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Bärbel Kuhn: Ledige im 19. Jahrhundert

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1957 geboren
    • Studium der Geschichte und Französisch an der Universität Saarbrücken
    • 2000 Buch "Familienstand: ledig"
 
       
     
       
   

Bärbel Kuhn in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   

Neu:
KUHN, Bärbel P. (2004): "Hagestolze" und "alte Jungfern".
Lebenswirklichkeiten und Wahrnehmungen von Ehelosen im 19. Jahrhundert als geschlechtergeschichtliches Lernpotenzial,
in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, S. 71-81

 
       
   

Bärbel Kuhn im Gespräch

 
       
   
fehlt noch
 
       
       
   

Familienstand: ledig (2000).
Ehelose Frauen und Männer im Bürgertum (1850-1914)
Köln:
Böhlau

 
   
     
 

Pressestimme

"Im Zeitalter der Festigung der Ideologie von der bürgerlichen Familie wurde die 'Ledigenfrage' als Normverstoß heftig diskutiert. Sogar die Einführung einer Junggesellensteuer als Druckmittel wurde erwogen! Weitaus mehr aber als den Männern wurden jungen ledigen Frauen Vorwürfe gemacht. Und die älteren diskriminierte man als verschrobene Jungfern, denn die wahre Bestimmung der weiblichen Natur sah man in der Mutterschaft."
(Saarbrücker Zeitung v. 29.08.2000)

     
 
       
   

Rezensionen

BUSS, Silvia (2000): Heiraten oder Steuern blechen.
Die Saarbrücker Historikerin Bärbel Kuhn nimmt die Geschichte der Singles unter die Lupe,
in: Saarbrücker Zeitung v. 11.07.

BRETTAR, Claudia (2000): Familienstand: ledig - "Singles" im 19. Jahrhundert,
in:
Informationsdienst Wissenschaft v. 09.08.

SBU (2000): Geplant war die Ehelosigkeit wohl nur selten.
Die Saarbrücker Historikerin Bärbel Kuhn nimmt die Geschichte der Singles unter die Lupe,
in: Saarbrücker Zeitung v. 29.08.

BRETTAR, Claudia (2000): Familienstand: ledig.
"Singles" im 19. Jahrhundert,
in:
Campus
, Nr.4, Oktober

FRIEDRICH, Margret (2001): B. Kuhn: Familienstand ledig,
in: Humanities. Sozial- und Kulturgeschichte v. 02.02.

HAFFNER, Urs (2002): Die leidigen Ledigen.
Bärbel Kuhn über Ehelose im 19. Jahrhundert,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 12.10.

Urs HAFFNER geht in erster Linie auf die heutigen Vorurteile gegenüber Singles ein und spannt einen Bogen vom konservativen Publizisten Wilhelm Heinrich RIEHL bis zu Stefan HRADILs "Single"-Gesellschaft.  Am Ende geht er noch auf die spezifische Benachteiligung weiblicher Alleinlebender ein, speziell auf deren Vermännlichung:

"Es erstaunt (...) nicht, dass sich die meisten der ledigen und berufstätigen Frauen - gezwungenermassen - mit männlichen Biographien identifizierten. So schreibt eine Alleinstehende in vieldeutiger Umkehrung, ihr Hausmädchen umsorge sie wie eine deutsche Gattin ihren Mann. Und eine andere kann nicht umhin, ihren beruflichen Ehrgeiz als männlichen zu deklarieren. Nie hätte ein Mann die Liebe, die er für seine ihn umsorgenden Geschwister empfand, oder die fürsorgliche Zuneigung, die er seinen Neffen entgegenbrachte, als weiblich bezeichnet."

 
       
   

Bärbel Kuhn im WWW

www.fb1.uni-siegen.de/geschichte/mitarbeiter/kuhn

 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Update: 08. März 2017