[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 15. März 2006
News 14. März 2006
News 09.-13. März 2006
News 07.-08. März 2006
News 05.-06. März 2006
News 04. März 2006
News 01.-03. März 2006
News 21.-28. Februar 2006
News 16.-20. Februar 2006
News 10.-15. Februar 2006
News 05.-09. Februar 2006
News 01.-04. Februar 2006
News 25.-31.Januar 2006
News 20.-24.Januar 2006
News 14.-19.Januar 2006
News 08.-13. Januar 2006
News 01.-07. Januar 2006
News 25.-31.Dezember 2005
News 21.-24.Dezember 2005
News 16.-20.Dezember 2005
News 13.-15.Dezember 2005
News 05.-12.Dezember 2005
News 01.-04.Dezember 2005
News 27.-30.November 2005

News 20.-26.November 2005
News 05.-19.November 2005
News 01.-04.November 2005
News 23.-31. Oktober 2005
News 19.-22. Oktober 2005
News 13.-18. Oktober 2005
News 09.-12. Oktober 2005
News 01.-08. Oktober 2005
News 09.-30. September 2005
News 02.-08. September 2005
News 01. September 2005
News 27.-31. August 2005
News 24.-26. August 2005
News 18.-23. August 2005
News 11.-17. August 2005
News 05.-10. August 2005
News 01.-04. August 2005
News 25.-31. Juli 2005
News 20.-24. Juli 2005
News 16.-19. Juli 2005
News 11.-15. Juli 2005
News 06.-10. Juli 2005
News 01.-05. Juli 2005
News 28.-30. Juni 2005
News 20.-27. Juni 2005
News 01.-19. Juni 2005
News 01.-10. Juni 2005
News 24.-31. Mai 2005
News 18.-23. Mai 2005
News 10.-17. Mai 2005
News 06.-09. Mai 2005
News 01.-05. Mai 2005
News 27.-30. April 2005
News 19.-26. April 2005
News 12.-18. April 2005
News 07.-11. April 2005
News 01.-06. April 2005
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. März 2006

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Frauen, die einsam sind, haben in der Wahrnehmung der Außenwelt »keinen abbekommen«. Außer sie sehen aus wie Cameron Diaz, lachen wie Penélope Cruz und haben einen Körper wie Helena Christensen. Einsame Frauen haben ein massives Imageproblem. Während Männer sich als »einsame Wölfe« in ihrer Selbstversunkenheit suhlen und stilisieren dürfen (...), müssen Frauen noch sehr häufig defensiv auftreten. Die selbstbewußte Singlefrau ohne tristen feministischen Überbau und verhärmte Jungfern-Ideologie wurde Anfang des 21. Jahrhunderts erst durch TV-Serien wie »Sex and the City« salonfähig. Die einsame Frau wurde sexy und aufregend, für Männer jeden Alters Herausforderung wie Verlockung. Und dennoch scheint sich dies noch nicht herumgesprochen zu haben.
          
In Deutschland haben einsame Frauen noch das größte Emanzipationspotential. Insofern kann man dieses Buch auch als feministisches lesen. Über Jahrhunderte waren einsame Frauen als Hexen oder alte Jungfern Außenseiter. Im Laufe der Emanzipation des 20. Jahrhunderts hat sich das langsam geändert, aber erst jetzt werden Frauen, die zu ihrer Einsamkeit stehen, selbstverständlich.
          
(...).
          
Der einsame Mann mißversteht sich als Held und verkennt, daß er in einer auf Familie und Gemeinschaft ausgerichteten Gesellschaft ein Mängelwesen ist. Gleichzeitig fungiert er in bürgerlichen Gesellschaften als Leitbild eines konsequenten Individualismus: Sein Freiheitsdrang schreckt auch vor den Härten absolut verstandener Bindungslosigkeit nicht zurück. Aber souverän und nicht pathologisch ist das Einsam-sein-Können nur, wenn ihm gleichwertig das Mit-anderen-sein-Können gegenübersteht."
(aus: Ulf Poschardt "Einsamkeit", 2006, S.48f. & 74f.)

 
 
 
   
  • HOLZAPFEL, Nicola (2006): "Es lohnt nicht, ewig zu suchen".
    Lars Penke erforscht die Mechanismen der Partnerwahl. Ein Interview über die Bedeutung der Zahl 12 in der Liebe und die Illusion, dass Verliebte glücklich sind,
    in: sueddeutsche.de v. 16.03.

 
       
   
Die Studie ist als PDF-Datei (über 3MB) auf der Seite des Berlin-Instituts downloadbar. Bereits im April 2004 hat das Institut die demografische Lage gesichtet. Single-generation.de wird diese beiden Studien vergleichen. Dann wird sich zeigen, ob die gegenwärtige Hysterie berechtigt ist, oder ob wir es hier nur mit einer Schützenhilfe für das Elterngeld zu tun haben.

In einem Interview mit der Berliner Zeitung hat der Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG den Beitrag des Elterngeldes zur Geburtenförderung auf die zweite Stelle hinter dem Komma veranschlagt. Unsere erfolgreiche Elite nimmt auch dieses Geld mit.

  • KAHLWEIT, Cathrin (2006): Die Angst vor dem Kind,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.03.

  • BERLINER ZEITUNG-Serie: Volk mit Falten

    • BERG, Lilo (2006): Das Land zerfällt.
      Serie: Volk mit Falten.
      Eine neue Studie benennt die Gewinner und Verlierer der demografischen Wende. Die Schere zwischen starken und schwachen Regionen öffnet sich immer weiter,
      in: Berliner Zeitung v. 16.03.

    • ZYLKA, Regine (2006): Deutschlands Osten schrumpft.
      Serie: Volk mit Falten,
      in: Berliner Zeitung v. 16.03.

    • SCHUH, Hans (2006): Systematischer Frauenklau.
      Demografische Analysen zeigen: Städte ziehen junge Frauen an, im Osten droht regional der Niedergang,
      in: Die ZEIT Nr.12 v. 16.03.

Die Abwanderung junger Frauen in den Westen und der Männerüberschuss in der Debatt

Spiegel Online bläst die Studie gleich zu einer ganzen Serie über das Verlorene Land, verlassene Land auf. Der 68er Jochen BÖLSCHE erzählt Wohlfühlgeschichten (MARTENSTEIN), denn hierzulande boomt nur noch die Apokalypse-Industrie.

In den 1970er und 1980er Jahren sind die 68er extra in die Toscana und die Provence gefahren, um sich in den niedergehenden Regionen zu erholen oder sogar für immer niederzulassen. Warum also plötzlich diese Aufregung?

Offenbar verstellt der demografische Tunnelblick einen nüchternen Blick auf die Realitäten: Wenn Wirtschaft und Politik ganze Regionen fallen lassen - dafür hat zuletzt Jens BISKY unter viel Beifall plädiert - dann ist es ziemlich verlogen, wenn dies als demografischer Wandel debattiert wird. Die Menschen tun nur das, was unter den gegebenen Bedingungen sinnvoll ist.

 
       
     
       
   

Die Rente nach Kinderzahl in der Debatte

AFP/DPA (2006): Keine Kinder - halbe Rente?
Angesichts der sinkenden Geburtenraten fordern Politiker und Wirtschaftswissenschaftler höhere Renten für Eltern und Einschnitte bei der Altersversorgung für Kinderlose,
in: sueddeutsche.de v. 16.03.

 
       
   

FIETZ, Martina (2006): Demographisch im Kriegszustand.
Die Deutschen hatten 2005 so wenige Kinder wie zuletzt 1945 - In vielen Regionen könnten sie sogar zu Fremden in der eigenen Heimat werden,
in: Die Tagespost v. 16.03.

 
       
   
  • RADISCH, Iris (2004): Der Preis des Glücks.
    Junge Frauen bekommen überall zu hören: Kriegt Kinder, und zwar schnell! Über die Folgen werden sie getäuscht. Ein paar unbequeme Wahrheiten,
    in: Die ZEIT Nr.12 v. 16.03.

 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • MOHR, Reinhard (2006): Deutschland, einig Warteland,
    Als wäre der eisig-starre Winter ein Symbol, herrscht Stillstand in Deutschland. 90 Tage vor der WM regt sich kein Frühlingsgefühl, kein Aufschwungs-Elan. Stattdessen wird stur gewartet: auf den Jürgen, auf das Streik-Ende und auf die Rettung durch den "neuen Bürger",
    in: Spiegel Online v. 16.03.

Die einsame Karrierefrau gehört zu den Mythen des Westens, überindividualisierte Karrieremänner wie Reinhard MOHR posaunen dagegen ihr Zombie-Lebensgefühl - das sie auf das Land projizieren - in die Welt hinaus.

Ulf POSCHARDT hat in seinem Buch Einsamkeit die Kehrseite der coolen Supersingles à la MOHR in den Mittelpunkt gestellt:

"Der Individualismus als eigentlicher Motor von Aufklärung und Moderne gefährdet diese Gesellschaften da, wo sie am weitesten fortgeschritten und ausdifferenziert sind. Ausgerechnet in den aufgeklärtesten und modernsten Schichten kippt der Individualismus in eine Art asozialer Solipsismus um."   

 
       
   
  • RHEINISCHER MERKUR-Beilage: Was heißt hier konservativ?

    • MISHRA, Robin (2006): Spiel nicht mit dem Schmuddelwort.
      Gegner:
      Auch bei SPD, FDP und Grünen gibt es Politiker mit bürgerlichen Markenzeichen. Weil sie es nicht zugeben wollen, besorgen sie das Geschäft der Union,
      in: Rheinischer Merkur Nr.11 v. 16.03.

Zum 60. Jahrestag hat sich der Rheinische Merkur eine ziemlich uninspirierte Beilage über den Konservatismus geleistet. Robert MISHRA hat die Konservativen der Gegner begutachtet. Zu den Grünen meint er:

"Jene konservativen Grünen, die als Vorreiter einer schwarz-grünen Koalition in Bund oder Land angesehen werden, zeichnen sich vor allem durch ihre bildungsbürgerliche Prägung und starke christlich-kirchliche Bindungen aus. Sätze aus der Anfangszeit der Partei wie »Mein Bauch gehört mir« würden ihnen niemals über die Lippen gehen. Von den aktiven Politikerinnen fällt beispielsweise Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt in diese Kategorie."

Wer dies vorher noch nicht wusste, der gehört zur Zielgruppe dieser Beilage. 

 
       
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom   15. März 2006

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 08. Februar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002