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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 24. - 31. Mai 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
     
 
     
 
  • Uwe Tellkamp - Der Eisvogel

    • KOSLER, Hans Christian (2005): Zyniker bauen keine Kathedralen.
      "Der Eisvogel" - Uwe Tellkamps brisanter Roman über Rechtsradikale,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 31.05.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • WILLMS, Johannes (2005): Paris für Verliebte.
    Ein Kleines Vademekum für gewisse Stunden - und die Zeit dazwischen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 28.05.

"Die Erinnerung an das gemeinsame Liebesleben symbolisiert (...) den eigentlichen Eigenwert einer Liebesbeziehung. Damit wirkt sie wie ein Airbag für Beziehungscrashs. (...). Die Erinnerung der eigenen Liebesgeschichte macht die Beziehung fit für Krisenfälle. Das ist umso wichtiger, als die Liebe, im Gegensatz zu allen anderen Gesellschafsbereichen, keine eigenen Organisationen ausbildet, die der Liebe zusätzliche Sicherheit geben würden.
(...).
Der Liebesmythos der gemeinsamen Geschichte scheint so tiefenwirksam zu sein, dass die Geschichte nach einer Fortsetzung verlangt, auch wenn sie eigentlich schon zu Ende ist",

schreibt Christian SCHULDT in dem Buch Der Code des Herzens. Johannes WILLMS folgt diesem Gedanken in seinem Artikel, wenn er außeralltägliche ReiseERLEBNISSE als Bindemittel preist.

     
 
     
 
     
 
  • PLOGSTEDT, Sibylle (2005): DDR-gestählte Strategin.
    Am Montag wird die Union Angela Merkel formell zu ihrer Kanzlerkandidatin erklären. Wer ist diese Frau? Eine listig Zaudernde? Ein ganzer Kerl? Ein Machtmensch ohne Überzeugungen? Eine rabiate Konservative? Die taz hat sieben Autorinnen nach ihrer Meinung zu Angela Merkel gefragt,
    in: TAZ v. 28.05.

Die taz hat sieben Frauen zu Angelika MERKEL befragt (u.a. Susanne FENGLER, Annett GRÖSCHNER, Sonja MIKISCH, Barbara SICHTERMANN).

Sibylle PLOGSTEDT, Angehörige der 68er-Generation und Gründerin der Frauenzeitschrift Courage, fragt in ihrem Beitrag ob Angelika MERKEL eine deutsche Margaret THATCHER ist:

"Die britischen Feministinnen wunderten sich, warum Thatcher unter Männern stets als besonders weiblich galt. Thatcher war damals die Super-Nanny der Briten. Englische Männer waren als Kinder einst von den Nannis mit Rohrstöcken traktiert worden. Kein Wunder, dass sie Thatcher als weiblich empfanden.
      
  Merkel ist, anders als Thatcher, keine befehlsgewohnte Oberschichtfrau, sondern - ganz DDR-Frau - gewohnt, Nelken angesteckt zu bekommen, ohne die Arbeiterblume je für das Ganze zu nehmen. Davor schützte sie ihr kirchlicher Hintergrund. Sie hat gelernt mitzureden, ohne ihre eigenen Interesse zu früh zu zeigen. Überall dabei, ist sie fast wie die typische »Frau an seiner Seite«."

     
 
     
 
  • TUMA, Thomas (2005): "Ich nehme, was kommt".
    ARD-Entertainer Harald Schmidt, 47, über die Steilvorlagen, die ihm das politische Berlin neuerdings wieder liefert, die Geister, die er mit der Vokabel "Unterschichtenfernsehen" rief, und seine Suche nach einem neuen Selbstverständnis,
    in: Spiegel Nr.22 v. 28.05.

Harald SCHMIDT, Verteidiger des männlichen Nesthocker als letztem Rebell im ansonsten zu Tode feminisierten Deutschland und inzwischen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen angekommen - also endlich politisch korrekt - , reitet eine neue Welle von Altherrenwitzen:

"Woher kommen denn die sieben Millionen, die Rosamunde Pilcher schauen? Das sind im Zweifel überwiegend frustrierte, kinderlose, irgendwie noch linke Mittdreißigerinnen. Die behaupten dann gern, sie schauten das mit ironischer Distanz. In Wirklichkeit hocken sie auf der Couch, fressen Chips und heulen."

Harald SCHMIDT möchte offenbar der geistig-moralische Wende in Deutschland ein Gesicht verleihen, seines eben... 

     
 
     
 
     
 
  • SPINNEN, Burkhard (2005): Das verdammte Müntefering.
    Warum wurde die SPD abgewatscht? Burkhard Spinnen weiß es: Weil die politische Sprache sich von der Wirklichkeit verabschiedet hat,
    in: Welt v. 28.05.

     
 
     
 
  • VOGEL, Sabine (2005): Monsieur Schmitt und die Kunst der Verführung.
    Der französische Bestsellerautor gibt Lebens- und Liebesratschläge,
    in: Welt v. 28.05.

Während das Thema der 68er die Unmöglichkeit der Liebe war, haben sich die Post-68er der Möglichkeit der Liebe verschrieben. Eric-Emmanuel SCHMITT sagt dazu:

"Es hat mich immer erstaunt, dass auf der Bühne nur Geschichten erzählt werden, die vom Beginn der Liebe oder ihrem Ende handeln. Nie von ihrer Dauer. Zeit ist ja bekanntlich kein guter Freund von Liebesgeschichten. In der Dauer entstehen jede Menge Gewohnheiten, Schweigen, schlechte Angewohnheiten. Im neuen Stück geht um eine Nacht der Krise, aber der Sinn der Krise liegt darin, die Liebe zu retten, nicht sie zu beenden"

Single-generation.de geht das nicht weit genug, denn der Paradigmenwechsel ist nur halbherzig, wenn nicht gleichzeitig der statistische Blick geändert wird. Das Dogma der 68er hat sich in der Single-Lüge manifestiert. Wer nicht auch auf dieser Ebene ansetzt, der wird mit einer Revision der Liebesgeschichtsschreibung zwangsläufig scheitern...  

     
 

SPEIT, Andreas (2005): Nichts dazugelernt.
Bevölkerungspolitik von rechts.
Ein Humangenetiker beklagt die Kinderlosigkeit der Deutschen und den Intelligenzverfall. Er sitzt für die sächsische NPD-Fraktion in einer Enquete-Kommission,
in: Freitag Nr.21 v. 27.05.

     
 
  • KNIPPHALS, Dirk (2005): Hirsche dürfen wieder röhren.
    Jetzt geht es wieder um, das Wort von der "geistig-moralischen Wende", das CDU-Kanzler Helmut Kohl zugeschrieben wird. Wie würde eine neue schwarz-gelbe Koalition die Gesellschaft wenden? Eine heftige Bewegung im gesellschaftlich-kulturellen Bereich vermutet kaum jemand,
    in: TAZ v. 27.05.

     
 
  • DETTLING, Warnfried (2005): Gezeitenwechsel.
    Die CDU wird in Deutschland nun das anpacken müssen, was Regierungen anderswo schon längst erreicht haben: eine soziale Politik jenseits der Sozialpolitik zu entwerfen,
    in: TAZ v. 27.05.

     
 
Die Zeit liest sich heute wie eine einzige Strafarbeit! Ist bei Heinz BUDE oder Frank SCHIRRMACHER wenigstens noch Lust auf das nächste Gefecht zu spüren gewesen, so dämmert die Zeit dahin. Eine Ausgabe für Masochisten. Selbst dieser 0815-Sozialstaats-Artikel ist eher konfus.

Die Autoren unterscheiden drei Finanzierungsmodelle des Sozialstaats: privat finanziert, steuer- und sozialabgabenfinanziert. Das war dann auch schon der gedankliche Höhenflug gewesen. Durch die Verquickung dieser Prinzipien mit historisch gewachsenen Strukturen in Ländern wie Großbritannien, Schweden oder Deutschland, ist eben nicht per se die Frage beantwortet, welche Finanzierungsform die Beste ist und erst recht nicht, welche Gruppen hierdurch Vor- und Nachteile zu erwarten haben.  Der entscheidende Zusammenhang zwischen den Kosten für Beitragszahler und Nutzen für die Empfänger von Leistungen, würde eine Sozialstrukturanalyse erfordern, diese wird aber ersetzt durch Statements von Anhängern verschiedener ökonomischer Schulen.

Wir befinden uns bereits mitten im Wahlkampf: Die Bedürftigen sind immer wir selbst und die Nutznießer des Systems sind immer die anderen...           

     
 
  • TAGESSPIEGEL (2005): 1. Denken ist keine Solidaritätsveranstaltung 3.
    Drei Fragen, sechs antworten: Wie Intellektuelle in den Wahlkampf gehen,
    in: Tagesspiegel v. 25.05.

    • Der Tagesspiegel hat Friedrich C. DELIUS, Peter SCHNEIDER, Klaus STAECK, Walter JENS, Peter RÜHMKORF und Paul NOLTE versammelt. Die Post-68er sind einzig durch letzteren repräsentiert, repräsentativ ist das nicht, aber dafür mittig.  
     
 
     
 
     
 
Kritische Urbanisten haben über die Stadt nachgedacht, u.a. Diedrich DIEDERICHSEN:

"Diedrich Diederichsen versuchte es mit einer Textexegese von Popsongs. An zwei Stücken der »Talking Heads« - übrigens ehemalige Architekturstudenten! - führte er vor, wie bereits Ende der Siebzigerjahre in der Popmusik eine klare Vorstellung davon artikuliert wurde, was Gouvernmentalität und die Regierung des »kulturellen Milieus« bedeutet: »Skeptische Popsongs« nannte er das Phänomen, das die alte Popgeste der Aneignung von Städten und Vierteln durch ihr konkretes Benennen, der »Tanz aller auf den Straßen«, nicht mehr gelingen wollte."

     
 
  • BUDE, Heinz (2005): Der Condottiere.
    Endlich passiert etwas: Mit seinem Neuwahlen-Coup erweist sich Gerhard Schröder als Schüler Machiavellis - und als politischer Virtuose,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 24.05.

     
 
     
 
       
   

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Zu den News vom  18. - 23. Mai 2005

 
 
   
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