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Elisabeth Bronfen: Mütterbilder in kulturgeschichtlicher Sicht

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1958 in München geboren
    • 1998 Buch "Das verknotete Subjekt"
    • 2002 Buch "Die Diva"
    • Lehrstuhl am Englischen Seminar der Universität Zürich
 
       
     
       
   

Elisabeth Bronfen in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   

BRONFEN, Elisabeth (2001): Ein Mythos wird demontiert.
Barbara Vinkens "Die deutsche Mutter",
in: Literaturkritik.de Nr.10, Oktober

Rezension des Buchs Die deutsche Mutter von Barbara VINKEN.

BRONFEN, Elisabeth (2002): Geharnischte Glucken.
Im Hollywood-Kino blasen die Müttermonster zum Angriff,
in: Die ZEIT Nr.16 v. 11.04.

Elisabeth BRONFEN hat im amerikanischen Kino die beiden Mütterbilder "American Mom" und "Momism" in neueren Produktionen unter die Lupe genommen. Ihr Fazit zur mütterlichen Kampfzone:

"Einerseits suchen all diese Filme über Mütter, die auf ihrem symbolischen Mandat beharren, eine Antwort auf den zeitgenössischen Zusammenbruch der Familie. Zum anderen deckt sich der Rückzug auf aktionistisch verkaufte Familienwerte natürlich mit den konservativen moralischen Aufgaben, die die Bush-Regierung und ihr geistig-moralischer Überbau den Amerikanerinnen wieder zuschreiben möchte."

Das Single-Dasein in den USA

BRONFEN, Elisabeth (2003): Macht und Lust.
Madonna entlarvt mit ihrer neuen CD "American Life" den American Dream. Und bestätigt sich mit einem weiteren Imagewechsel als Überlebenskünstlerin,
in: Facts Nr.16 v. 17.04.

Madonna - Der Popstar als Leitfigur des Boboismus

BRONFEN, Elisabeth (2004): Die romantische Revolution.
Als das Kino mutig wurde, nannte es sich „New Hollywood“ und brachte Stars wie Robert De Niro, Dennis Hopper und Faye Dunaway hervor . Die Berlinale widmet dem amerikanischen Kino der wilden Sechzigerjahre ihre diesjährige Retrospektive
in: Tagesspiegel v. 05.02.

Neu:
BRONFEN, Elisabeth (2004): Weiblich, ledig, über 35 sucht.
D
ie US-Bestsellerautorin Rachel Greenwald verrät, wie Heiratssehnsüchtige mit den Methoden der Harvard Business School den Mann fürs Leben finden,
in: NZZ Folio, H.11, November

Rachel Greenwald - Männerbeschaffungsmarketing
 
       
   

Elisabeth Bronfen im Gespräch

 
       
   
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Das verknotete Subjekt (1998).
Hysterie in der Moderne
Luchterhand Literaturverlag

 
   
     
 

Klappentext

"Mit den »Studien über Hysterie« haben Josef Bauer und Sigmund Freud unserem Jahrhundert das Grundverständnis dieser rätselhaften, manchmal epidemisch grassierenden psychischen Störung und menschlichen Verstörung eingeschrieben: ein traumatischer Konflikt wirft die Seele aus der Bahn, er äußert sich in Symptomen, die mit ihm scheinbar nichts zu tun haben, und haust unerkannt im Unbewußten. Sich der Hysterie zu stellen, heißt, zu dem riesigen Kontinent des Unbewußten aufzubrechen. Die Entdeckungsfahrten sind Legion, manchmal wurden auch sie in hysterischer Erregtheit unternommen. Hundert Jahre später, mitten in unserer Epochenwende, ist Zeit für eine Bilanz. Elisabeth Bronfen befragt Kronzeugen: die Medizingeschichte der Hysterie seit Hippokrates, die Philosopheme über den Sinn unseres Dasein, die kulturellen Zeugnisse vom »König Ödipus« des Sophokles bis zu Filmen wie Hitchcocks »Psycho« und Woody Allens »Zelig«. Mit dem Durchtrennen der Nabelschnur beginnt das selbständige Leben, und zugleich werden wir von der Vergangenheit erst durch den Tod endgültig abgenabelt. In den »Fallbeispielen« Bronfens erscheint »Die Zauberflöte« als das Drama von der Entstehung der bürgerlichen Familie; »Madame Bovary«, dieser exemplarische Roman, bei dem es um Nichts geht, ist auch die verzweifelte Symptombildung eines hysterischen Autors; Stokers »Dracula« führt ein Hysterie-Theater auf wie der legendäre Pariser Arzt Charcot. Elisabeth Bronfens Auseinandersetzung mit der Hysterie ist eine faszinierende Kulturgeschichte und zugleich der Nabel eines zeitgemäßen Menschenbildes."

     
 
       
   

Rezensionen

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Elisabeth Bronfen im WWW

www.bronfen.info
 
       
   

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Update: 08. März 2017