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Gabriele Klein: electronic vibration & HipHop

 
       
     
       
     
       
   

Gabriele Klein in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   

KLEIN, Gabriele & Katharina LIEBSCH (2001): Egalisierung und Individualisierung.
Zur Dynamik der Geschlechterbalancen bei
Norbert Elias
, in: Gudrun-Axeli Knapp & Angelika Wetterer (Hg.) Soziale Verortung der Geschlechter. Gesellschaftstheorie und feministische Kritik, Münster: Westfälisches Dampfboot, S.225-255

 
       
   

Gabriele Klein im Gespräch

 
       
   

GROSS, Thomas (1999): In den 90ern heisst es: Körper machen Leute.
Morgen Samstag tanzt wieder eine halbe Million junger Menschen durch Zürich. Die Street Parade hat heute wenig mit dem zu tun, was Techno musikalisch verändert hat. Sie ist viel eher ein Karneval der Körperkultur,
in:
Tages-Anzeiger
v. 06.08.

 
       
       
   

Is this real? (2003).
Die Kultur des HipHop
(zusammen mit Malte Friedrich)

Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
     
 

Klappentext

"HipHop ist die erfolgreichste und folgenreichste Popkultur, die die globale Kulturindustrie hervorgebracht hat. In Is this real? geht es nicht um die Werke, sondern um die kulturelle Praxis des HipHop; Lebensstil und Lebensgefühl stehen im Mittelpunkt. HipHop wird als eine hybride Kultur vorgestellt, die sich im ›Dazwischen‹ von Ethnizität und Authentizität, Globalisierung und Lokalisierung, von Bild und Wirklichkeit, von Theater und Realität, von Ritualität und Profanität entfaltet.
Die Frage nach der Herstellung von Wirklichkeit wird in medien-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Debatten der spätmodernen Gesellschaften besonders diskutiert. In der HipHop-Kultur ist die Frage »Is this real?« besonders virulent, weil HipHop eine theatrale Kulturpraxis ist und als solche Wirklichkeit herstellt.
Das Buch entwickelt also nicht nur eine neue Perspektive auf die HipHop-Kultur. Es macht am Beispiel dieser Popkultur auch kulturtheoretisch aktuelle Fragen anschaulich. Damit ist das Buch zugleich ein unverzichtbarer Baustein zum Verständnis von Populärkultur und alltagskulturellen Praktiken in Mediengesellschaften."

Pressestimmen

"Die Seele des HipHoppers ist gespalten. Einerseits fühlt er sich den Vorbildern aus den USA verpflichtet, gleichzeitig versucht er, einen regionalen Akzent zu setzen. Deutscher Rap steht also im »Spannungsverhältnis von Globalität und Lokalität«. So drücken es Soziologen wie Gabriele Klein und Malte Friedrich aus. Die beiden forschen an der Universität Hamburg über »Die Inszenierung des Ethnischen am Beispiel HipHop« und haben bei der Analyse von HipHop-Videos herausgefunden, dass darin die Großstadt an sich mit ihren Häuserschluchten, eingezäunten Spielplätzen und U-Bahn-Stationen eine entscheidendere Rolle spielt als in anderen Pop-Kulturen. Global flottierende Bilder, die den Mythos Großstadt beschwören und von New York über Tokio bis Hamburg, Stuttgart und Mannheim ihre symbolische Wirkung auf die jeweiligen örtlichen HipHop-Szenen verbreiten."
(Dirk Fuhrig in der Frankfurter Rundschau vom 30.04.2002)

"Die Revolte gegen die betonierte Normalwelt - ob Wolkenkratzer oder Reihenhaussiedlung - geschieht eher beiläufig im Akt der Selbstbejahung der community, deren Praktiken sich als erfolgreiche Antworten auf die Zerstörungswut der Hypermoderne begreifen lassen. Auch wenn Poesie und Musik in dem Buch von Klein und Friedrich etwas zu kurz kommen: dass sie das Rettende in der Gefahr wind, wird mehr als deutlich."
(Clemens Pornschlegel in der Süddeutschen Zeitung vom 06.10.2003)

     
 
       
   
  • Rezensionen

Neu:
PORNSCHLEGEL, Clemens (2003): Rettende Reime.
Epiphänomen von IBM oder Pseudo-Religion? Was ist und wozu braucht die Welt HipHop?
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 06.10.

 
       
       
   

electronic vibration (1999).
Pop Kultur Theorie
Frankfurt a/M: Rogner & Bernhard bei
Zweitausendeins
(2004 auch als Bd 8 der Reihe Erlebniswelten im Verlag für Sozialwissenschaften erschienen)

 
   
     
 

Klappentext

Um Freundschaften zu pflegen oder Schecks einzulösen oder Kleidung zu kaufen, ruft man einfach an oder schickt eine Nachricht durch den Computer. (...) Um jemanden zu schwängern oder sich fortzupflanzen, kann man einfach Sperma schicken. Man muß noch nicht einmal anwesend sein, um einen Krieg zu führen - man schickt einfach eine Bombe. BEI SEX UND PARTIES hingegen MUSS DER KÖRPER ZUGEGEN SEIN.«
(ANDY WARHOL)

Die Geschichte des Körpers verläuft paradox. Beim Übergang von der Industrie- zur Mediengesellschaft wird er zunehmend von seinen physischen Leistungen entbunden, zugleich aber läßt der Kult um Erotik, Jugendlichkeit und Exotik den Körper zur Visitenkarte werden. Freizeit wird zu einem Feld, in dem Körperarbeit geleistet wird. Der Körper unterliegt dabei strikten Leistungs- und Fitneßansprüchen - dies gilt für Extremsportarten und auch für Party-Marathons und tagelange Raves. Die Räume und Handlungen, in denen die Präsenz des Körpers die zentrale Rolle spielt, markieren zugleich Widerstand gegen die zunehmende Medialisierung der Körper.

Am Beispiel von TECHNO und den Raves der 90er Jahre erläutert ELECTRONIC VIBRATION den Fortgang der Entwicklung, die Andy Warhol aufgezeigt hat. Die Soziologin und ehemalige Tänzerin GABRIELE KLEIN (...) legt damit eine aktuelle THEORIE DER POPKULTUR vor."

     
 
       
   
  • Rezensionen

RAPP, Tobias (1999): The body is the message.
Wie die Ästhetik von heute zur Ethik von morgen wird: Gabriele Klein stellt in ihrem Buch "Electronic Vibration" den Körper ins Zentrum ihrer Poptheorie,
in: TAZ v. 14.05.

OSTERHAUS, Stefan (1999): Gabriele Klein: Electronic Vibration,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 17.05.

ANGELE, Michael (2000): Theoretiker der Popkultur.
Da hört das wahre Leben auf - da fängt es an. Schön blöd?,
in: Tagesspiegel v. 08.01.

KUNI, Verena (2002): Der Körper als KulturproduzentIn,
in: Querelles Nr.6, März

 
       
   

Gabriele Klein in den Medien

FUHRIG, Dirk (2002): HipHoppers Delight.
Jugendkultur-Forscher tagten in Mannheim,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.04.

 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Update: 09. März 2017