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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
     
       
     
       
       
   

News vom Oktober 2001

 
       
     
       
   
Das Ende der Spaßgesellschaft und der Kampf der Kulturen (09.10.2001)

Am 30. August 2001 war folgendes bei single-generation.de zu lesen:

"Anfang Oktober erscheint der neue Roman 1979 des so genannten Popliteraten Christian KRACHT, einem Angehörigen der Generation Golf. Eines kann ich nach dem Lesen des ersten Fahnensatzes jetzt schon sagen: Der Roman wird der Debatte um die Popliteratur im diesjährigen Bücherherbst ganz neue Impulse geben".

Das war vor dem 11. September, dem Tag, an dem nichts mehr so sein durfte, wie es vorher war: "Nichts wird mehr so sein, wie es war", das war die Beschwörungsformel in den großen Zeitungen. Mit dem Abstand von einem Monat wird klar: Nicht Bruch, sondern eine Beschleunigung der Kontinuität ist das Charakteristikum dieser Zeit.

"»Schafft die Spaßgesellschaft ab!« Sonst geht die soziale Lebensqualität in Deutschland verloren"

betitelte der Freizeitpapst Horst W. OPASCHOWSKI ein Essay in der Zeitschrift Spektrum Freizeit. Forum für Wissenschaft, Politik & Praxis. Das war vor dem 11. September.

"Peter Scholl-Latour antwortete in dieser Woche in meiner Sendung auf die Frage, was jener Verteidigungsfall, den die Nato beschlossen hat, für die Welt bedeute, mit einem Satz: Das Ende der Spaßgesellschaft",

schrieb Michel FRIEDMAN in der Süddeutschen Zeitung vom 18.09.2001. "Nichts wird mehr so sein, wie es war" ist damit in Deutschland von Peter SCHOLL-LATOUR auf die Kurzformel vom "Ende der Spaßgesellschaft" gebracht worden. Im Tonfall lag die ganze Verachtung für den westlichen Lifestyle. Für die Kulturpessimisten aller Couleur ist die Individualisierung bzw. die Pluralisierung der Lebensformen das Ergebnis unserer Spaßgesellschaft.

"Die Spaßgesellschaft zeugte ihre Computerkids, und der Single wurde zum Symbol, zur Leitfigur tief greifender Veränderungen der Lebensformen",

so beschrieb der Spaßtheoretiker Reinhard MOHR das Aufkommen der Spaßgesellschaft (Spiegel Nr.5 v. 31.01.2000). Das "Ende der Spaßgesellschaft" ist nicht das Ziel eines Kampfes der Kulturen im Sinne von Samuel P. HUNTINGTON, sondern ein innerdeutscher Kampf der Polarisierer, der bereits vor dem 11. September voll entbrannt ist und als die Kontroverse Familien contra Singles den politischen Verteilungskampf dominierte. Kein Herz für Familien. Passen Eltern und Kinder in unsere Spaßgesellschaft titelte die Welt am Sonntag (09. September 2001). Für den CDU-Politiker Wolfgang SCHÄUBLE ist die Spaßgesellschaft gar ein "soziologischer Begriff"! Er soll die Grenzenlosigkeit - das "Anything goes" der Postmoderne - auf den Punkt bringen. Ein zentrales Merkmal dieser Grenzenlosigkeit ist für ihn der Bevölkerungsrückgang (Welt vom 12.09.2001). Alexander GAULAND hat dies einen Tag vorher bereits deutlicher gesagt. Unter der Überschrift Es geht wieder um etwas schreibt er:

"Unter der Oberfläche der Spaßgesellschaft tobt ein neuer Kulturkampf - und das ist gut so."

Er plädiert für einen "Aufstand der Verwurzelten" (Welt vom 11.09.2001). Den bisher umfassendsten "Gegenentwurf" zur Spaßgesellschaft hat Heimo SCHWILK unter der Überschrift Der Bürger kehrt zurück in der Welt am Sonntag vom 30.09.2001 vorgelegt. Der Spaßgesellschaft soll die Verantwortungsgemeinschaft folgen. Er beruft sich u.a. auf Meinhard MIEGEL, dessen Bevölkerungstheorie sich auf den
Gegensatz von "individualistischen" und "kollektivistischen" Kulturen
beruft. Individualistische Kulturen sind nach MIEGEL dem Untergang geweiht, weil sie aussterben oder ausgelöscht werden. SCHWILK möchte ein Zurück zur Familie. Er beklagt, dass die Berufstätigkeit der Mutter in unserer Gesellschaft nicht als unmoralisch gilt.

Was hat das alles mit dem Buch 1979 von Christian KRACHT zu tun? Das Buch eröffnete heute in der Frankfurter Allgemeine Zeitung die Literaturbeilage zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Hubert SPIEGEL schreibt dazu:

"Es ist (...) ein Pamphlet gegen die Dekadenz und moralische Verrottung des Westens, dem die Revolution Chomeinis als gut und wünschenswert gegenübergestellt wird. Es ist, mit einem Wort, eine Auslöschungsphantasie."

KRACHTs Roman beschreibt seine Variante vom "Ende der Spaßgesellschaft".

 
       
     
       
   
Die Zeitschrift Max macht Pause von Familie und Wir-Gefühl und widmet sich den Singles...
  • SCHLOEMER, Andrea (2001): Zeit der Jägerinnen.
    Ob "Sex and the City" oder "Ally McBeal": In Kino, TV und im richtigen Leben reden Frauen plötzlich wie Männer über Sex und Beziehungen - und verhalten sich auch so. Sie gehen selbst auf die Pirsch. Und nehmen sich die Kerle, die sie wollen. Sechs Frauen berichten über den Weg zur Trophäe,
    in: Max Nr.23 v. 31.10.

  • BUCHHOLZ, Simone & Dirk OTTE (2001): Die Saison ist eröffnet.
    Madonna hat es vorgemacht, jetzt holen sich Frauen die Männer überall: In den Clubs und Bars ist das Zeitalter der Jägerinnen angebrochen. Ein Report über das neue weibliche Paarungsverhalten,
    in: Max Nr.23 v. 31.10.

    Madonna ist für Andrea SCHLOEMER der Prototyp der neuen Frau und Vorbild für eine ganze Generation, denn die neue Frau ist selbstbewusst und übernimmt die aktive Rolle in der Single-Bar. Seit über 20 Jahren versprochen, nun ist es endlich so weit! Aber Männer aufgepasst. Ihr müsst die Zeichen deuten können und deshalb Max lesen.

    Eine Forsa-Umfrage hat Max dafür in Auftrag gegeben. Das Wichtigste ist daraus jedoch nicht zu ersehen, da nur Alter und Geschlecht und nicht der Beruf oder das Einkommen angegeben ist. Außerdem fehlen Angaben darüber, ob die Umfrage repräsentativ war, wieviel Personen befragt wurden und wo die Menschen befragt wurden.

    Die Serien Sex and the City und Ally McBeal spielen in Yuppie-Kreisen und damit in bestimmten Milieus, mit generationentypischem Verhalten hat das erst einmal wenig zu tun. Gut gebildete und damit finanziell autonome, selbstbewußtere Single-Frauen haben demographisch bedingt zugenommen. Das ist nichts sensationell Neues, aber vom Zeitalter der Jägerinnen zu sprechen, das ist eher Ausdruck des Verteilungskampfes um Aufmerksamkeit auf dem Zeitschriftenmarkt.

    • SCHLOEMER, Andrea (2001): "Bald, bald erleg' ich dich'"
      Als Anne West veröffentlichte Nina George, 28, den Sexratgeber "Sag Luder zu mir". Nun verrät sie, was der Mann von einer Jägerin erwarten kann,
      in: Max Nr.23 v. 31.10.

    • KNEISSLER, Michael (2001): Die Beichte.
      Nach der letzten festen Beziehung war Kim Fisher klar: Ein Mann ist ihr zu wenig. Die Moderatorin genießt den unverbindlichen Sex,
      in: Max Nr.23 v. 31.10.

    • JC (2001): Lustgewinn.
      Nicht nur Männer bekommen Pillen wie Viagra verschrieben. Neuartige Sexmittel bringen jetzt auch Frauen neuen Spaß im Bett. Der Anspruch darauf beschäftigt vor allem die Frauenärzte,
      in: Max Nr.23 v. 31.10.

 
       
   
  • BRIGITTE-Dossier: "Sexlügen"

    • KRAMER, Regina & Nikola HAAKS (2001): "Wer sagt denn, dass Partner sich ständig begehren müssen?"
      Sein Bestseller "Fünf Lügen, die Liebe betreffend" machte Schlagzeilen. Dabei sagt der Hamburger Paar-Therapeut Michael Mary eigentlich nur das, was jeder von uns im Laufe einer längeren Beziehung auch erlebt: Dass Liebe und Lust auf Dauer nicht zu haben sind,
      in: Brigitte Nr.23 v. 31.10.

 
       
   
Der Paartherapeut Michael MARY hat mit seinem Buch 5 Lügen, die Liebe betreffend einen Bestseller-Ratgeber für die "Revolution im Reihenhaus" (Susanne GASCHKE) geschrieben. Martina RELLIN liefert jetzt mit Ich habe einen Liebhaber die Reportagen aus der Berliner Republik dazu.

Der Stern (Nr.45 v. 31.10.2001) hat aus dem Stoff die Titelgeschichte Ich habe einen Liebhaber. Frauen erzählen von der heimlichen Lust mit einem zweiten Mann gemacht.

Diese neue Generation der Sex-Stories folgt einerseits dem Skript Liebe als Passion und andererseits dem Skript "Frauen haben Sex wie ein Mann". Erfolgreiche Vorbilder finden sich in Frankreich und den USA ("Sex and the City").

 
       
   
  • GEORGENS, Sven F. & Susann REMKE (2001): Koitus desperatus.
    Nach den Terroranschlägen ist die sexuelle Moral auf den Hund gekommen. Psychologen wundert das nicht,
    in: Focus Nr.44 v. 29.10.

 
       
   
Martin WENTZ skizziert den Niedergang von "Urbanität" im 20. Jahrhundert. Dieser Niedergang vollzieht sich entlang der Polarität Öffentlichkeit versus Privatheit. Die Pathologisierung der Großstadt haben so unterschiedliche Bewegungen wie die Heimat-, Lebensreform- und Genossenschaftsbewegung vorangetrieben. Mit der Verbreitung der bürgerlichen Kleinfamilie ist eine anti-urbanen Homogenisierung der Lebensstile einhergegangen:

"Schlafgängertum, Gemeinschaftsküchen, Kneipenleben usw. sollten durch die Schaffung von abgeschlossenen Kleinwohnungen für die Kleinfamilie - ein damals neuer Familientyp - entgegengewirkt werden. Gesunde und moralische Lebensweise nach bürgerlichen Normen wurden als Einheit begriffen.
            Klein- und Kleinstwohnungsbau wurden nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen in den Mittelpunkt der Reformvorstellungen gestellt, sondern auch, um mit allen Möglichkeiten zu verhindern, dass sich andere Gemeinschaftsformen als Kleinfamilien dort etablieren könnten.
            Die Wohnung als Nukleus des Städtebaus bewirkte eine Umkehr der Perspektive des Stadtbaus: nicht mehr der öffentliche Raum, die Fluchtlinie war das Bestimmende, sondern das Wohngebäude."

Das Ideal von WENTZ ist eine Balance von Privatheit und Öffentlichkeit, die den Familien entgegenkommt und damit die Stadtflucht der Besserverdienenden (Suburbanisierung) stoppt:

"Die Wünsche nach Rückzugsmöglichkeiten und Öffentlichkeit, nach Nähe und Distanz, nach Heterogenität und Homogenität, nach Abwechslung und Ruhe, auf engem Raum zu organisieren, das ist eine der Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Die Stadt wird sich darstellen als kleinteiliges patchwork unterschiedlicher Lebensstile und Bauformen. Notwendig ist deshalb mehr Freiheit in der Ausgestaltung der eigenen Lebensräume, bei größerer Flexibilisierung der Bebauungspläne, die sich auf ihre eigentliche Aufgabe, die Definition der öffentlichen Räume, zurückbesinnen sollte."

 
       
   
Harald BODENSCHATZ plädiert für einen "New Urbanism", der sowohl kommunitaristische Großstadtkritik als auch Kritik an den traditionellen Suburbs bzw. "Gated Communities" sein will. Amerikanische Modelle des "New Urbanism" sind das Seaside in Florida, Kentlands bei Washington und der Stadtteil Hillside Terrace in Milwaukee. Der "New Urbanism" soll die Antwort auf den

"Verfall der Zentren, die Zersiedelung der Peripherie, die Automobilisierung der Gesellschaft, die sozialen und ethnischen Spaltungen"

sein. Das kommunitaristische Ziel ist die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch die Herstellung von Nachbarschaft. Utopie und Realität klaffen aber weit auseinander: statt der üblichen Segmentierungen innerhalb von Städten entstehen nun homogene Städte:

"Das Haushaltseinkommen der Bewohner von Kentlands ist überdurchschnittlich hoch, die Kleinstadt ist ein Zentrum der neuen Computerheimarbeit".

Auch in Deutschland ist das Konzept des "New Urbanism" auf dem Vormarsch. In Wustrow an der Ostsee soll eine neue Gartenstadt entstehen:

"ein Urlaubsstädtchen, für das es eine gutverdienende saisonale Klientel zu gewinnen gilt".

In Berlin gilt BODENSCHATZ das an den Hackeschen Höfen orientierte "Johannisviertel" als Modell des "New Urbanism".

 
       
     
       
   
  • FH (2001): Mehr Wohnraum für weniger Menschen.
    Langfristig kein Bedarf für kleine Wohnungen,
    in: Welt am Sonntag v. 28.10.

 
       
   
  • Sibylle Berg - Das Unerfreuliche zuerst

    • BARNSTEINER, Catrin (2001): Zürich tut gut.
      Weil die Welt so schlecht ist und Glücklichsein unmöglich. Meint jedenfalls die Schriftstellerin Sibylle Berg
      in: Welt v. 27.10.

 
       
   
  • Das Single-Dasein in Großbritannien

    • BORGER, Sebastian (2001): Kinder kriegen Kinder.
      Nirgends gibt es so viele Teenagerschwangerschaften wie in Großbritannien. Die jungen Mütter eint die Armut,
      in: Die Woche Nr.44 v. 26.10.

 
       
     
       
   
  • HAAKE, Gregor (2001): Vierzehn Paare ringen um ein Kind.
    Die Statistiker zählen offiziell immer weniger Adoptionen - es könnten aber viel mehr sein,
    in: Tagesspiegel v. 25.10.

 
       
   
  • WEBER, Timo (2001): Individuelle Grundrisse für Ältere.
    Altengerechtes Wohnhaus entsteht nach Sanierung in der Von-der-Schulenburg-Straße,
    in: Schweriner Volkszeitung v. 25.10.

"Aus zwei Vierraum- und zwei Einraum-Wohnungen entstehen zwei große Zweiraum- und eine Dreiraum-Wohnung", schreibt WEBER über eine Modernisierungsmaßnahme in Schwerin. Für ältere Singles sind die Zweiraumwohnungen vorgesehen.
 
       
   
  • WIRTSCHAFTSWOCHE HEUTE (2001): Singles: Kräftig zur Kasse gebeten.
    Alleinstehende Berufstätige werden in Deutschland vom Staat kräftig zur Kasse gebeten. Nur in Belgien und Dänemark werde der ledige Durchschnittsverdiener noch stärker vom Fiskus geschröpft als hierzulande, ergab ein Vergleich des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

    in: Wirtschaftswoche Heute v. 24.10.

 
       
     
       
   
  • Dienstleistungen in der Single-Gesellschaft

SPERLING, Katja (2001): Singles lernen sich bei Pro Familia kennen,
in: Frankfurter Neue Presse v. 24.10.

Die Beratungsstelle Pro Familia bietet in Friedrichsdorf regelmäßige Single-Treffs.
 
       
   
  • Beziehungen von Frauen mit jüngeren Männern in der Debatte

    • BRÜCKENBAUER (2001): Jung + Alt?
      Grosser Altersunterschied: Kann es gut gehen, wenn der Partner oder die Partnerin 20 oder 30 Jahre älter ist?
      in: Brückenbauer Nr.43 v. 23.10.

    • BRÜCKENBAUER (2001): Altersgraben.
      Können Beziehungen trotz grossem Altersunterschied funktionieren? Gespräch mit dem Paar- und Familientherapeuten Peter Angst,
      in: Brückenbauer Nr.43 v. 23.10.

 
       
     
       
   
  • SCHMIHING, Jörg (2001): "Kleine Tipps", die das Leben leichter machen.
    Der Deutsche Hausfrauenbund veranstaltet dreimal im Jahr einen Haushaltscrashkurs für junge Paare und Singles,
    in: Rheinpfalz v. 23.10.

Der Deutsche Hausfrauen-Bund in Frankenthal bietet einen "Haushalts-Führerschein" für die Zielgruppe "Haushaltsgründer, Doppelbelastete, Einzelkämpfer und alle, die neue Wege gehen wollen" an. Neben den üblichen Hausarbeiten stehen finanzielle Aspekte, Organisation und Zeitmanagement auf dem Programm.
 
       
     
       
   
  • HIEBER, Jochen (2001): Das unglückliche Bewußtsein.
    Hörbuch des Monats: Die "Elementarteilchen" als Hörspiel,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.10.

    • Jochen HIEBER sieht den Gewinn des Hörspiels von Michel HOUELLEBECQ darin, "daß es die unheilsgeschichtliche Prophetie und die menschheitsprognostische Essayistik des Romans eher zurückdrängt - und zwar zugunsten des sehr persönlichen Unglücks, das dem Autor als Kind und Jugendlichem widerfuhr".
 
       
   
  • KUß, Stefan (2001): Wer jetzt kein Haus hat, kauft sich Bauerwartungsland.
    Nach dem Wüstenrot-Tag: Das deutsche Eigenheim und seine beiden Normen, volle Öffnung der Schranktür und Schmaldurchgang des Menschen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.10.

 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • BERG, Sibylle (2001): Werbepause.
    Sibylle Berg stellt sich vor, ab morgen wäre die Welt werbefrei,
    in: Frankfurter Rundschau v. 20.10.

 
       
     
       
     
       
   
  • TSP (2001): Zu allein zu Haus.
    Partnerschaftsagenturen verzeichnen großen Andrang,
    in: Tagesspiegel v. 16.10.

 
       
     
       
     
       
   
  • JOST, Irmintraud (2001): Nur Liebe hilft gegen die Terror-Angst.
    Nach dem Attentat auf New York verzeichnen Partneragenturen in den USA einen ungewöhnlich starken Zulauf,
    in: Welt am Sonntag v. 14.10.

 
       
   
  • Das Single-Dasein in den USA

    • SZ (2001): Mit Gottes Segen zum Wunschbaby.
      Unerfüllter Kinderwunsch? Lassen Sie andere für sich beten, raten amerikanische Forscher,
      in: Sonntagszeitung
      v. 14.10.

 
       
     
       
   
  • Dienstleistungen in der Single-Gesellschaft

MAP (2001): Chance, andere Singles zu treffen.
Neu: Agentur Amo Vitam,
in: Schweriner Volkszeitung v. 13.10.

Bericht über die erste Single-Agentur in Rostock
 
     
       
   
  • GENAZINO, Wilhelm (2001): Fliehendes Denken.
    Formen der Sehnsucht,
    in: Frankfurter Rundschau v. 13.10.

 
       
   
  • TICHY, Andrea (2001): Wege aus der Altersfalle.
    Die Folgen des Terrors gegen Amerika verändern auch die Tagesordnung in Deutschland: Denn dem geplanten Gesetz zur Zuwanderung werden immer weniger Chancen eingeräumt,
    in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 12.10.

 
       
   
  • TOMORROW-Titelgeschichte: Die besten Single-Treffs im Internet

    • WENGE, Birthe (2001): Single-Treffs im Internet
      in: Tomorrow Nr.22/23 v. 11.10.

Das Online-Dating in der Debatte

  • MICHAELY, Natali & Holger FUß (2001): Dating-Test: Partnersuche im Internet.
    Eine Frau, ein Mann, zwei Welten: Natali Michaely und Holger Fuß über das Paarungsverhalten liebeshungriger Singles im Web,
    in: Tomorrow Nr.22/23 v. 11.10.

 
       
   
  • Michael Haneke - Die Klavierspielerin

    • ASSHEUER, Thomas (2001): Komm, bleib mir fern.
      Das Leben als Misshandlung: Michael Haneke verfilmt Elfriede Jelineks "Die Klavierspielerin",
      in: Die ZEIT Nr.42 v. 11.10.

 
       
   
  • BUDEUS-BUDDE, Roswitha (2001): Die Ratlosigkeit der Ratgeber.
    Ist Erziehung heute unmöglich geworden? Nein, es ist nur schwer, ein gutes Buch darüber zu schreiben,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.10.

 
       
   
  • Dienstleistungen in der Single-Gesellschaft

BARNI (2001): Die Kunst, für sich selbst zu sorgen,
in: Neuß-Grevenbroicher Zeitung v. 11.10.

Bericht über eine Veranstaltung zum Thema Single-Leben als Chance. Die Buchautorin Dorothee DÖRING ("www.Traumprinz. Erfolgreiche Partner/in-Suche") leitete eine Arbeitsgruppe.
 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   

KURIER (2001): Singles in New York fühlen sich einsam,
in: Kurier v. 08.10.

Das Klischee von New Yorker Singles wird von Yuppie-Serien wie Sex and the City bestimmt. Nach den Terroranschlägen soll das Single-Dasein - wie die New York Times meldete - noch ein bisschen einsamer geworden sein.

Es ist üblich geworden, jedes passende und unpassende Ereignis zum Anlass zu nehmen, um das "Ende der Spaßgesellschaft" zu fordern oder zu verkünden. In den Berichten über die "neue Qualität" des Single-Daseins nach den Terroranschlägen wird versucht eine Ausnahmesituation zu normalisieren. Nichts mehr, und nicht weniger.

Die Gleichung "Single-Gesellschaft" = "Spaßgesellschaft" hat vor dem 11. September nicht gestimmt und wird deshalb jetzt auch in ihrer Umkehrung nicht richtiger.

TSP (2001): Mehr Sex in Zeiten des Terrors.
Psychologen erklären New Yorker Katastrophenphänomen,
in: Tagesspiegel v. 04.10.

 
       
   
MAX -Titelgeschichte: In Zeiten des Terrors - WIR.
Was uns wichtig ist
  • POSCHE, Ulrike (2001): Bye-bye, Generation Ich.
    Ulrike Posche über unser neues Leben zwischen Kock am Baltz und Ground Zero,
    in: MAX Nr.21 v. 04.10.

"Freundschaft, Liebe, Politik folgen auf Party, Sex und Neuer Markt",

folgert Ulrike POSCHE aus einem Vergleich von Umfragen durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa, die 1998 und am 27. September durchgeführt wurden.

Ende der 1980er Jahre haben die beiden Zeitgeistmagazine der "Single-Gesellschaft" Wiener und Tempo das "Zurück zur Familie" ausgerufen. Zur gleichen Zeit entdeckten die überregionalen Zeitungen die "Single-Gesellschaft" als Thema. Die beiden Lifestyle-Magazine sind bald darauf verschwunden.

Der Wiener ging in Gala auf - einem Organ der "Erlebnisgesellschaft" und Tempo löste sich auf. Einige Mitarbeiter aus der Generation Golf wurden Popjournalisten bzw. Popliteraten in der Popmoderne.

Das Organ der "Erlebnisgesellschaft" Max hat nun vor einiger Zeit das "Zurück zur Familie" ausgerufen und der Spiegel (16.07.2001) zog nach. Man darf gespannt sein, welchen Weg Max gehen wird...

 
       
   

JOST, Irmintraud (2001): "Terrorsex" und "PDS"-Sex sind die neuen Trends in New York.
In den USA sind nach den Terroranschlägen Partnervermittlungen besonders gefragt,
in: Welt v. 04.10.

 
       
     
       
   
  • Der Flirt in der Debatte

    • SCHMIDT, Stefanie (2001): Bitte, gib mir einen Korb.
      ...und ich sage dir, wer du bist. Ein Blick auf die Einkäufe eines Mannes genügt, um zu wissen, ob man ihn kalt stellen, auftauen oder doch lieber heiß machen sollte,
      in: Cosmopolitan Nr.10, Oktober

Lebenshilfe zum Flirt im Supermarkt mit einkaufsbezogenen Anmachsprüchen à la "Willst du das alles ganz alleine trinken?"

Ein ergänzender Beitrag zum Artikel von Barbara ROHRHOFER: Aufriss im Supermarkt (Oberösterreichische Nachrichten v. 07.08.2001)

 
       
   
  • Das Online-Dating in der Debatte

    • HUSSENDÖRFER, Elisabeth (2001): Liebe auf den ersten Klick.
      Eigentlich sollte unsere Autorin über Paare berichten, die sich im Web gefunden haben. Doch bei der Recherche geriet sie plötzlich selbst in eine Love-Story,
      in: Cosmopolitan Nr.10, Oktober

Wer Kontaktanzeigen aufgibt, der hat's nötig! Solche Vorbehalte leben weiter fort und bestimmen auch die Formulierungen von Online-Kontaktanzeigen. Aber manchmal verbergen sich dahinter keine Partnersuchenden, sondern nervende Dienstleister oder recherchierende Journalisten:

"Kontaktanzeige? Nö. Ich doch nicht. Wobei...wieso eigentlich nicht? Probieren kann man es ja mal. Ganz unverbindlich..." Die klassische Art, die Vorbehalte zu kontern ist dann: "Nö. Ich doch nicht (...) Hi du, find ich gut, dass du nie eine Kontaktaufzeige aufgeben würdest, ich würde auch nie antworten".

Für manche ist das dann die Liebe auf den ersten Klick und für andere ist das der Stoff für einen Krimi.

 
       
     
       
   

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Zu den News vom September 2001

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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