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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 17. - 18. März 2006

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Frauen, die einsam sind, haben in der Wahrnehmung der Außenwelt »keinen abbekommen«. Außer sie sehen aus wie Cameron Diaz, lachen wie Penélope Cruz und haben einen Körper wie Helena Christensen. Einsame Frauen haben ein massives Imageproblem. Während Männer sich als »einsame Wölfe« in ihrer Selbstversunkenheit suhlen und stilisieren dürfen (...), müssen Frauen noch sehr häufig defensiv auftreten. Die selbstbewußte Singlefrau ohne tristen feministischen Überbau und verhärmte Jungfern-Ideologie wurde Anfang des 21. Jahrhunderts erst durch TV-Serien wie »Sex and the City« salonfähig. Die einsame Frau wurde sexy und aufregend, für Männer jeden Alters Herausforderung wie Verlockung. Und dennoch scheint sich dies noch nicht herumgesprochen zu haben.
          
In Deutschland haben einsame Frauen noch das größte Emanzipationspotential. Insofern kann man dieses Buch auch als feministisches lesen. Über Jahrhunderte waren einsame Frauen als Hexen oder alte Jungfern Außenseiter. Im Laufe der Emanzipation des 20. Jahrhunderts hat sich das langsam geändert, aber erst jetzt werden Frauen, die zu ihrer Einsamkeit stehen, selbstverständlich.
          
(...).
          
Der einsame Mann mißversteht sich als Held und verkennt, daß er in einer auf Familie und Gemeinschaft ausgerichteten Gesellschaft ein Mängelwesen ist. Gleichzeitig fungiert er in bürgerlichen Gesellschaften als Leitbild eines konsequenten Individualismus: Sein Freiheitsdrang schreckt auch vor den Härten absolut verstandener Bindungslosigkeit nicht zurück. Aber souverän und nicht pathologisch ist das Einsam-sein-Können nur, wenn ihm gleichwertig das Mit-anderen-sein-Können gegenübersteht."
(aus: Ulf Poschardt "Einsamkeit", 2006, S.48f. & 74f.)

 
 
 
   
BERLINER ZEITUNG-Serie: Volk mit Falten
 
       
     
       
     
       
   
  • SCHAGHAGHI, Mariam (2006): Warum weinst du, Onkel?
    Roger Willemsen über Afghanistan, einen sinnlosen Prinzipienstreit, Fernsehen, Freunde und Frauen,
    in: Berliner Zeitung v. 18.03.

Roger WILLEMSEN u.a. über den Tod seines Vaters:
          
"Sie waren fünfzehn, als Ihr Vater starb. Wie haben Sie so jung seinen Tod verkraftet?
          
Der Tod meines Vaters ist der größte Ernstfall in meinem Leben. Er starb an Krebs, und sein Sterben vollzog sich über zwei Jahre. Ich habe einen sehr starken, kolossalen, erstaunlichen Mann schmelzen sehen, bis zu einem Zustand, wo er mich nicht mehr erkannte und am Bett fragte: »Wer ist das?« Wenn man 15-jährig so etwas erlebt, prägt es einen tief. Das ist heute in mir noch so ein blinder Fleck, zu dem ich keinen Weg finde."
 
       
     
       
     
       
   

Das Single-Dasein in Österreich

 
       
   
  • BÖHM, Wolfgang (2006): Warum die Europäer aussterben.
    Der Wunsch nach Kindern ist groß, doch er wird zu spät oder gar nicht realisiert. Es herrscht Sorge um die Zukunft: Das Ziel, den Kindern Sicherheit zu bieten, wirkt Geburten hemmend,
    in: Die Presse v. 18.03.

 
       
   
  • Frank Schirrmacher - Minimum

    • SEIBEL, Andrea (2006): Es lebe der Evolutionär!
      Auf der Suche nach dem verlorenen Altruismus: Frank Schirrmacher sorgt sich geradezu zärtlich um die Zukunft der Deutschen,
      in: Welt v. 18.03.

    • HAMBURGER ABENDBLATT (2006): Was wir verlieren, wenn die Kinder fehlen.
      Die herkömmliche Familie stirbt in Deutschland aus - welche konkreten und zum Teil dramatischen Folgen dieser Wandel hat, beschreibt Frank Schirrmacher in seinem neuen Buch "Minimum". Wir dokumentieren Passagen aus seinem Buch - jeweils mit kurzen Erläuterungen zum besseren Leseverständnis,
      in: Hamburger Abendblatt v. 18.03.

 
       
   
  • HEFTY, Georg Paul (2006): Emanzipation mit Kind.
    Weil die Deutschen sich unvollkommen verwirklichen, schrumpft das deutsche Volk,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.03.

Der Nationalkonservatismus hat es auf die Titelseite der FAZ gebracht. Das deutsche Volk schrumpft schneller als die Bevölkerung in Deutschland, lautet der Befund. Die Politik habe versagt, die Wirtschaft habe versagt, jetzt müsse das deutsche Volk selber ran! Kinderkriegen als patriotischer Akt hat im Zeitalter der Selbstverwirklichung aber einen schlechten Ruf, also wird Kinderkriegen von HEFTY zum Akt der Selbstverwirklichung stilisiert.

Bereits vor 20 Jahren war dies die Parole des grünen Aufbruchs, der den 70er-Jahre-Feminismus in den Postfeminismus überführte. Kann man mit diesen Appellen aus der Mottenkiste der 68er-Generation noch die Generation Ally erreichen?

 
       
   
Heute genügt es bereits als 68er den Begriff "Single-Gesellschaft" in den Mund zu nehmen, um sich aufmerksamkeitsökonomisch aufzuplustern. Als Philosoph hat man zudem den Vorteil, dass man lustig drauflos schwadronieren kann, ohne irgendetwas belegen zu müssen. Der 68er hat seine Meinung kundgetan, dass er Frank SCHIRRMACHERs Minimum gut findet. Mehr ist nicht.  
 
       
     
       
   
  • SCHWENTKER, Björn (2006): Der Kinderschock.
    Einmal mehr ist Deutschland auf das Tiefste bestürzt: Wir sind katastrophal kinderarm und scheinen auszusterben. Für eine notwendige Demografie-Debatte sind solche Fehlinterpretationen aber nichts als Gift,
    in: ZEIT Online v. 17.03.

Björn SCHWENTKER arbeitet an der Single-Front. Man muss sich diese Schizophrenie einmal vorstellen!

In der Papier-Familien-ZEIT wird von Susanne GASCHKE mit falschen Zahlen gegen die Kinderlosen polemisiert und den Singles gegenüber dementiert man - indirekt - die Lügen der Papier-ZEIT (Natürlich wird immer nur über die Lügen der anderen aufgeklärt). Glaubt man im Ernst, dass dies die Glaubwürdigkeit erhöht? Wer noch bei Trost ist, der wird sich von unseren altehrwürdigen Medien verabschieden!  

 
       
     
       
   
  • Götz Aly - Hitlers Volksstaat

    • KÖHLER, Otto (2006): Adolf Hitlers Wohlfühldiktatur.
      Historiker-Kritik an Götz Aly: Sein "Volksstaat" hilft beim Sozialabbau,
      in: Freitag Nr.11 v. 17.03.

 
       
   
BERLINER ZEITUNG-Serie: Volk mit Falten
  • WOLFF, Sebastian (2006): "Staatliche Grundsicherung muss Rente ersetzen".
    Gespräch mit Thomas Straubhaar,
    in: Berliner Zeitung v. 17.03.

 
       
   
 
       
   
  • Frank Schirrmacher - Minimum

    • KEMP, Wolfgang (2006): Die nie Geborenen zetteln keine Revolution an.
      Nur eins ist wirklich nötig angesichts der Minusgrade des Lebens - Frank Schirrmacher hat ein weltliches "Wachet-Auf"-Traktat geschrieben,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 17.03.

 
       
     
       
   

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Zu den News vom   16. März 2006

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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