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Achim Trube: Vom Wohlfahrtsstaat zum Workfarestaat

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1952 in Düsseldorf geboren
    • Studium der Soziologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften
    • 2003 Buch "Soziale Arbeit für den aktivierenden Staat"
    • Professor für Sozialpolitik und Sozialverwaltung an der Universität-GH Siegen
 
 
     
 
   

Achim Trube in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • TRUBE, Achim & Norbert Wohlfahrt (2000): "Der aktivierende Sozialstaat" - Sozialpolitik zwischen Individualisierung und einer neuen politischen Ökonomie der inneren Sicherheit,
    in: Basisgruen.de v. 26.10.
  • TRUBE, Achim & Norbert Wohlfahrt  (2003): Prämissen und Folgen des Hartz-Konzepts, in: WSI-Mitteilungen, Nr.2, S.118-123
  • Neu:
    TRUBE, Achim (2003): Vom Wohlfahrtsstaat zum Workfarestate - Sozialpolitik zwischen Neujustierung und Umstrukturierung, in: Dahme, Hans-Jürgen/Otto, Hans-Uwe/Trube, Achim/Wohlfahrt, Norbert (Hg.) Soziale Arbeit für den aktivierenden Sozialstaat, Opladen: Leske + Budrich
 
 
   

Soziale Arbeit für den aktivierenden Staat (2003).
(herausgegeben zusammen mit Hans-Jürgen Dahme, Hans-Uwe Otto & Norbert Wohlfahrt)
Opladen: Leske + Budrich

 
 
 
 

Grenzen des aktivierenden Sozialstaats:

Erlernte Hilflosigkeit

"Durch lange Phasen der erlebten Unkontrollierbarkeit und Unbeeinflussbarkeit der eigenen Situation - so etwa bei erzwungenem Nichtstun in individuell unüberwindbarer Arbeitslosigkeit - verlernt der Betroffene seine früher vorhandenen Handlungs- und Überwindungsstrategien und erlernt stattdessen eine generalisierte Indifferenz als neues Grundverhaltensmuster (vgl. Seligmann 1999), die tief greifend und langfristig wirkt. Hier geht es nicht mehr - wie so oft fälschlich unterstellt - um das Nicht-Wollen von Langzeitarbeitslosen, sondern um verlernte/verlorene Kompetenzen des überhaupt noch »Wollen-Könnens«, die erst wieder durch langfristige  Empowermentstrategien  neu aufbaubar bzw. reaktivierbar sind. So müssen gezielt, kleinteilig und vor allem langfristig Handlungsattribuierungs-Erfahrungen vermittelt werden, die nach und nach Vertrauen in die eigenen Bewirkungsfähigkeiten stärken können. Das allerdings ist etwas völlig anderes, als schlicht nur nach der Komm-Struktur Maßnahmenangebote vorzuhalten und bei Verweigerung bzw. Absentismus den Leistungsentzug vorzusehen."
(Achim Trube & Norbert Wohlfahrt, 2000)

 
 
       
   
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Update: 29. Oktober 2007
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