gasthaus in der Nähe. Aber geht man dort auch hin? Und wer mag sich noch vorstellen Wirt zu sein? Die Zahl der Häuser sinkt drastisch. Die gute Nachricht: Rettungsarbeiten haben begonnen

KOTTEDER, Franz (2018): Dorfkulturerbe.
Was wäre eine Welt, in der es keine Wirtshäuser mehr gäbe? Wie ein Gasthaus in Oberbayern endlich wieder leuchtet und was sich von seinen Betreibern lernen lässt,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

Deutschland hat den Geburtenanstieg verschlafen und die Medien reagieren mit weitgehender Ignoranz hinsichtlich den damit verbundenen Herausforderungen

LUDWIG, Kristina (2018): Kitas sind nur der Anfang.
Geburtenrate: Wer nur einen befristeten Job hat, lässt sich kaum auf das Abenteuer Familie ein,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

Kristina LUDWIG hat lediglich die Luxusprobleme unserer gut situierten Akademikerinnen im Blick, während die wirklichen Herausforderungen des Geburtenanstiegs der letzten fünf Jahre für Kinderbetreuung und Grundschule mit keinem einzigen Wort zur Sprache kommen!

KUMMERT, Tim (2018): Das fliegende Lehrerzimmer.
In Deutschland herrscht zwar Lehrermangel. Aber bei Neueinstellungen gibt es reihenweise Probleme. Vor allem Berufsanfänger müssen Zumutungen hinnehmen. Droht ein Kollaps,
in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung v. 31.03.

Dem Artikel ist zugute zu halten, dass er die Misere im Grundschulbereich schonungslos darstellt, aber bei den Gründen wird nur die halbe Wahrheit präsentiert, wenn er schreibt:

"Laut Studien der Bertelsmann-Stiftung fehlen bis zum Jahr 2020 nicht nur 35.000 Grundschullehrer. Es wird auch eine Million mehr Schüler geben als von der Kultusministerkonferenz noch vor wenigen Jahren prognostiziert. Grund ist die Flüchtlingskrise im Jahr 2015 und eine baldige Pensionierungswelle."

Der Geburtenanstieg wird bei Tim KUMMERT einfach ausgeblendet. Der Geburtenanstieg lässt sich nicht allein auf die Flüchtlingskrise im Jahr 2015 zurückführen. Seit 2010 tut sich zwischen den Prognosen der Kultusministerkonferenz (KMK)  und der tatsächlichen Geburtenentwicklung eine ständig größere Kluft auf. Sachsen ist hier nur die Spitze des Eisbergs. Dort steht das Bildungssystem bereits kurz vor dem Kollaps, obwohl der Geburtenanstieg die Grundschulen noch gar nicht richtig erreicht hat!.

Die Prognose der Bertelsmann-Stiftung fiel bereits für das Jahr 2016 um über 11.000 Geburten zu niedrig aus. Für 2017 kann sogar mit einer Unterschätzung von über 30.000 Geburten ausgegangen werden. Die Zahlen von einer Million mehr Schüler bis 2025 müssen bei einer konstanten Geburtenrate wie derzeit um fast eine halbe Million Schüler erhöht werden. Der Bedarf wird also noch weit größer sein als bei KUMMERT angegeben.

LIEBIGER, Sarah (2018): Kita-Not: Ausgebucht bis 2020.
Gastbeitrag,
in: Neues Deutschland
v. 31.03.

Sarah LIEBIGER gehört zu den privilegierten Akademikerinnen, die in Berlin die Suche nach einem Kitaplatz aufgrund ihrer Ressourcen bewältigen können, den bildungsferne Milieus, die angeblich Zielgruppe des Ausbaus sind, niemals leisten könnten.

"Wir wohnen im Bezirk Pankow im Dreiländereck von Weißensee, Pankow und Prenzlauer Berg. Die Kieze in dieser Gegen gehören berlinweit zu denen mit den geringsten freien Kapazitäten. Etwa 170.000 Plätze könnte Berlin anbieten, gäbe es denn genug Personal. So stehen von diesen genehmigten Plätzen nur rund 160.000 zur Verfügung",

berichtet LIEBIGER über die Personalmisere. Die Politik reagiert darauf mit Aussitzen, denn die Personalnot wird lediglich als kurzzeitiges Phänomen betrachtet. Diese könnte sich jedoch als gewaltiger Irrtum herausstellen.

Während die Familienministerin ein Kita-Qualitätsgesetz auf den Weg bringen will, mit dem der Betreuungsschlüssel verbessert werden soll, geschieht in der Realität das Gegenteil. Politiker überlegen eine Verschlechterung des Betreuungsschlüssels aufgrund der "temporären Überbelegung".

Fazit: Deutschland treibt auf eine gravierende Krise im Bildungsbereich zu und die Medien schweigen dazu weitgehend. Das könnte sich schnell rächen und den Mini-Babyboom abwürgen.

SVO (2018): Schlüssel zum Unglück.
Gericht: Kitaplatzmangel durch Personalvorgaben. Lockerung möglich. Herrmann für andere Verteilung,
in:
Tagesspiegel v. 31.03.

Der Tagesspiegel konfrontiert die Sonntagsreden der neuen Bundesfamilienministerin Franziska GIFFEY, die ein Kita-Qualitätsgesetz verspricht, obwohl die Realität eine ganz andere ist. In Berlin hat gerade das Oberverwaltungsgericht den Vorrang des Rechts auf einen Kitaplatz über die Verbesserungsbemühungen der Betreuungsqualität gestellt.

Die grüne Bürgermeisterin von Berlin-Kreuzberg sieht kein Personalproblem in Berlin, sondern nur ein Verteilungsproblem, das durch die Einführung des Wohnortsprinzips gelöst werden könnte.

Fazit: Die Politik versucht den Geburtenanstieg in Deutschland auszusitzen. Das wird nicht gelingen!

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

HÖLL, Susanne (2018): Wenn aus Freude Überforderung wird.
Nun gilt auch in Pirmasens ein Zuzugsstopp für Flüchtlinge - genehmigt von einer grünen Ministerin,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.03.

 
       
   

Das Alterseinkünftegesetz in der Debatte

BRANDSTETTER, Barbara (2018): So reduzieren Ruheständler die Steuerlast.
Die Vermögensfrage: Immer mehr Rentner müssen mit dem Finanzamt abrechnen. Doch viele können den Staat über die Steuererklärung 2017 an einer Reihe von Ausgaben beteiligen und von Freibeträgen profitieren,
in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung v. 31.03.

 
       
   

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Debatte

AFP/ND (2018): Arbeitslosigkeit unter 2,5 Millionen.
Linke: Tatsächliche Zahl liegt bei über 3,4 Millionen,
in: Neues Deutschland
v. 31.03.

 
       
   

Die rentenpolitische Lösung der Altersarmut in der Debatte

SIEMS, Dorothea (2018): Geschwätz von gestern.
Die Angst vor Altersarmut wächst. Doch die große Koalition treibt mit ihren populären Plänen nur die Ausgaben weiter in die Höhe, statt Rücklagen für die schwierigen Jahre zu stabilisieren. Vertrauensbildende Sozialpolitik sieht anders aus,
in:
Welt v. 31.03.

Dorothea SIEMS präsentiert die üblichen Positionen des öffentlichkeitsscheuen CDU-Wirtschaftsrats, der seine Positionen hauptsächlich über ihm freundlich gesinnte Medien verbreiten lässt, und der BDA. SIEMS arbeitet brav alle Punkte von Mütterrente II bis zur Stabilisierung des Rentenniveaus ab.

Die Kosten der Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent bis 2025 werden in Form zweier Extremszenarien präsentiert: Andauern des jetzigen Konjunkturaufschwungs ("vier Milliarden Euro") oder wirtschaftliche Flaute ("Zusatzkosten von 15 Milliarden Euro. Im Extremfall sogar bis zu Milliarden 38 Euro"). Dabei beruft SIEMS sich auf eine nicht nachvollziehbare "Analyse des Wirtschaftsrats".

Fazit: Seriöser Journalismus sieht anders aus! Der Artikel richtet sich nicht an Andersdenkende, sondern an Anhänger der eigenen Glaubensgemeinschaft.     

 
       
   

Peter Sloterdijk in der Debatte

SCHEU, René (2018): "Die Sitten verwildern, die Gerechtigkeit ist obdachlos".
Gespräch: Identitäten lösen sich auf, Gesellschaften verwandeln sich in hypernervöse Gemeinschaften, die Aggressivität nimmt zu: Die Welt scheint aus den Fugen. Peter Sloterdijk sieht eine grosse Drift am Werk, die sich durch die Migrationsdynamik verstärkt. Wohn stürzen wir?
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 31.03.

"Die europäische Linke hat zusammen mit den Liberalen seit einhundertfünfzig Jahren in unserer Weltgegend auf der Grundlage des industriegesellschaftlichen «modus vivendi» unglaubliche Gewinne an Lebenschancen und Freiheitsräumen für sehr, sehr viele Menschen erzielt, wenn auch nicht alle. Diese Gewinne nannte man bis vor kurzem Errungenschaften. Wer sie für verteidigungswürdig hält, und das tue ich, ist ein Konservativer, ob er sich so nennt oder nicht",

beschreibt Peter SLOTERDIJK seine Haltung als "linkskonservativ". Diese Erklärung ist für SLOTERDIJK jedoch nur wegen der Dummheit der Leser notwendig! Dieser Neoliberalismus, für den SLOTERDIJK steht, führt inzwischen einen Zweifrontenkrieg, der das Mantra der Alternativlosigkeit abgelöst hat:

"sowohl der klassische Nationalismus als auch der Sozialismus waren utopiegetriebene Angriffsbewegungen. Die AfD und die Linke hingegen sind unbehagengetriebene MeToo-Bewegungen, unterstützt von Leuten, die nicht damit zurande kommen, dass in der realen Welt die Aktion der Reaktion zuvorkommt." 

 
       
   

Das Single-Dasein in Israel

SCHMID, Ulrich (2018): Der demografische Nahostkonflikt.
Neuste Bevölkerungsstatistiken befeuern die Debatte um Israels Fähigkeit, als jüdischer Staat zu überleben,
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 31.03.

 
       
   

29.03.2018

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Tagesthema: Babyboom.
Jahrelang wurde vor der Überalterung der Gesellschaft, vor Löchern in der Rentenkasse und vor Fachkräftemangel gewarnt. Dabei hat sich der Trend umgekehrt. In Deutschland kommen so viele Kinder wie seit Jahrzehnten nicht mehr zur Welt. Was auf lange Sicht willkommen ist, schafft kurzfristig Probleme: Wer betreut die Kinder? Sind Städte und Gemeinden auf die neue Lage vorbereitet?

ECKARDT, Ann-Kathrin (2018): Die Rückkehr der Kinder.
Statistisch ist die Geburtenziffer pro Frau in Deutschland so hoch wie seit fast einem halben Jahrhundert nicht mehr. Das liegt natürlich an der Zuwanderung. Doch es gibt wohl einen weiteren wichtigen Grund: die Reformen in der Familienpolitik,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 29.03.

PANTEL, Nadia (2018): Schatten auf dem Paradies.
Trotz guter Betreuung vergeht vielen Franzosen die Lust auf Kinder,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 29.03.

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

NWZ (2018): Babyboom in Niedersachsen.
Erfreuliche Statistik: In den Jahren von 1990 bis 2015 wurden nie mehr als 7000 Kinder zwischen Harz und Nordsee geboren. Jetzt haben Statistiker einen Umschwung festgestellt,
in:
Nordwest-Zeitung Online v. 29.03.

KAUFMANN, Stephan (2018): Deutschland im Babyglück.
Geburtenrate: Frauen bekommen so viele Kinder wie seit 1973 nicht mehr. Wirtschaftliche Lage ist ein wesentlicher Grund,
in:
Frankfurter Rundschau v. 29.03.

BAUMANN, Daniel (2018): Ungeplante Kinder.
Kommentar,
in:
Frankfurter Rundschau v. 29.03.

JOCH. (2018): Mehr Geburten.
Statistik: Später Kinderwunsch und Migration haben im Jahr 2016 zum anhaltenden Geburtenanstieg beigetragen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.03.

KRAFCZYK, Eva (2018): Babyboom der Generation Ü30.
In Deutschland kommen immer mehr Babys zur Welt. Statistiker führen das auf zwei Gründe zurück,
in:
Sächsische Zeitung Online v. 29.03.

 
       
   

Einsamkeit in der Debatte

RÖTZER, Florian. (2018): Soziale Isolation und Einsamkeit machen krank.
Eine umfangreiche Studie weist auf das erhöhte Risiko hin, das stark auch mit sozioökonomischen Faktoren zusammenhängt und damit einen Hinweis auf die Debatte um Hartz-IV gibt,
in:
Telepolis v. 29.03.

 
       
   

Die Kinderbetreuung in der Debatte

ROST, Christian (2018): Kostspielige Panne eines Sachbearbeiters.
Augsburg muss wohl 28 Millionen Euro Fördergeld für Kitas zurückzahlen, weil der Antrag zu spät abgeschickt wurde,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 29.03.

Es geht hier nicht um ein Versagen eines Sachbearbeiters, sondern um die Auswirkungen von Austeritätspolitik, schlankem Staat und Förderalismus in einem - zumindest rhetorisch - als wichtig erachteten Politikfeld.

Die Leidtragenden der neoliberalen Staatsphilosophie sind ja nicht die Kommunen, sondern letztlich die Betroffenen und die Steuerzahler. Das Zusammenspiel unterschiedlicher kommunaler und staatlicher Stellen, die durch die Sparpolitik verursachten Personalengpässe usw. nehmen inzwischen in allen Bereichen zu. Solche Pannen sind lediglich das sichtbarste Zeichen der jahrelangen Missstände neoliberaler Politik. Was in Sachsen an neoliberalem Politikversagen längst überdeutlich spürbar ist, das gilt längst für ganz Deutschland.

 
       
   

Die Rentenpolitik der Parteien in der Debatte

BIRKWALD, Matthias W. (2018): Wie weiter mit der Rente?
Gastbeitrag: Die SPD wird mit der großen Koalition die gesetzliche Altersvorsorge nicht zukunftssicher machen. Das wäre aber nötig,
in:
Frankfurter Rundschau v. 29.03.

 
       
   

Die Hartz IV-Reformen in der Debatte

HEIL, Hubertus (2018): Die Grundsicherung neu ausrichten.
Fremde Federn,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.03.

Hubertus HEIL probt den rhetorischen Befreiungsschlag vom Harz IV-Image, das der SPD wie Pech anhaftet. Doch glaubt jemand ernsthaft, dass diese Partei noch jene erreichen kann, die sie all die Jahre verprellt hat? An den Taten, und nicht an den Sonntagsreden werden sie gemessen. 

 
       
   

Das Kindergeld in der Debatte

KAFSAK, Hendrik (2018): In der Kindergeld-Debatte widerspricht sich Brüssel selbst.
Sozialkommissarin Thyssen lehnt Anpassung an Lebenshaltungskosten ab - verfährt so aber bei ihren Pensionären,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.03.

Hendrik KAFSAK spielt Pensionäre und Kindergeldbezieher gegen einander aus, denn das sozialpolitische Lieblingsprojekt Neoliberaler ist die Anpassung von Transferzahlungen an die regionalen Lebenshaltungskosten. Der Kampfbegriff "Transferzahlungen" negiert Unterschiede zwischen "Sozialversicherungsleistungen" und "Sozialleistungen":

"Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stuft das Kindergeld wie die Rente als Sozialversicherungsleistung ein, nicht also als Sozialleistung. Daraus folgt, dass der Arbeitnehmer damit auf beides gleichermaßen durch Beiträge Ansprüche erworben hat."

Wenn es um die Reduzierung von Transferzahlungen geht, dann ist der Neoliberale in seinem Element und die Argumente werden in seinem Sinne bis zur Unkenntlichkeit so zurechtgebogen, dass sie zur eigenen Ideologie passen.  

 
       
   

Uwe Tellkamp in der Debatte

STAEMMLER, Johannes (2018): Die letzten Kinder der DDR.
Die Debatte um Uwe Tellkamp zeigt, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Ostdeutschen noch immer aussteht. Gerade die junge Generation ist darauf angewiesen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.03.

 
       
   

28.03.2018

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

DESTATIS (2018): Geburtenanstieg setzte sich 2016 fort,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 28.03.

WIESE, Hans-Joachim (2018): Babyboom - dank besserer Familienpolitik.
Uta Meier-Gräwe im Gespräch,
in: DeutschlandRadio
v. 28.03.

EUROSTAT (2018): Frauen in der EU bekommen ihr erstes Kind im Schnitt mit 29 Jahren,
Geburten und Fruchtbarkeit: Über 5 Millionen Geburten im Jahr 2016 in der EU,
in:
Pressemitteilung des statistischen Amt der Europäischen Union v. 28.03.

 
       
   

Die Entwicklung der Altersarmut in Deutschland in der Debatte

DESTATIS (2018): 1.059.000 Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Dezember 2017,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 28.03.

"Im Dezember 2017 bezogen in Deutschland knapp 1.059.000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,2 % mehr Leistungsberechtigte als im Dezember 2016. Damals hatten rund 1.026.000 Personen Leistungen der Grundsicherung gemäß Sozialgesetzbuch XII erhalten.
Im Dezember 2017 hatten rund 544.000 beziehungsweise 51,4 % der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 SGB XII erreicht oder überschritten und erhielten Grundsicherung im Alter. Personen, die vor dem Jahr 1947 geboren sind, erreichten die Altersgrenze mit 65 Jahren. Für Personen, die im Jahr 1947 oder später geboren sind, wird die Altersgrenze seit dem Jahr 2012 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Im Dezember 2017 lag die Altersgrenze bei 65 Jahren und 6 Monaten.
Rund 515.000 beziehungsweise 48,6 % der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung waren im Alter von 18 Jahren bis unter die Altersgrenze. Sie erhielten diese Leistungen aufgrund einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung. Voll erwerbsgemindert sind Personen, die aufgrund einer Krankheit oder einer Behinderung für einen nicht absehbaren Zeitraum täglich keine drei Stunden unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein können.
Der Bezug von Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB XII wurde bis 2014 in einer jährlichen Statistik zum 31.12. erfasst. Seit 2015 werden diese Leistungen in einer vierteljährlichen Statistik zum letzten Monat des Quartals erhoben", meldet das Statistische Bundesamt.

 
       
   

Die Entwicklung des Staatsverschuldung in der Debatte

ECKERT, Daniel (2018): Ausgerechnet Olaf Scholz hat 2017 am meisten neue Schulden gemacht.
So schlecht wie in Hamburg haben sich die Finanzen in keinem anderen Bundesland entwickelt. Immerhin 13 der 16 Landesregierungen konnten im vergangenen Jahr sogar Defizite abbauen,
in:
Welt v. 28.03.

Daniel ECKERT verdummte uns kürzlich mit einem angeblichen kommunalen Schuldenschock. Jetzt nimmt er Olaf SCHOLZ den SPD-Finanzminister ins Visier, der sich rhetorisch zum Wolfgang SCHÄUBLE der SPD aufgeschwungen hat. Als Experten werden wie üblich die Lobbyisten der Einkommensstarken zitiert. Hamburg lag bei der Verschuldung gegenüber dem Vorjahr mit 4,7 % knapp vor Thüringen (4,4 %) und vor Sachsen-Anhalt (2,7 %).

"Der Musterschüler in Punkto öffentliche Verschuldung ist Sachsen",

prahlt ECKERT und zeigt damit wie unsinnig ein isolierter Blick auf die Schuldensituation ist, denn Sachsen hat gewaltige Probleme im Bildungsbereich (und nicht nur dort), weil nicht genug in das Personal investiert wurde. Der neue Ministerpräsident muss nun das Ruder herumreißen, damit Sachsen nicht ab 2019 das erste AfD-regierte Bundesland wird, was aufgrund des "Musterschülers" durchaus möglich ist. Die Versäumnisse der Vergangenheit aufgrund der Austeritätspolitik lassen sich nicht bis zur nächsten Landtagswahl korrigieren. Vielmehr werden sich die Probleme noch verstärken, weil Deutschland den Geburtenanstieg verschlafen hat!

 
       
   

Das Single-Dasein in der Schweiz

SCHMIDT, Susanne (2018): Im Sportwagen durch die Vierziger.
Oft ist die Midlife-Crisis der Männer eine Midlife-Chance für die Frauen, in den Beruf zurückzukehren,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 28.03.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

SCHÖCHLI, Hansueli (2018): Der Schweiz fehlt zur Musterschülerin noch etwas.
Die schweizerische Altersvorsorge und die Schuldenbremse sind die Minuspunkte im Länderexamen des Internationalen Währungsfonds,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 28.03.

 
       
   

27.03.2018

 
       
   

Die Entwicklung des Staatsverschuldung in der Debatte

DESTATIS (2018): Öffentliche Schulden zum Ende des 4. Quartals 2017 um 2,1 % niedriger als im Vorjahr,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 27.03.

 
       
   

Die Erwerbsminderungsrente in der Debatte

THISSEN, Stefan (2018): 18 Prozent der EM-Rentner begünstigt.
Bundesregierung: Etwa 326.000 der 1,8 Millionen Frührentner kassieren bereits wegen des Rentenpakets von 2014 höhere Bezüge,
in:
ihre-vorsorge.de v. 27.03.

 
       
   

Generationengerechtigkeit in der Debatte

RÖSER, Sarna (2018): Die große Koalition saugt die Jungen aus.
Gastbeitrag: Deutschland muss die Rentenpolitik ändern. Nur politischer Druck wird CDU und CSU sowie die SPD dazu bringen, neue Wege zu beschreiten,
in:
Frankfurter Rundschau v. 27.03.

Sarna RÖSER, Lobbyistin der Jungen Unternehmer, möchte keine neuen Wege gehen, sondern setzt auf die Privatisierung der Rente und die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Das wird unter die Leerformel "Generationengerechtigkeit" subsumiert. Notwendig soll das angeblich durch die demografische Entwicklung werden.

"Im Jahr 2035 - das ist nur eine halbe Generation entfernt - wird ein Viertel der deutschen Bevölkerung älter als 67 Jahre sein. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer wird dann mehr als zwanzig Jahre betragen. Die staatlichen Kosten für die Altersabsicherung werden sich von derzeit knapp 300 auf 600 Milliarden Euro im Jahr 2035",

erzählt uns RÖSER im Brustton der Überzeugung, als ob das bereits jetzt sicher feststehe.  Bis 2035 sind es 17 Jahre. Man muss nur 17 Jahre zurück gehen, also ins Jahr 2001, um festzustellen, dass wenig von dem eingetroffen ist, was damals zur demografischen Entwicklung und zur Rentenentwicklung fabuliert wurde. Die versprochen Renditen der privaten Altersvorsorge haben sich in Wohlgefallen aufgelöst und die Anbieter der Altersvorsorge jammern uns stattdessen die Ohren voll, weil sie ihre Versprechungen am liebsten nicht gemacht hätten. Weil sich die demografische Entwicklung partout nicht an die Prognosen gehalten hat, wurde inzwischen ein "demografisches Zwischenhoch" erfunden, um die Blamage der Fehlprognose zu verschleiern. Das Zwischenhoch soll angeblich bis maximal 2025 halten. Sollte das nicht der Fall sein, wird man wohl ein neues demografisches Zwischenhoch dafür verantwortlich machen, das sich aus dem Nichts ergeben hat.

Weil ein solcher Rückblick die Argumentation zum Zusammenbruch bringen würde, stilisiert RÖSER die Babyboomer lieber zu den Gewinnern der Rentenpolitik:

"Von der Rentenpolitik (...) profitieren (...) die Jahrgänge 1955 bis 1965, die sogenannten Babyboomer. Es handelt sich dabei um Jahrgänge, die mehrheitlich geschlossene Erwerbsbiografien vorweisen können und noch ganz andere Möglichkeiten hatten, für das Alter anzusparen."

Warum gerade die Jahrgänge 1955 (1,1 Millionen) bis 1965 (1,32 Millionen) von RÖSNER den Babyboomern zugerechnet werden, hat nichts mit Fakten zu tun, sondern ergibt sich aus der  der Argumentationslogik. In den Jahren 1966 bis 1968 wurden jeweils mehr Kinder geboren als im Jahr 1955.

Die Generation Golf (Jahrgang 1965 - 1975) stilisierte sich Anfang des Jahrtausends bekanntlich zur Verlorenen Generation und wurde dabei von den Mainstreammedien kräftig unterstützt. Als Gewinner der Bildungsexpansion und des Ausbaus des Wohlfahrtsstaats gelten dem Soziologen Berthold VOGEL die Jahrgänge bis Mitte der 1950er Jahre.

Möglichkeiten für das Alter anzusparen, gibt es erst seit 2001. Die damaligen hohen Renditen, die RÖSNER fabuliert, fielen der Inflation und dem Kaufkraftverlust zum Opfer. Ob die Generationen, die nach 1970 geboren wurden, zu den Verlierern zählen werden, das ist keineswegs ausgemacht.

Fazit: Die Demografie ist nicht unser Schicksal und die Entwicklung der Renten hängt keineswegs allein vom demografischen Wandel ab. Entscheidungen sollten getroffen werden, wenn sie erforderlich sind und nicht etwa als Vorgriff auf eine angeblich vorherbestimmte Zukunft. Der Versuch den Renteneintritt an die Lebenserwartung zu koppeln ist der Versuch durch postdemokratische Elemente die demokratische Willensbildung auszuhebeln.     

 
       
   

Die Lebensversicherer als Akteur der Altersvorsorge: Von vollmundigen Versprechungen zur Entledigung der Altlasten

FROMME, Herbert (2018): Ergo verlagert Geschäft ins Internet.
Konzernchef Markus Rieß sieht Erfolge beim Umbau der Gruppe und will die Lebensversicherungen trotz aller Probleme der Branche behalten,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 27.03.

 
       
   

Die Riester-Rente in der Debatte

BÖRSCH-SUPAN, Axel/ROTH, Markus/WAGNER, Gert G. (2018): Standardisierte Riester-Rente ist überfällig.
Standpunkt,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.03.

BÖRSCH-SUPAN/ROTH/WAGNER propagieren für die Reform der kapitalgedeckten Altersvorsorge in Deutschland Schweden (AP7) und Großbritannien (NEST) als Vorbilder. Letztendlich geht es um eine Variante der "Deutschland-Rente", die deren Nachteile beseitigen soll.

 
       
   

Die politische Kultur in der Debatte

WEHNER, Markus (2018): Versuchslabor Brandenburg.
Die SPD stürzt in der Mark ab. Es könnte zu einem Bündnis von CDU und Linkspartei kommen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.03.

 
       
   

Der Immobilienmarkt in Deutschland in der Debatte

HAAK, Sebastian (2018): Bloß nicht nach Lobeda?
Titelthema: In Jena ist es schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden - doch es gibt durchaus Möglichkeiten,
in:
Neues Deutschland v. 27.03.

Sebastian HAAK berichtet über den Wohnungsmarkt in Jena (rund 110.000 Einwohner), das als aufstrebende Stadt mit einem weiteren Wachstum um 10.000 Einwohner bis 2030 beschrieben wird. Ohne seine Plattenbausiedlungen Lobeda (rund 20.000 Einwohner) und Winzerla, deren Image verbessert werden soll, hätte Jena nicht den Rang einer Großstadt. 

HAAK, Sebastian (2018): Für zwölf Euro Kaltmiete in Jena.
Titelthema: Große Nachfrage nach exklusiven Wohnlagen,
in:
Neues Deutschland v. 27.03.

 
       
   

26.03.2018

 
       
   

Die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland

DESTATIS (2018): Lebenserwartung für Jungen und Mädchen steigt weiter an,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 26.03.

MPIDR (2018): Wer arm ist, ist weniger gesund. Aber warum?
in: Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung v. 26.03.

 
       
   

Die Pensionskassen in der Debatte

POHL, Detlef (2018): Welche Pensionskassen ihren Rechnungszins abgesenkt haben.
In den vergangenen Jahren haben mehrere Pensionskassen ihre Verrentungsfaktoren für künftige Beitragszahlungen abgesenkt. Dies bedeutet umso größere Rentenkürzungen ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens, je jünger die Anwärter sind. Jetzt wurden erstmals Namen genannt,
in:
versicherungsjournal.de v. 26.03.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

SCHMITT-LUNAU, Christoph (2018): Kein Platz für mehr Flüchtlinge.
Ab Montag will das pfälzische Pirmasens keine Asylbewerber mehr aufnehmen. Wie konnte es so weit kommen? Eine Geschichte von bemühten Erzieher*innen und einer überforderten Gemeinde,
in:
TAZ v. 26.03.

 
       
   

Das Renteneintrittsalter und die Erhöhung der Erwerbsquote von Älteren in der Debatte

SIEVERS, Stefan (2018): Rentner in Arbeit.
Zahl der Beschäftigten im höheren Alter steigt,
in:
Frankfurter Rundschau v. 26.03.

Stefan SIEVERS berichtet über die kleine Anfrage der Grünen zu Probleme beim Übergang in den Ruhestand. Der Dritte Bericht zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre. Deren Status wird im Bundestag-Dokumentensystem immer noch als nicht beantwortet geführt (Stand: 28.03.2018). Mit Bezug auf den Spiegel zitiert SIEVERS aus der Antwort der Bundesregierung. Online heißt es beim Spiegel:

"Rund 1,42 Millionen Rentner gingen im Jahr 2016 in Deutschland einer Beschäftigung nach. Im Jahr 2000 hatte ihre Zahl noch bei 539.000 gelegen."

SIEVERS spricht einmal von Über-65-Jährigen und ein anderes Mal , dann von jenen jenseits der Altersgrenze, obwohl beides keineswegs identisch ist, wenn Vergleiche über den Zeitraum ab 2000 angestellt werden. Der steigende Anteil von Über-65-Jährigen, die arbeiten, lässt sich auch auf die Erhöhung des Renteneintrittsalters zurückführen, was bei SIEVERS unberücksichtigt bleibt. 

Seine Interpretation zum Grund Altersarmut untermauert SIEVERS mit Zahlen der Instituts für ozial-ökologischen Wirtschaftsforschung (ISW), einem Verein, der sich als Alternative zum neoliberalen Mainstream versteht:

"Nach Berechnungen des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung erhöhten sich die Renten in Westdeutschland von 2000 bis einschließlich 2015 um 18,29 Prozent. Im Osten um 25,98 Prozent. Im gleichen Zeitraum nahm die Teuerung aber um 26,73 Prozent zu, so dass die reale Kaufkraft der Renten sank."

Nimmt man die Rentenanpassungen gemäß Deutscher Rentenversicherung zur Hand, dann ergibt sich von 2000 bis 2015 eine Rentenerhöhung von 23,1 % im Westen und von 32,92 Prozent im Osten. Wie also kommt das ISW zu seinen Zahlen?

Im Kommentar Befristungen erleichtern fordert SIEVERS zum einen die Grundrente und zum anderen Hemmnisse bei der Beschäftigung Älterer abzubauen.  

 
       
   

25.03.2018

 
       
   

Die Bevölkerungsstatistik in der Debatte

PEIKERT, Denise (2018): Damit es wahr ist.
Geburt, Ehe, Tod: Das Standesamt ist ständig zuständig. Die Beamten merken es deswegen als erstes, wenn sich etwas tut in der Welt. Und es tut sich ja immer so viel. Ein Besuch,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.03.

Denise PEIKERT berichtet über die Wichtigkeit von Bürokratie und Änderungen im Personenstandswesen (vormals Familienstandswesen!), die über Begriffsänderungen bis zu Lebenspartnerschaftsgesetz, Bekämpfung von Scheinvaterschaften und Ehe für alle reichen.

 
       
   

24.03.2018

 
       
   

Partnervermittlungen in der Debatte

STUCK, Silke (2018): Ein guter Fang.
Münchens dienstälteste Partnervermittlerin hat ihr Geschäft an eine Jüngere übergeben. Beide glauben: Kuppeln geht am besten auf die klassische Tour, trotz aller Dating-Apps. Nur die Kunden haben sich verändert,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 24.03.

 
       
   
taz-Titelgeschichte: We love Frankfurt (Oder).
Ganz im Osten der Republik in Frankfurt (Oder) wurde ein 33-Jähriger Links-Grüner zum Oberbürgermeister gewählt. Wie sich eine Stadt neu erfindet

DAUM, Philipp (2018): Aufbruch Ost.
Ein links-grüner 33-Jähriger wurde Oberbürgermeister von Frankfurt an der Oder. Was man daraus für den Umgang mit der AfD lernen kann,
in:
TAZ v. 24.03.

 
       
   

Urbanität in der Debatte

BRAND, Florian (2018): Ostdeutscher Einzelgänger.
Rostock gilt als wirtschaftliches Zentrum des Nordostens und bewirbt sich um die Auszeichnung "Fair-Trade-City",
in:
Neues Deutschland v. 24.03.

 
       
   

Armin Nassehi in der Debatte

NASSEHI, Armin (2018): Das letzte Fundament.
Debatte: Eine Antwort auf die Thesen Rüdiger Safranskis - und die seiner Gegner bei der Kulturlinken,
in:
Spiegel Nr.13 v. 24.03.

 
       
   

Das Single-Dasein in der Schweiz

BLEISCH, Barbara & Eva WEBER-GUSKAR (2018): Ist ein Kind heute noch zu rechtfertigen?
Die Debatte über eigenen Nachwuchs wirft interessante philosophische Fragen auf,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 24.03.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

BRUNETTI, Aymo (2018): Heilige Kuh Rentenalter.
Gastkommentar: Reform der Altersvorsorge,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 24.03.

 
       
   

23.03.2018

 
       
   

Die Lebensversicherer als Akteur der Altersvorsorge: Von vollmundigen Versprechungen zur Entledigung der Altlasten

KROHN, Philipp (2018): Rentenideen nur vom Staat?
Den Versicherern fällt nichts ein. Kommt die Deutschland-Rente, braucht sie keiner mehr,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.03.

 
       
   

Die Kinderbetreuung in der Debatte

LASCH, Hendrik (2018): Das Murmeltier im Kindergarten.
Nach 15 Jahren gibt es wieder Streit um den Kita-Ganztagsanspruch in Sachsen-Anhalt,
in:
Neues Deutschland v. 23.03.

 
       
   

Die Gebietsreform in Thüringen in der Debatte

DPA/ND (2018): Gebietsreform ohne Ende.
Thüringen: Landtag beschließt neue Rahmenbedingungen,
in:
Neues Deutschland v. 23.03.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

LEITHOLD, Iris (2018): Das Henne-Ei-Problem der Kleinstädte.
Wie im mecklenburgischen Ludwigslust versucht wird, der Verödung der Innenstädte zu begegnen,
in:
Neues Deutschland v. 23.03.

 
       
   

Die Wählerschaft der Alternative für Deutschland in der Debatte

SCHMELZER, Thomas (2018): Operation Mittelstand.
AfD: Die Rechtspopulisten wollen mit einem eigenen Forum gezielt Kleinunternehmer ansprechen. Helfen soll dabei ein bewährter Vertriebstrick,
in:
WirtschaftsWoche Nr.13 v. 23.03.

 
       
 

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Zu den News vom 11. - 22. März 2018
 

       
   
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