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Thema des Monats

 
   

Das Jahr 2003:

 
   

Die Singles im Spiegel der Medien

 
     
       
   

Das Medienjahr im Spiegel der Titelstorys und Dossiers

 
   
  • NIEJAHR, Elisabeth (2003): Land ohne Leute.
    Die vergreiste Republik. Deutschland verliert jährlich 200000 Einwohner, da mehr Menschen sterben als geboren werden. Es wächst ein demografisches Problem ungeheuren Ausmaßes heran, doch die Politiker ignorieren es,
    in: Die ZEIT Nr.2 v. 02.01.
  • ZEIT-Serie "Land ohne Leute" - Teil 2,
    in:
    Die ZEIT Nr.3 v. 09.01.
  • ZEIT-Serie "Land ohne Leute" - Teil 3,
    in: Die ZEIT Nr.4 v. 16.01.
  • JACOBI, Robert (2003): Nach uns die Flut.
    Zu viele Rentner, zu wenig Arbeit, düstere Perspektiven:
    Armes Deutschland (III) - Die Last der späten Geburt: "Die junge Generation muss sich zusammentun und laut werden". Begegnung mit vier jungen Menschen und ihren Lebensentwürfen in schwerer Zeit,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 22.01.
  • THOMANN, Jörg (2003): Abrechnung in Kostheim.
    Es begann beim Fußball: Die "Spaßgesellschaft" wird zehn Jahre alt - und ihre Medienkarriere geht zu Ende,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.01.
  • ZEIT-Serie "Land ohne Leute" - Teil 4,
    in:
    Die ZEIT Nr.5 v. 23.01.
  • ZEIT-Serie "Land ohne Leute" - Teil 5,
    in:
    Die ZEIT Nr.6 v. 30.01.
  • ZEIT-Serie "Land ohne Leute" - Teil 6,
    in:
    Die ZEIT Nr.7 v. 06.02.
  • ZEIT-Serie "Land ohne Leute" - Teil 7 (Ende),
    in: Die ZEIT Nr.8 v. 13.02.
  • NZZ-Zeitfragen: Die soziale Vererbung der Scheidung,
    in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 16.02.
  • SOHN, Manfred (2003): Auf absterbendem Ast.
    Die Nation schrumpft. Gibt es einen Zusammenhang von Kapitalismus und Geburtenrate? Zur Ökonomie untergehender Gesellschaften (Teil 1)
    in:
    Junge Welt v. 17.02.
    • Kommentar:
      Die ZEIT hat gerade ihre 7teilige Serie "Land ohne Leute" abgeschlossen. Die Junge Welt beginnt deshalb ebenfalls mit einer Serie zum Thema. Manfred SOHN hat seine Sicht der Dinge bereits am 08., 09. und 11.06.2001 in dieser Zeitung dargelegt. Man kann also vergleichen, ob er Neues zu sagen hat.
  • SOHN, Manfred (2003): Immer tiefer ins demographische Loch.
    Die Nation schrumpft: Gibt es einen Zusammenhang von Kapitalismus und Geburtenrate? Zur Ökonomie untergehender Gesellschaften. Teil II und Schluß,
    in:
    Junge Welt v. 18.02.
  • BACHMANN, Klaus (2003): Ich heirate mich selbst.
    Eine Niederländerin hat endlich die Single-Ehe durchgesetzt,
    in: Frankfurter Rundschau v. 18.02.
    • Kommentar:
      "Sie sei jahrelang mit sich uneins gewesen, ihr »sachliches Ich« habe mit ihrem »emotionalen Ich« gerungen. Sollte sie Wirtschaftswissenschaften studieren oder auf die Kunstakademie gehen? Als der Konflikt ausgetragen war und sich Jennifer mit sich selbst versöhnt hatte, beschloss sie, mit sich vor den Altar zu treten", berichtet BACHMANN aus den Niederlanden über eine "Single-Ehe".
            
       Die sog. Multioptions-Gesellschaft (GROSS), deren Charakteristikum - oberflächlich gesehen - die Wahlfreiheit ist, erhöht gleichzeitig die Sehnsucht nach einer Ritualisierung des Alltags.
            
       Kannten frühere Gesellschaften noch rites de passage, d.h. Übergangsriten vom Jugend- ins Erwachsenenalter, so ist die Moderne durch die Abwesenheit solcher Riten gekennzeichnet.
            
       Die Eheschließung galt Mitte der 60er Jahren noch als Eintritt ins Erwachsenalter. Den Singles fehlt jedoch ein solches Ritual.
            
       Die "Single-Ehe" kann als eine Form der öffentlichen Selbstverplichtung angesehen werden, die einer weitreichenden Lebensentscheidung die nötige Bedeutung verleihen soll.
            
       Es ist eben nicht so, wie das Individualisierungspositivsten behaupten, dass alle Entscheidungen reversibel sind. Diesem Ideal widerspricht die Realität, dass Entscheidungen wie das Kinderkriegen durchaus den Charakter von Weichenstellungen für das weitere Leben haben.
  • GILLIES, Constantin (2003): Liebe ist die Killerapplikation.
    Dates aus dem Internet sind Surfern viel wert - auch kostenpflichtige Singlesites sind gut besucht,
    in:
    Welt v. 25.02.
    • Kommentar:
      Partnerbörsen sollen die Kommerzialisierung des Internets vorantreiben. Das Geschäft soll Profit abwerfen. "387 Prozent Umsatzwachstum" werden vermeldet. Solche Prozentzahlen werden jedoch immer dann eingesetzt, wenn absolute Zahlen kläglich aussehen würden. Positive Thinking ist angesagt!
  • JAUER, Marcus (2003): Gang raus und rollen lassen.
    Pendeln zwischen Ost und West, des Lebens wegen: "Es klingt vielleicht blöd, aber irgendwie vergeht die Zeit".
    Armes Deutschland (VII): Das Schicksal einer ostdeutschen Familie: Er arbeitet in München unter seinen Fähigkeiten, und sie wartet in Kodersdorf auf das Wirtschaftswunder,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 26.02.
  • Im Blick: Familienpolitik auf Sparflamme,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 27.02.
  • Schwerpunkt "Familie und Erziehung"
    in:
    Universitas, März
  • FOCUS-Titelgeschichte: Welche Ehe hält wie lange?
    Überraschende Erkenntnisse über Gefühl und Kalkül. Das unterscheidet unzertrennliche von gefährdeten Paaren,
    in: Focus Nr.10 v. 01.03.
  • EIDLHUBER, Mia & Nina HOROWITZ (2003): www.einsamkeit.ade.
    Vom Jagdrevier für schnelle sexuelle Abenteuer hat sich das Internat längst zum salonfähigen Umschlagplatz für den bindungswilligen Mittelstand entwickelt. Wer die neuen Konsumenten sind, wo man sich am besten einklickt, wie das Online-Dating zum Wirtschaftsfaktor mutiert und warum der Cyberspace im 21. Jahrhundert die Bartheke ersetzt,
    in: Profil Nr.11 v. 10.03.
  • PROFIL (2003): Interview mit Soziologin Bühler-Ilieva.
    Die Schweizer Soziologin Evelina Bühler-Ilieva, Autorin der ersten repräsentativen Studie zur Partnersuche im Internet, über die zunehmende Bedeutung von Online-Dating,
    in: Profil Nr.11 v. 10.03.
  • Schwerpunkt: Mütter - Dichtung und Wahrheit
    in:
    Literaturen Nr.4, April
  • Thema: Familie,
    in: Fluter, April
  • RM: Pro und Contra:
    Sollen Kinderlose weniger Rente erhalten?
    in:
    Rheinischer Merkur Nr.15 v. 10.04.
  • PROFIL-Thema: Bevölkerungsentwicklung in Europa,
    in: Profil Nr.16 v. 14.04.
  • FOCUS-Titelgesichte: Die Partner der Singles.
    Lust und Frust von Fernbeziehungen. Und wie sie überhaupt funktionieren können
    • SACHSE, Katrin (2003): Pakt mit der Sehnsucht.
      Fernbeziehungen fördern die Karriere, belasten aber die Liebe. In Deutschland lebt bereits jedes achte Paar auf Distanz - Tendenz steigend,
      in: Focus Nr.17 v. 19.04.
  • KAI (2003): Die Generation Golf gibt es wirklich.
    Ein soziologischer Nachweis,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.04.
    • Inhalt:
      KAI referiert einen Aufsatz von Markus Klein:
               "Der Soziologe Markus Klein hat in einem Aufsatz für die aktuelle Ausgabe der »Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie« Werte und Einstellungen der zwischen 1965 und 1975 Geborenen untersucht und ist zu dem Schluß gekommen: »Es gibt die Generation Golf im Sinne einer klar abgegrenzten Geburtskohorte mit einem spezifischen Werteprofil, das sie von anderen Generationseinheiten deutlich abhebt«.
               KLEIN behauptet eine Abkehr von postmaterialistischen Werten wie sie von der Apo-Generation (1946-1953) und der Generation der Neuen Sozialen Bewegungen (1954 - 1964) gepflegt werden.
  • SZ-Thema: Wiedereinführung des demografischen Faktors in der Rentenversicherung,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 23.04.
  • RM-Spezial "Das alte Europa".
    Wo ist die neue Generation?
    in: Rheinischer Merkur Nr.17 v. 24.04.
  • NZZ-Themen und Thesen der Wirtschaft: Generationenbilanzen,
    in:
    Neue Zürcher Zeitung v. 26.04.
  • TAZ-Brennpunkt: Die Zukunft der Rene,
    in:
    TAZ v. 26.04.
  • PH-Titelgeschichte "Beruf und Familie?".
    So gelingt der Balance-Akt,
    in: Psychologie Heute, H.5, Mai
  • NZZ-Folio "Altersvorsorge",
    in:
    Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai
  • PARIS, Rainer (2003): Doing Gender,
    in:
    Merkur, Nr.5 , Mai
  • FREITAG-Thema "Sozialstaat",
    in:
    Freitag, Nr.19 v. 02.05.
  • ZITTY-Titelgeschichte "Abenteuer Kind".
    Die neue Lust am Nachwuchs,
    in: zitty Nr.10 v. 05.05.
  • WECKBACH-MARA, Friedemann (2003): "Singles trifft es hart."
    Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe rechnet noch mit Widerstand gegen die Agenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder,
    in: Welt am Sonntag v. 25.05.
    • Inhalt:
      In dem Gespräch geht es u.a. um die Zusammenlegung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe und die Zumutungen für Singles:
               "Die Arbeitslosen- und Sozialhilfe wird ab 2006 zusammengelegt, bei Absenkung der Arbeitslosenhilfe als Arbeitslosengeld II. Die Auswirkung wird abgemildert durch Erleichterungen, etwa für Familien mit Kindern und allein Erziehende. Härter trifft es vor allem die Singles.
      WamS: Wie hart?
      Stolpe: Wer als Single
      zumutbare Arbeit in zumutbarer Entfernung ablehnt, erhält weniger Zuwendungen."
  • HERRMANN, Ulrike (2003): Teilhabe ist ungerecht.
    TAZ-Serie "Agenda 2010", Teil 4: Schröders SPD ist die Partei der Arbeitenden und der Familien - Schwache bleiben außen vor. Hilfe ist kein Recht mehr, sondern Gnade,
    in: TAZ v. 27.05.
  • LEVEND, Helga (2003): Warum ein Kind?
    in:
    Psychologie Heute, H.6, Juni
  • LEVEND, Helga (2003): Warum kein Kind?
    in:
    Psychologie Heute, H.6, Juni
  • DRIBBUSCH, Barbara (2003): Die neue Angstklasse.
    TAZ-SERIE Agenda 2010, Teil 6: Das Konjunkturtief schürt in der Mittelschicht die Furcht vor dem Abstieg und gefährdet die Solidarität. Doch die Unterschicht ist stärker betroffen,
    in: TAZ v. 05.06.
  • TAZ-Brennpunkt: Bevölkerungsprognose 2050
    Was bedeutet die vom Statistischen Bundesamt aufs Neue bestätigte deutsche Entwicklung zu einer Gesellschaft der Alten? Die Alten werden jugendlicher und fitter, aber die Altersarmut wird steigen. Die Partnerschaften werden wechseln, und alte Single-Frauen werden Trendsetter,
    in: TAZ v. 07.06.
  • SZ-Thema: "Ein Volk von Jammerlappen",
    in:
    SonntagsZeitung v. 08.06.
  • WEILL, Claude (2003): Du baby-boom au papy-blues.
    Histoire d'une génération qui a changé la France - et changé avec elle,
    in: Nouvel Observateur Nr.2014 v. 12.06.
  • PROFIL-Titelgeschichte "Was Frauen wirklich wollen",
    in:
    Profil Nr.25 v. 16.06.
  • SPIEGEL (2003): Vom Unglück der Singles,
    in: Spiegel Nr.25 v. 16.06.
    • Kommentar:
      Im Mutterstolz-SPIEGEL müssen Singles 50+ per se unglücklich sein.
                Da wird nicht davor zurückgeschreckt eine noch unveröffentlichte Studie des Soziologen Walter BIEN, der nicht gerade für ein undifferenziertes Single-Bild bekannt ist, auf eine Kurzmeldung zu reduzieren, in der Unfreiwilligkeit ("Tod des Partners, Scheidung und Ähnliches") zum Unglück wird.
                Unfreiwilligkeit kann auch eine Chance zum Neuanfang sein. Dass Nicht-Singles auch nicht immer glücklich sind, dieses Thema wird dabei ebenfalls verschwiegen.
  • BEZIEHUNGSWEISE (2003): Auslaufmodell Single?
    Der Wertewandel wirft seinen Schatten über das einst "strahlende" Single-Dasein,
    in: beziehungsweise Nr.13 v. 26.06.
  • BRAUN, Walter (2003): Die Bohnenstangenfamilie.
    Seit Menschengedenken hatte die Altersstruktur der Gesellschaft die Form einer Pyramide - viele Kinder an der Basis, wenige alte Menschen an der Spitze. Nun müssen zum ersten Mal in der Geschichte vier, wenn nicht gar fünf Generationen miteinander auskommen,
    in: Psychologie Heute, Juli
    • Kommentar:
      BRAUN stellt Sarah HARPER, Direktorin des Oxford Insitute of Ageing vor, die das Buch "The Family in Ageing Societies" herausgegeben hat.
                HARPER geht es im Gegensatz zu den üblichen sozialmoralischen Verurteilungen einer alternden Gesellschaft um die Veränderungen, die durch die neue Langlebigkeit beeinflusst werden.
                Während neoliberale Sozialstaatskritiker von Jürgen BORCHERT bis Konrad ADAM die niedrige Geburtenrate als Ausdruck eines familienunfreundlichen Sozialstaats interpretieren, sieht HARPER die Geburtenrate im Zusammenhang mit der neuen Langlebigkeit.
                So führt Langlebigkeit zu einer "Verlängerung der einzelnen Lebensphasen". Wie sich die Langlebigkeit jedoch genau auf das Fortpflanzungsverhalten auswirkt, das lässt sich dem Artikel nicht entnehmen.
  • GEO-Titelgeschichte "Neid"
    in:
    GEO, Juli
  • SCHIRRMACHER, Frank (2003): Männerdämmerung.
    Wer uns denkt: Frauen übernehmen die Bewußtseinsindustrie,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.07.
    • Kommentar:
      SCHIRRMACHER diagnostiziert den Zerfall der Gesellschaft, der mit der Übernahme der Bewußtseinsindustrie durch Frauen bereits im Gange ist. Sein Gewährsmann dafür ist der Anthropologe Arnold GEHLEN:
                "Die Patriarchen verdämmern, und die Nachfrage nach ihnen sinkt. Frauen übernehmen die Vermittlung und sogar die Macht in einer zerfallenden Gesellschaft.
      »Kleine zivilisierte Völker«, so hat Arnold Gehlen eines vorhergesagt, »oder solche, denen alle Knochen zerschlagen sind, streben der Deckung zu, sie neigen zu Versicherungen, Krankenscheinen, zu sexuellen Libertisinismen und moralischen Vorträgen an die Außenwelt. Aber gerade diese Atmosphäre kommt den innersten Bedürfnissen des Weibes entgegen«."
  • SPIEGEL-Titelgeschichte "Die neuen Werte"
    in:
    Spiegel Nr.28 v. 07.07.
  • ZYLKA, Jenni (2003): Fernsehserien, gruselig.
    Während sie das Kind kriegt, geht der Olle Schampus trinken - in den schönen neuen Babyshows,
    in: TAZ v. 08.07.
  • MEISTER, Martina (2003): Zurück in den Kreißsaal.
    Der medial inszenierte Baby-Boom verhält sich umgekehrt proportional zur Geburtenrate,
    in: Frankfurter Rundschau v. 16.07.
  • STERN-Titelgeschichte "Das Märchen von der Chancengleichheit",
    in:
    Stern Nr.30 v. 17.07.
  • ECONOMIST (2003): Europe's population implosion.
    Europe's population is shrinking and greying - with grim consequences,
    in: Economist v. 17.07.
  • NZZ-Zeitfragen: Die zerbrechliche Coolness,
    in:
    Neue Zürcher Zeitung v. 19.07.
  • RM-Special "Eine neue Bevölkerungspolitik muss her",
    in:
    Rheinischer Merkur Nr.31 v. 31.07.
  • MAGAZIN-Thema "Babys statt Krise",
    in:
    Das Magazin, August
  • NZZ-Zeitfragen: Mutter-Stress,
    in:
    Neue Zürcher Zeitung v. 02.08.
  • CASDORFF, Stephan-Andreas/FELDKIRCHEN, Markus/SIEBENMORGEN, Peter (2003): Wer wird Ihre Rente bezahlen, Herr Mißfelder?
    Der Vorsitzende der Jungen Union über seinen Ruhestand mit 70, Generationenverrat - und strategische Fehler seiner Partei,
    in: Tagesspiegel v. 03.08.
  • SCHOLZ, Olaf (2003): Gerechtigkeit und Solidarische Mitte im 21. Jahrhundert.
    13 Thesen für die Umgestaltung des Sozialstaats und die Zukunft sozialdemokratischer Politik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 07.08.
  • MERNISSI, Fatema (2003): Generation Minigolf.
    Die 35- bis 39-Jährigen sind die grösste Bevölkerungsgruppe der Schweiz, mehrheitlich erfolgreich, ideologiefrei, nicht ganz unverklemmt. Welche Werte prägen, welche Ziele verfolgen sie?
    in: Weltwoche Nr.32 v. 07.08.
    • Kommentar:
      MERNISSI beschäftigt sich mit der unbekannten Alterskohorte, die nur zum Teil zur "Generation Golf" gehört und soziologisch bisher nicht in Erscheinung getreten ist.
                MERNISSI hat deshalb eine Reihe von Wissenschaftlern befragt (u.a. die Soziologen François HÖPFLINGER und Peter GROSS).
                Erhellen soll das Dunkel auch zwei Bücher, die demnächst erscheinen: Rolf DOBELLIs Roman «Fünfunddreissig – Eine Midlife Story» und Volker MARQUARDTs Buch «Das Wissen der 35-Jährigen».
                Letztlich - wie soll es derzeit auch anders sein - geht es um das "Ende des Single-Daseins" der "kinderlosen Single-Generation". 
  • HILLENKAMP, Sven & Henning SUSSEBACH (2003): Was wird?
    Zwischen Lebensplanung und Zukunftsangst: In dieser LEBEN-Ausgabe verschreiben wir uns der Reform. Mit den Debatten um Gesundheitsvorsorge, Renten und Arbeitsmarkt ist die Zukunft in unser Bewusstsein zurückgekehrt - vor allem als Bedrohung. Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Beck,
    in: Die ZEIT Nr.33 v. 07.08.
  • ZEIT-Dossier "Allein zu zweit",
    in:
    Die ZEIT Nr.33 v. 07.08.
  • FAZ (2003): Die demographische Zeitbombe,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.08.
    • Kommentar:
      Anlässlich der bevorstehenden Reform der Alterssicherung, mit der drastische Verschlechterungen beschlossen werden sollen, versorgt die FAZ die Eliten mit Argumenten für die anstehenden Kürzungen:
                "Diesmal könnte weit gesprungen werden. Tabus beim Nachdenken soll es nicht mehr geben. Geprüft wird alles - von der Grundrente über stärkere Kapitaldeckung bis hin zur Anhebung des Rentenalters oder einer Staffelung der Rente nach Kinderzahl", betont HIG.
                U.a. dürften Kurt BIEDENKOPF, Franz MÜNTEFERING, Katrin GÖRING-ECKHARDT, Bernd RAFFELHÜSCHEN und Friedhelm HENGSBACH ihre Version von Generationengerechtigkeit vortragen.
  • MÜLLER, Kerstin (2003): Wieder verzweifelt sein.
    Warum der Ex-Smiths-Frontsänger Morrissey gute Chancen hat, wieder groß rauszukommen,
    in: Jungle World Nr.34 v. 13.08.
  • FAZ (2003): Eine Gratwanderung zwischen Beitragssatz und Rentenniveau.
    Die demographische Zeitbombe (Teil 2) - Das gesetzliche Rentensystem ist bedroht,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.08.
  • RM-Brennpunkt "Jung gegen alt",
    in:
    Rheinischer Merkur Nr.33 v. 14.08.
  • WW-Titelgeschichte "Jung gegen alt".
    Der Krieg der Generationen,
    in: Wirtschaftswoche Nr.34 v. 14.08.
  • GASCHKE, Susanne (2003): Wo sind die Kinder?
    Generationenvertrag. Im Land der Egoisten: Kein Nachwuchs, keine Rente,
    in: Die ZEIT v. 14.08.
  • BULLION, Constanze von (2003): Mach mir den Hof.
    Erhöhte Temperatur - Geschichten, die der Sommer schreibt (IV): Sie soll die Landwirtschaft akzeptieren, schrieb er. Carsten Schäfer, Jungbauer mit Schwerpunkt Schweinemast, fand seine Liebe im Inernet. Und sie wird täglich größer,
    in: Tagesspiegel v. 15.08.
  • STOLLORZ, Volker (2003): Die altersschwache Gesellschaft.
    Der demographische Wandel ist zum Politikum geworden. Manche fürchten schon den Krieg der Generationen. Aus der Zahl der Geburten, Todesfälle und Zuwanderungen versuchen Bevölkerungsforscher den Trend zu erkennen: Wir werden immer älter, fühlen uns aber so jung wie nie,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 16.08.
    • Kommentar:
      Das Wissenschaftsressort der FAS hat eine Doppelseite freigeräumt, um der "demographischen Zeitbombe" gebührend Raum einzuräumen.
                Es gibt viele Schaubilder zur Veränderung des Altersaufbau und Grafiken zu den Veränderungen einzelner Indikatoren.
                Das ist alles wenig neu und hat auch nur die Funktion, dass sich nach der X-ten Wiederholung der Sachverhalt als Selbstverständlichkeit absetzt, ohne dass noch irgendetwas hinterfragt wird.
                Die Rentenreform steht nun auf der Agenda, das wird inzwischen wohl auch dem Letzten klar geworden sein...
  • MÜLLER-VOGG, Hugo (2003): Die Lifestyle-Sünden der Baby-Boomer rächen sich,
    in:
    Welt am Sonntag v. 17.08.
    • Kommentar:
      Der Ohrensessel-Demonstrant MÜLLER-VOGG übt den Schulterschluss zwischen Großvater und Enkel, was momentan auch auf dem Buchmarkt in Mode ist.
                Was MÜLLER-VOGG über die "bevölkerungspolitisch korrekte Vermehrung" schreibt, ist jedenfalls richtiger als das, was GASCHKE gerade in ihrem ZEIT-Leitartikel vom Stapel gelassen hat.
                Nur gehört MÜLLER-VOGG nicht zu den 70-Jährigen Großvätern, sondern als 1947 Geborener gehört er zur 68er-Generation, d.h. er gehört bereits zur Generation der  "zeugungs- und gebärfaulen Eltern", über die er schimpft.
                Wenn der Autor "als Vater nur eines Kindes" als Friedensangebot auch  kein Problem damit hätte, wenn seine Rente um einen "Kinder-Fehlbetrag" gekürzt würde, Geringverdienern würde das sehr wohl etwas ausmachen.
                Verfechter einer Rente nach Kinderzahl - z.B. Hans-Werner SINN - haben das bereits vorgeschlagen, aber gerade die Generation von MÜLLER-VOGG soll davon ausgenommen werden.
                Auch darüber gibt es hier im September-Thema von Single-dasein.de mehr zu lesen. 
  • FR-Debatte: Gerechtigkeit - Luxus oder Notwendigkeit,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 18.08.
  • GÜRTLER, Detlef (2003): Gerontokratie? Nichts da! Bald kommt der Baby-Boom.
    Warum sich Statistiker, Demographen und Schwarzseher irren, und was daraus folgt, 
    in: Welt v. 19.08.
  • RIEDI, Stephani & Thomas WIDMER (2003): Generation Ratlos.
    Aus der Spassgesellschaft in den Ernst des Lebens kapapultiert. Die 25- bis 35-Jährigen sind überfordert - und in der Krise,
    in: Facts Nr.34 v. 21.08.
    • Inhalt:
      Die Autoren berichten über die Quarterlife-Crisis. Dazu gibt es ein Generationen-Alphabet von @ bis Z (wie Zaungast).
  • RM-Schwerpunkt "Nachwuchs".
    Glücklich? Ja, mit Familie,
    in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
  • FAZ (2003): Die kapitalgedeckte Zusatzrente kommt in Mode.
    Die Alterung der Gesellschaft trifft alle Industriestaaten. Altersvorsorge auf mehreren Säulen. Zwischen Volksheim und Privatvorsorge.
    Die demographische Zeitbombe (Teil 3) - Wie das Ausland für das Alter vorsorgt,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.08.
  • WITZMANN, Erich (2003): Gehrer: "Eine Neidhammel-Diskussion".
    VP-Vizechefin Gehrer kritisiert die Forderungen der jüngeren Generation and die Pensionisten und erinnert sie an ihre Aufgaben - etwa den Nachwuchs betreffend,
    in: Die Presse v. 23.08.
    • Kommentar:
      Mit Bezug auf GASCHKEs ZEIT-Artikel fordert die österreichische Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Elisabeth GEHRER eine Wertedebatte in Österreich:
                "Gehrer: »Kinder sind die beste Zukunftssicherung, darüber muss man reden.« Deshalb plädiert die Ministerin für den Beginn einer Wertediskussion. »Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu Party rauscht, ist es das Single-Leben?«
      (...).
      Tatsache ist für Gehrer jedenfalls, dass es den heute 30-Jährigen nichts nützt, wenn die gegenwärtigen Pensionisten mit einer Strafsteuer belegt werden. Das helfe ihnen in drei oder vier Jahrzehnten, wenn sie dann selbst in den Ruhestand treten, wenig. Das Resümee der Unterrichtsministerin: »Die Wahrheit ist: Die Zukunft ist gesichert, wenn ein Land Kinder hat.«"
  • FAZ (2003): Zwischen Steuerfinanzierung und Kapitaldeckung.
    Jenseits des politischen Pragmatismus hält die Debatte über die Rentenreform weitreichende Vorschläge bereit. Staatliche Grundrenten und private Altersvorsorge. Die demographische Zeitbombe (Teil 4) - Alternativen und Ergänzungen zum Umlagesystem,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
  • MIERSCH, Michael (2003): Trost für alte Kämpfer.
    Was macht ein männlicher, heterosexueller Metropolensingle mit linksradikaler Sozialisation und Szenelebenslauf, wenn die Schläfen grau, die Lesebrille fällig und der Bauchansatz unübersehbar werden? Reinhard Mohr hat versucht, diese Frage ehrlich zu beantworten. In "Generation Z" beschreibt er das Dilemma einer ganzen Generation, die vom Altern kalt erwischt wurde,
    in: Weltwoche Nr.35 v. 28.08.
  • PH-Titelgeschichte "Endlich allein".
    Warum Sie mehr Zeit für sich selbst brauchen,
    in: Psychologie Heute, September
  • PROFIL-Titel "Partys, Drogen, Faulenzen!".
    Wie schlimm ist Österreichs Jugend wirklich?
    in: Profil Nr.36 v. 01.09.
  • JW-Thema "Generation Hüftgelenk",
    in:
    Jungle World Nr.37 v. 03.09.
  • REINHARDT, Susie (2003): Wenn Frauen das vorher wüssten.
    Mutterschaft, ein Standardschicksal? Vom Märchen, Beruf und Kinder seien mit etwas gutem Willen und einem willigen Partner durchaus vereinbar. Ein Blick aufs Ganze,
    in: TAZ v. 04.09.
  • STERN-Titel "Vergreiste Republik",
    in:
    Stern Nr.37 v. 04.09.
  • BURCHARD, Amory (2003): "Eine Familie ist wie eine Versicherung".
    Geld und gute Taten: Der Berliner Soziologe Martin Kohli über den privaten Generationenvertrag,
    in: Tagesspiegel v. 05.09.
  • TAZ-DOSSIER: Deutsche, wollt ihr ewig leben?
    Arbeit, Rente, Gesundheit: Der Nation gehen die Jungen aus. Ein Dossier zum demografischen Wandel der Gesellschaft
  • WEIDERMANN, Volker (2003): die neue deutsche Romantik.
    Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zieht sich ins Private zurück und feiert das Glück der Liebe,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.09.
  • WORATSCHKA, Rainer (2003): "Kinderlose werden zahlen müssen",
    in:
    Tagesspiegel v. 17.09.
    • Kommentar:
      Familienvater Siegfried STRESING wird von Jürgen BORCHERT bei seiner Klage vertreten. Er darf deshalb Sätze sagen, die man auch von BORCHERT zu Genüge kennt:
                "Ich will, dass deutlich wird, was das Verfassungsgericht schon im Pflegeurteil entschieden hat: Dass in unserem System zwei Säulen gleichberechtigt nebeneinander stehen, die zum Ausgleich gebracht werden müssen: die Beiträge und die Erziehung von Kindern."
  • FÜLBERTH, Georg (2003): Kinder im Kalkül.
    Generationenkampf, Klassenkampf. Der demographische Faktor ist vor allem ein Arbeitsmarktproblem,
    in: Robinson. Beilage der Wochenzeitung Freitag Nr.39 v. 19.09.
  • TAGESSPIEGEL-Thema: Familie,
    in:
    Tagesspiegel v. 20.09.
  • STANDARD-Dossier: "Das Ende der Familie?",
    in:
    Der Standard v. 20.09.
  • MOHR, Reinhard (2003): Langer Lauf zur neuen Liebe.
    Joschka Fischer ist nicht nur der beliebteste, sondern auch der scheidungsfreudigste Politiker Deutschlands - zeugt das von Verlotterung oder radikaler Romantik?
    in: Spiegel Nr.39 v. 22.09.
  • STERN-Titel: Liebe, Flirt und Seitensprung.
    Immer mehr Deutsche finden heute ihre Partner im Internet. Die besten Web-Adressen - Tipps und Risiken
    in:
    Stern Nr.40 v. 25.09.
  • MOHR, Reinhard (2003): Soundtrack eines Biotops.
    "Herr Lehmann", Leander Haußmanns Romanverfilmung, ist Milieustudie und Männerfilm,
    in: Spiegel Nr.40 v. 29.09.
  • BRAND EINS - SCHWERPUNKT ELITEN,
    in:
    brand eins, Oktober
  • THADDEN, Elisabeth von (2003): Der Preis der Liebe.
    Die israelische Soziologin Eva Illouz hat erforscht, wie heillos das großartigste aller Gefühle in den Kapitalismus verstrickt ist,
    in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.42 v. 09.10.
  • REHDER, Julia (2003): Lange Nacht der Frauen.
    "Sex and the City" erobert die Kino - und das weibliche Publikum unterhält sich während der Vorstellung laut über Männer,
    in: Tagesspiegel 13.10.
  • EMMA-Dossier: Neue Väter - verzweifelt gesucht.
    Mütter träumen von Agassi & Co,
    in:
    Emma, November/Dezember
  • UNIVERSITAS-Schwerpunkt: Jung gegen alt?
    in:
    Universitas, November
  • Focus-Titelgeschichte: Jeder kann sich ändern!
    Auch über 30,
    in:
    Focus Nr.46 v. 10.11.
  • STERN-Titelgeschichte: Heute nicht, Schatz!
    Sex-Killer Alltag,
    in: Stern Nr.47 v. 13.11.
  • STANDARD - Jugendserie "Jugend in Österreich" (14. und letzter Teil),
    in:
    Der Standard v. 17.11.
  • FR-Thema: Alleinerziehende Frauen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 29.11.
  • NEON-Coverstory: Generationen-Gejammer.
    Warum so viele Forderungen an junge Menschen Unsinn sind,
    in:
    Neon, Dezember 2003/Januar 2004
  • MAGAZIN-Titelgeschichte: Generation Bruchlandung.
    Die 30Jährigen im deutschen Jammertal
    in:
    Das Magazin, Dezember
  • HARTMANN, Elke (2003): Ziel MBA: Mann, Brautkleid, Altar,
    in:
    Focus Nr.49  v. 01.12.
  • KUHLBRODT, Detlef (2003): Schmerzkapitale Frankfurt am Main.
    Gerade ist man glücklich und entspannt, da ist man ausgerechnet gleich als Experte in Sachen Liebeskummer unterwegs. Ein Erfahrungsbericht,
    in: TAZ  v. 02.12.
  • TAZ-Brennpunkt: Katholische Bischöfe segnen die Agenda 2010 ab,
    in:
    TAZ v. 13.12.
  • GERMIS, Carsten (2003): Der Generationenkonflikt findet nicht statt.
    Jung kämpft gegen alt. So lautet die gängige These. Alles Quatsch. In Wirklichkeit rücken Enkel und Opa enger zusammen, sagt ein Trendforscher,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.12.
 
   

Lesenswerte Artikel

 
   
  • SCHOLZ, Leander (2003): Schuld hat, wen es trifft.
    Innere Globalisierung. Ein paar Anmerkungen zum Verteilungskampf zwischen Jung und Alt,
    in: Freitag Nr.3 v. 10.01.
    • Kommentar:
      Leander SCHOLZ gehört zu den wenigen kritischen Stimmen im Land, die in das allgemeine Neue-Mitte-Geheul nicht einstimmen und stattdessen hinter dem Versuch die Singles zu Sündenböcken zu machen, die Probleme dieser Gesellschaft aufscheinen lässt:
            
      "Wer jugendlich ist, überschreitet permanent die Grenze zwischen Berufsleben und Privatleben und damit auch das Modell der Kleinfamilie als Ort der Regeneration. Diese Jugend ist daher dem Phänomen des Outburn ausgesetzt. Niemand hält einem mehr den Rücken frei. Im Gegenteil, die Patchwork-Familie verlangt mindestens genauso viel Management wie die eigene Karriere. Beziehungen, Ehen, Familien und Freundschaften gehören längst der gleichen Innovationslogik an und bilden keineswegs mehr den lebensweltlichen Gegenpol zur Teilnahme am Markt als Person."
            
      Im Gegensatz zum sozialpopulistischen Diktum, dass die Familie ein Bollwerk gegen den Kapitalismus sei, zeigt SCHOLZ auf, dass die individualisierte Familie längst das Ebenbild der modernen Ökonomie ist.
      Nostalgie ist jedoch fehl am Platz:

            
      "Es ist schon bemerkenswert, wie schnell sich die Sehnsucht nach dem alten autoritären Nationalstaat und dem alten neurotischen Familienmodell wieder beleben lässt, wenn sie erst einmal überholt sind".
            
      Es gibt kein Zurück zu den alten Zuständen und hinzu kommt:
            
      "Der Generationenvertrag kann nicht erneuert werden, nicht weil eine Partei nicht mehr will oder egoistisch ist, sondern weil sich die Bedingungen dafür grundlegend geändert haben".
            
      SCHOLZ erteilt jenen einen klare Absage, die die gegenwärtigen Probleme auf den demografischen Wandel reduzieren möchten:
            
      "Das Problem ist nicht, dass die Bevölkerung kleiner wird. Das Problem der letzten Jahrzehnte besteht darin, dass sich die produktiven Kräfte grundlegend verschoben haben und dass Arbeit für einen nicht unerheblichen Teil der Gesellschaft zu einer Einnahmequelle unter anderen geworden ist, während für andere ihre schnell verbrauchte Humanressource das einzige Kapital darstellt."
            
      Am Anfang steht die neoliberale Maxime "Gewinne privatisieren, Verluste vergemeinschaften". Sozialpopulisten wie Konrad ADAM, Paul KIRCHHOFF oder Jürgen BORCHERT gehören zu jenen, die diese neoliberale Maxime nicht nur auf die Ökonomie, sondern auch auf die Familie anwenden wollen. Abgewandelt kann man ihr Credo zusammenfassen:
      "Kinderglück privatisieren, Kinderkosten vergemeinschaften".
  • ALLMENDINGER, Jutta & Christine WIMBAUER (2003): Von der Magd zum Markt.
    Zwiespalt Beruf und Familie: Trotz unbestreitbarer Fortschritte bleibt Geschlechtergleichheit oft eine bloß diskursive Idee,
    in: Frankfurter Rundschau v. 25.02.
    • Kommentar:
      Die Münchner Soziologin Jutta ALLMENDINGER und Christine WIMBAUER widmen sich in der FR-Serie zur sozialen Ungleichheit dem Aspekt der Geschlechterungleichheit.
            
        Sie  beschreiben zuerst den Erfolg der Bildungsexpansion der 60er Jahre. Die Bildungsbenachteiligung des katholischen Arbeitermädchen vom Lande existiert heutzutage nicht mehr.
            
        Auf dem Arbeitsmarkt bestehen die Geschlechterungleichheiten jedoch weiterhin fort, weswegen sich die Autoren der Frage zuwenden, warum sich diese nicht auflösen.
            
        Sie unterscheiden dabei die drei analytischen Ebenen Person, Organisation und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
            
        Den Personfaktoren schreiben sie keinerlei Erkenntniswert zu.
            
        Auf der Ebene der Organisation werden Frauen dagegen aufgrund möglicher Mutterschaft anders behandelt als Männer. Dies hat Katja KULLMANN in "Generation Ally" anschaulich dargestellt. Außerdem hindern die extremen Verfügbarkeitsnormen Mütter an der Einnahme von Führungspositionen. Die größten Hindernisse sehen die Autoren jedoch auf der gesellschaftlichen Ebene.
            
        Die gesetzliche Begünstigung des "Ein-Verdiener-Familienernährermodells" ist ihnen ein Dorn im Auge, denn es definiert die Familie als verheiratete Zwei-Eltern-Zwei-Generationen-Familie.
            
        Die Autoren sehen eine Wende hin zur Bevölkerungspolitik als Gefahr für die Gleichstellung von Mann und Frau:
            
        "Die gegenwärtigen partiellen politischen Reaktivierungsversuche hergebrachter Rollenaufteilungen, die sich aus dem Zusammenwirken einer gesellschaftlich für notwendig erachteten Erhöhung der Geburtenrate und einer ebenso notwendig erscheinenden Entlastung des Arbeitsmarktes ergäben, legen nahe, dass der Zenit der gesellschaftlich angestrebten Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern bereits überschritten ist. Politische Akteure versuchen so, die Rolle der nicht oder nur geringfügig erwerbstätigen Mutter auch durch hohe finanzielle Anreize attraktiver zu machen".
            
        Dem bevölkerungspolitischen Blacklash stellen die Autoren ihr "radikales" Modell einer lebenszeitlichen Entzerrung der Lebensbereiche entgegen:
            
        "Lebenszeit haben wir mittlerweile genug. Warum also hetzen wir uns in der frühen Mitte des Lebens ab, um alles auf einmal zu schaffen, wenn dann die Wenigsten im Alter von 50 Jahren noch im Erwerbsleben stehen? Könnten Bildungs- und Ausbildungswege nicht vielmehr so geschnitten werden, dass Personen auch bei späterem beruflichem Einstieg noch auf der Höhe der Zeit sind? Was spricht dagegen, dass wir die Hochphase der Erwerbstätigkeit um zehn Lebensjahre zurückverlegen und im Alter von 40 bis 60 Jahren konzentriert arbeiten, anstatt wie heute zwischen 30 und 50? Werden Kinder heute hauptsächlich aufgrund ihres »Konsumnutzens« geboren, also wegen der mit ihnen einkehrenden "Güter" wie Freude, Glück und Liebe, nicht aber wegen ihres finanziellen Nutzens, so würde eine Entzerrung beiden Elternteilen zumindest diesen »Konsum« erlauben".
  • DUDEN, Barbara (2003): Wir, die falschen Hasen.
    Befinden und Befunde. Die Frauenbewegung hat schon vor langer Zeit ihre gemütliche Identität verloren. Ein Grund für den Verlust ist die historische Neuordnung des "wir",
    in: Freitag Nr.11 v. 07.03.
    • Kommentar:
      Barbara DUDEN blickt wehmütig zurück. Sie hat eine Epochenschwelle erkannt: Nicht mehr das ideologische WIR der 70er-Jahre-Frauengemeinschaft, sondern das gnadenlose, statistische WIR beherrscht die heutigen Debatten.
            
        Das hat zur Folge, dass die Ungleichheit zwischen Frauen wahrnehmbar wird:
            
         "»Frau« war für Braidotti ein romantisches, sentimentales, unwissenschaftliches, typisch rassistisches ideologisches Konglomerat. Ein Hochstilisieren von etwas angeblich Gemeinsamem an schottischen Hausfrauen, afrikanischen Sklavinnen, relativ unterbezahlten Leitungsbeamtinnen, arbeitslosen Habilitierten und Dienstmädchen. Braidotti sprach als Wissenschaftlerin. Sie ließ nur das als zuschreibbare Eigenschaft gelten, was gemessen werden kann und was gemessen worden ist."
            
        Die Kluft zwischen Frauen ist DUDEN - im Gegensatz zu KLAMMER - bewusst:
            
        "Nach zwanzigjähriger Bewegung war es mir klar, dass politische Erfolge im Dienst der Verwirung aller Frauen der Welt unvermeidlich und primär der Beförderung jener Menschen gedient hatte, mit deren Eigenschaftsprofilen ich mich vergleichen kann. Und dass dieses Modell als Vorbild dienen sollte für weitaus mehr Frauen, die immer ferner und immer schmerzlich bewusster entfernt von unseren Fortschritten waren".
            
        Andererseits hat das heutige statistische WIR Konsequenzen, die dieses neue WIR durchaus fragwürdig erscheinen lässt:
            
        "Wenn heute eine »ich« sagt, also mit zurück gebogenem Zeigefinger auf die, die spricht, verweist, so ist ihr Referent immer häufiger eine statistische Population. (...). Das postmoderne Selbstgefühl wird zunehmend durch Selbst-Zuschreibung von diagnostizierten Befunden gespeist, die nichts mit der eigenen Befindlichkeit zu tun haben. Mit jedem Zeugnis, jedem Rezept und mit jeder Diagnose vermisst sich heute die Frau im doppelten Sinn des Wortes: Sie versetzt sich jedes mal in eine statistische Population, wird zum Fall in einer Ansammlung von Fällen, denen nichts anderes als ein Syndrom gemeinsam ist, zum Beispiel eine Geschwulst im Alter von 30 bis 40 bei unverheirateten einzelstehenden Personen mit niedrigem Hämoglobin und begrenzter Schulbildung von denen - ich überzeichne - je x Prozent erfahrungsgemäß an Haarausfall, y Prozent an Erwerbslosigkeit und z Prozent an Gewalttaten leiden werden. Ob sie innerhalb dieser Population auch wirklich von Haarausfall betroffen werden wird, ist und bleibt fifty-fifty. Aber vom Augenblick der Diagnose an weiß sie, in welche Risiko-Gruppe sie gehört, und kann die Angst vor dem Haarausfall und besonderer Neigung zur Vergewaltigung nicht mehr los werden.
      Ein derartig vermessener Ersatz des eigenen Befindens durch selbst zugeschriebene Befunde war Mitte der 1970er Jahre ein Zeichen für Hypochondrie, wenn nicht Schizophrenie. Immer mehr wurde es in den 80er Jahren zum Lehrziel von Frauenbildungszentren. Wenn Frauen heute einen Zusammenschluss versuchen, so Verwiren sie Menschen mit einem derartig zersplitterten und aus Befunden zusammengeklebten Selbst".
  • BUTTERWEGGE, Christoph (2003): "Kinder bilden die am stärksten von Armut bedrohte Altersgruppe".
    Bedenkliches Zeugnis in einem Land wie der Bundesrepublik. Konsequente Beschäftigungspolitik verringert Arbeitslosigkeit und Not der Jugend,
    in: Frankfurter Rundschau v. 30.07.
    • Kommentar:
      Familienpolitik muss nicht singlefeindlich sein. Das beste Beispiel dafür ist Christoph BUTTERWEGGE:
                "»Umverteilung von oben nach unten!«, nicht »Umverteilung von den Kinderlosen zu den Eltern!« müsste die Devise einer gerecht(er)en Familienpolitik lauten. Statt alle Eltern materiell besser zu stellen, wie es die traditionelle Familienpolitik getan hat, müssten sozial benachteiligte Kinder besonders gefördert werden. Dabei sollte die Hilfestellung unabhängig von der jeweiligen Familienform und der Erwerbsbiografie der Eltern erfolgen. Denn die Rechte eines Kindes leiten sich aus seiner Identität als Kind, nicht aus seinem Verhältnis zu einem anspruchsberechtigten Elternteil ab. Politik für Kinder muss auch Politik von und mit Kindern sein. Das deutsche System der sozialen Sicherung ist erwerbsarbeits-, ehe- und erwachsenenzentriert. Eine kinderorientierte Sozialpolitik würde ausschließen, dass kommunale Betreuungsangebote wegen leerer Kassen verringert werden."
  • HARTMANN, Michael (2003): Macht muß gelernt sein.
    Die Rekrutierung der deutschen Wirtschaftselite ist keine Frage der Leistung, die bringt man mit,
    in: junge Welt v. 19.09.
    • Kommentar:
      Viel ist zur Zeit vom PISA-Schock zu lesen, wenig dagegen von den weiterführenden Schulen.
                "Voll krasse Bildung" heißt ein Artikel von Martin KRAUSS in der Jungle World. Dort wird auf das Problem der Migrantenkids hingewiesen:
                "Was fürs linke und linksliberale Milieu gern gesehener Anlass ist, über Kanaksprak aus »krass«, »voll konkret« und »ey, Alter« zu lachen, zeigt doch, dass auch hier die Vielfältigkeit dieser Gesellschaft nicht zur Kenntnis genommen wird. Ohne Übertreibung: Die beinah einzige Chance zum sozialen Aufstieg für Millionen Migrantenkids besteht darin, bei RTL als Superstar entdeckt zu werden oder einen Vertrag als Profiboxer zu erhalten."
                Schulbildung ist jedoch nur eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den sozialen Aufstieg.
                Das ist das Thema des Soziologen Michael HARTMANN. Nicht Leistung zählt in der geschlossenen Gesellschaft, sondern die Herkunft bestimmt in erster Linie die Zugehörigkeit zur Wirtschaftselite.
                HARTMANN kritisiert aus dieser Perspektive auch die Gerechtigkeitsvorstellungen des SPD-Generalsekretär Olaf SCHOLZ.
  • BUTTERWEGGE, Christoph (2003): Sozialdemokraten in der neoliberalen Falle.
    Der vielbenutzte Begriff der Eigenverantwortung kaschiert nur den Ruf nach sozialer Verantwortungslosigkeit,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.09.
    • Kommentar:
      Der Sozialwissenschaftler Christoph BUTTERWEGGE, der im Gegensatz zu vielen anderen nicht Kinderlose und Familien gegeneinander ausspielt, kritisiert den sozialpolitischen Kurs der Neue-Mitte-SPD und plädiert für einen Erhalt des Sozialstaats.
                Seine Vorstellungen einer Bürgerversicherung sind eine Absage an neoliberale Grundrentenverfechter à la Meinhard MIEGEL.
                BUTTERWEGGE verteidigt - da ist er mit Norbert BLÜM einig - die Beitragsfinanzierung. In Abgrenzung zu BLÜM plädiert er aber für einen Abschied von der Erwerbszentrierung der Sozialversicherung:
                "Es geht darum, die spezifischen Nachteile des deutschen Sozialstaatsmodells auszugleichen, ohne seine Vorzüge preiszugeben. Strukturdefekte des »rheinischen« Wohlfahrtsstaates bilden seine duale Architektur (Spaltung in Sozialversicherung und Sozialhilfe), seine strikte Lohn- und Leistungsbezogenheit (Äquivalenzprinzip) sowie seine Barrieren gegen Egalisierungstendenzen (im Grunde systemwidrige Beitragsbemessungsgrenzen; Versicherungspflichtgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung; partielle Freistellung prekärer Beschäftigungsverhältnisse von der Sozialversicherungs- bzw. Steuerpflicht). Der entscheidende Pluspunkt des Bismarck'schen Sozialsystems gegenüber anderen, damit konkurrierenden Modellen liegt darin, dass seine Geld-, Sach- und Dienstleistungen keine Alimentation von Bedürftigen und Benachteiligten aus Steuermitteln darstellen, sondern durch Beitragszahlungen erworbene und auch verfassungsrechtlich garantierte Ansprüche."
                BUTTERWEGGEs Ansatz möchte also die Sicherheiten der alten Arbeitnehmergesellschaft durch Ausdehnung auf Personengruppen, die im traditionellen Modell ausgeschlossen - oder unzureichend berücksichtigt - sind, und eine breitere Basis der Beitragszahler zukunftsfähig machen.
                BUTTERWEGGE schlägt damit eine Brücke zwischen den unversöhnlichen Strategien von alter und neuer Mitte.
                Wie Michael HARTMANN kritisiert BUTTERWEGGE die neue Gerechtigkeitsformel der SPD. 
  • BERGER, Ulrich & Christoph STEIN (2003): Die Baby-Boomer in Deutschland.
    Ein herbes Schicksal bis zur Rente,
    in: Telepolis v. 22.10.
    • Kommentar:
      Die Autoren verweisen zwar in ihrem Beitrag nicht auf single-dasein.de, aber sie benutzen Argumente, die seit langem auch auf diesen Seiten vertreten werden.
                BERGER & STEIN klären über den Mär des Geburtenrückgangs auf, den Professor Peter KRAFT auf seinen Seiten ausführlich behandelt.
                Der privaten Altersvorsorge stehen sie kritisch gegenüber, da sie die Probleme auch nicht besser lösen kann als das bewährte Umlageverfahren.
                Mit Detlef GÜRTLER stimmen sie darin überein, dass nicht die Demografie die Wirtschaft, sondern umgekehrt die wirtschaftliche Entwicklung das demografische Schicksal beeinflusst:
                "Die Demografie ist kein Schicksal, sie ist eine Herausforderung, die gemeistert werden kann - oder auch nicht. Große demografische Schwankungen haben zwar wirtschaftliche Auswirkungen, aber die wirtschaftlichen Konjunkturen determinieren am Ende die demografischen."
                Einen demografisch begründeten Handlungsdruck angesichts der gegenwärtigen Krise des Sozialsystems verweisen die Autoren ins Reich der sozialpolitischen Demagogie:
                "Ein demografisch begründbarer Handlungsbedarf zur Stabilisierung der Rentenkassen entsteht erst ab 2025 und das auch nur, wenn die unsicheren und umstrittenen Prognosen zur Geburtenrate und zur Lebenserwartung richtig sein sollten."
  • DRIBBUSCH, Barbara (2003): Keine Kinder, keine Kohle.
    Neue Rentenpläne der CSU wollen Kinderlose benachteiligen. Der Vorschlag ruft Empörung hervor. Denn Biologie, Lebenswege und Schicksal dürfen niemals politisch belohnt oder bestraft werden,
    in: TAZ v. 11.11.
    • Inhalt:
      DRIBBUSCH stellt die Lobby spezieller Interessengruppen im Kampf um eine gerechtes Rentenkonzept vor.
               Als erste kommt Elke VANDENBERG zu Wort. Die 40jährige Verkäuferin ist Vorstandsmitglied des Berliner Vereins "Wunschkind", in dem sich ungewollt Kinderlose organisieren.
               Danach erklärt DRIBBUSCH das CSU-Rentenkonzept und dessen Nähe zur Rente nach Kinderzahl, wie es von Hans-Werner SINN propagiert wird. Noch im März wurde es auch von Angela MERKEL propagiert, die sich heutzutage vom CSU-Konzept distanziert.
               Das CSU-Konzept ist nur vor dem Hintergrund des Klischees vom "asozialen Luxusmenschen" verständlich, dagegen setzt DRIBBUSCH die Sicht jener Kinderlosen, die ein Kind um jeden Preis anstreben und dazu auch teure und unangenehme Prozeduren wie die In-vitro-Fertilisation in Kauf nehmen.
               Die Argumente jener Kinderlosen, die an der Unvereinbarkeit von Beruf und Familie leiden, trägt die Regensburger Soziologin Corinna ONNEN-ISEMANN vor.
               Die Verfechter des CSU-Konzeptes, die sich auf das Familienbild vom "Lastesel der Nation" berufen, werden bei DRIBBUSCH vom Heidelberger Büro für Familienfragen repräsentiert.
              
      Zum Schluss folgt eine Kritik am CSU-Konzept sowie ein Resümee:
               "Doch auch diese Rechnung weist Mängel auf. Würden alle Kinderlosen wie Selbstständige nur privat ansparen, hätten sie später genug fürs Alter, auch ohne gesetzliche Rente. Wer aber würde von einem allein stehenden Selbstständigen einen Sozialbeitrag verlangen, als Ablasszahlung für seine Kinderlosigkeit? Niemand - es wäre absurd.
      Individuelles Schicksal, Biologie und Lebensentscheidungen dürfen im privaten Klatsch zwar durchgehechelt, in der Politik aber niemals bewertet, belohnt oder bestraft werden. Das spüren auch viele Politiker. Die FDP- und CDU-Vertreter haben bereits gegen den Stoiber-Vorstoß protestiert. Er hat keine Chance.
      "
 
   

Studien zum Single-Dasein und zitierte Literatur

 
     
   

Das Jahr im Spiegel der Themen des Monats

 
     
   
 
   

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Update: 30. August 2006
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