[ Singles in den USA ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Alexandra Robbins: Quarterlife Crisis

 
       
     
       
     
       
   

Alexandra Robbins in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Alexandra Robbins im Gespräch

 
   
  • PROFIL (2003): "Alles ein bisschen entspannter sehen".
    Alexandra Robbins, Autorin des nun auf Deutsch erschienenen US-Bestsellers "Quarterlife Crisis", über die Happy-Fassade der Twentysomethings und was oft dahinter steckt: Zukunftsängste und Selbstzweifel,
    in: Profil Nr.9 v. 24.02.

 
       
   

Quarterlife Crisis (2003).
Die Sinnkrise der Mittzwangziger
(zusammen mit Abby Wilner)

München: Ullstein Verlag (Original: USA 2001)

 
   
     
 

Klappentext

"Das Examen in der Tasche und eine Vielzahl von Möglichkeiten vor Augen – ideale Voraussetzungen, um in eine Identitätskrise zu schlittern. Zukunftsangst und Orientierungslosigkeit sind die Symptome der Quarterlife Crisis. Sie erwischt die Mittzwanziger genau dann, wenn der furiose Start ins wirkliche Leben ansteht. Niemand hat sie auf all die anstehenden Entscheidungen vorbereitet: Sollte man für den Job die Partnerschaft aufs Spiel setzen? Ist ein hohes Gehalt, Erfolg oder Spaß wichtiger? Dazu kommt eine große Verunsicherung: Alles scheint zu stimmen, aber das Glücksgefühl bleibt trotzdem aus. Die Autorinnen sind der Quarterlife Crisis, über die viele Mittzwanziger bisher aus Scham geschwiegen haben, in zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen auf den Grund gegangen. Entstanden ist das erste Buch, das die Krise ernst nimmt und Wege aus dem Gefühlschaos aufzeigt."

 
     
 
       
   

Rezensionen

Neu:
HOROWITZ, Nina & Edith MEINHART (2003): So viel vor und so wenig Zeit.
Man muss nicht mehr bis 50 warten, um sein Leben infrage zu stellen. Immer mehr Mittzwanziger leiden an einer Sinnkrise. Das neue Buch "Quarterlife Crisis" beschreibt, warum es so schwer ist, erwachsen zu werden,
in: Profil Nr.9 v. 24.02.

 
   

Die Quarterlife-Crisis in der Debatte

JENSEN, Lars (2002): Des Lebens müde.
„Quarterlife Crisis“ – Die Generation der Überzwanzigjährigen ist ein bisschen zu früh von sich selbst erschöpft
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.06.

Lars JENSEN beschreibt unter dem Modebegriff "Quarterlife Crisis" (Abby WILNER & Alexandra ROBBINS) das Lebensgefühl der jeunesse dorée in einer "Zeit der kulturellen Erschöpfung":

"Er kommt gerade von einem Fotografen, bei dem er als Aushilfe jobbt, und er ist auf dem Weg zu der Agentur, die ihm Aufträge als Model verschafft. Der Fotograf, bei dem er arbeitet, ist angesehen und möchte ihn als Assistent anstellen. Martin hat gezeigt, dass er Talent hat. Auch privat ist alles bene. Er ist beliebt bei den Mädchen, weil er einer der besten Tänzer in der Nachtclub-Szene von Mitte ist. Ein halbes Dutzend sehr gut bezahlter Jobs als Model macht er im Jahr und verdient damit genug Geld, um nicht in einer Bar Getränke verkaufen zu müssen. Letztes Jahr war Martin die Hauptfigur im Kino-Spot von Langnese. Gedreht wurde in Thailand. Das Geld reicht bis heute. Martin ist 24 Jahre alt, hat alle Chancen, etwas Großartiges aus seinem Leben zu machen. Wenn man ihn fragt, wie es so geht, sagt er: 'Ich sehe keinen Sinn hinter den Dingen, die ich tue. Ich habe keine Ahnung, wie es mit mir weitergehen soll.'"

HARTWICH, Ina (2002): Jung ist die Angst vor dem Erwachsensein.
Mit Mitte zwanzig in die Quarterlife-Crisis. Psychologen halten die verfrühte Lebenskrise für ein Pseudoproblem. Menschen haben verlernt, Schwierigkeiten zu meistern,
in: Stuttgarter Nachrichten v. 18.11.

Erik H. Erikson - Die Gefährdungen des Normallebenslaufs

JACOBI, Robert (2003): Nach uns die Flut.
Zu viele Rentner, zu wenig Arbeit, düstere Perspektiven:
Armes Deutschland (III) - Die Last der späten Geburt: "Die junge Generation muss sich zusammentun und laut werden". Begegnung mit vier jungen Menschen und ihren Lebensentwürfen in schwerer Zeit,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.01.

Robert JACOBI hat sich an den Begriff "Quarterlife Crisis" vom Sommer 2002 erinnert und wärmt ihn im Zeichen der Jobkrise erneut auf. Dazu die unvermeidliche Prise Meinhard MIEGEL und fertig ist der Generationen-Golf-Cocktail "Tristesse Royale".

Im Vergleich zum August 2002 hat sich die Stimmung von JACOBI drastisch verschlechtert. Versuchte er es damals mit selbstgefälligen Durchhalteparolen, so hofft JACOBI nun auf einen Ruck, der durch seine Generation geht, aber so recht glaubt er nicht daran, sondern lässt MIEGEL sprechen:

"Unter jungen Menschen kursieren längst Prognosen, die auch Ökonomen wie Meinhard Miegel nicht für abwegig halten: Die Nachkriegsgeneration wird ihre kurzsichtig konzipierten Sozialsysteme mit ins Grab nehmen. Nach uns die Flut. Die Arbeitswelt wird sich komplett verändern: Rundum abgesicherte Arbeitsverhältnisse mit Vollzeitvertrag lohnen sich nicht mehr und verschwinden. Jeder macht mehrere Jobs gleichzeitig und bildet sich zwischendurch weiter. Vorsorge wird privat organisiert, wie fast alles andere auch. Der Staat darf abtreten, seine Rolle auf der öffentlichen Bühne ist zu teuer. »Es gibt noch einen Ausweg«, sagt Miegel, selbst 63 Jahre alt: »Die junge Generation muss sich zusammentun und laut werden, damit das Land wirklich merkt, was da passiert«".

Die Generation Golf in der Jobkrise
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 23.Februar 2003
Stand: 06. August 2015