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Kurt Lüscher: Familiengenerationen, Familienrhetorik und Kinderpolitik

 
       
     
       
     
       
   

Kurt Lüscher in seiner eigenen Schreibe

 
   

LÜSCHER, Kurt/WEHRSPAUN, Michael/LANGE, Andreas (1989): Begriff und Rhetorik von Familie,
in: Zeitschrift für Familienforschung, H.1/2, S.6176

ENGSTLER, Heribert & Kurt LÜSCHER (1991): Späte erste Mutterschaft.
Ein neues biographisches Muster der Familiengründung,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, H.4, S.433-460

LÜSCHER, Kurt (1995): Was heißt heute Familie? Thesen zur Familienrhetorik. In: Gerhardt, U./ Hradil; S./Lucke D./Nauck, B. (Hg.) Familie der Zukunft, Opladen: Leske und Budrich, S. 51-66

LÜSCHER, Kurt (1995): Familie und Postmoderne. In: Nauck, Bernhard/Onnen-Isemann, Corina (Hg.) Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung: Rosemarie Nave-Herz zum 60. Geburtstag gewidmet, Neuwied/Berlin: Luchterhand, S. 343-356

LÜSCHER, Kurt (1997): Solidarische Beziehungen: Das „neue“ Problem der Generationen. In: Gabriel, K./Herlth, A./Strohmeier, K. P. (Hg.): Modernität und Solidarität. Festschrift für Franz-Xaver Kaufmann, Freiburg: Herder, S. 59-77

LÜSCHER, Kurt (1997): Familienrhetorik, Familienwirklichkeit und Familienforschung. In: Laszlo A. Vaskovics (Hg.): Familienleitbilder und Familienrealitäten, Opladen: Leske + Budrich, S. 50-67

LÜSCHER, Kurt (1997): Demographische Annäherungen an die "Pluralität familialer Lebensformen",
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg.22, Heft 2-3, S.269-309

BRÄUNIGER, B./LANGE, A./LÜSCHER, K. (1998): „Alterslast“ und „Krieg zwischen den Generationen“?
Generationenbeziehungen in aktuellen Sachbuchtexten,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 23. Jg, H. 1, S. 3-17

LAUTERBACH, Wolfgang & Kurt LÜSCHER (1999): Wer sind die Spätauszieher? Oder: Herkunftsfamilie,Wohnumfeld und die Gründung eines eigenen Haushaltes. Eine empirische Untersuchung über das Alter bei der Haushaltsgründung,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg.24, Heft 4, S.425-448

Christian Papastefanou - Nesthocker:Singles in der elterlichen Einliegerwohnung

LANGE, Andreas/BRÄUNINGER, Bettina/LÜSCHER, Kurt (2000): Der Wandel von Familie: Zur Rhetorik sozialwissenschaftlicher Texte,
in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Heft 1, März, S.3-28

LÜSCHER, Kurt (2000): Die Ambivalenz von Generationenbeziehungen. Eine allgemeine heuristische Hypothese. In: Kohli, M./Szydlik, M. (Hg.): Gesellschaftliche Generationen, familiale Generationen, Opladen: Leske+Budrich, S. 138-161

LÜSCHER, Kurt (2001): Soziologische Annäherungen an die Familie,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg.26, Nr.2, S.173-201

LÜSCHER, K & B. GRABMANN (2002): Lebenspartnerschaften mit und ohne Kinder: Ambivalenzen der Institutionalisierung privater Lebensformen,
in: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 22. Jg, H. 1, S. 47-63

LÜSCHER, KURT (2008): Großelternschaft - eine soziologische Annäherung. In: Gunther Klosinski (Hrsg): Großeltern heute - Hilfe oder Hemmnis? Analysen und Perspektiven für die pädagogisch-psychologische Praxis, Tübingen: Attempto Verlag, S.33-58

 
       
   

Kurt Lüscher in den Medien

 
   

BEBBER, Frank van (2001): An der Kunst das Gespür für Widersprüche geschärft.
Der Schweizer Familienforscher Kurt Lüscher nimmt nach 29 Jahren Abschied von der Uni Konstanz,
in: Südkurier v. 08.07.

TOSATO, Mario (2002): CVP-Tagung zum Thema Familienpolitik in Tobel.
Die Familie habe an «Selbstverständlichkeit» eingebüsst, stellte Professor Kurt Lüscher von der Universität Konstanz anlässlich einer Tagung der Thurgauer CVP zum Thema Familie fest,
in: St. Galler Tagblatt vom 25.03.

 
       
   

Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft (2003)
(Zusammen mit Ludwig Liegle)
Konstanz:
UVK / UTB

 
   
     
 

Klappentext

"Als Ausgangspunkt für die Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse wählen die Autoren die demographischen Rahmenbedingungen und ergänzen diese durch die politischen und die kulturellen Gegebenheiten. Im Folgenden legen die Autoren dar, wie Generationenbeziehungen gestaltet werden und zeigen, welche Regelhaftigkeiten ihnen zugrunde liegen und wie diese interpretiert und erklärt werden können."

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Generationenerfahrungen: Wie und Wo werden heute Generationenbeziehungen erlebt?

2 Generationenkonzepte: Welche Vorstellungen von Generationen gibt es?

2.1 Zur Begriffsgeschichte

2.1.1 Die Ursprünge des Begriffes "Generation" im Altertum
2.1.2 Zum neuzeitlichen Verständnis

2.2 Generationendiskurse

2.2.1 Generationenmetaphern
2.2.2 Generationenrhetorik
2.2.3 Generationenstereotypen

2.3 Schlüsselbegriffe

2.3.1 Basiskonzepte

2.3.1.1 Generationenidentität und Generationendifferenz
2.3.1.2 Generationenbeziehungen und Generationenordnung

2.3.2 Weitere Konzepte

2.3.2.1 Identität
2.3.2.2 Perspektive
2.3.2.3 Soziale Zeit

2.3.3 Definitionsraster

3 Generationenstrukturen: Welches sind die gesellschaftlichen Bedingungen für Generationenbeziehungen?

3.1 Generation und Geschlecht: Die Dynamik der demographischen Bedingungen

3.1.1 Die Verlängerung der Lebenserwartung und die Gestaltung des Alterns
3.1.2 Geburtenrückgang und Lebensphase Kindheit
3.1.3 Die Erfahrung und Thematisierung gehäufter Verpflichtungen: Die mittlere Lebensphase (Scharniergeneration)
3.1.4 Bevölkerung nach Lebensformen
3.1.5 Der Altersaufbau und die gemeinsame Lebensspanne der Generationen als Schlüssel zur Analyse von Generationenbeziehungen

3.2 Historisch-kulturelle und politische Bedingungen

3.2.1 Kulturelle Bedingungen
3.2.2 Politische Bedingungen

4. Generationendynamik: Wie werden Generationenbeziehungen gelebt?

4.1 Kontakt, Distanz und Nähe
4.2 Der Transfer von Leistungen zwischen den Generationen
4.3 Vererben und Erben

5. Generationenlernen: Welche Bedeutung haben Generationenbeziehungen für die Konstitution von Kultur und Person?

6. Generationenpolitik: Wie lassen sich die Lebensbedingungen für Generationen gesellschaftliche regeln?

6.1 Leitideen einer Generationenpolitik

6.1.1 Gerechtigkeit
6.1.2 Verantwortung

6.2 Handlungsfelder einer Generationenpolitik

6.2.1 Alterspolitik
6.2.2 Familienpolitik
6.2.3 Bildungspolitik
6.2.4 Kinderpolitik

7. Generationentheorie: Wie entstehen Generationen und welche Regelhaftigkeiten liegen Generationenbeziehungen zugrunde?

7.1 Generationengenese: Karl Mannheims Essay als Ausgangspunkt

7.2 Generationenkonflikte und Generationensolidarität

7.2.1 Generationenkonflikte
7.2.2 Generationensolidarität

7.3 Beziehungslogik: Annäherungen an die Spezifität der Generationenbeziehungen

7.3.1 Verpflichtung und Unterstützung vs. Verschuldung
7.3.2 Reziprozität vs. Rationalität
7.3.3 Beziehungstypologien

7.4 Generationenambivalenz

7.4.1 Theoretische Grundlagen
7.4.2 Generationenambivalenz als Forschungskonstrukt
7.4.3 Generationenambivalenz als Deutungsmuster
7.4.4 Der Umgang mit Generationenambivalenz als eine "Meta-Aufgabe"

Resümee

 
     
 
       
   

Rezensionen

KLEIN, Markus (2006): Kurt Lüscher & Ludwig Liegle: Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft,
in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, H.2, JuniS.384-386

 
       
   

Soziologische Annäherung an die Familie (2001).
Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Ausgehend von der offensichtlichen Widersprüchlichkeit der aktuellen Familienrhetorik wird anhand demografischer Daten gezeigt, dass die aktuelle Vielfalt von Familienformen das Ergebnis und langfristiger Veränderungen ist. Diese bedürfen der theoretischen Interpretation. Dafür wird ein Ansatz vorgestellt, der die Gestaltung verlässlicher Beziehungen zwischen den Generationen als konstitutierende Aufgabe von Familie und ihrer Sinngebung versteht. Dies schließt die Notwendigkeit des Umganges mit Ambivalenzen ein. Ein ausführlicher Anmerkungsteil und eine Literaturübersicht zur Familiensoziologie ergänzen den Vortrag."

     
 
       
   
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Forcierte Ambivalenzen (1998).
Ehescheidung als Herausforderung an die Generationenbeziehungen unter Erwachsenen
(zusammen mit Brigitte Pajung-Bilger)

Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Die Beziehungen zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern schwanken zwischen Nähe und Ferne, Verpflichtung und Unabhängigkeit. Eine Scheidung forciert die Erfahrung dieser Gegensätze und gebietet gleichzeitig, pragmatisch damit umzugehen.
Anhand von drei Bereichen – finanzielle Leistungen, neue Partnerschaft und Unterstützung geschiedener Söhne – wird gezeigt, wie die Beteiligten in dieser Situation ihre Beziehungen gestalten, welche Handlungsmaximen sich daraus ergeben und wie diese beziehungslogisch charakterisiert werden können.
Zur theoretischen Begründung der Analysen wird ein Modell der »Generationenambivalenz« entwickelt. Es stellt über den konkreten Sachverhalt hinaus einen innovativen Beitrag für das Verständnis der Dynamik familialer Lebensformen in der Gegenwart dar."

     
 
       
   

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Die "postmoderne" Familie (1988).
Familienstrategien und Familienpolitik in einer Übergangszeit
(herausgegeben zusammen mit Franz Schultheis und Michael Wehrspaun)

Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Die Beiträge des Sammelbandes

Vorwort

SÜSSMUTH, Rita - Familienforschung und Familienpolitik

I. Einleitung

LÜSCHER, Kurt - Familie und Familienpolitik im Übergang der Postmoderne

II. Die Pluralität familialer Lebensformen

ROUSSEL, Louis - Die soziologische Bedeutung der demographischen Erschütterung in den Industrieländern der letzten zwanzig Jahre

HÖHN, Charlotte - Familienpolitische Implikationen des Familienzyklus-Konzepts

FÜRSTENBERG, Frank - Die Entstehung des Verhaltensmusters "Sukzessive Ehen"

THÉRY, Irène - Die Familien nach der Scheidung: Vorstellungen, Normen, Regulierungen

LIEGLE, Ludwig - Freie Assoziationen von Familien. Geschichte und Zukunft einer "postmodernen" familialen Lebensform

CLIGNET, Rémi - Wandlungen in familialen Lebensstilen: Anomie durch Knappheit und Anomie durch Überfluss

KRAPPMANN, Lothar - Über die Verschiedenheit der Familien alleinerziehender Eltern - Ansätze einer Typologie

III. Neue Formen der Identität und veränderte Beziehungsmuster

TYRELL, Hartmann - Ehe und Familie. Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung

WEHRSPAUN, Michael - Alternative Lebensformen und postmoderne Identitätskonstitution

HAHN, Alois - Familie und Selbstthematisierung

BÉJIN, André - Ehe ohne Trauschein und Post-Adoleszenz: Anmerkungen zu einigen Mythen des "Nicht-Übergangs"

IV. Familienbildung als Entscheidung

NAVE-HERZ, Rosemarie - Kinderlose Ehen

BECK-GERNSHEIM, Elisabeth - Von der Pille zum Retortenbaby: Neue Handlungsmöglichkeiten, neue Handlungszwänge im Bereich des generativen Verhaltens

HOFFMANN-RIEM, Christa - Fragmentierte Elternschaft: technologischer Fortschritt und familiale Verarbeitung

V. Alltägliche Strategien des familialen Handelns

PITROU, Agnès - Familienpolitik und familiale Strategien

LANG, Alfred - Das Ökosystem Wohnen - Familie und Wohnung

KELLERHALS, Jean M./COENEN-HUTHER, Josette/MODAK, Marianne - Die Konstruktion von Gerechtigkeitsnormen in zeitgenössischen Familien: Ein zentrales Problem der Familiendynamik

RUSCHEMEYER, Marilyn - Entwicklungen der Familienstruktur in einer staatssozialistischen Gesellschaft: Die Deutsche Demokratische Republik

HILDENBRAND, Bruno - Modernisierungsprozesse in der Landwirtschaft und ihre Bewältigung. Vergleich einer "schizophrenen" mit einer "normalen" Familie

HERLTH, Alois - Was macht Familien verletzlich? Bedingungen der Problemverarbeitung in familialen Systemen

VI. Ambivalenzen der Familienpolitik im Wohlfahrtsstaat

SGRITTA, Giovanni B. - Wege der Familienanalyse: Ein Überblick über das letzte Jahrzehnt

CHERLIN, Andrew - Familienpolitik in den USA

WINGEN, Max - Unterschiedliche Grundmuster von Familienpolitik und gesellschaftlicher Wandel

LENOIR, Remi - Politik und Familie

VII. Familie und sozialer Wandel

KAUFMANN, Franz-Xaver - Familie und Modernität

 
     
 
       
   

Großelternschaft in der Debatte

LÜSCHER, KURT (2008): Großelternschaft - eine soziologische Annäherung. In: Gunther Klosinski (Hrsg): Großeltern heute - Hilfe oder Hemmnis? Analysen und Perspektiven für die pädagogisch-psychologische Praxis, Tübingen: Attempto Verlag, S.33-58

Neu:
SCHMOLLACK, Simone (2015): Von wegen alt und grau.
Wandel: Agile Großeltern sind im Kommen. Sie sind aktiver, flexibler, gelassener und geistig jünger. Auch das Netz ist voll mit Ratschlägen für den lockeren Umgang mit den Enkeln. Zu Besuch bei einer Großmutter, die ganz und gar nicht wie eine solche wirkt,
in: TAZ v. 23.04.

 
   

Kurt Lüscher im WWW

www.kurtluescher.de
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 15. Dezember 2002
Update: 17. Juni 2016