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Christa Müller: Dein Kind will dich

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1958 in Brüssel geboren
    • 2007 Buch "Dein Kind will dich"
    • familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland
 
       
     
       
   

Christa Müller in ihrer eigenen Schreibe

 
   

MÜLLER, Christa (2007): Erziehungsgehalt für alle.
In Deutschland werden nicht genügend Kinder geboren, denn für Familien haben sich die Lebensbedingungen und die finanziellen Verhältnisse seit Jahren ständig verschlechtert. Die Erziehungsleistung von Müttern und Vätern soll nach dem Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" honoriert werden. Nur so haben Eltern eine echte Wahl, wie sie Erwerbstätigkeit und Kinderwunsch vereinbaren wollen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.11.

MÜLLER, Christa (2007): Nicht Kontrolle, sondern Hilfe.
Erziehungsarbeit muss  bezahlt werden,
in: Welt v. 01.12.

 
       
   

Christa Müller: Porträts und Gespräche

 
   

STIEFEL, Susanne (2001): "Ich heiße Müller, nicht Lafontaine",
in: TAZ v. 20.08.

Interview mit Christa Müller über das Problem die Ehefrau eines prominenten Politikers zu sein.

HEINEMANN, Christoph (2007): Mit Familienförderung den Bevölkerungsrückgang stoppen.
Linkspartei-Politikerin Müller fordert Änderungen im Steuerrecht,
in: DeutschlandRadio v. 25.05.

Christa Müller, die familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland, Ehefrau von Oskar Lafontaine, ist nicht der Meinung, dass der Fall der Geburtenrate ein Glücksfall sei, sondern fordert die Rente nach Kinderzahl:

"Die Familien subventionieren massiv die Kinderlosen, und das muss geändert werden. Hauptsächlich geschieht das in der Rentenversicherung, denn da zahlen eben die Kinder später auch die Renten der kinderlosen Älteren, also nicht nur die Renten ihrer Eltern, sondern auch noch derjenigen der Elterngeneration, die keine Kinder bekommen haben. Das geht natürlich nicht. Da muss dringend etwas geändert werden."

RASCHE, Uta (2007): Lafontaine-Gattin Müller.
Die Eva Herman der Linken,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.06.

Uta RASCHE porträtiert Christa MÜLLER, die familienpolitische Sprecherin der Linken, die familienpolitisch der CSU und der Familienpartei näher steht als der SPD:

"Sie ist überzeugt, dass mehr Betreuungsplätze nicht zu mehr Geburten führen würden, das Erziehungsgehalt hingegen schon. »Heute werden durch das Sozialversicherungssystem Kinderlose auf Kosten von Familien subventioniert, das muss aufhören«, sagt sie - und steht damit in der Nähe des ehemaligen Verfassungsrichters Paul Kirchhof, der 2005 in Angela Merkels Wahlkampfteam war, und des hessischen Sozialrichters Jürgen Borchert, der für Roland Koch familienpolitische Konzepte erarbeitet hat."

RASCHE sieht dahinter wahltaktisches Kalkül:

Das Saarland ist ländlich, strukturkonservativ, katholisch. Die »Familienpartei«, die schon seit langem ein »Erziehungsgehalt« fordert, erhielt 2004 drei Prozent - wenn alle ihre Wähler beim nächsten Mal für die die Linke stimmen würde, wäre Lafontaine wohl immerhin im Landtag."

DEMMER, Ulrike & Merlind THEILE (2007): "Familie macht glücklich".
Ursula von der Leyen und Christa Müller diskutieren über Krippenplätze, Zwangsbetreuung und die Rolle von Vätern in der Erziehung,
in: Spiegel Nr.31 v. 30.07.

GERLACH, Thomas (2007): Kinder bringen Glück.
Aus tiefster Überzeugung spricht Christa Müller, die Frau Oskar Lafontaines, über ihre Vorstellungen von Familie. Der Linken passt das gar nicht,
in: Welt v. 24.08.

FALLET, Mareike & Hedwig GAFGA (2008): Zu Hause bleiben? Arbeiten gehen?
Silvana Koch-Mehrin und Christa Müller über Kinder und Omas, über Karriere und Hausfrauenethos,
in: Chrismon, Oktober

 
       
   

Dein Kind will dich (2007).
Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt
Augsburg: Sankt Ulrich Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Karriere oder nur familiäres Glück? Eine rückwärts gewandte Alternative. Aber: Ursula von der Leyen krempelt die Ärmel hoch. Das Elterngeld ist durch – nur ein erster Schritt, damit Frauen gleiche Chancen haben wie Männer. Jetzt geht es um Krippenplätze, haushaltsnahe Hilfe und drastische Veränderungen in der Steuergesetzgebung. In der Diskussion mit Maria von Welser entwickelt die Familienministerin erstmals detailliert ihr frauenpolitisches Konzept. Maria von Welser hat dazu landauf landab mit Frauen gesprochen: über ihre Lebensplanung, ihre Sorgen und Ängste. Und warum Frauenleben so viel besser funktioniert in den benachbarten Ländern."

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

PETROPULOS, Kostas (2008): "Deutschland ist kinderfeinlich".
Christa Müller fordert ein Erziehungsgehalt für Mütter,
in: DeutschlandRadio v. 18.02.

MATZIG, Gerhard (2008): Kinder zuerst! Mütter zuerst!
Krippen-Krieg: Eine Abrechnung und eine Friedensinitiative,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.02.

Gerhard MATZIG sieht im Buch von Christine BRINCK eine Friedensinitiative und im Buch Dein Kind will dich von Christa MÜLLER eine Abrechnung.

Neu:
RASCHE, Uta (2008): Lob der Erziehung, Kontrolle der Erzieher.
Christa Müller will das linke mit dem konservativen Familienbild verbinden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.04.

 
   

Christa Müller in der Debatte

GESTERKAMP, Thomas (2007): Die Wacht an der Saar.
Wo "Fremdarbeiter" und "Fremdbetreuung" Hand in Hand gehen: Oskar Lafontaine unterstützt die seltsam reaktionäre Familienpolitik seiner Frau Christa Müller,
in: TAZ v. 09.08.

"Die deutsche Mutter bleibt wie Christa Müller zu Hause. Jetzt fordert die »Eva Herman der Linken« (FAZ) zusammen mit christlichen Verbänden auch noch ein Erziehungsgehalt. Die Parteispitze ist aufgebracht, ebenso die Frauenarbeitsgemeinschaft auf Bundesebene. Müller aber bleibt unbehelligt »familienpolitische Sprecherin« der Linken im Saarland - und macht die Wünsche des ultrakonservativen »Familiennetzwerks« populär. Überzeugte Hausfrauen, enttäuschte Väterrechtler, militante Abtreibungsgegner und fundamentale Kleriker haben sich verbündet, weil ihnen in der Familienpolitik die ganze Richtung missfällt.
So strandet der linke Populismus aus dem Hause Lafontaine genau dort, wo er hingehört: rechts außen, wo Fremdarbeiter und Fremdbetreuung nicht nur sprachlich zusammenpassen
",

kritisiert Thomas GESTERKAMP, der bei seiner Aufzählung die reaktionäre Familienpartei vergessen hat, die ausgerechnet im Saarland ihren größten Triumph bei der letzten Bundestagswahl feierte.

STÖTZEL, Regina (2007): Eine Frau, ein Hort.
Deutschland will Nachwuchs, je mehr, desto besser. Da wird die Frage, ob Mütter berufstätig sein sollten oder nicht, schnell zum Hauptwiderspruch,
in: Jungle World Nr.32 v. 09.08.

GAULAND, Alexander (2007): Der Familie misstrauen.
Leyen sägt an den christlichen Wurzeln der CDU,
in: Tagesspiegel v. 13.08.

"Manchmal sind Lösungen verblüffend einfach. Ursula von der Leyen hat mit ihrer Ablehnung der so genannten Herdprämie deutlich gemacht, dass es ihr nicht um Wahlfreiheit, sondern um eine möglichst flächendeckende Kindergartenerziehung geht, und Christa Müller, die Ehefrau Oskar Lafontaines, mit ihrer Unterstützung christlich-konservativer Positionen, dass sie das Kleinkind in der Familie nach wie vor am besten aufgehoben sieht.
Und so wie von der Leyen mit ihrer familienkritischen Haltung die Grundwerte der CDU/CSU verletzt, so Müller mit ihrem Festhalten an Geschlechterrollen die feministische Linke. Es wäre also das Klügste, Frau von der Leyen übernähme die frauen- und familienpolitische Sprecherrolle der PDS und CDU/CSU würden Frau Müller zur Familienministerin bestellen
",

scherzt Alexander GAULAND angesichts einer scheinbar verdrehten Welt, die ein Spiegel-Sommerloch-Interview sichtbar machte.

ROSSMANN, Robert (2007): "Wir haben einen offenen Dissens".
Oskar Lafontaines Frau Christa Müller vertritt familienpolitische Vorstellungen, die dem CSU-Programm entstammen könnten. Lafontaine hat seine Frau jetzt verteidigt - und damit seine Partei in Rage gebracht. Gespräch mit Katina Schubert von der Linkspartei,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 17.08.

KÖNIG, Jens (2007): "Dann haben wir ein Problem".
Katina Schubert, Vize-Vorsitzende der Linken, über Christa Müllers antiquiertes Frauen- und Familienbild sowie ihren Ärger mit Parteichef Oskar Lafontaine,
in: TAZ v. 24.08.

KÖNIG, Jens (2007): Christa Müllers böser Geist.
In der Linkspartei rätseln Genossen rätseln, ob Oskar Lafontaine über Kinder und Familie genauso denkt wie seine Frau,
in: TAZ v. 24.08.

SCHINDLER, Jörg (2007): Die Mami-Falle.
Müller - Lafontaine,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.08.

BAUREITHEL, Ulrike (2007): "Herdprämie" im Modellwettstreit.
Paradoxe Verhältnisse, einfache Lösungen? Christa Müller fordert ein Erziehungsgehalt. Daran ist nicht alles falsch - doch die Linkspartei sieht rot,
in: Freitag Nr.36 v. 07.09.

KÖNIG, Jens (2007): Sie retten die Liebe.
Beim ersten gemeinsamen Auftritt gibt Oskar Lafontaine seiner Frau Christa Müller Flankenschutz - und verteidigt ihr erzkonservatives Familienkonzept,
in: TAZ v. 01.10.

BOLIG, Stefan (2008): Die unheimliche Einigkeit von Mixa und Müller,
in: Welt v. 03.12.

STÖTZEL, Regina (2008): Happy Housewife.
Die »Linke« hat es nicht leicht mit ihrer Hausfrauentheoretikerin Christa Müller. Denn sie ist familien­politische Sprecherin der Partei im Saarland und die Ehefrau von Oskar Lafontaine,
in: Jungle World Nr.12 v. 20.03.

KLINGELSCHMITT, Klaus-Peter (2008): Der linke Mutterkreuzzug.
Christa Müller tourt durchs Land. Ihre Mission: Kinder vor der Krippe retten und damit vor ihrem Verderben,
in: TAZ v. 03.04.

SCHINDLER, Jörg (2008): Die Linke in Rage.
Mama Lafontaines Lektionen,
in: Frankfurter Rundschau v. 01.08.

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 27. April 2007
Update: 19. August 2015