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Helmut Kuzmics: Literatur und sozialer Wandel

 
       
   
  • Zur Person

    • 1949 in Graz geboren
    • Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Volkswirtschaft)
    • 1989 Buch "Der Preis der Zivilisation"
    • 2003 Buch "Literatur als Soziologie"
    • Außerordentlicher Professor an der Universität Graz
 
       
   

Helmut Kuzmics in seiner eigenen Schreibe

 
   

KUZMICS, Helmut & Gerald MOZETIC (2003): Vom Nutzen der Literatur für die Soziologie,
in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, H.2

Die Autoren zeigen anhand der Romane Fever Pitch von Nick HORNBY und Anna Karenina von Leo N. TOLSTOI die Möglichkeiten der soziologischen Literaturanalyse auf. Erwähnung findet auch der Roman  Schöne Tage von Franz INNERHOFER:

"ein literarisches Werk wie das Innerhofers kann uns vielleicht auch sensibel machen für eine »generationelle Lagerung«, nämlich das noch in den 1950er Jahren massenhafte Verlassen bäuerlicher Lebensverhältnisse, die den Sozialcharakter einer »Aufsteiger«-Generation wohl entscheidend mitgeprägt haben." 

 
       
   

Literatur als Soziologie (2003).
Zum Verhältnis von literarischer und gesellschaftlicher Wirklichkeit
(zusammen mit Gerald Mozetic)
Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Inwiefern ist Theodor Fontanes »Effi Briest« von soziologischem Interesse? Oder allgemein gefragt: Welche soziologischen Erkenntnisse lassen sich aus Literatur gewinnen?
Die Autoren diskutieren zunächst die wesentlichen Positionen zum Verhältnis von Soziologie und Literatur, die von ihrem Konkurrenzverhältnis im 19. Jahrhundert bis zu Methoden- und Theoriekontroversen in der heutigen Soziologie reichen. Helmut Kuzmics und Gerald Mozetič untermauern die These von der soziologischen Relevanz belletristischer Literatur in anschließenden Fallstudien, die einige Werke exemplarisch unter soziologischem Blickwinkel analysieren.
Im Zentrum dieser Untersuchungen steht der Autoritarismus im Wandel von vormodernen zu modernen Gesellschaften. Durch die Gegenüberstellung von literarischen Texten und soziologischen Untersuchungen wird deutlich, wo Literatur für die Soziologie besonders fruchtbar sein kann. So erlaubt beispielsweise »Effi Briest«, als Ausschnitt der Lebenswelt des Beamtenadels im Wilhelminischen Deutschland gelesen, tiefe Einblicke in dessen Denkweisen und Gefühlslagen, vermittelt ein Verständnis für zeit- und schichtenbedingte Beschränktheiten und Zwänge und macht den Ehrbegriff der Zeit fassbar, wie es soziologische Untersuchungen nicht vermögen. Denn Literatur kann gesellschaftliche Verhältnisse lebendiger und anschaulicher beschreiben.
Diskutiert werden in diesem Band unter anderen Werke von Gustave Flaubert, Theodor Fontane, Joseph Heller, Anthony Trollope, Heinrich Mann, Johann Nestroy, Heimito von Doderer, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Joseph Roth, Robert Musil, Peter Rosegger, Franz Innerhofer und Alison Lurie
"

 
     
 
       
   

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Update: 04. Oktober 2014