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Ulrich Deupmann: Die Macht der Kinder

 
       
   
  • Zur Person

 
       
     
       
   

Ulrich Deupmann in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • DEUPMANN, Ulrich (2005): Zukunftsthema Nr.1: Kinder!
    in: DeutschlandRadio v. 04.02.
 
       
   

Ulrich Deupmann im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Die Macht der Kinder (2005).
Frankfurt a/M: Fischer Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Es ist kein Zufall, dass der Einbruch der Geburtenraten die Deutschen so drastisch trifft. Gravierende politische Versäumnisse und gesellschaftliche Rückstände haben den Kindermangel enorm beschleunigt. Nirgends klafft die Schere zwischen Kinderzahl und Kinderwünschen so stark auseinander wie in Deutschland. Das bedeutet, Politik und Gesellschaft müssen Verhältnisse schaffen, in denen die Menschen sich ihre Kinderwünsche erfüllen können.
Welche Schritte dazu notwendig sind und wie sie umgesetzt werden können, zeigt Ulrich Deupmann in seiner Streitschrift für eine langfristige, moderne Bevölkerungspolitik. Denn wenn wir unseren Lebensstandard im 21. Jahrhundert erhalten wollen, gibt es nur einen Weg: Wir müssen alles tun, damit in Deutschland mehr Kinder geboren werden. Und wir müssen alles unternehmen, damit jedes Kind eine optimale Ausbildung erhält.
"

Pressestimmen

"In seinem Zehnpunktekatalog fordert er unter anderem ein mindestens einjähriges Erziehungsgeld in Höhe von 80 Prozent des letzten Nettogehaltes, die Einführung eines »Kinder- und Familien-TÜV« für alle Gesetzentwürfe, einen »Kinder-Soli« von drei Prozent auf Renten und Beamtenpensionen sowie die Erhöhung des Spitzensteuersatzes um drei Prozentpunkte."
(Ute Diehl im WDR 5, 22.04.2005)

"Etwas rätselhaft bleibt Deupmanns Optimismus. (...). Diese erstaunliche Zuversicht - nach einer überzeugend düsteren Gegenwartsbeschreibung - mindert den Wert der Analyse (...) nicht."
(Felix Berth in der Süddeutschen Zeitung vom 18.07.2005)

 
     
 
       
   

Rezensionen

PETROPULOS, Kostas (2005): Nachwuchsmisere in Deutschland.
in: DeutschlandRadio v. 15.04.

DIEHL, Ute (2005): Die Macht der Kinder!
in: Leonardo. Sendung des WDR 5 v. 22.04.

HORST, Ernst (2005): Das Kind ist der Vater aller Dinge.
Nachwuchs jetzt: Ulrich Deupmann pädokratisches Manifest,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.05.

Ernst HORST hält den Ansatz von DEUPMANN für überzogen. Kinder von gering verdienenden Eltern zu fördern, das kann gerne auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden. Die Elite muss zuerst kommen:

"Bei uns hat eine Frau im Durchschnitt 1,3 Kinder. Akademikerinnen kommen auf 1,1, und es sind naturgemäß nicht die schlechtesten Gene, die da verlorengehen",

belehrt uns HORST. Der kinderlose Yuppie darf in der Bevölkerungspolitik einen säkularen Ablasshandel sehen:

"Ein gutverdienender Kinderloser wird sich nicht freuen, wenn er mehr Steuern zahlen muß. (Dafür braucht er kein schlechtes Gewissen wegen seiner Kinderlosigkeit zu haben. Er bezahlt schließlich andere fürs Kinderkriegen.)"

Im Gegensatz zu DEUPMANN sieht HORST das Heil unserer Gesellschaft nicht im schnellstmöglichen Bevölkerungswachstum. Der Wohlstand ließe sich auch bei langsamer Schrumpfung erhalten. Nicht zuletzt plädiert HORST für mehr Individualisierung:

"Ist in unserer Gesellschaft nicht auch Platz für die Nur-Hausfrau, die ihre sieben Kinder ohne Kindergarten großziehen will? Dafür kann es dann eine andere Frau geben, die keine Kinder will und dafür nach dem Physiknobelpreis strebt. Was zählt, ist letzten Endes der statistische Durchschnitt."

DETTLING, Warnfried (2005): Kinder, Kosten, Karriere.
Die beste Familienpolitik machen Länder, die das Wort Familienpolitik gar nicht kennen: Der Journalist Ulrich Deupmann erklärt in "Die Macht der Kinder" lesenswert, warum,
in: TAZ v. 28.05.

Warnfried DETTLING rechtfertigt in seiner Rezension das Dramatisieren des Bevölkerungsrückgangs. Auf den knappen Nenner gebracht: Die Interessen der erfolgreichen Mitte heiligen die Diskriminierung von Kinderlosen. Mit dem Elterngeld, das DETTLING begrüßt, erhalten die Modernisierungsgewinner eine zusätzliche "Leistungsprämie", während potenzielle Eltern, die noch nicht einmal ihren Berufseinstieg richtig schaffen, weiterhin außen vor bleiben.

KRUPOK, Isolde (2005): Ulrich Deupmanns Vision von der "Kinderrepublik Deutschland",
in: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, Juli/August

Isolde KRUPOK, eine Angehörige der Generation Golf, plädiert im Sinne der ehemals Schwarzen Visionen für die Wahlfreiheit, die ihr bei DEUPMANN zu kurz kommt:

"Die wichtigste, verantwortungsvollste und oft auch anstrengendste Aufgabe, nämlich die Fürsorge für ein Kind, gilt als am wenigsten attraktiv. So viel Individualität sollte (...) möglich sein: Eine Frau soll selbst entscheiden, wie sei die Mutterrolle ausfüllen möchte".

  • Neu:
    BERTH, Felix (2005): Viel hilft manchmal wenig.
    Ein Plädoyer für eine bessere Familienpolitik,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.07.

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 09. Mai 2005
Update: 18. Mai 2015