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Diether Döring: demografischer Wandel und Alterssicherung

 
       
     
       
     
       
   

Diether Döring in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

DÖRING, Diether (2002): Keine Kinder, große Sorgen.
Der Sozialstaat der Zukunft wird verstärkt auf Eigenleistungen angewiesen sein, 
in: Frankfurter Rundschau v. 02.09.

DÖRING, Diether (2003): Sozialstaat und Arbeit - Chancen einer Beziehung.
Bei einer durchgreifenden Strukturreform sollten Beschäftigungs-, Bildungs- und Elternfreundlichkeit im Vordergrund stehen,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.12.

DÖRING, Diether (2006): Der verlorene Charme des Sozialstaats.
Ein Vergleich der verschiedenen europäischen Strategien und ihrer Auswirkungen auf die Beschäftigung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.08.

Neu:
DÖRING, Diether (2016): Im Stresstest.
Wirtschaftsbücher: Alterssicherungssysteme der Industrienationen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.05.

Diether DÖRING berichtet über die seit 1995 bereits zum sechsten Mal erschienene OECD-Berichterstattung zum Stand der Reformen der Alterssicherungssysteme in den Industrieländern mit dem Titel Pensions at al Glance 2015. DÖRING lobt insbesondere den rasanten Anstieg der älteren Erwerbstätigen:

"So hat die Erwerbsbeteiligung der Älteren eine fast rasante Veränderung von einer im Ländervergleich zunächst unterdurchschnittlichen auf eine klar überdurchschnittliche Position vollzogen."

Angesichts dieser Aussagen verwundert höchstens eines: mit welcher Verve die Rente ab 63 in Deutschland abgelehnt wird.

Die OECD-Experten sehen die Notwendigkeit das Schwergewicht der antehenden Reformen auf ein ausreichendes Rentenniveau bei der gesetzlichen Rente zu legen:

"Der internationale Vergleich demonstriert (...), dass ohne eine starke umlagefinanzierte Säule (mit Hilfestellung für Niedrigverdiener) keine verlässliche Vermeidung von Armut im Alter zu haben ist."

Die derzeitigen Versuche die gesetzliche Rente mit allen Mitteln zu schwächen, statt zu stärken, zeigen, dass die deutschen Eliten bestrebt sind die gesetzliche Rente auf Grundsicherungsniveau abzusenken. In diesem Sinne schreibt DÖRING:

"Der internationale Vergleich demonstriert (...), dann ohne eine starke verbindliche zweite, zumeist kapitalgedeckte Säule mit effektiver Gestaltung in der Regel keine wirklich komfortable Sicherung für Normalverdiener zu erhalten ist."

Das Wörtchen "zumeist" weist jedoch darauf hin, dass keineswegs eine kapitalgedeckte Säule zur Lebensstandardsicherung nötig wäre - was unsere deutschen Eliten jedoch in der überwiegenden Mehrheit bestreiten.

 
       
   

Diether Döring im Gespräch

 
       
   

EV (2009): "Alte leben nicht auf Kosten der Jüngeren".
Rente: Kritiker der Rentengarantie sollten vergangene Kürzungen mitbedenken, sagt Diether Döring,
in: TAZ v. 12.11.

 
       
       
   

Die Zukunft der Alterssicherung (2002)
Europäische Strategien und der deutsche Weg
Frankfurt:
Suhrkamp

 
   
     
 

Klappentext

"Diether Döring geht in diesem Buch der Frage nach, wie die Leistungskraft und Finanzierbarkeit der Rentensysteme künftig sichergestellt werden können, welche Rolle betriebliche und individuelle Komponenten der Alterssicherung fortan spielen werden, die in der Bundesrepublik bis dato weniger entwickelt sind als in unseren Nachbarländern, und was von Unternehmen und den einzelnen gefordert werden wird. Auf dieser Grundlage wird nicht zuletzt auch die »Riester-Reform« einer kritischen Bewertung unterzogen. Nach der Reform ist vor der Reform!"

 
     
 
       
   

Rezensionen

DAHESCH, Keyvan (2002): Nach der Reform ist vor der Reform.
Diether Döring erklärt in einer Studie, warum Walter Riesters Rentenkonzept nur ein erster Schritt sein kann,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.05.

DAHESCH, Keyvan (2002): Spiel mit verteilten Rollen.
Diether Döring zur Reform der Alterssicherung,
in: Frankfurter Rundschau v. 09.07.

 
       
   

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Update: 28. Mai 2017