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Ulrike Baureithel: Frauen, Umbau des Sozialstaats und demografischer Wandel

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1957 geboren
 
       
   
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    Ulrike Baureithel in ihrer eigenen Schreibe

     
           
       

    BAUREITHEL, Ulrike (1994): Der Mann als Kälte-Maschine.
    Streifzug durch den männlichen Narzißmus: "Verhaltenslehren der Kälte", eine Studie des Germanisten Helmut Lethen über die Lebensversuche in der Zwischenkriegszeit,
    in: TAZ v. 23.11.

    BAUREITHEL, Ulrike (2003): Warum soll der Mensch eine Maschine bedienen können, aber keinen Menschen?
    Die Reform beginnt im Kopf. Norbert Blüm, 16 Jahre christdemokratischer Sozialminister, über Gesundheits- und Pflegekassen, globale Arbeitsverteilung und die jungen, flotten Betreiber der virtuellen Wirtschaft,
    in: Freitag Nr.36 v. 29.08.

    ROBINSON-Thema: Generationengerechtigkeit

    BAUREITHEL, Ulrike (2003): Das gute Leben.
    Gleicher gleich - die Abgründe einer Gespensterdebatte,
    in: Robinson. Beilage der Wochenzeitung Freitag Nr.39 v. 19.09.

    BAUREITHEL, Ulrike (2003): Ich wollte die Basta-Politik des Kanzlers nicht mehr mittragen.
    Keine politische Heimat für Sozialpolitiker. Der Gesundheitspolitiker Heiner Boegler über die Gründe seines Austritts aus der SPD und die Gesundheitsreform,
    in: Robinson. Beilage der Wochenzeitung Freitag Nr.39 v. 19.09.

    BAUREITHEL, Ulrike (2003): Federlesen.
    Substanzmangel: Weder Rürup noch Herzog folgen einer stringenten Sozialphilsophie,
    in: Freitag Nr.43 v. 17.10.

    BAUREITHEL plädiert für einen Systemwechsel des Sozialstaats:

    "Auch wer eine Bürgerversicherung fordert oder eine Grundrente, plant den Ausstieg aus dem traditionellen System - und gegen beide ist unter bestimmten Bedingungen wenig einzuwenden. Ein Systemwechsel ist dann notwendig, wenn die Voraussetzungen für das alte System - in diesem Fall die Vollbeschäftigung von in aller Regel lohnabhängigen Menschen - nicht mehr gegeben sind. Und dieser Chimäre sind Politiker jedweder Provenienz tatsächlich viel zu lange nachgehangen."

    Aus diesem Grunde ist sie auch nicht grundsätzlich gegen Reformen im Sinne der RÜRUP- oder HERZOG-Kommission, sondern lediglich die Ausgestaltung des Systemwechsels läuft ihren Ansichten zuwider:

    "Gegen das Bürgergeld mag zwar eingewandt werden, dass es keinen qualitativen, sondern nur einen quantitativen Sprung im Auge habe (Ausweitung des Versichertenkreises und der Beitragsbemessung), aber es ist doch einem elementaren sozialstaatlichen Paradigma verpflichtet, weil es diejenigen, die mehr haben, stärker belastet und für die schlechter Gestellten Solidarität einfordert",

    meint BAUREITHEL. Statt den Abschied von der Vollbeschäftigung zu zementieren, wie es ein Suppenküchenstaat (verharmlosend wird von Bürgerversicherung gesprochen) impliziert, wäre vielmehr zu fragen, ob der demografische Wandel nicht gerade eine Chance wäre für einen Wandel der Erwerbsgesellschaft. Da jedoch allseits nur Niedergangsszenarien die Agenda bestimmen, ist diese positive Sicht aus dem Blickfeld verschwunden. 7.10.2003

    BAUREITHEL, Ulrike (2004): Wenn Tugend zur Pflicht wird.
    Chronische Unsicherheit. Von den Produktionsmitteln abgeschnitten, sind die Menschen gezwungen, ihre individuelle Existenz zu versichern - doch was passiert, wenn das Versicherungssystem dazu nicht mehr in der Lage ist und die Familie als Hilfstruppe aufgerufen wird?
    in: Freitag Nr.34 v. 13.08.

    BAUREITHEL weist darauf hin, dass das katholische Subsidiaritätsprinzip ursprünglich aus dem militärischen Bereich stammt:

    "Familie! Die wird als Hilfstruppe immer dann herangezogen, wenn der staatliche Sozialkahn ins Trudeln gerät. Auch dies ist paradox, weil die »Produktionseinheit Familie« längst verschwunden und die fragile »Erziehungseinheit Familie« selbst einem beständigen Erosionsprozess ausgesetzt und auf eben die Versicherung angewiesen wäre, die nun zur Sicherung offenbar nicht mehr taugt. Erinnert sei immerhin daran, dass der derzeit wieder kultivierte Begriff der Subsidiarität eigentlich aus der Militärsprache stammt und das Hilfsaufgebot für die vorderen Linien meint. Übersetzt in den sozialpolitischen Alltag von Hartz IV müssen die nachrückenden ›Truppenteile‹ - Lebenspartner, Kinder, Eltern und Schwiegereltern und überhaupt alle, die in der mit »Bedarfsgemeinschaft« hässlich umschriebenen Häuslichkeit leben - die in Not gekommene ›Phalanx‹ (nehmen wir an, den erwerbslos gewordenen Familienernährer) unterstützen."

    BAUREITHEL, Ulrike (2005): Lieb-o-Meter.
    Erschautes Erschauern: Die Sichtspuren romantischer Liebe,
    in: Freitag Nr.1 v. 07.01.

    BAUREITHEL, Ulrike (2005): Krieg der Generationen?
    Mobilmachung.
    In der aktuellen Demografie-Debatte beklagen die einen das Sinn-, die anderen das Rentenloch - doch es gibt auch kluge Stimmen im Palaver über die aussterbende Nation,
    in: Freitag Nr.5 v. 04.02.

    BAUREITHEL bespricht Bücher von Herwig BIRG ("Die demographische Zeitenwende"), Christoph BORGMANN ("Social Society, Demographics, and Risk"), Joseph Ehmer ("Bevölkerungsgeschichte und Historische Demographie"), Reinhard MOHR ( "Generation Z"), Elisabeth NIEJAHR ("Alt sind nur die anderen"), Frank SCHIRRMACHER ("Das Methusalem-Komplott") und Herbert-Quandt-Stiftung ("Gesellschaft ohne Zukunft?").

    BAUREITHEL, Ulrike (2005): Die Volksblitzer.
    Abschied von einer Generation: Bernd Cailloux’ satirischer Roman "Das Geschäftsjahr 1968/69",
    in: Tagesspiegel v. 10.08.

    BAUREITHEL, Ulrike (2005): Lebenslagenlügen.
    Wahlkampfthema Altersvorsorge: Verunsicherte Rentner und die "Richtungsentscheidung" für den Sozialstaat,
    in: Freitag Nr.32 v. 12.08.

    BAUREITHEL nutzt die gegenwärtige Finanznot der Rentenkasse, um den Systemwechsel nahe zu legen, statt zu fragen, ob die Finanznot überhaupt sein müsste. In adäquaten Lohnsteigerungen der Arbeitnehmer sieht sie kein Mittel. Stattdessen hält sie sich mit einer Kritik an den Symptomen auf:

    "In Bedrängnis kommen die Rentenkassen auch, weil die Einkommen der Erwerbstätigen real sinken, was Bert Rürup, zusammen mit Sozialministerin Schmidt, man höre und staune, höhere Löhne fordern lässt. (...).
    Da es sich bei der Alterversorgung nicht - wie etwa beim Kindergeld - um ein staatliches »Geschenk« handelt, sondern um einen einklagbaren Anspruch (wie übrigens auch die Pensionsansprüche, die als »tickende Zeitbombe« die öffentlichen Haushalte bedrohen), lässt sich auch nicht so ohne weiteres daran drehen. Der Coup, die Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe zusammenzulegen, bestand unter anderem darin, das ALG II vom ursprünglichen Arbeitseinkommen abzukoppeln, den daraus entstandenen Rechtsanspruch zu tilgen und die neue Transferleistung an die Arbeitsverpflichtung der Erwerbslosen zu binden. Auf die Rente übertragen, müsste die aktuelle Leistungsrente von einer allgemeinen Grundrente abgelöst werden - was sich mit dem auf dem Leistungsprinzip beruhenden System vorläufig nicht verträgt. Also muss der Anspruch der Alten diskreditiert werden mit der Behauptung, sie fräßen den Jungen die Haare vom Kopf; und man hat gelegentlich den Eindruck, dass das öffentliche Schaulaufen der Generationenrechtler und Nachhaltigkeitsfanatiker eben diesem Zwecke dient und dabei unterschlägt, dass die »Gerechtigkeitslage« quer zur »Generationenlage« liegt."

    Auch wenn die Kritik am Prinzip der Generationengerechtigkeit richtig ist, so ist das nicht die Ursache der Misere, sondern ein Symptom der Demografisierung gesellschaftlicher Probleme. 

    BAUREITHEL, Ulrike (2005): Kein Kostgänger der Volkswirtschaft.
    Teilhabe.
    Christoph Butterwegge führt durch die Geschichte des Wohlfahrtsstaats und verweigert am Ende eine große Vision,
    in: Freitag Nr.36 v. 09.09.

    BAUREITHEL, Ulrike (2005): Volksaktie Gesundheit.
    Heute schon den Puls gefühlt? Über den Risikofaktor Mensch – in Zeiten von Kostenexplosion und Therapiemärkten?
    in: Tagesspiegel v. 09.09.

    "Die Lebenserwartung steigt, alte Menschen werden als Kostenfaktor diskriminiert. Zu Unrecht, denn Untersuchungen zeigen, dass ältere Menschen nicht signifikant kränker sind als jüngere. Lediglich die allerletzte Lebensphase – egal, ob der Patient jünger oder älter ist – schlägt finanziell zu Buche",

    meint BAUREITHEL und empfiehlt die Bürgerversicherung als Lösung.

    BAUREITHEL, Ulrike (2006): Überlebensfabrik Familie.
    Schwundstufe.
    Im Eisschrank ist schlecht leben oder was sich aus dem demografischen Dauerbeschuss lernen lässt,
    in: Freitag Nr.13 v. 31.03.

    "Ältere Sorgenfalte wettert gegen jüngere Gebärstreikzicke und/oder ältere Abtreibungshexe; Eltern beschwören Kinderglück, und eine ungewohnt defensive Alice Schwarzer muss sich bei Maybritt Illner von Norbert Geis (CSU) an den Pranger stellen lassen, sie habe mit ihrer Abtreibungskampagne für den bevölkerungspolitischen GAU gesorgt.
              
    Die Katastrophenvorlage für das Drama hat bekanntlich Frank Schirrmacher geliefert. Nachdem trotz nachdrücklicher Propaganda seine Methusalems keine Anstalten machen, sich gegen die Jungen zu verbünden, hat sich der trennungsgeschädigte Demografiebeauftragte nun auf die andere Seite geschlagen und in einer Art »Reflections in the Fridge« die demografische Erkältung von 2050 durchgespielt",

    meint BAUREITHEL zum Buch Minimum von Frank SCHIRRMACHER. Wohin das führen soll, das ist ihr unklar:

    "Wollen wir nun mehr Kinder? Oder sollen wir mit der diskursiven demografischen Mobilmachung darauf eingestimmt werden, dass wir selbst schuld daran sind, wenn wir mit weniger Rente und schlechter Gesundheitsversorgung rechnen müssen?"

    BAUREITHEL, Ulrike (2006): So viel Anfang war nie!
    Als die Frauenbewegung noch "Courage" hatte - Veteraninnen im Erinnerungszauber,
    in: Freitag Nr.25 v. 23.06.

    BAUREITHEL berichtet zum 30jährigen Jubiläum der feministischen Zeitschrift Courage (1976-1984) über ein Veteraninnentreffen.
    Volker ZASTROW hat sich in der FAZ vom 19.06. ebenfalls Gedanken zur Zeitschrift Courage und ihrer erfolgreichen Konkurrentin Emma gemacht:

    "Der Zusammenhang von Feminismus und Lesbenbewegung wird öffentlich verbrämt, dabei ist er nachgerade zwingend. (...).
    Er kann aber nicht offenbart werden, da die Interessen von Lesben gerade in der bedeutsamen Frage von Ehe und Familie mit denen anderer Frauen keineswegs übereinstimmen. Schon in den siebziger Jahren zeigte sich, daß ein offen lesbischer Feminismus in der damaligen Frauenbewegung keine Durchschlagskraft gewinnen konnte, etwa am Beispiel der Zeitschrift »Courage«. Dagegen hat die zurückhaltendere »Emma« bis heute überlebt. Niemand kann ihrer Herausgeberin Alice Schwarzer absprechen, eine begnadete Interessenpolitikerin zu sein - wahrscheinlich die in Deutschland erfolgreichste.
    Sie und ihre Zeitschrift verschleiern den hier geschilderten Zusammenhang, und zwar im Laufe der Zeit eher zu- als abnehmend."

    BAUREITHEL, Ulrike (2006): Zickenkäse.
    Die Mär vom Putzfrauenhimmel und das Unbehagen am weich gespülten Feminismus,
    in: Freitag Nr.35 v. 01.09.

    BAUREITHEL, Ulrike (2007): Frauen in der Demografiefalle.
    Der Sammelband von Berger/Kahlert verweigert sich dem Untergangsgetöse und entdeckt Szenarien eines neuen Verteilungskampfes,
    in: Frankfurter Rundschau v. 28.02.

    PROKLA-Thema: "Bevölkerung"
    Kritik der Demographie

    BAUREITHEL, Ulrike (2007): Baby-Bataillone.
    Demografisches Aufmarschgebiet: Von Müttern, Kinderlosen und der "Schuld" der Emanzipation,
    in: Prokla 146, H.1, März

    "Auffällig ist (...), dass die Debatte um »Überalterung« und »aussterbende Deutsche« nicht etwa zu der Zeit einsetzte, als der zahlenmäßige Geburtenrückgang als langfristige Tendenz bereits absehbar wurde, also Anfang/Mitte der achtziger Jahre, sondern mehr als ein Jahrzehnt später, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als sich die »alte« Bundesrepublik die »neuen« (jungen?) Länder der vormaligen DDR einverleibt hatte und den größten Bevölkerungszuwachs verzeichnete. Von einem »Aussterben der Deutschen« konnte also wahrlich keine Rede sein. Diese verzögerte Kenntnisnahme hat sicherlich politische Gründe, doch wenn man sich die normalisierte Rede über die demografische Entwicklung etwas näher anschaut - der »vergreisende« Osten erhält von den Demografen fast durchweg die schlechtesten Noten (vgl. Berlin-Institut 2006) -, wird deutlich, dass Demografie immer dann zur Rede steht, wenn eigentlich ganz andere Dinge verhandelt werden: sei es die Zukunft der Sozialsysteme, die Transferleistungen für den deutschen Osten oder gar die Nebenwirkungen weiblicher Emanzipationsmodelle. Anders gesagt: Die Demografie ist ein willkommenes Vehikel, um die Bürgerinnen und Bürger in den anstehenden Sozialabbau einzuüben; gleichzeitig lenkt sie von den hierfür Verantwortlichen ab, weil die »Schuldigen« nun entweder im Osten und/oder unter Frauen auszumachen sind.
    Seit spätestens der Jahrtausendwende jedenfalls erlebt das Land eine »demografische Mobilmachung« ohne gleichen. War meine Generation - also die in den fünfziger Jahren Geborenen - in ihrer Jugend noch mit der Phantasmagorie der »Zeitbombe Mensch« groß geworden - verbunden mit der Furcht vor globaler Überbevölkerung, schwindenden Nahrungsressourcen und verwüsteter Umwelt -, wird die jüngere einem Dauerbombardement ausgesetzt, in dem Babyschwund, Greisenrepublik und soziale emotionale Verödung die Munition bilden",

    meint Ulrike BAUREITHEL angesichts der Bestseller Das Methusalem-Komplott und Minimum von Frank SCHIRRMACHER. BAUREITHEL zeigt auf, dass die Debatte und die propagierten Lösungen in erster Linie auf die Frauen als Schuldige an der demografischen Misere abzielen. Am Schluss fragt BAUREITHEL, ob der Feminismus nicht doch eine Mitschuld an der demografischen Situation trägt:

    "Denn wie die so genannte 68er-Generation im Allgemeinen muss sich auch die Frauenbewegung fragen lassen, welche attraktiven (und lebbaren) Vorbilder und Modelle sie für die Jüngeren entwickelt hat. Es muss nicht beunruhigen, dass Urlaute aus der Patriarchen-Steinzeit durch Viagra-versteifte Hörner tönen; doch es sollte zu denken geben, dass sie auf Gefolgschaft hoffen dürfen und öffentliche Aufmerksamkeit erregen."

    Inwiefern sich Kommentatoren wie BAUREITHEL, die unkritisch die Debatte um den demografischen Wandel wiedergeben, statt deren Grundlagen zu hinterfragen bzw. die Demografisierung gesellschaftlicher Probleme zum Thema zu machen, der Mittäterschaft schuldig machen, dies müsste endlich auf die politische Agenda gesetzt werden.

    BAUREITHEL, Ulrike (2007): "Herdprämie" im Modellwettstreit.
    Paradoxe Verhältnisse, einfache Lösungen? Christa Müller fordert ein Erziehungsgehalt. Daran ist nicht alles falsch - doch die Linkspartei sieht rot,
    in: Freitag Nr.36 v. 07.09.

    "Interessant ist, dass bislang noch niemand auf die Idee gekommen ist, den Müller-Vorschlag in den Zusammenhang mit der Grundsicherungsdiskussion zu stellen. Zumindest die Fraktion, die die Grundsicherung an selbst bestimmte Gegenleistungen knüpfen will, könnte gewisse Sympathien für das Erziehungsgehalt aufbringen", wirft BAUREITHEL ein.

    BAUREITHEL, Ulrike (2007): Fetisch Selbstbestimmung.
    PID bis Demenz: Erkundungen im biopolitischen Feld,
    in: Blätter für deutsche und internationale Politik, H.10,
    Oktober

    BAUREITHEL, Ulrike (2007): Schrumpf.
    EU-Bevölkerung: Wie die Geburtenrate auf die große Politik durchschlägt,
    in:
    Freitag Nr.44 v. 02.11.

    Ausführlich berichtet BAUREITHEL über einen Beitrag von Harald WILKOSZEWSKI & Ursula MÜNCH im aktuellen Newsletter Demografische Forschung - Aus erster Hand. Der Beitrag von Wolfgang LUTZ & Maria Rita TESTA wird dagegen nur insofern rezipiert, weil die in Österreich entwickelte Annahme eines Abwärtssogs ("low fertility trap") ins Bedrohungsraster passt. Eine Kritik der Demographisierung beschränkt sich dagegen auf einen einzigen Satz.

    BAUREITHEL, Ulrike (2008): Kühl kalkuliert.
    Rentnerdemokratie: Rüttgers, das moralische Minimum und die Rentnerdemokratie,
    in: Freitag Nr.18 v. 02.05.

    "Die gute Nachricht, zumindest für Roman Herzog und die Pflegekasse, kam gerade aus Rostock: Die dort ansässigen Demographen haben nämlich herausgefunden, dass die amtlichen Statistiken ungenau sind und in Deutschland viel weniger Hochbetagte leben als angenommen. Alles Quatsch, was uns Bevölkerungswissenschaftler und Rentenpolitiker erzählen? Der Methusalem - nur ein Medienprodukt? Die immer älter werdende Gesellschaft - ein Angstphantom juveniler Dampfmacher? Weit gefehlt, leben wir doch schon jetzt in einer »Rentnerdemokratie«, entschied der ehemalige Bundespräsident",

    beschreibt BAUREITHEL die aktuelle Mediendebatte um den demografischen Wandel. Die Autorin sieht einen unausweichlichen Trend zum Niedriglohnniveau, der durch ein Kombi-Lohn-Modell zementiert werden könnte:

    "Ein auf Niedriglohnniveau nivellierter Arbeitsmarkt, auf dem der Staat, also die Allgemeinheit, das Zuschussgeschäft übernimmt - dann notwendigerweise auch bei der Rente. Noch bleibt der Beifall aus, aber er kommt, sicher", meint BAUREITHEL.

    BAUREITHEL, Ulrike (2008): Deutscher Feminismus ®.
    Gralshüterin: Alice Schwarzer und der Fall einer Medien-Ikone,
    in: Freitag Nr.24 v. 13.06.

    BAUREITHEL, Ulrike (2008): Feierabend.
    Gewinn und Verlust: 50 Jahre Gleichberechtigung made West,
    in: Freitag Nr.26 v. 27.06.

    BAUREITHEL, Ulrike (2010): Die Überflüssigen, unerwünscht.
    Kalte Aussperrung: Die Sparbeschlüsse zeigen den Willen zu einer qualitativ orientierten Bevölkerungspolitik,
    in: Freitag Online v. 09.06.

    BAUREITHEL zählt neben Gunnar HEINSOHN, der bereits in der Welt vom 23.08.2007 und in der Welt vom 03.11.2009 das "Elterngeld als Fortpflanzungsprämie für die Unterschicht" kritisiert hat, die ZEIT-Redakteurin Susanne GASCHKE zu jener großen Koalition, die für eine Einschränkung der Fortpflanzung der Unterschicht - oder positiv gewendet - für eine stärkere Förderung von Akademikerinnenkindern eintreten und damit eine "qualitativ orientierte Bevölkerungspolitik" befürworten.

    BAUREITHEL, Ulrike (2010): Bricht jetzt die Zeit der selbst ernannten Sheriffs an?
    Die Katastrophe ist nah: Kathrin Röggla protokolliert in "Die Alarmbereiten" die westliche Untergangsangst,
    in: Tagesspiegel v. 09.06.

    FREITAG-Thema: Die unnatürlichste Sache der Welt: Kinder.
    Früher waren Babys Schicksal, heute werden sie gemacht. Wie hoch ist der Preis dafür?

    BAUREITHEL, Ulrike (2010): Noch ganz klein und schon so teuer.
    Geschäftsfelder: Lebensanfang und -ende des Menschen bergen für die Medizin die größten Profitpotenziale. In der Debatte um die künstliche Befruchtung wird das verschleiert,
    in: Freitag Nr.45 v. 11.11.

    Ulrike BAUREITHEL beschreibt den Wandel des Kinderkriegens folgendermaßen:

    "Noch in der Zeit der Babyboomer-Generation mussten Eltern darauf hoffen, dass ihr Kind gesund auf die Welt kommt: kaum vorgeburtliche Diagnostik, keine therapeutische Intervention am Fötus, kein vorsorglicher Schwangerschaftsabbruch, wenn das »Produkt« nicht wie gewünscht ausfallen sollte, keine Instanz, die für den »Schaden« die Haftung übernehmen könnte. Ein behindertes Kind wurde, je nach mentaler Einbettung, als Gottesurteil oder Fügung der Natur, als Schicksal hingenommen. (...) Doch 40 Jahre später kann man das Schicksal manipulieren. Das Fatum ist dem Faktum gewichen. Nicht unbedingt einem realen, sondern nur einem statistisch wahrscheinlichen, einem »möglicherweise behindert«, mit dem werdende Eltern alleine bleiben und entscheiden müssen, ob sie dieses Kind haben wollen."

    BAUREITHEL sieht in der Pille die Ursache für die Norm der Zwei-Kind-Familie, während die In-vitro-Befruchtung den Weg zum Wunschkind frei machte. Sie sieht zudem einen engen Zusammenhang zwischen der öffentlichen Debatte um die Präimplantationsdiagnostik und dem Geburtenrückgang, speziell der Kinderarmut der Akademikerinnen:

    "Die Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik wird nicht im luftleeren Raum geführt, sondern gleichzeitig damit, dass es ohnehin zu wenig Kinder, künftige Fachkräfte und Beitragszahler gibt. Weshalb also sollte man es gut ausgebildeten Paaren, die unfruchtbar sind oder einfach nur zu lange gewartet haben, nicht ermöglichen, sich den Kinderwunsch zu erfüllen? Und wer wollte es ihnen (oder der Gesellschaft) dann zumuten, dass dabei ein kostenintensives (krankes oder behindertes) Kind herauskommt?"

    BAUREITHEL kritisiert, dass aufgrund der steigenden Nachfrage nach reproduktionsmedizinischen Verfahren, die ökonomischen Interessen der Reproduktionsmedizin in der öffentlichen Debatte unterbelichtet bleiben.

    BAUREITHEL, Ulrike (2010): Bevölkerungslehren.
    Gehört hat man es schon von Frank Schirrmacher. Oder von Thilo Sarrazin: Alteuropa siecht dahin, und Deutschland hat zu wenig Kinder, zumindest die falschen. Jetzt kommen auch noch Gunnar Heinsohns Bevölkerungslehren,
    in: Tagesspiegel v. 12.11.

    BAUREITHEL, Ulrike (2011): Hausarbeitslohn heißt jetzt Betreuungsgeld.
    Das Betreuungsgeld soll etwas Neues sein? Unsere Kolumnistin erinnert es an Debatten der 70er, in denen Feministinnen stritten, wie Hausarbeit entlohnt werden soll,
    in: Freitag Online v. 16.11.

    BAUREITHEL, Ulrike (2012): Weder männlich noch weiblich.
    Intersexualität: Bei der Geburt muss schnell entschieden werden, welches Geschlecht das Kind hat. Obwohl dies nicht immer möglich ist, fordert das der Gesetzgeber. Für Betroffene hat dies oftmals katastrophale Folgen,
    in: TAZ v. 24.02.

    BAUREITHEL, Ulrike (2013): Geschichte ist ein Männerfach.
    Wiederbegegnung: Die Historikerin Karin Hausen wird 75. Sie ist eine Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung. Was sie thematisierte, treibt feministische Forscherinnen bis heute um,
    in:
    TAZ v. 16.03.

    BAUREITHEL, Ulrike (2014): Die Generationen-Lüge.
    Groko: Kaum liegen in Berlin die Rentenpläne auf dem Tisch, geht das Gezeter gegen die Alten wieder los. Aber das ist ein Scheingefecht,
    in: Freitag Nr.4 v. 23.01.

    BAUREITHEL, Ulrike (2014): Pflegereform-Lego.
    Zukunft: Bisher haben sich alle gedrückt. Nun will der CDU-Gesundheitsminister Hermann Gröhe den großen Wurf wagen. Wir zeigen, was sich für wen ändert,
    in: Freitag Nr.17 v. 24.04.

    "Geschätzt wird, dass die Zahl der Fachkräfte von heute 2,5 Millionen auf 3,5 Millionen im Jahr 2030 steigen wird. Dadurch sollen pflegende Angehörige entlastet werden",

    schildert uns BAUREITHEL den Pflegerbedarf.

    "3,5 Millionen alte Menschen wollen auch 2030 versorgt werden, dazu bedarf es gut ausgebildeter Pflegekräfte,

    schreibt BAUREITHEL weiter, um eine "Nachwuchslücke" im Pflegebedarf zu konstatieren. 3,5 Millionen Pfleger um 3,5 Millionen Pflegebedürftige zu versorgen?

    Wie schnell Prognosen im Bereich der Pflege überholt sein können, zeigt eine Berechnung des Sozialstrukturforschers Stefan HRADIL zur Entwicklung alleinlebender Pflegebedürftiger.  

    BAUREITHEL, Ulrike (2014): Für immer flexibel.
    Reform: Beim Streit um die Rente geht es nicht nur um Geld. Er zeigt auch: Unser Verständnis von Arbeit ist überholt,
    in:
    Freitag Nr.20 v. 15.05.

    "Die Lebensphase nach der Erwerbstätigkeit soll, anders als früher, kein Ruhestand mehr sein, sondern eine Periode, in der sich der Mensch auch weiterhin als funktionsfähiges Subjekt zu bewähren hat",

    erklärt Ulrike BAUREITHEL anhand der Studie Leben im Ruhestand die derzeitige Debatte um die Flexibilisierung des Renteneintrittsalters, die von der Wirtschaft und den arbeitgebernahen Mitte-Medien vorangetrieben wird.

    Mit Begriffen wie "Facharbeiteradel" hetzt BAUREITHEL Arbeitnehmer gegeneinander auf, statt die Frage zu stellen, ob nicht bereits die Trennung von Reproduktion und Produktion die Misere ist und der Demografisierung gesellschaftlicher Probleme Vorschub leistet. Als "Anwältin von Frauen" geht es BAUREITHEL dagegen um dir "richtige" Spaltung der Arbeitnehmerschaft. Eine frohe Botschaft für die Wirtschaft, denn nur wenn Arbeitnehmer sich gegenseitig ihre Rente neiden, wird der Alterskraftunternehmer die Zukunft bestimmen können.

    Obwohl die Mütterrente Frauen gegeneinander ausspielt, wie  BAUREITHEL selber darlegt, wird sie von der Autorin damit gerechtfertigt, dass sie als versicherungsfremde Leistung einen Beitrag weg vom Arbeitskraftunternehmer leistet:

    "Das Problem in der Diskussion bleibt der Maßstab der Erwerbsarbeit. Sie bestimmt die Alterssicherung – und übrigens auch die Form, wie das »junge Alter« individuell gelebt wird. Beschäftigt zu sein oder zumindest so zu wirken, das zeigt die oben genannte Untersuchung, ist nämlich zum Indikator des sogenannten Unruhestands geworden. Insofern hat die Mütterrente, gleichgültig wie man sie bewertet und aus welchen Mitteln sie bezahlt wird, auch ein ehernes Gesetz infrage gestellt. Sie honoriert Arbeit, die nicht entlohnt und für die kein Beitrag entrichtet wurde."

    Vielmehr aber leistet die Mütterrente einen Beitrag zur gesetzlichen Rente als Armenfürsorge auf Grundsicherungsniveau. Der Sozialwissenschaftlicher Christoph BUTTERWEGGE spricht in diesem Zusammenhang vom Weg in den "Suppenküchenstaat".

    BAUREITHEL, Ulrike (2014): Jenseits der Gräben.
    Betreuungsgeld: Die jüngste Studie zum Betreuungsgeld überrascht so wenig wie die darauf erfolgten Reaktionen. Doch lassen die vielen Kommentatoren essenzielle Tatsachen außer Acht,
    in: Freitag Nr.31 v. 31.07.

    "54 Prozent aller Eltern mit Hauptschulabschluss oder ohne Berufsausbildung, so die repräsentative Studie, nennen das Betreuungsgeld als Grund, ihre Kinder zu Hause zu behalten",

    behauptet Ulrike BAUREITHEL. Die Zahlen sind erstens falsch zitiert und zweitens ist die Studie nicht für Deutschland repräsentativ, sondern sollte gerade die kleinräumigen bzw. regionalen Unterschiede der Kinderbetreuung in Deutschland hervorheben.

    BAUREITHEL, Ulrike (2014): Selbstbestimmung im Gefrierschrank.
    Social Freezing - wie viel Autonomie birgt die Technisierung der Reproduktion?
    in:
    TAZ v. 20.12.

    Sind wir eine "wunschkindsüchtige und gleichzeitig kinderfeindliche Gesellschaft"? Das zumindest meint Ulrike BAUREITHEL, die angesichts der typisch deutschen Debatte um Egg Freezing (Gegner sprechen von Social Freezing), die Wiederkehr der 1980er Jahre heraufziehen sieht:

    "Es ist, als würden die alten Fraktionen der Neuen Frauenbewegung wiederauferstehen: hier die möglichst (gebärmutter)freie und autonome Frau à la Shulamith Firestone, dort das grüne Müttermanifest".

    Diese 1980er Jahre gab es jedoch nie, denn die "radikale" Frauenbewegung, für die Shulamith FIRESTONE stand, war längst gestorben als das grüne Müttermanifest unterzeichnet wurde. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass deren Buch The Dialectic of Sex (1970) erst 1987 in Deutschland erschien. In den 1980er Jahren war die Ablehnung der Reproduktionsmedizin durch die veröffentlichte Meinung genauso heftig wie heutzutage die Ablehnung des Egg Freezing oder der Leihmutterschaft.

    Eine Frontstellung zwischen kinderfreien Frauen und Wunschkindbefürworterinnen zu konstruieren, lässt außer Acht, dass sowohl damals als auch heute bevölkerungspolitische Interessen die Debatte bestimmen. Die neue Mütterlichkeit war just in jenem historischen Moment in aller Munde als die Geburtenzahlen in Westdeutschland einen neuen Tiefstpunkt erreicht hatte. Heutzutage besteht jedoch panische Angst davor, dass die Erfolge einer "nachhaltigen Familienpolitik" (neudeutsch für Bevölkerungspolitik) durch den reproduktionstechnologischen Fortschritt zunichte gemacht werden könnten.

    Selbstbestimmung sei eine Chimäre meint BAUREITHEL. Das stimmt, aber weniger aufgrund reproduktionstechnologischer Geschäftemacherei wie BAUREITHEL meint, sondern aufgrund der Demografisierung gesellschaftlicher Probleme.

    BAUREITHEL, Ulrike (2016): Ins Abseits reformiert.
    Rente: Die Sozialdemokraten erreichen nicht mal mehr mit ihren Kernthemen die Wähler,
    in:
    Freitag Nr.16 v. 21.04.

    Ulrike BAUREITHEL stellt die begehrte männliche Fachkraft (Befürworter der Flexi-Rente) und die Akademikerin, der Altersarmut droht, als Zielgruppe vor, die von der SPD nicht mehr erreicht wird. Ihr Vorschlag für eine SPD-Rentenpolitik bleibt dagegen im Vagen:

    "Kluge Politik fängt (...) damit (an), unterschiedliche Lebensverhältnisse und Interessenlagen in ein flexibles Konzept zu fassen, das dem Potpourri des Lebens und nicht den Flexibilitätsanforderungen von Unternehmen oder gewerkschaftlichen Sicherheitsbedürfnissen Rechnung trägt."

    BAUREITHEL, Ulrike (2016): Es wird Zeit, alle in die Pflicht zu nehmen - auch Ärzte, Banker und Parlamentarier.
    Über die Rentendebatte,
    in:
    Freitag Nr.17 v. 28.04.

    Ulrike BAUREITHEL droht der Politik mit dem Wählerpotential der Babyboomer. Dies schallt uns höchstens wieder als Vorwurf der Rentnerdemokratie oder Gerontokratie zurück. Als ob ein Rentenwahlkampf die SPD retten könnte und Sigmar GABRIEL für Standhaftigkeit bekannt sei. Die SPD hat bereits unter SCHRÖDER ihre Rentenversprechen nicht eingelöst und in der großen Koalition mit der Rente ab 63 (2,7 Mrd Euro) der falsch finanzierten CDU-Mütterrente (6,3 Mrd Euro) das Feld überlassen. Die SPD hat sich selber ins Abseits manövriert.

    BAUREITHEL, Ulrike (2016): Eine Frage der Familie.
    Umverteilung: Viele jüngere Erwachsene kommen ohne die Unterstützung ihrer Eltern nicht über die Runden,
    in:
    Freitag Nr.33 v. 18.08.

    Anlässlich dreier Romane über gescheiterte Aufstiegshoffnungen und Abstiegsängste der jüngeren Generation von Friederike GÖSWEINER ("Traurige Freiheit"), Kristine BILKAU ("Die Glücklichen") und Doris KNECHT ("Wald") sinniert die Babyboomerin Ulrike BAUREITHEL über dieses Akademiker-Prekariat der Boomerang-Kids vor dem Hintergrund des in den Medien inszenierten Generationenkonflikts, der in Wirklichkeit ein sozialer Klassenkonflikt zwischen Erben und Nicht-Erben und entsprechendem Elternhintergrund ist.

    "Die Kränkung holt insbesondere die Bildungsaufsteiger ein, die bei den Nachkommenden erleben, dass Leistung inzwischen keine Garantie mehr ist für Gratifikation",

    erläutert uns BAUREITHEL, die in der Segregation eine Folge dieser Entwicklung sieht. Mit Verweis auf den Soziologen Martin KOHLI bemüht sie den privaten Generationenvertrag (Familie) im Gegensatz zum öffentlichen "Generationenvertrag" (Sozialversicherung) als Ursache dafür, dass der Generationenkrieg ausfällt. Hinzu kommt das individualisierte Bewusstsein dieser Aufstiegskrieger, das kollektive Strategien als veraltet erscheinen lässt.  

    Neu:
    BAUREITHEL, Ulrike (2016): Griff in die Sozialreserven.
    Fremdfinanzierung: Die Rentenkasse wird geschröpft, um Wahlkampfgeschenke der Koalition zu bezahlen,
    in: Freitag Nr.37
    v. 15.09.

    Ulrike BAUREITHEL berichtet über die geplante Ostrentenangleichung und den Streit um die Finanzierung. Sie behauptet, dass der Wegfall der Hochwertung bei den Ostlöhnen auf Kritik der Gewerkschaften stoße. Die Gewerkschafterin Judith KERSCHBAUMER von ver.di verteidigt jedoch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Soziale Sicherheit diesen Wegfall.

     
           
       

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    Update: 28. Mai 2017