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Jürg Willi: Das Wachstumspotential des Paares

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1934 geboren
    • 1978 Buch "Was hält Paare zusammen?"
    • 2002 Buch "Psychologie der Liebe"
    • Leiter des Instituts für Ökologisch-systemische Therapie
 
       
     
       
   

Jürg Willi in seiner eigenen Schreibe

 
   
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Jürg Willi: Porträts und Gespräche

 
   

BRÜCKENBAUER (1999): Unabhängigkeit ist auch Einsamkeit,
in:
Brückenbauer Nr.40 v. 05.10.

WELLERSHOFF, Marianne (2000): "Single-Frauen sind isoliert".
Der Zürcher Psychotherapeut Jürg Willi über Liebesbeweise und vorschnelle Trennungen,
in: Spiegel Nr.43 v. 23.10.

KÜBLER, Gunhild (2002): Den Rätseln der Liebe auf der Spur.
Der Paartherapeut Jürg Willi vertritt die These, auch in der Liebe herrsche das Prinzip Eigennutz.
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 17.03.

LEBERT, Stephan & Tanja STELZER (2002): "Manchmal bin ich nudelfertig".
Wie funktioniert eine glückliche Beziehung - und wie rettet man sie? Therapeut Jürg Willi lässt sich zuerst ein Wochenende schildern. Und warnt vor zu viel Harmonie,
in: Tagesspiegel v. 02.06.

Der Schweizer Paartherapeut Jürg WILLI - einst ein Verfechter der Institution Ehe - sieht mittlerweile in der Ehe keinen Wert an sich mehr:

"Man kann heute gleichwertig verheiratet sein oder unverheiratet, man kann in einer Wohnung leben oder in getrennten Wohnungen. Jede Form hat gewisse Vorteile, gewisse Nachteile. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass es Menschen gibt, für die die Ehe keine geeignete Lebensform ist. Das ist ja nicht schlimm, wenn wir uns das eingestehen können."

Der Gesinnungswandel ist jedoch nur ein strategischer, denn WILLI geht davon aus, dass heutzutage die Ehe als Lebensmodell - im Gegensatz zu den 70er Jahren - unangefochten ist. Beim Zusammenziehen von Paaren vertritt WILLI den Standpunkt, dass der Bezug einer neuen Wohnung dem Einzug eines Partners in eine vorhandene Wohnung vorzuziehen ist. Dieses wichtige Thema ist bisher in den Sozialwissenschaften vernachlässigt worden: Warum bzw. wie ziehen Paare zusammen? Ausnahmen sind u.a. Jean-Claude KAUFMANN, Günter BURKART und Karl LENZ. Dagegen ist Trennung und Scheidung ein Thema mit dem sich ganze Bibliotheken füllen lassen.

ANDEREGG, Roger (2004): "Jeder von uns braucht einen Raum für sich - anders ginge das nicht".
Die Objektkünstlerin Margaretha Dubach und der Psychiater Jürg Willi grenzen sich in ihrer Villa in Zürich sorgsam ab,
in: SonntagsZeitung v. 28.03.

ANDEREGG gibt einen Einblick in das Wohnen eines prominenten Paares, das stilbildend für das individualisierte Milieu ist. Nicht jeder kann sich den Luxus einer Villa leisten, aber ein Zimmer für sich selbst, ist die Voraussetzung dafür, dass moderne Paarbeziehungen funktionieren. Das gilt aber auch für die individualisierte Familie in diesem Milieu.

BINKERT, Dörthe (2009): Der Anatom der "Zweierbeziehung".
Wie beeinflussen sich Partner gegenseitig? Wie können Beziehungen die persönliche Entwicklung fördern, wie sie behindern? Jürg Willi hat als einer der Ersten die Paartherapie im deutschsprachigen Raum eingeführt und sich intensiv mit den interpersonellen Wechselwirkungen psychischer Prozesse beschäftigt. Sein Buch Die Zweierbeziehung ist ein Standardwerk, das die Arbeit von Experten, aber auch viele Partnerschaften wesentlich bereichert hat,
in: Psychologie Heute, Dezember

MEIER-RUST, Kathrin (2009): "In der Beziehung wieder intensive Gefühle leben".
Das Ideal von der grossen Liebe wird oft enttäuscht – und lebt nur noch in Phantasien. Ein Gespräch mit dem Paartherapeuten Jürg Willi,
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 27.09.

Neu:
KASTILAN, Sonja (2010): Liebe muss bleiben! Langweilig wird es nie.
Der Schweizer Therapeut Jürg Willi beobachtet den Wandel von Paarbeziehungen seit Jahrzehnten. Von Vernunftehen hält er nichts. Ein Besuch in Zürich
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.02.

 
       
   

Psychologie der Liebe (2002).
Persönliche Entwicklung durch Partnerbeziehungen
Stuttgart:
Klett-Cotta

 
   
     
 

Klappentext

"Man darf heute wieder zugeben, daß man einen anderen Menschen braucht und daß man gebraucht werden will. Es gibt eine neue Sehnsucht nach Bindung, nach Nähe und Zärtlichkeit, nach stabiler Zweisamkeit. Alleinsein wird nur als Übergangsform akzeptiert, nicht aber als Lebensform. Ehe und Familie gelten wieder als ein Hort der Geborgenheit; dauerhafte Zweisamkeit als ein begehrtes Luxusgut.
Der Mensch hat erkannt, daß er den anderen, den Liebespartner benötigt, denn die Liebesbeziehung ist für seine eigene persönliche Entwicklung und die Entfaltung seines Potentials von hoher und unersetzbarer Bedeutung. Eine Liebesbeziehung ist dabei niemals nur harmonisch und selbstlos, sondern immer eigennützig und spannungsgeladen. Die Liebespartner reiben sich aneinander, sind ihre kompetentesten Kritiker und unerbittlichsten Herausforderer, weil jeder von der Entfaltung und Weiterentwicklung des anderen direkt betroffen ist. Partner sind füreinander die Stimme des Unterbewußten, das heißt aber auch der verdrängten Aspekte ihrer eigenen persönlichen Entwicklung. Die Liebe der Partner bleibt ambivalent – gespannt in der Frage, wieweit die Beziehung zueinander die Entfaltung des eigenen Potentials begünstigt oder behindert. Eine Partnerschaft, in der es keine Reibungen und keine Entwicklungen mehr gibt, ist zum Stillstand gekommen. In einer lebendigen Beziehung sind Partner einander immer auch ein Geheimnis, sie bleiben ein lebenslang auf der Suche nacheinander."

     
 
       
   

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Update: 26. Juni 2015