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Adrian Naef: Nachtgängers Logik

 
       
     
       
     
       
   

Adrian Naef in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Nachtgängers Logik (2003)
Frankfurt a/M:
Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Eine Depression kann aus heiterem Himmel kommen: Die Normalität kippt um in die Logik des Nachtgängers. Auf einmal geht selbst ein vormals im prallen Leben stehender Mensch wie Adrian Naef auf der Schattenseite. Alles ist noch da; nichts davon gilt mehr. Ein Spießrutenlaufen durch die Hölle des Alltags beginnt. Panikattacken, Dämonen und Gestalten von biblischem Ernst umzingeln den Nachtgänger. Die Apokalypse vor Augen, beginnt ein Seelenwinter, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint: An Depression zu leiden zerreißt den Zusammenhang mit allem, was einem vertraut und lieb war. Kaum einer kann zum Leidenden vordringen, Hilfsangebote bestätigen ihm nur, daß die Welt aus den Fugen ist. Doch wo sitzt dieser Teufel – im Therapeuten, im eigenen Verstand, in einem unsoliden Detail der Lebensgeschichte?
Adrian Naef liefert ein eindringliches Protokoll eines Kampfes mit einer schweren Depression."

Pressestimmen

"Vor allem stehen Naefs Notate indes in einer literarischen Tradition der Schweiz. So wie das kurze Kapitel über die Depression als «Schweizerkrankheit» an Paul Nizons «Diskurs in der Enge» (1970) erinnert, liest sich das ganze Buch zumindest ein Stück weit als eine kritische Reverenz an «Mars», den 1977 erschienenen autobiographischen Bericht des latent depressiven und manifest krebskranken Fritz Zorn. Die Gemeinsamkeiten jedenfalls erschöpfen sich keineswegs im Umstand, dass Adolf Muschg zu beiden Texten ein empathisches Begleitwort verfasst hat. Die Autoren treffen sich insbesondere in der Beschreibung der Diskrepanz zwischen innerem Fühlen und äusserem Verhalten sowie im Versuch, das eigene Leiden als Symptom einer morbiden Gesellschaft zu verstehen. Anders als Zorn hält sich Naef aber für sein weiteres Schicksal selber verantwortlich, und er erteilt jeder Art von Furor oder Selbstmitleid eine energische Absage."
(Gieri Cavelty in der Neuen Zürcher Zeitung vom 15.05.2003)

"»Nachtgängers Logik« ist das Beste, was in letzter Zeit zum Thema erschienen ist: auf einer Höhe mit den autobiografischen Texten von Andrew Solomon (»Saturns Schatten«), Piet C. Kuiper (»Seelenfinsternis«) oder William Styron (»Sturz in die Nacht«) – und in seiner gedankendichten Leichtigkeit vielleicht sogar noch ein wenig höher. "
(Gregor Dotzauer im Tagesspiegel vom 01.06.2003)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • CAVELTY, Gieri (2003): Wieder aufgetaucht.
      "Nachtgängers Logik" - Adrian Naefs Krankheitsjournal,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 15.05.
    • Neu:
      DOTZAUER, Gregor (2003): Depression als Demutsübung.
      Adrian Naef steigt hinab in die Katakomben der Seele und berichtet mit schwarzem Humor Stein oder Nichtstein,
      in: Tagesspiegel v. 01.06.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 16. November 2009