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Vera Gaserow: Sozialpolitik

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1950 geboren
 
       
     
       
   

Vera Gaserow in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   

GASEROW, Vera (2002): Siegerthema Familie.
Den gesellschaftlichen Veränderungen rund um die Familie sind die Parteien bislang eher lustlos hinterhergetrabt - jetzt blasen sie um die Wette zur Aufholjagd,
in: Frankfurter Rundschau v. 17.04.

Alle Parteien sind für die Familie und die Wirtschaft steht ebenfalls - zumindest verbal - hinter der Familie, aber Vera GASEROW bleibt skeptisch, denn ihr erscheint es leichter

"den Fachkräftemangel durch ein strittiges Zuwanderungsgesetz auszubügeln, als vorhandene Potenziale von Frauen zu nutzen, die durch Kindererziehung gebunden sind."

Drastischer hat das bisher nur Horst W. OPASCHOWSKI in einer österreichischen Zeitung formuliert. Auch sieht GASEROW das Projekt Kinderbetreuung durch die 24-Stunden-Gesellschaft bedroht:

"der Alltag einer Mobilität, Flexibilität und grenzenlose Konsumzeiten postulierenden Gesellschaft verlangt bereits nach weiteren Antworten. Was geschieht mit Kindern, was mit der Familie, wenn die Arztpraxis bis 21 Uhr geöffnet sein soll, das Callcenter Verfügbarkeit bis Mitternacht erwartet und die Bäckerei auch am Sonntagmorgen frische Brötchen andienen soll?"

GASEROW, Vera (2004): Grüne wollen die Altenpolitik umkrempeln.
Von der APO zum Opa und zurück - Partei springt für die 50- bis 80-Jährigen in die Bresche,
in: Frankfurter Rundschau v. 28.08.

GASEROW, Vera (2004): Not bei Krippenplätzen.
Alle sind sich einig, dass mehr Krippenplätze gebraucht werden. Aber Union und kommunale Spitzenverbände sperren sich gegen ein Gesetz. Grund ist die ungeklärte Finanzierung der Pläne,
in: Frankfurter Rundschau v. 09.09.

GASEROW, Vera (2005): Chancen für Kinder.
Tagesthema: Der "Familienatlas 2005" sieht vor allem im Süden Deutschlands Gebiete, wo es sich gut leben und wohnen lässt, 
in: Frankfurter Rundschau v. 21.01.

GASEROW, Vera (2005): Umworbene Eltern.
FR-Tagesthema: Die Union will mehr Geld in die Familien pumpen, SPD und Grüne setzen auf mehr Betreuung und bessere Bildung,
in: Frankfurter Rundschau v. 22.08.

GASEROW, Vera (2005): Das Megathema Geburtenmangel stellt alles in den Schatten.
Herausforderungen an die Grosse Koalition (8),
in: Frankfurter Rundschau v. 02.11.

GASEROW, Vera (2005): Ein Drittel ohne Nachwuchs.
"Familienreport" zu deutscher Kinderlosigkeit und ihren Ursachen,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.12.

Vera GASEROW übernimmt unkritisch falsche Agenturmeldungen (siehe taz) und hinterfragt nicht die Behauptungen zur lebenslangen Kinderlosigkeit (siehe Tagesspiegel).

GASEROW, Vera (2006): "Fatale Signale" an kinderlose Frauen.
Expertinnen beklagen Schuldzuweisungen in der Debatte über geringe Geburtenrate und Rentenhalbierung,
in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.

GASEROW, Vera (2006): Anschwellender Bocksgesang,
in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.

GASEROW, Vera (2006): Unterhaltsrecht wird novelliert.
FR-Tagesthema: Regierung wartet gespannt, ob die Reform vor Gericht besteht,
in: Frankfurter Rundschau v. 05.07.

GASEROW, Vera (2006): Elterngeld.
Kurzsichtig,
in: Frankfurter Rundschau v. 08.07.

"Punktgenau zielt die Mehrheit des Bundesrats deshalb jetzt auf zwei politische Reizstellen: Kein Elterngeld für Asylbewerber, selbst wenn die noch so fleißig arbeiten. Und mehr Geld für Familien mit mehreren Kindern, in denen die Mütter über Jahre zu Hause bleiben. Die eine Forderung ist schlicht schäbig - menschlich, politisch. Die andere ist unvernünftig und kurzsichtig - im beruflichen Interesse der Frauen und im Interesse der Regierungschefin in Berlin", meint Vera GASEROW.

GASEROW, Vera (2007): Der Druck auf die Kinderlosen wächst.
FR-Tagesthema: Die Frucht vor der wachsenden Zahl alter, womöglich pflegebedürftiger Menschen setzt die Gruppe Kinderloser zunehmend unter politischen Rechtfertigungs- und konkreten Zahlungsdruck,
in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.

Vera GASEROW berichtet darüber, dass die hysterische Stimmung um den Geburtenrückgang benutzt wird, um Kinderlose zu Menschen zweiter Klasse zu machen.

Sowohl die Debatten um ein Elternwahlrecht als auch die von Hans-Werner SINN ins Gespräch gebrachte Rente nach Kinderzahl werden durch unseriöse Filme wie 2030 - Aufstand der Alten weiter angeheizt.

Im Buch Die Single-Lüge wird aufgezeigt, wie sich seit dem Pflegefehlurteil des Bundesverfassungsgerichts die Lage der Kinderlosen verschlechtert hat und welche Möglichkeiten bestehen, dagegen vor zu gehen. GASEROW schreibt dazu:

"In der Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme ist (die)(...) Sonderstellung von Kinderlosen bereits Realität.
             Die zentrale Weiche dafür hat 2001 das Bundesverfassungsgericht gestellt mit seinem Urteil zur Pflegeversicherung. (...). Seit 2005 zahlen deshalb rund drei Millionen Kinderlose ein viertel Prozent mehr in die Pflegekasse als Väter und Mütter - egal, ob deren Fürsorge für die Kinder nur auf dem Papier steht oder sie weit besser betucht sind als viele Singles.
             Das Vorbild der Pflegeversicherung - darauf dringen jetzt vor allem Unionspolitiker - soll auch auf die Rentenversicherung übertragen werden, in weit stärkerem Umfang."

Hans-Werner SINN argumentiert - genauso wie die Verfechter eines Elternwahlrechtes - mit unredlichen Zahlen. Im Buch Die Single-Lüge wird diese Single-Rhetorik detailliert kritisiert.

Auch im Buch Deutschland - eine gespaltene Gesellschaft hat der Lebenslaufforscher Martin KOHLI in seinem Beitrag Alt - Jung die Single-Rhetorik, die von Elternwahlrecht- und Rente nach Kinderzahl-Verfechtern verwendet wird, in gleicher Weise kritisiert:

"Die Solidarleistungen in der Familie erstrecken sich weit über die Grenzen des Haushalts hinaus. Es gibt ganz erhebliche materielle Transfers auch zwischen den erwachsenen, in getrennten Haushalten lebenden Generationen in der Familie, und sie fließen ganz überwiegend von den älteren zu den jüngeren Generaionen. Dem öffentlichen Generationenvertrag - der Umlage von den Erwerbstätigen zu den Rentnern - entspricht also ein privater Transferfluss in der umgekehrten Richtung."

Der Trick der Befürworter: Eltern, deren Kinder nicht mehr im Haushalt leben, werden als Kinderlose gezählt. Ihnen wird per se das gleiche unsoziale Verhalten unterstellt wie Kinderfreien, d.h. Kinderlosen, die kinder- bzw. familienfeindlich gesinnt sind. Nur durch diesen haushaltsstatistischen Trick samt der damit verbundenen Unterstellungen, können Eltern von einer Mehrheit zu einer Minderheit in Deutschland gemacht werden.

GASEROW, Vera (2008): Ursula "Super-Nanny".
Auf sicherem Boden,
in: Frankfurter Rundschau v. 05.06.

"Nach Krippenausbau und Elterngeld, Vereinbarkeit von Kind und Karriere arbeitet von der Leyen sich vor zur nächsten Agenda: Demografischer Wandel, alternde Gesellschaft, Demenzkranke - ein gesellschaftliches Megathema", berichtet Vera GASEROW.

GASEROW, Vera (2009): Von der Leyen contra EU.
Streit über 7000 Babies,
in: Frankfurter Rundschau
v. 05.08.

Neu:
GASEROW, Vera (2009): Schwesig im Schatten,
in: Frankfurter Rundschau
v. 06.08.

 
       
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. April 2015
Update: 05. Februar 2017