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Regine Schneider: Die berufstätige Frau und die Männer

 
       
     
       
     
       
   

Regine Schneider in ihrer eigenen Schreibe

 
   
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Regine Schneider im Gespräch

 
   
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Paul ist tot (2014).
Witwengeschichten
Osburg Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Für die meisten Frauen ist der Tod des Ehemanns ein Schock. Er erschüttert ihre Existenz. Daneben wirft er aber auch ganz alltägliche profane Fragen auf: Der alternative Bestatter will den Leichnam zum Abschied noch einmal nach Hause bringen. Aber wo soll er liegen? Im Ehebett?? Was gebe ich ihm mit in den Sarg? Die Reizwäsche, die er so mochte, oder den Auspuff seiner Harley? Auf die Bestattung folgt Leere. Für die anderen geht das Leben weiter, der Alltag der Witwe hingegen verändert sich schlagartig: allein einschlafen, allein wach werden, allein joggen, allein zum Elternabend gehen, als Single auf Paar-Events, einsame Weihnachtstage, an denen der Schmerz aufflammt.
Aber es gibt auch neue Freiheiten: laut fluchen, den Hund mit ins Bett nehmen, die Fingernägel grün lackieren, `Bauer sucht Frau gucken. Manche stürzen sich in Abenteuer, andere suchen klösterliche Einsamkeit. Sie nehmen per Medium Kontakt mit ihm auf und erklären sein Arbeitszimmer zum Museum. Oder danken dem Universum, dass es ihn geholt hat. Sie betreten eine neue Welt.
Regine Schneider lässt Frauen aller Altersschichten zu Wort kommen. Sie schreibt erfrischend ehrlich, manchmal komisch, immer ungeniert. Das etwas andere Trostbuch zum Lachen und Weinen."

     
 
       
   

Rezensionen

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An ihrer Seite (2006).
Männer prominenter Frauen erzählen
Frankfurt a/M: Eichborn

 
   
     
 

Klappentext

"Die Herren im Damenprogramm

Erstmals erzählen die Männer prominenter Frauen von ihrem Leben, ihren Erfahrungen und ihrer Rolle an der Seite ihrer Frau.

Früher hielt sie ihm den Rücken frei, damit er Karriere machen konnte, und begnügte sich mit dem Damenprogramm. Mittlerweile macht auch sie Karriere. Aber wie kommt der Mann damit zurecht, wenn sie erfolgreicher ist als er und sogar im Rampenlicht steht, während ihn niemand kennt? Wie gestaltet sich Partnerschaft unter diesen veränderten Vorzeichen?

In einer Zeit, in der mehr Frauen als Männer Abitur machen, Frauen in Führungspositionen streben und wir die erste Bundeskanzlerin haben, ist von Männern ein Umdenken gefordert.
Es gibt sie jedoch immer mehr, starke Männer, die eine starke Partnerin bevorzugen. In Beziehungen mit Doppelkarrieren hat jeder gleiche Rechte, alles muss neu verhandelt werden. Wie sich das im Leben ausnimmt, davon erzählen Prof. Udo Simonis, Markus Lanz (Birgit Schrowange), Michael Verhoeven (Senta Berger) und zahlreiche andere mehr.
"

     
 
       
   

Rezensionen

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Nimm die Männer, wie sie sind - es gibt keine anderen (2002).
Partnersuche in der Lebensmitte
(zusammen mit Bärbel Raulf)

Frankfurt: Fischer

 
   
     
 

Klappentext

"Warum haben gerade selbstbewußte, erfolgreiche und gutaussehende Frauen um die Vierzig Schwierigkeiten, den richtigen Mann zu finden? Schenkt man den Statistiken Glauben, gibt es in jeder Altersstufe nicht weniger Singlefrauen als Singlemänner. Dennoch haben viele Frauen das Gefühl, den passenden Partner nicht finden zu können. Sie schalten Anzeigen, gehen auf Singletreffen, sehen sich im Kollegenkreis um, doch kein Mann entspricht ihren Vorstellungen. Sie haben ein genaues Bild von ihrem Wunschpartner und der Beziehung, die sie führen wollen. Treffen sie dann auf einen potentiellen Partner, kommt es meist zu einer Enttäuschung. Der vermeintliche Traumprinz entpuppt sich als Reinfall.
Tatsächlich haben viele Frauen um die Vierzig ein falsches Beziehungsideal. Weil sie selbst so vieles erreicht haben und zu Recht stolz auf sich sein können, soll auch der Mann an ihrer Seite perfekt sein. Dabei übersehen sie, daß sie selbst nicht frei von Schwächen und Fehlern sind. So entsteht ein Mißverhältnis, das eine befriedigende Beziehung unmöglich macht. Der Weg aus diesem Dilemma ist die Erkenntnis, wie widersprüchlich das eigene Denken und Verhalten ist. Die Autorinnen zeigen, wie sich Ansprüche und Realität vereinbaren lassen und Frauen das ersehnte Glück zu zweit finden können."

     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

Neu:
THIELS, Gabriele (2003): Haben Frauen ein "Verfallsdatum"?
Selten haben sich Frauen mit dem Altern so schwer getan wie heute. Dabei ist alles nur eine Frage der Einstellung,
in: Welt am Sonntag v. 27.07.

THIELS setzt Singlefrauen im mittleren Lebensalter unter Druck:

"Nach 45 Jahren Frauenbewegung und 26 Jahren »Emma«, nach Gleichberechtigungsbeauftragten und Frauenquote kehrt am Anfang des 21. Jahrhunderts ein Gespenst zurück, von dem wir glaubten, es längst verbannt zu haben. Es ist der jüngere Bruder der »Torschlusspanik« und heißt »Verfallsdatum«. Es taucht auf in Zeitungen wie dem Londoner »Independent«, der kürzlich fragte: »Haben Frauen ein Verfallsdatum?« Es spiegelt sich in Statistiken. Die Zahlen über Eheschließungen in Deutschland etwa belegen, dass es in jeder Altersgruppe ab 30 mehr Männer als Frauen sind, die heiraten. Schlechte Nachrichten für reife Mädels: Ab 30 sinkt die Chance, vor den Altar zu treten, rapide, bei Männern dagegen steigt sie."

Da in Deutschland - wenn überhaupt - ein Männerüberschuss im mittleren Lebensalter besteht, argumentiert THIELS nicht mit diesen Daten, sondern weicht auf Zahlen über Eheschließungen aus. In der Kategorie, die THIELS nennt, sind auch Männer über 60 und wie jeder weiß, bevorzugen alte Männer jüngere Frauen. Das hat bereits Florian ILLIES bemerkt. Männliche Rentner sind häufiger verheiratet als weibliche Rentnerinnen, die auch die größte Gruppe der Einpersonenhaushalte stellen. THIELS aber legt nahe, dass die Karrierefrauen vom Heiratsengpaß bedroht sind. Das hat Tradition:

"Das Aquarium scheint leer gefischt. Und zu allem Überfluss erinnern sich weibliche Singles irgendwann wieder an jenes - zugegeben umstrittene - Untersuchungsergebnis amerikanischer Forscher der Universitäten von Yale und Harvard aus den 80ern, das periodisch für Fassungslosigkeit unter ihnen sorgt. Danach wird eine Frau über vierzig mit größerer Wahrscheinlichkeit von Terroristen getötet, als dass sie das erste Mal heiratet".

Susan FALUDI hat mit Backlash ein ganzes Buch über dieses Thema geschrieben. Im nächsten Schritt kommt dann der Vorwurf, dass Single-Karrierefrauen zu anspruchsvoll seien. Dazu holt sich die Autorin die Unterstützung von Regine SCHNEIDER, die mit ihrem Ratgeber Nimm die Männer wie sie sind - es gibt keine anderen gerade diese Zielgruppe anspricht. Dort hätte THIELS auch nachlesen können, dass ein Männermangel nicht existiert. Gerade deshalb sieht SCHNEIDER in überhöhten Ansprüchen das Problem:

"Daß gerade Sie noch keinen von denen erwischt haben, die wieder frei sind, liegt eventuell auch an Ihnen. Obwohl Sie eine gutaussehende, persönlich gereifte, beruflich unabhängige Powerfrau sind. An dieser Stelle kommen wir nicht umhin, mit unseren Schwestern einmal ordentlich ins Gericht zu gehen. Die sogenannte Powerfrauen müssen nämlich bisweilen noch mächtig an sich arbeiten, was ihre Beziehungsreife und ihre Beziehungsfähigkeit angeht. Das lange vorherrschende Feindbild Mann sollte langsam überholt sein".

Obwohl gerade das Peter-Pan-Syndrom aktuell ist, stellt SCHNEIDER das Petra-Pan-Syndrom vor. Leider ist noch nicht bis zu Regine SCHNEIDER vorgedrungen, dass Single-Haushalte nicht unbedingt etwas mit Partnerlosigkeit zu haben.

 
   

Ein Mann ist nicht genug (2002)
München: Marion von Schröder

 
   
     
 

Klappentext

"Frauen wollen ihre Bedürfnisse ausleben und achten darauf, nicht zu kurz zu kommen. Was zählt, sind Gefühle. Positiv sollen sie sein. Und so haben moderne Frauen gelernt, gut für sich zu sorgen. Und wenn der Partner nicht genug Aufmerksamkeit gibt, dann helfen andere Männer aus. Dabei geht es nicht nur um Sex, auch wenn die Anzahl der Seitensprünge von Frauen rasant gestiegen ist.
Fachleute registrieren diese Entwicklung und betreiben Ursachenforschung. Psychologen machen den Facettenreichtum und das gewachsene Selbstbewusstsein von Frauen für ihre Flexibilität in Bezug auf Männer verantwortlich. Soziologen sprechen vom »ideellen Gesamtmann«, den Frauen sich heute aus mehreren Männern zusammensetzen. Zukunftsforscher machen die zunehmende Spezialisierung in unserer Gesellschaft mitverantwortlich für den aktuellen Trend."

     
 
       
   

Zum Thema männliche Singles

Der Single als Pionier des flexiblen Kapitalismus?
 
       
   

Die Liebe kommt, die Liebe geht (2001).
Warum lebenslange Zweisamkeit uns nicht glücklich macht
München: Marion von Schröder

 
   
     
 

Klappentext

"Wir leben in einer Kultur, die die »serielle Monogamie« als Beziehungsform – ein Partner zur Zeit, doch mehrere hintereinander – hervorgebracht hat. Wir leben in einem offenen Markt der Beziehungen. Zweisamkeit hat ein Verfallsdatum bekommen. Doch das ist kein Anlass zum Lamento, sondern zur Entdeckung neuer Chancen"

     
 
       
   

Rezension

Regine Schneider - Die Liebe kommt, die Liebe geht
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 02. März 2003
Update: 23. Januar 2016