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Christine Carl: Kinderlosigkeit im Wandel der Zeiten

 
       
     
       
     
       
   

Christine Carl in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   
fehlt noch
 
       
   

Christine Carl im Gespräch

 
       
   

Neu:
NUNGEßER, Karin (2004): Das Kinderwunsch-Kontinuum.
Im Gespräch. Die Psychologin Christine Carl über die Entscheidung für oder gegen Kinder,
in: Freitag Nr.29 v. 09.07.

 
       
       
   

Leben ohne Kinder (2002).
Wenn Frauen keine Mütter sein wollen

Reinbek:
Rowohlt

 
   
     
 

Klappentext

"Für viele Frauen ist die Kinderfrage zu einer Belastungsprobe geworden, denn die Wünsche nach Unabhängigkeit, beruflicher Selbstverwirklichung und Familienglück sind schwer miteinander zu vereinbaren. Häufig schieben sie die Kinderfrage deswegen vor sich her, bis das Ticken der biologischen Uhr nicht mehr zu überhören ist. Für andere Frauen - und auch Männer - steht eine Entscheidung für ein Leben ohne Kinder schon frühzeitig fest, und sie verwirklichen andere Ziele.
Die Psychologin Christine Carl untersucht Hintergründe, Ursachen und Folgen einer bewusst kinderlosen Lebensplanung und kommt dabei zu hochinteressanten Ergebnissen, die der Diskussion um die neue Kinderlosigkeit erfrischende Impulse geben und für viele Frauen eine Entscheidungshilfe sein können."

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Geburtenrückgang und Familienpolitik in Deutschland und Europa

- Die neue Kinderlosigkeit: Zahlen, Fakten, Trends
- Wie sieht es mit dem Geburtenrückgang in den europäischen Nachbarländern aus?
- Wie andere Länder Familienpolitik betreiben und was wir von ihnen lernen können

2 Die Geschichte der Kindheit: Von Mägden und Knechten zum Lebensmittelpunkt der Eltern

- Kinder als Mägde und Knechte: Das frühe Mittelalter bis zum 16. Jahrhundert
- Von der Arbeitskraft zum pädagogischen Erziehungsobjekt: Kinder im 16. bis 18. Jahrhundert
- Kinderarbeit und Muttermythos im 19. Jahrhundert
- Kinder als emotionale Bereicherung und Selbstverwirklichung: Das 20. Jahrhundert

3 Paare zwischen Ansprüchen und Lebensrealität

3.1 Partnerschaften heute: Die Suche nach der großen Liebe

- Woran scheitern Partnerschaften?
- Kinder verändern die Partnerschaft
- Das neue Selbstverständnis der Frau

3.2 Elternschaft im 21. Jahrhundert: Überforderung, hohe Ansprüche und emotionale Verstrickung statt »glückliche Familie«?

4 Was wird aus der Familie?

5 Ein Leben ohne Kinder

5.1 Wie bewusst ist die Entscheidung gegen Kinder?

5.2 Die bewusste Entscheidungsfindung

- »Nie wie meine Eltern«
- »Ich bin kein Muttertyp«
- Die Rolle der Partnerschaft bei der Entscheidungsfindung
- Rahmenbedingungen und Lebensumstände

6 Der Entscheidungsverlauf

6.1 »Für mich war schon als Kind klar: Ich will keine Kinder«: Wenn Frauen und Männer sich in jungen Jahren für ein Leben ohne Kinder entscheiden (Frühentscheider/-innen)

- Wie treffen sie ihre Entscheidung?
- Welche Gründe nennen sie für ihre Entscheidung?
- Durch welche Lebenseinstellungen zeichnen sie sich aus?
- Was für Beziehungen führen sie?

6.2 »Wir brauchen Zeit für uns«:
Wenn Frauen und Männer sich mit Mitte dreißig entscheiden (Spätentscheider/-innen)

- Wie treffen sie ihre Entscheidung?
- Welche Gründe nennen sie für ihre Entscheidung?
- Durch welche Lebenseinstellungen zeichnen sie sich aus?
- Was für Beziehungen führen sie?

6.3 »Ich habe mich nie entschieden, es hat sich so ergeben«: Wenn Frauen und Männer sich nie entscheiden (Aufschieber/-innen)

- Wie kommt es bei ihnen zu einem Leben ohne Kinder?
- Welche Gründe nennen sie für ihre Entscheidung?
- Durch welche Lebenseinstellungen zeichnen sie sich aus?
- Was für Beziehungen führen sie?

6.4 Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den drei Gruppen

7 Ohne Kinder leben und alt werden

7.1 Das Leben ohne Kinder verbringen:
Was heißt das eigentlich?

- Lebensziele und Lebensgefühle
- Das Bedürfnis nach Kontakt: Alternativen zum Modell Familie
- Verbindung zur nächsten Generation

7.2 Im Alter ohne Kinder

- Ängste um die Altersversorgung
- Nachkommenschaft

8 Ein paar Fragen zum Schluss

- Was ist für Sie im Leben wichtig?
- Was für Gefühle haben Sie Kindern gegenüber?

 
     
 
       
   

Rezensionen

Das neue Tabuthema - Gewollte Kinderlosigkeit in Deutschland
 
       
   

Das Buch in der Debatte

REINHARDT, Susie (2004): Sind Nichtmütter eine Gefahr für die Gesellschaft?
Für den "Spiegel" sind sie verantwortlich für das Aussterben der deutschen Nation. Für die "Zeit" sind sie skrupellose Konsumentinnen. Für so manche Mutter sind sie ein rotes Tuch. Grund genug für Emma, sich zu fragen, was sie wirklich sind: die Nichtmütter,
in:
Emma, Nr.2, März/April

Susie REINHARDT begründet die niedrige Geburtenrate mit 1,3 Kindern pro Frau mit der Zunahme gewollt kinderloser Frauen. Sie greift dazu auf die Typologie von Christine CARL zurück. REINHARDT ist jedoch vor allem ein Opfer der sozialpopulistischen Single-Rhetorik. Die niedrige Geburtenrate verdankt sich einer vorsintflutlichen Bevölkerungsstatistik und darauf basierenden falschen Schlussfolgerungen. Gert HULLEN hat für die in den 60er Jahren geborenen Frauen einen bedeutend geringeren Anteil lebenslang Kinderlosen nachgewiesen. Statt der öffentlich debattierten 25 bis über 30 % lebenslang Kinderlosen blieben nur 14 % kinderlos.

 
       
       
   

Gewollt kinderlose Frauen und Männer (2002).
Verlag für akademische Schriften

 
   
     
 

Klappentext

"Obwohl in den letzten 30 Jahren in fast allen europäischen Ländern ein deutlicher Anstieg der Kinderlosigkeit verzeichnet wird, ist aus psychologischer Sicht - im Gegensatz zu Forschungsinitiativen aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum sowie anderen Fachdisziplinen - generatives Verhalten als Entscheidung für ein Leben ohne Kinder bisher nur vereinzelt untersucht worden. Das vorliegende Buch beschreibt psychologische Einflussfaktoren des generativen Verhaltens gewollt kinderloser Frauen und Männer, den Verlauf dieser Entscheidung und deren Einbettung im Lebenslauf sowie die langfristige Verarbeitung eines Lebens ohne Kinder. Das Buch plädiert für ein prozessuales Verständnis von Kinderlosigkeit und zeigt, daß sich das Erleben von Kinderlosigkeit im Laufe des Lebens immer wieder verändern kann. Daraus ergeben sich gesellschaftliche und therapeutische Implikationen. Das Buch will zu einer Auflösung traditioneller Bewertungen gewollter Kinderlosigkeit und zu einer Normalisierung dieser Lebensform beitragen. Indem gravierende Forschungslücken geschlossen werden, bietet es ein fundiertes Wissen zum Verständnis von gewollter Kinderlosigkeit, das für beratende und therapeutische Tätigkeiten von zentraler Bedeutung ist. Das Buch ist für psychologisch interessierte Leser/innen und für Praktiker/innen von großem Interesse."

     
 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. Dezember 2002
Update: 08. März 2017