Einen Eindruck von den frühen Jahren der Stadtmagazine vermittelt Wolfgang Welt in seinem 1986 erstmals veröffentlichten dokumentarischen Roman »Peggy Sue«. Er beschreibt hier die Verhältnisse der Bochumer Zeitschrift Marabo zu Beginn der 1980er-Jahre. Es war eine Zeit, in der inhaltlich alles möglich war, etwa eine Titelgeschichte über eine Fabrikbesetzung, die die »Chaoten«, wie sie bei Welt heißen, selbst schreiben dürfen. Dennoch war es eine nicht nur rosige Phase: Welt muss oft monatelang auf sein Geld warten. Die miserable Bezahlung von Mitarbeitern ist eine Konstante in der Geschichte dieses Zeitschriftensegments.