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Hans-Ulrich Wittchen: Wenn Angst krank macht

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1951 in Bad Salzuflen geboren
    • Studium der Medizin und Psychologie an der Universität Wien
    • Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der TU Dresden
    • 1997 Buch "Wenn Angst krank macht"
 
       
   

Hans-Ulrich Wittchen im Gespräch

 
       
   

Sibylle ROYAL (2003): Angst lässt sich überwinden.
Statt Lebensfreude regieren Sorgen den Alltag vieler Menschen - mit fatalen Folgen,
in: Für Sie, H.3

HUNKE, Jörg & Mareen LINNARTZ (2003): "Angst macht uns attraktiv".
Der Angstforscher Hans-Ulrich Wittchen über die Deutschen in der Krise, den therapeutischen Sinn von Demonstrationen und Herzrasen bei Horrorfilmen,
in: Frankfurter Rundschau v. 29.03.

Hans-Ulrich WITTCHEN zum "Zeitalter der Angst":

"Dieses Schlagwort wurde für die 90er Jahre geprägt Die 80er Jahre waren ja die Dekade der Melancholie, weil wir damals eine Zunahme an Depressionen entdeckten. Tja, was haben wir jetzt? Ich hätte nichts dagegen zu sagen, wir kommen in ein neues Zeitalter der Angst, ein Zeitalter der eskalierender Angst".

 
       
   

Wenn Angst krank macht (1997).
Störungen erkennen, verstehen und behandeln

München: Mosaik Verlag (vergriffen)

 
   
     
 

Klappentext

"Wege aus der Angst

Angstpatienten führen ein Schattendasein; nur jeder vierte betrachtet seine Angstzustände als Krankheit und begibt sich in Behandlung. Die meisten Betroffenen ziehen sich zurück und vermeiden Situationen, die panische Ängste auslösen. Dabei sind Angststörungen in der Regel gut zu behandeln - vor allem, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.

Dieses von einem erfahrenen Psychologen und international renommierten Spezialisten verfaßte Buch erklärt die vielfältigen Formen und Entstehungsursachen von Angsterkrankungen. Von der
- Panikattacke, die den Patienten aus heiterem Himmel überfällt, über die
- generalisierte Angsterkrankung, die durch unablässige ängstliche Sorgen und Angstzustände gekennzeichnet ist, bis hin zur
- Spezifischen und Sozialen Phobie, die den Betroffenen dazu zwingt, immer mehr alltägliche Lebensaufgaben zu vermeiden.

Angst hat viele Gesichter. Dieser Ratgeber ermutigt dazu, auch schwerste Angstzustände und Panikattacken durch Selbsthilfe und Therapie zu bewältigen. Er legt in klarer Sprache und anhand vieler Beispiele anschaulich dar, daß es Wege aus der Angst gibt."

Zitat:

Soziale Phobie

"Die soziale Phobie ist eine Angsterkrankung, bei der immer dann unangemessen starke Ängste auftreten, wenn man es mit anderen Menschen zu tun bekommt oder ein solches Ereignis bevorsteht (...). Typischerweise treten bei der sozialen Phobie zusätzlich zu den grundlegenden Angstsymptomen auch Befürchtungen auf, man könne sich blamieren, rot werden, keinen Ton herausbringen oder etwas sehr Peinliches tun. (...). Typischerweise beginnen soziale Phobien bereits in der frühen Jugend schleichend und kaum merklich. Erste Anzeichen dieser Angststörung zeigen sich manchmal als ausgeprägte Schüchternheit oder Zurückhaltung, Zu gravierenden beruflichen oder privaten Problemen kommt es in der Regel bei größeren Lebensveränderungen, wie zum Beispiel (...) bei neuen Partnerschaften oder Freundschaften, zum einen weil man sich nicht traut, auf andere zuzugehen und Beziehungen zu knüpfen, zum anderen weil man nicht ins Kino oder Restaurant mitgehen kann." (S.36f.)

 
     
 
       
   
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Update: 09. März 2017