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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 29. - 31. Juli 2006

 
 
     
 
 

Zitat des Monats:

"Anfang Juni 1986, erschien »The Marriage Crunch« (»Die Heiratskrise«). Das angesehene US-Nachrichtenmagazin (Anm.: Newsweek) behauptete unter Berufung auf eine neue Studie: »Weiße Frauen mit College-Ausbildung, die in der Mitte der 50er-Jahre geboren wurden und die mit 30 noch Single sind, haben nur eine 20-prozentige Chance auf Verheiratung ... 40-Jährige werden eher von einem Terroristen getötet: Sie haben eine winzige Chance von 2,6 Prozent, den Bund fürs Leben zu schließen.«
(...).
Genau 20 Jahre später distanzierte sich »Newsweek« jetzt in einer neuen Coverstory nicht nur von dem Satz, sondern auch von den damaligen Zahlen. Mit einem gewissen Stolz stellt man aber fest: »Der Vergleich schlug feste Wurzeln in der Popkultur und wird immer noch routinemäßig in Fernsehshows und Nachrichtenbeiträgen zitiert.« Das gilt nicht nur für die USA - auch hierzulande fand die kesse These Eingang in Presseartikel und Partygespräche."
(Frank Gerbert im Focus Nr.24 vom 12.06.2006)

   
   
 
  • BODDERAS, Elke (2006): Hamburg wächst und wird jünger.
    Die Hansestadt stemmt sich gegen den demografischen Trend. Fast 400 Geburten mehr als im Jahr 2002,
    in: Welt Hamburg v. 31.07.

Bereits im März 2002 hat sich single-generation.de am Beispiel der Stadt Frankfurt mit dem Phänomen der so genannten "Family-Gentrifier" befasst, und den Anstieg der jungen Familien in den schicken Großstadtquartieren vorausgesagt. Die damalige Begründung:

"Während die vorstädtischen Wohnstandorte auf dem Mobilitäts- und Berufsverzicht der Frauen beruhen, verändert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch den Wohnwunsch der jungen Familien, d.h. innenstadtnahe Wohnlagen werden für diese wohlhabenden Familien attraktiv.
      In der »Generation Golf« und mehr noch in der
»Generation Ally« sind diese neuen Präferenzen bereits dominant. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll im städtischen Rahmen der Erlebnis- und Spassgesellschaft erfolgen."

Erst ein Jahr später wurden die coolen Mütter vom Prenzlauer Berg von den Medien entdeckt. Es dauerte aber weitere 2 Jahre bis auch die Stadtforschung mit ihren Ergebnissen an die Öffentlichkeit ging. Nun lassen sich diese Veränderungen auch deutlich an der Geburtenrate ablesen:

"2004 kamen in Hamburg 395 Kinder mehr zur Welt als 2002. Hamburg folgt damit einem Trend, den Statistiker auch noch mehreren großen Städten Deutschlands verzeichnen: Während der Rest der Republik altert, erleben die Städte eine Verjüngung.
          
 Wie in Hamburg sieht die Lage in mehreren der zehn größten Städte Deutschlands aus. So verzeichneten auch Frankfurt, Düsseldorf und München in den vergangenen Jahren einen Geburtenanstieg - am deutlichsten Frankfurt, wo 2004 immerhin 584 Kinder mehr zur Welt kamen als 2000", meldet BODDERAS.

     
 
     
 
SPIEGEL -Titelgeschichte: Generation Praktikum.
Jung, gut ausgebildet, fleißig - ein fester Job in weiter Ferne
  • BONSTEIN, Julia & Merlind THEILE (2006): Auf Nummer unsicher.
    Gutgebildete Berufseinsteiger sind heute so mobil und flexibel wie nie zuvor. Oft in materieller Sicherheit aufgewachsen, suchten sie eher Freiheit und Selbstverwirklichung als Stabilität. Doch beim Eintritt in die Arbeitswelt wird ihnen klar: Auf der Basis von Zeitverträgen lässt sich kein Leben planen,
    in: Spiegel Nr. 31 v. 31.07.

Fernbeziehungen - Wie der veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt
     
 
     
 
  • GRAEF, Nicola (2006): Nie mehr allein - Singles auf Partnersuche,
    in: ZDF-Reportage v. 30.07.

In der Reportage werden 3 Alleinstehende auf ihrer Partnersuche begleitet. Sozialstatistisch ist die Auswahl - im Vergleich zu sonstigen Medienberichten - hinsichtlich Geschlecht und Alter repräsentativ.

Während im mittleren Lebensalter Männer das Alleinleben dominieren (alleinstehende Frauen sind dagegen überwiegend unter den Alleinerziehenden zu finden), ist das Alleinleben älterer Alleinstehender weiblich.

     
 
  • SIEVERS, Florian (2006): Angriff auf die Zweisamkeit.
    Alle Welt hat Mitleid mit Singles. Weil sie immer so allein und einsam sind. Dabei können sie kolossal nerven. Und möglicherweise haben sie sich sogar gegen die glücklichen Pärchen in ihrer Umgebung verschworen,
    in: Welt am Sonntag v. 30.07.

Florian SIEVERS liefert eine ziemlich paranoide Story, die ihre scheinbare Plausibilität einzig der Single-Lüge verdankt:

"Diese armen Menschen, die jeden Valentinstag ohne Blumenstraußadressaten, Hochzeitsfeiern ihrer Freunde ohne Tischpartner und Weihnachten ausschließlich mit den Geschenken ihrer Eltern verbringen müssen, verdienen doch etwas mehr Mitgefühl. Weil die meisten Menschen glücklich liiert sind und sie allein und verlassen - als unglückliche Minderheit inmitten all der trauten Zweisamkeit. Quatsch, Minderheit: In Berlin beispielsweise sind schon ungefähr die Hälfte aller Haushalte Singlehaushalte. Die meisten davon werden geführt von paarungswilligen, spaßwütigen, trinkfesten Menschen unter 35 wie meinem besten Freund, die nichts Besseres zu tun haben, als Bekannte, die in festen Partnerschaften leben, zu terrorisieren.
          
 Eigentlich sind es also die glücklichen Paare, die besonderen Schutz und viel Verständnis verdienen. Nicht nur weil die Deutschen aussterben und möglichst viele glückliche Paare das einzige Mittel sind, sie davor zu bewahren. Sondern vor allem weil inzwischen die Singles die Herrschaft übernommen haben."

     
 
  • WALKER, Rob (2006): Brand Underground,
    in: New York Times Magazine v. 30.07.

    • Rob WALKER beschreibt die "Generation Bobo", die ihren Lebensstil zum Geschäft macht: bourgeoise Bohemien. Der Begriff wurde ursprünglich von David BROOKS für seine eigene Generation erfunden, WALKER dagegen schreibt über die neuen ca. 30jährigen Selbstunternehmer, die mit dem Hip-Konsumerismus aufgewachsen sind. 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • HE (2006): Feilschen auf dem grossen Heirats-Basar,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 29.07.

     
 

MAI, Marina (2006): Reicher Mann gesucht.
In Vietnam hoffen Frauen aus armen Regionen, mit einer Heirat nach China ihre Familien zu unterstützen,
in: TAZ v. 29.07.

     
 
     
 
  • MANGOLD, Ijoma (2006): Wo Hermes sein Benzin verbraucht.
    Jetzt sind wir atemlos - Ein Besuch bei der Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann, der Nachbarin von Martin Walser am Bodensee,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 29.07.

Ijoma MANGOLD hat Gaby HAUPTMANN in Allensbach am Bodensee besucht, deren neuer Roman Ran an den Mann im Herbst erscheint. MANGOLD kommt zuerst auf den Frauenroman zu sprechen, der Anfang der 1990er Jahre Hochkonjunktur hatte. Im Gegensatz zu den anderen Protagonistinnen des Frauenromans ist Gaby HAUPTMANN weiterhin erfolgreich und MANGOLD wollte wissen warum. Möglicherweise liegt es an der HAUPTMANNschen Anthropologie inklusive ihrem Glücksbegriff:

"Imponiergehabe, Statussucht und Sexgier - dies sind die Ingredienzien der menschlichen Komödie (...). Es ist tatsächlich das natürlich-biologisch Konditionierte am männlich-menschlichen Verhalten, das Gaby Hauptmann als Thema interessiert (...). Der Schriftsteller Martin Mosebach hat kürzlich die Komödie als die wahre Gattung des Pessimismus bezeichnet, weil sie zwar über die Verhältnisse lacht, aber nur insofern, als sie von deren Unveränderlichkeit zutiefst überzeugt ist. Diese anthropologische Unverbesserlichkeit ist auch der Humus von Gaby Hauptmanns Komik.
          
 (...).
Wo sich Naturtrieb, gesellschaftlicher Erfolg und ein gutes Herz verbinden, da ist die Idealität menschlichen Glücks erreicht."

Am Schluss lässt MANGOLD auch noch Martin WALSER zu Wort kommen. Außerdem berichtet er von einem ungewöhnlichen Schriftstück:

"Es ist das Manuskript von Gaby Hauptmanns »Ein Liebhaber zuviel ist noch zu wenig«. Das hatte ihm Gaby Hauptmann einmal gegeben, damit er es lektoriere. Das hat er getan. Aber nicht nur das. Sondern Walser (der stets nur auf gebrauchtem Papier schreibt) hat auf die Rückseite von Hauptmanns Manuskript seinen eigenen Roman »Lebenslauf der Liebe« über die unvergessliche Susi Gern aus Düsseldorf geschrieben. Ein Traum von Intertextualität."

     
 
  • Kante - Die Tiere sind unruhig

    • DATH, Dietmar (2006): Alle sieben Meere voll Windpocken.
      Das Album "Die Tiere sind unruhig" der Hamburger Rockband "Kante" setzt auf eiernde Einzelheiten,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.07.

      • "»Die Tiere sind unruhig« (...) gleicht einer Liebesgeschichte, die unter ungünstigem Stern angefangen hat: Erst erhebend, dann riskant, dann melodramatisch, mittendrin ziemlich fragwürdig, und am Ende war's eine eiernde Erfahrung, die man gemacht haben muß, wenn man es nicht nur darauf anlegen will, im Leben immer recht gehabt zu haben", meint der Ex-Spexler Dietmar DATH.
     
   

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Zu den News vom   20. - 28. Juli 2006

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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