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Cornelia Schmergal: Wirtschaftspolitik

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Cornelia Schmergal in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   

GOY, Martina & Cornelia SCHMERGAL (2002): Heute jung - morgen arm?
Durch die Verluste an den Aktienmärkten wird die Gesellschaft von Altersarmut bedroht. Besonders hart könnte es die junge Generation treffen
in: Welt am Sonntag v. 28.07.

GOY & SCHMERGAL erklären uns, dass die Talfahrt der Börsen weiter anhalten kann und das Vermögen der Deutschen erstmals in der Nachkriegszeit geschrumpft sei:

"Bilanz-Skandale in den USA, Verluste bei deutschen Banken, die Berg- und Talfahrt der Kurse - die Stimmung der Wirtschaft ist desolat. Der Deutsche Aktien-Index Dax stürzte in der vergangenen Woche auf ein neues Fünf-Jahres-Tief. Die Talsohle, so warnen die Experten, sei noch lange nicht erreicht. (...).
Seit seiner Spitze im März 2000 hat der Dax über die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Das meiste in diesem Jahr. Allein in diesem Monat wurden rund 120 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung vernichtet. Erstmals seit Gründung der Bundesrepublik ist das Geldvermögen der Deutschen nicht gestiegen."

Bert RÜRUP erklärt uns, dass Altersarmut in Deutschland mittel- oder langfristig zum Problem werden kann. In den USA sei das bereits der Fall:

"Die Amerikaner sehen seit Monaten mit an, wie ihre Ersparnisse im Gleichklang mit dem Dow-Jones-Index zerbröseln. Die private Rente ist für sie der wichtigste Bestandteil ihrer Altersvorsorge. Die meisten Haushalte haben in Aktien investiert, vor allem in den neunziger Jahren. Der Boom bescherte goldene Lebensträume. Zwei von drei Amerikanern konnten es sich leisten, sich schon vor dem 65. Lebensjahr zur Ruhe zu setzen.
Jetzt hat die Baisse sie kalt erwischt. Nach neuen Untersuchungen sind ein Viertel aller Rentner in den USA gezwungen, wieder jobben zu gehen."

Glücklicherweise - für Neoliberale - kam dieser Börsencrash nicht vor, sondern erst nach Einführung der Riester-Rente, sonst wäre die Riester-Reform kaum durchsetzbar gewesen.

Am Schluss bringen uns die Verfechter der kapitalgedeckten Altersvorsorge mit Schauermärchen zur gesetzlichen Rente zur Räson, indem sie Meinhard MIEGEL zitieren:

"»Es gibt keine private Vorsorgeform, die so schlecht abschneidet wie die gesetzliche Rentenversicherung.« Besonders hart wird es künftig diejenigen treffen, die nach 1970 geboren wurden. »Wenn die in Rente gehen«, orakelt Miegel, »wird es eng. Die bekommen aus der Rentenversicherung noch nicht einmal mehr das heraus, was sie einbezahlt haben.«"

Man wird sehen, was diese Drohung Wert sein wird. Vielleicht werden sich die in den 1970er Jahren Geborenen einmal ärgern, dass sie sich nicht mehr für eine Stärkung der gesetzlichen Rente eingesetzt haben.

SCHMERGAL, Cornelia (2005): Männer im Zeugungsstreik,
in: Welt am Sonntag v. 08.05.

SCHMERGAL, Cornelia & Heike VOWINKEL (2006): Väter zwischen Kindern und Karriere.
Wie bringe ich Familie und Beruf in Einklang? Diese Frage plagt nicht nur Mütter, sondern auch immer mehr Väter. Das belegt eine neue Studie des Familienministeriums. Arbeitgeber und Politik verschließen seit Jahren die Augen,
in: Welt am Sonntag v. 05.03.

SCHMERGAL, Cornelia (2006): Mann gegen Frau, Frau gegen Mann - und jeder gegen jeden.
Die Debatten um den Kindermangel, die Familienpolitik und das Elterngeld haben längst vergangene Kämpfe neu belebt. Müssen Männer an den Wickeltisch? Dürfen Frauen weg vom Herd? Ein Erklärungsversuch,
in: Welt am Sonntag v. 30.04.

SCHMERGAL, Cornelia & Günther LACHMANN (2006): Eltern - Betreuung wichtiger als Geld.
Umfrage der "Welt am Sonntag": Wenig Hoffnung auf die Familienpolitik. Neue Debatte über freies Kindergartenjahr,
in: Welt am Sonntag v. 14.05.

WIRTSCHAFTSWOCHE-Titelgeschichte: Die neuen Sklaven.
Fluchtversuche aus dem Sozialstaat

SCHMERGAL, Cornelia u.a. (2009): Flucht und Vertreibung.
Von der gesetzlichen Sozialversicherung erwarten die 30-Jährigen nichts mehr, daran ändert auch die neue Regierung nichts. Die junge Generation reagiert auf ihre Weise: Still und leise verabschiedet sie sich aus dem Sozialstaat
in: Wirtschaftswoche Nr.48 v. 23.11.

WIRTSCHAFTSWOCHE-Titelgeschichte: Karriereknick.
Wie die Frauenquote schon jetzt Männer blockiert

SCHMERGAL, Cornelia/TÖDTMANN, Claudia/WILDHAGEN, Andreas (2012): Das falsche Geschlecht.
Management & Erfolg: Der politische Druck aus Berlin und Brüssel hat viele Unternehmen in Panik versetzt: In den nächsten Jahren werden sie Chefposten bevorzugt mit Frauen besetzen. Das Problem ist nur: Wohin mit den aufstiegswilligen Männern?
in: Wirtschaftswoche Nr.33 v. 13.08.

SPIEGEL-Titelgeschichte: Altersvorsorge.
Sparen für später: Was übrig bleibt

NEZIK, Ann-Kathrin/SCHMERGAL, Cornelia/SEITH, Anne/TIETZ, Janko (2013): Aus der Traum!
Die Europäische Zentralbank senkt die Zinsen auf Rekordtief. Das ist gut für die Banken - und eine Katastrophe für alle Sparer. Die einst versprochenen Renditen für ihre private Altersvorsorge lösen sich in Luft auf,
in:
Spiegel Nr.19 v. 06.05.

"Die Auszahlungsprognosen ihrer Lebensversicherungen bei der Nürnberger sind von 291 185 Euro auf 186 471 Euro geschrumpft. »Dass man mal daneben liegt, Okay«, sagt sie. »Aber wie kann man sich so verrechnen?« Für sie ist das ein herber Schlag",

zitieren die Autoren eine 56jährige Betriebswirtin. Wer den Renditeversprechen geglaubt hat, für den mag eine Welt zusammenbrechen. Uns anderen, die der privaten Altersvorsorge nie das zugetraut haben, was uns die Medien immer wieder eingetrichtert haben, die wundert das keinesfalls.

"Die Deutschen stecken in der Vorsorgefalle: Wie viel Geld sie im Alter noch zur Verfügung haben werden, ist kaum zu kalkulieren: Sicher ist nur: Es wird viel weniger sein, als sie einmal dachten. Vielen droht die Armut, aus der Altersvorsorge wird die Alterssorge",

erläutern uns jetzt die Autoren. Denn es gilt immer noch das Dogma, dass die geringe Geburtenrate Schuld ist, dass die staatliche Rente in Zukunft nicht mehr ausreicht.

Während dieser Mythos (noch) nicht hinterfragt wird, ist ein anderer Mythos ins Wanken geraten: die neoliberale Mär, dass der Abbau der Staatsverschuldung das vordringlichste Staatsziel ist und dass dazu eine drastischen Sparpolitik notwendig ist. Harvard-Ökonomen lieferten dazu auch die passende Studie. Im Zeichen der Finanzkrise, führt eine Niedrigstzinspolitik nun ganz nebenbei zum Abbau der Staatsschulden:

"wenn die Geldschwemme irgendwann noch zu Inflation führt, schmelzen die staatlichen Schuldenberge damit wie selbst zusammen. Auf diese Weise haben etliche Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre damaligen Finanzlasten abgebaut. Für den Kleinsparer sind die Folgen aber fatal",

erläutern uns die Spiegel-Autoren. Vor fast einem Jahr hat Gustav SEIBT in der SZ diesen Weg bereits gerechtfertigt.

Was aber bezweckt dieser Spiegel-Titel eigentlich? Die Senkung des Leitzinses ist das eine, das andere ist das Stocken des Gesetzgebungsprozesses beim geplanten "Altersvorsorgeverbesserungsgesetzes". Es geht also um einen politischen Richtungsstreit um die richtige Rentenstrategie. Der Spiegel lässt uns darüber mehr oder weniger im Unklaren, stattdessen flankiert er im vorauseilenden Gehorsam - gemäß dem TINA-Prinzip - dass es zum noch stärkeren Vorsorge-Sparen keine Alternative gibt:

"Alternativen zum privaten Sparen gibt es nicht (...). »Die Bürger müssen sich daran gewöhnen, dass sie ein Drittel ihres Einkommens für die Altersvorsorge aufbringen müssen« sagt Axel Börsch-Supan, Leiter eines Forschungszentrums für Altersfragen am Münchner Max-Planck-Institut."

Typischerweise speisen uns unsere Medien mit belanglosen Informationen zu ihren zitierten Experten ab. Was nützt uns zu wissen, dass BÖRSCH-SUPAN Leiter eines Forschungszentrums ist? Ist das bereits ein Ausweis für Seriösität? Tatsächlich steht Axel BÖRSCH-SUPAN, der von wirtschaftsliberalen Zeitungen als Nachfolger von Bert RÜRUP gewünscht  wurde, für ein einfaches Weiter so.

Nicht die Stärkung der gesetzlichen Renten und des Umlageverfahrens, sondern die Stärkung der privaten Altersvorsorge - im Spiegel-Bericht werden als Möglichkeiten eine Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge zu Lasten von Staatszuschüssen oder die Auflegung staatlicher Pensionsfonds nach Schwedens Vorbild genannt bzw. die Einrichtung eines Altersvorsorgekontos - ist die Devise.

Wurde uns nicht vor der Teileinführung der privaten Altersvorsorge versprochen, dass diese effizienter sei als der Bürokratismus der staatlichen Rente?

"Es gebe Riester-Fonds, bei denen bis zu 40 Prozent des Rentenkapitals für Gebühren anfallen. In der fondsgebundenen Rentenversicherung waren es sogar 75 Prozent der Beiträge",

erzählen uns jetzt die Autoren. Alles also nur eine Frage der Verbesserung der Produkte?

Die Finanzleistungsbranche gewinnt immer! Wir machen zu wenig Profit? Dann rechnen wir doch mit unrealistisch hohen Lebenserwartungen unserer Kunden! Oder besser gleich eine Lex Finanzleistungsbranche zur einfacheren Abzocke der Kunden? Die Spiegel-Autoren haben für uns lediglich Ratlosigkeit parat und predigen ihr Weiter so, das jedoch weniger verheißungsvoll als vor einem Jahrzehnt klingt:

"Wer künftig für sein Alter vorsorgen will, muss jedenfalls nicht nur mehr Geld einsetzen als in der Vergangenheit. Sondern auch mehr Zeit und Energie."

Und für eine solche Plattitüde eine Titelstory? Aufklärung war gestern - seichte Oberflächlichkeit ist heute...

LUDWIG, Kristiana/SCHMERGAL, Cornelia/ZIMMERMANN, Fritz (2014): Die Mogelpackung.
Die Rentenreform der Großen Koalition soll den Sozialstaat fairer machen - in Wahrheit reißt sie neue Gerechtigkeitslücken: Bedürftige gehen leer aus, Wohlhabende profitieren,
in:
Spiegel Nr.14 v. 31.03.

SCHMERGAL, Cornelia (2014): Drohung in der roten Ecke.
Ausgerechnet die Gewerkschaften hadern mit dem Rentenpaket, das sie beglücken sollte. Weil die Wohltaten die Alterskasse leeren, fehlt für andere Reformen Geld,
in: Spiegel Nr.16 v. 14.04.

SPIEGEL-Titelgeschichte: Ich bleib dann mal da!
Gehalt statt Rente: Warum Senioren weiterarbeiten und damit den Jüngeren helfen

MIDDELHOFF, Paul/SCHMERGAL, Cornelia/SCHREP, Bruno (2014): Im Unruhestand.
Soziales: Während die Regierung eine neue Frührente einführt, drängen Deutschlands Senioren zurück ins Berufsleben. Manche brauchen Geld, andere suchen Erfüllung. Würde der Trend politisch befördert, könnte er die jungen Beitragszahler entlasten,
in:
Spiegel Nr.21 v. 19.05.

"In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Berufstätigen im Rentenalter verdoppelt. Das Statistische Bundesamt zählt über 800 000 Senioren, die auch jenseits der 65 erwerbstätig sind, die Bundesagentur für Arbeit macht gleich eine Million graumelierte Beschäftigte aus. Noch sind sie in einer Minderheit, aber »ihre Zahl wird weiter wachsen«, wie Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prophezeit",

erklärt uns der Spiegel. Und warum arbeiten die 65Jährigen weiter? Weil sie Langeweile haben, suggeriert der Spiegel, der die alterslose Gesellschaft propagiert. Der Soziologe Stephan LESSENICH kritisiert dagegen das öffentliche Altersbild, das die Heterogenität des Alters in Deutschland ignoriert.

Die Realitätsferne des Altersbildes, das dem Lebensführungs-Ideal der oberen Mittelschicht entspricht (weshalb in Zeitungsartikeln insbesondere Manager oder Professoren das Ideal verkörpern), kompensiert der Spiegel durch moralische Appelle und Hinweise auf Ausnahmen von der Regel. Generationengerechtigkeit statt soziale Gerechtigkeit mahnt der Spiegel nur an, ohne empirisch Gehaltvolles dazu vorzubringen. Bücher wie In Rente von Wolfgang PROSINGER unterfüttern diesen Diskurs. Kurz vor Ende des Artikels wird die Realitätsferne des öffentlichen Altersbildes deutlich:

"Bislang (...) ist die Seniorenerwerbstätigkeit vor allem ein Privileg gut ausgebildeter Eliten. Das IAB hat dazu alarmierende Zahlen vorgelegt: Im Alter von 60 bis 64 Jahren sind noch zwei Drittel der Hochschulabsolventen am Arbeitsmarkt aktiv. Unter Handwerksmeistern ist es immerhin noch die Hälfte. Doch von Menschen ohne Berufsabschluss bleibt nur jeder Vierte so lange im Job."

Bekanntlich ist nach der Reform vor der Reform, weshalb der Spiegel-Titel bereits die nächste Rentenreform im Visier hat, die auf Druck der Wirtschaft auf die Agenda gesetzt wurde: die Flexibilisierung der Altersgrenzen oder doch eher die Rente mit 90?

SCHMERGAL, Cornelia (2016): Falscher Stolz.
Soziales: SPD-Chef Gabriel will Altersarmut bekämpfen und Kleinstrenten aufstocken. Doch das Projekt wird Bedürftigen kaum helfen
,
in:
Spiegel Nr.10 v. 05.03.

Cornelia SCHMERGAL kritisiert, dass Sigmar Gabriel seine Parteigenossin Andrea NAHLES in Zugzwang gebracht hat und deshalb die "solidarische Lebensleistungsrente" noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht werden soll. 400 Millionen Euro darf das Projekt kosten. Die Höhe darf 30 Entgeltpunkte nicht überschreiten. Dies würde in Geldbeträgen eine Mindestrente von ca. 880 Euro bedeuten. Netto blieben davon ca. 780 Euro. Dies läge mancherorts nur unwesentlich über der Grundsicherung im Alter. SCHMERGAL sieht lediglich den Vorteil, dass dies den "verschämten Alten" den Weg zum Sozialamt ersparen würde. Der Sozialbeirat der Bundesregierung bemängelt, dass wichtige Gruppen, denen Altersarmut drohen könnte, nicht in den Genuss der Rente kommen würden:

"Geringverdiener, die sich eine private Zusatzvorsorge nicht leisten können. Selbständige, die nie in der gesetzlichen Kasse versichert waren. Menschen, die immer wieder arbeitslos werden."

SCHMERGAL weist darauf hin, dass diese Gruppen auch bei der "Rente mit 63" und der Mütterrente leer ausgingen. Dies führt zeigt, das der von SCHMERGAL verwendete Begriff der "Rente mit 63" falsch ist und deshalb von "Rente ab 63" gesprochen werden müsste.

Zum Schluss zitiert die Autorin den Ökonomen Axel BÖRSCH-SUPAN, der in den Flüchtlingen diejenigen sieht, die das Rentenpaket (Rente ab 63 und Mütterrente) als Beitragszahler zukünftig finanzieren würden - falls ihre Integration in den Arbeitsmarkt gelänge . 

SPIEGEL-Titelgeschichte: Die geteilte Nation.
Deutschland 2016: Reich wird reicher, arm bleibt arm

MÜLLER, Ann-Katrin/NEUBACHER, Alexander/SAUGA, Michael/SCHMERGAL, Cornelia (2016): Das Schattenreich.
Sozialpolitik: Die Deutschen sind stolz auf ihren Wohlfahrtsstaat, doch die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Wenigen gelingt der Aufstieg aus der Unterschicht. Eine Studie zeigt: Die Spaltung gefährdet den Wohlstand,
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

Neu:
SCHMERGAL, Cornelia (2016): Popcorn für alle.
Soziales: Die Gewerkschaften wollen die Rente zum Thema des nächsten Bundestagswahlkampfs machen. Die Frage ist nur: Wie soll die Reform aussehen, die sie fordern?
in:
Spiegel Nr.13 v. 26.03.

Cornelia SCHMERGAL berichtet über die von den Gewerkschaften geplante Rentenkampagne, die im August starten soll:

"Die Gewerkschaften wollen den Fall des Rentenniveaus stoppen, im Zweifel auch durch höhere Beitragssätze. Es wäre die Rückabwicklung vergangener Reformen."

Aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB, ein Wort, das SCHMERGAL meidet, sieht inzwischen auch die jüngere Generation in einer Stabilisierung des Rentenniveaus die bessere Alternative zur Privatisierung der Altersvorsorge. SCHMERGAL setzt auf die Durchsetzung der zurückhaltenden Gewerkschaftsfraktionen im DGB, wenn sie schreibt, dass Beitragssätze bis 2030, die auf über 22 Prozent auch innerhalb der Gewerkschaften nicht konsensfähig seien.

Angeblich lässt sich die Entwicklung des Rentensystems bis 2030 bereits heute ausrechnen, was der Versuch ist die Alternativlosigkeit der rot-grünen Agendapolitik zu behaupten. Angesichts der Unsicherheiten der weiteren Arbeitsmarktentwicklungen ist das nichts weiter als der wiederholte Versuch der Demografisierung gesellschaftlicher Probleme.

 
       
   

Wirtschaftspolitik (2005).
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Klappentext

"Woher kommen das Unbehagen und das Misstrauen, dass es bei den immer neuen Plänen der Politiker nicht gerecht zugehen könnte? Um durchzublicken und mitreden zu können, muss man die Grundzüge der Wirtschaftspolitik verstehen. Nur dann kann man auch Reformen begreifen - und, wenn nötig, kritisieren."

 
     
 
       
   

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© 2002-2016
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 09. Juni 2014
Update: 04. Oktober 2016