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Sasha Cagen: Quirkyalone - Singles aus Leidenschaft

 
 
     
 
     
 
   

Sasha Cagen in ihrer eigenen Schreibe

 
   

CAGEN, Sasha (2000): The Quirkyalones.
Loners are the last true romantics,
in:
Utne Reader, September/Oktober

Neu:
CAGEN, Sasha (2011): Old-Fashioned Matchmaking Meets Facebook,
in: huffingtonpost.com v. 12.07.

 
 
   

Sasha Cagen im Gespräch

 
   

PETERSON, Karen S. (2004): They're "Quirkyalone" again, naturally.
Satisfied singlehood is becoming chic,
in: USA Today v. 09.01.

 
 
 

Quirkyalone (2005).
Singles aus Leidenschaft
München: Kabel by Piper

 
     
 

Klappentext

"»Quirkyalone« ist die Bibel einer neuen Single-Generation. Die stolze, kluge, witzige, herzliche Absage an den Pärchenwahnsinn. Ein Buch, so romantisch, so revolutionär, so einzigartig wie alle, die mit sich allein sein können.

In Deutschland sind 13 Millionen Menschen solo - und bereit für die Botschaft: Schluß mit traurig! (Focus). Die attraktive, aber am Valentinstag stets ungeküßte Sasha Cagen erfand die Quirkyalones, eine Single-Bewegung, die Tag für Tag größer wird und beginnt, von San Francisco aus die Welt zu erobern. Speed und Blind Dates, Partnervermittlung, Annoncen und sonstige Männerbeschaffungsprogramme einfach sein lassen, sagt Cagen. Wir, die schrägen Alleinstehenden , sind nicht gegen Liebe, erst recht nicht gegen Sex, nur brauchen wir dazu zum Glück keine nervtötenden Beziehungen. Handstreichartig haben die Singles aus Leidenschaft den Valentinstag zum Internationalen Quirkyalone-Day gemacht, und auch sonst drehen sie den Spieß einfach um: Als überzeugte Romantiker wissen sie, es kann dauern, bis sie den oder die Richtige finden. Und so lange warten sie - genüßlich."

 
     
 
 

Rezensionen

fehlen noch
 
   

Quirkyalone (2004).
A Manifesto for Uncompromising Romantics
San Francisco: Harper

 
   
     
 

Definition: Quirkyalone

"A person who enjoys being single (but is not opposed to being in a relationship) and generally prefers to be alone rather than dating for the sake of being in a couple. With unique traits and an optimistic spirit; a sensibility that transcends relationship status. Also adjective: Of, relating to, or embodying quirkyalones."

 
     
 
 
   

Die Quirkyalones in den Medien

HOGGARD, Liz (2004): Let's say it loud: We're single... and proud.
Americans are dumping romance, pleading dating fatigue and calling themselves "qurkyalones". As Valentine's Day approaches, will Britisch singletons be joining them?
in: The Observer v. 01.02.

HOGGARD listet einige prominente Quirkyalones auf: "While quirkyalone is about celebrating feminism, men are very much part of the constituency. And it is mercifully free of psychobabble. Inspirational figures include Katharine Hepburn, Oprah, Sarah Jessica Parker, Eddie Izzard, George Clooney, Jesus, Morrissey and Oscar Wilde (Cagen is particularly keen to pay tribute to gay culture, which pioneered the elevation of friendship). The number one quirkyalone princess is Nicole Kidman, who waited three years after her divorce before dating again."

FINCH, Amy (2004): Flying solo.
Author Sasha Cagen stumbled upon a personality type that’s not new, really, but has always flown under the radar. Now, ‘quirkyalones’ are finding each other with greater ease — not that they really needed anyone’s assistance,
in: The Boston Phoenix v. 13. 02.

FORD, Dave (2004): "Quirkyalones" stand by their declaration of independence.
Group celebrates the happiness of beeing single,
in: San Francisco Chronicle v. 14.02.

HURWITT, Sam (2004): Meet the Quirkyalones.
You don't need a life partner to be complete - or so say participants of this budding social movement,
in: East Bay Express v. 17.03.

HERBON, Bernd (2004): Single bells.
"Quirkyalones": Rechtzeitig zum Valentinstag formieren sich die glücklichen Einsamen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.

Bernd HERBON berichtet über eine neue Single-Bewegung in den USA. "Quirkyalones" nennt Sasha CAGEN jene selbstbewussten Singles, die - entgegen dem Bridget-Jones-Stereotyp - ihr Single-Dasein nicht um jeden Preis überwinden möchten, sondern ihrem Alleinleben Positives abgewinnen können. In den USA sind Kinderlose bereits seit der Ära CLINTON Anfang der 90er Jahre massiv in die Defensive geraten. Die Regierung BUSH und ihre neokonservativen Anhänger verfechten die Familienwerte noch militanter. In diesem singlefeindlichen Klima - das mittlerweile auch in Deutschland spürbarer wird - haben die Singles das negative Stereotyp vom "schrulligen Alleinstehenden" zu einem Kampfbegriff umfunktioniert. Diese Strategie verwendete die Anti-Ehe-Bewegung bereits erfolgreich Ende der 60er bzw. Anfang der 70er Jahren als erstmals Singles massenhaft öffentlichwirksam in Erscheinung getreten sind. HERBON schreibt zur neuen Singlebewegung:

"Die Anti-Gefühlsterror-Einheit meint es ernst: In einem ersten Handstreich hat sie den Valentinstag gekapert und kurzerhand zum »International Quirkyalone Day« erklärt. In diesem Jahr wird er bereits in 40 amerikanischen und europäischen Städten gefeiert.
Initiatorin der Bewegung ist die Publizistin Sasha Cagen aus San Francisco – eine aparte 30-Jährige, deren letzte längere Beziehung nach eigenen Angaben mehrere Jahre zurückliegt. 1999 veröffentlichte sie ihre Betrachtungen eines »eingefleischten Singles« in der Zeitschrift To-Do-List und erhielt überwältigende Reaktionen. Der Essay dient nun als Grundlage des gerade erschienenen Buches »Quirkyalone: A Manifesto for Uncompromising Romantics«. Inzwischen haben die »kompromisslosen Romantiker« eine heftig frequentierte Website (
www.quirkyalone.net) und die Aufmerksamkeit aller großen US-Medien.
Cagens pathetisch-kämpferische Unabhängigkeitserklärung richtet sich gegen falsches Mitleid der Gesellschaft und eventuell aufkommendes Selbstmitleid der Alleinstehenden: »Als Romantiker, Idealisten und Exzentriker empfinden wir unser Single-Dasein als natürlichen Ruhezustand«. Quirkyalones, so Cagen weiter, sehen sich als »Rebellen« in einer von Ehe und Partnerschaft bestimmten Gesellschaft – spätere Liebesbeziehung oder gelegentliche Lebensabschnittsgefährten natürlich nicht ausgeschlossen. Denn auf keinen Fall sei man »anti-sex« und »anti-love« . Ein enges Netzwerk von Freunden und Gleichgesinnten soll dabei helfen, den Gefühlshaushalt der Quirkyalones zu stabilisieren. Damit nicht passiert, was die
Journalistin Heike Faller im »Kursbuch: Die 30-Jährigen« als ultimative Horrorvorstellung ihrer Generation beschreibt: »Alleine zu bleiben. Kinderlos. Bis man schließlich mit 60 beim Fensterputzen ausrutscht und zwei Jahre später skelettiert aufgefunden wird.«
Freundeskreise als Familienersatz propagiert der amerikanische Sachbuchautor
Ethan Watters bereits als neues Zeitgeist-Phänomen. Auch dem deutschen Lifestyle-Magazin Neon ist das Thema eine Titelstory wert. Watters bezeichnet die Zweckgemeinschaften der »never-marrieds« als »urban tribes« – Stämme von städtischen Singles mit eigenen Ritualen und Treffpunkten, vorzugsweise chicen Cocktailbars.
"

Hinsichtlich der Einschätzung des politischen Einflusses von Singles in Deutschland deckt sich HERBONs Sichtweise mit jener, die von single-generation.de vertreten wird:

"In Deutschland leben 13 Millionen Menschen allein – Tendenz steigend. Das entspricht einem Drittel der Privathaushalte.
Doch die Größe dieser wachsenden Minderheit spiegelt keinesfalls ihren Einfluss. Wahrscheinlich, weil es schwer fallen dürfte, ein gemeinsames Sprachrohr für ältere Frauen mit winziger Witwenrente und Ferrari fahrende Yuppies zu finden. So dienen Singles als Zielscheiben unterschiedlichster Couleur. Im krisengeschüttelten Sozialstaat werden sie schon mal als selbstsüchtige Hedonisten etikettiert und gegen generationenvertragstreue Familien mit Kindern ausgespielt.
"

Jetzt aber aufgepasst liebe Leser! Nun folgt der Clou! Der Artikel wird von single-generation.de nur als WICHTIG, NICHT ABER als SINGLEFREUNDLICH eingestuft. Der Grund ist einfach: HERBON argumentiert unredlich! Die Rede vom "schlafenden Riesen", der von einer Singlebewegung geweckt werden könnte, lässt sich nur durch eine Argumentation auf der Haushaltsebene rechtfertigen. Bereits 1/3 Singles. WOW! Und der Anteil steigt sogar noch. WOW! Der politische Einfluss von Ehe und Familie ist in Gefahr, soll das heißen. Her mit dem Familienwahlrecht würden jetzt die Familienfundamentalisten fordern. Dies ist auch der Grund, warum single-generation.de in der Individualisierungsthese eine Ursache des derzeit entstehenden Familienfundamentalismus sieht. HERBON benützt die singlefeindlichen Strategien der Individualisierungsvertreter, die insgeheim Familienromantiker sind. Betrachtet man die Machtverhältnisse jedoch nicht auf der Haushaltsebene, sondern auf der Personenebene, dann wird deutlich, dass hier von HERBON ein Papiertiger aufgebaut worden ist. Bei der Bundestagswahl 2002 gab es gemäß FAZ vom 24.09.2002 ca. 61,3 Millionen Wahlberechtigte. Dem stehen jedoch nur ca. 13,5 Millionen Alleinlebende in Deutschland gegenüber, d.h. die Alleinlebenden stellen nur ca. 22 % der Wähler und nicht etwa 1/3, wie HERBON das suggeriert! Erst nachdem dies klar herausgestellt ist, kommt das zum Tragen, was HERBON als Interessenantagonismus deutlich gemacht hat. Die Heterogenität der Single-Haushalte ist jedoch noch gravierender. Grob gesagt, gibt es mindestens drei Interessengruppen innerhalb der statistischen Gruppe der Alleinlebenden, die sich aus der Stellung im Lebenszyklus ergeben: Alleinlebende sind in erster Linie Menschen vor der Familiengründung und in zweiter Linie Menschen, deren Kinder nicht mehr im Familienhaushalt leben. Dagegen sind Alleinlebende, die ihr Single-Dasein als Alternative zu Ehe und Familie betrachten eine Minderheit der Alleinlebenden. Diese lebenszyklischen Interessengegensätze der Alleinlebenden werden dann noch einmal durch die krassen Einkommensunterschiede innerhalb der statistischen Gruppe der Einpersonenhaushalte torpediert. Nur auf diese Einkommensunterschiede hebt jedoch HERBON ab.  Nun dürfte auch dem letzten Leser klar geworden sein, warum dieser Artikel zwar in der familienfreundlichen Süddeutschen Zeitung erschienen ist, in dieser Form jedoch nie für single-generation.de geschrieben worden wäre.

BÖCK, Ingrid (2004): Wer wartet, der findet?
In den USA formiert sich mal wieder eine neue Single-Bewegung - die Quirkyalones,
in: Focus Nr.14  v. 29.03.

Wer wie BÖCK über Partnerlose berichtet und dazu einzig auf die Statistik der Alleinlebenden verweist, der sollte nicht mehr über dieses Thema schreiben dürfen! Ansonsten bietet der Artikel das Übliche Gemisch von Sex and the City, Einsamkeit, Individualisierungsterror, Goldgrube Online-Partnerbörse inklusive herablassender Schreibe, deren Zielgruppe frustrierte Paar- und Familienmenschen sind, die aus Angst vor dem Alleinsein beim ungeliebten Partner bleiben. Könnte nicht mal eine selbstbewusstere Journalistin über das Thema berichten? Gibt es das beim Focus überhaupt? Mehr Souveränität im Umgang mit diesem Thema täte so manchem Blatt gut.

CHAKRABORTY, Sanghamitra/GHOSH, Labonita/SRINIVASARAJU, Sugata/ROY, Soumya (2005): Two's  A Crowd.
Home alone. 
Move over the eccentric bachelor uncle or the poor spinster aunt. Singlehood today is a choice—a happy, free one,
in: Outlook India v. 31.01.

CHAKRABORTY u. a. stellen den Lesern die neuen Singles in Indien vor. Nach einer Vorstellung der US-amerikanischen Bestseller Urban Tribes von Ethan WATTERS und Quirkyalone von Sasha CAGEN wird auch ein indisches Buch von Sunny SINGH ("Single in the City: the Independent Woman’s Handbook") erwähnt. Nicht nur in westlichen Großstädten, sondern auch im urbanen Indien gibt es mittlerweile Yuppies, die sich ein Singleleben leisten können. Die Autoren beschreiben das neue Singleleben und gehen auf die Vorurteile ein, mit denen diese Singles konfrontiert sind.

ALLMAIER, Michael (2007): Das geheime Leben der Singles.
Sie gelten als ideale Kunden und Arbeitnehmer - ledig, flexibel. Doch manchmal sind sie auch etwas wunderlich,
in: Die ZEIT Nr.48 v. 22.11.

 
   

Die Quirkyalones im WWW

http://quirkyalone.net
 
   

weiterführende Links

 
     
 
   

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© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 13. Februar 2004
Stand: 26. Juni 2015