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Helmut Schelsky: Die skeptische Generation als Modell Deutschland

 
       
     
       
     
       
   

Helmut Schelsky in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

SCHELSKY, Helmut (1955): Soziologie der Sexualität, Hamburg: Rowohlt

 
       
   

Helmut Schelsky in der Debatte

 
       
   

LEPENIES, Wolf (2009): Auf den Gipfeln, hinter den Kulissen.
Vor 25 Jahren starb der Soziologe Helmut Schelsky, der Denker einer skeptischen Generation,
in:
Welt v. 24.02.

Neu:
WENZEL, Uwe Justus (2012): Die Herrschaftsinteressen der Sinnvermittler.
Über Helmut Schelskys Soziologie der Intellektuellen,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 13.10.

 
       
       
   

Die skeptische Generation (1957)
Eine Soziologie der deutschen Jugend
Düsseldorf: Eugen Diederichs
(Sonderausgabe 1963)

 
   
     
 

Klappentext

"Wie lebt die heutige junge Generation? Schelskys Darstellung, eines der erfolgreichsten Werke moderner soziologischer Literatur, wird mit der vorliegenden einmaligen Sonderausgabe nunmehr einem breiten Leserkreis zugänglich. Sorgfältig durchgeführte Meinungsumfragen und zahlreiche Einzeluntersuchungen verwertend gibt es ein ebenso umfassendes wie lebendiges Bild jener »skeptischen Generation«, die aus den Enttäuschungen der Nachkriegszeit in die organisierte Welt der industriellen Wohlstandsgesellschaft hineinwuchs.
Was diese jungen Menschen bewegt, wie sie sich in Familie und Schule, in Arbeit und Freizeit, in Staat und Gesellschaft verhalten, bildet den Gegenstand dieser höchst lebendigen, alle Einzelfragen des modernen Lebens umfassenden Darstellung. Sie vermittelt eine Fülle von Informationen und deutet das Wesen des Jugendlichen auf dem Hintergrund der allgemeinen Zeitentwicklung. Schelskys Buch ist nicht allein eine Fundgrube, für alle, die sich als Eltern oder Erzieher, als Arbeitgeber und Sozialpolitiker mit Jugendfragen beschäftigt, es wendet sich ebenso an die junge Generation selbst, die hier Klarheit gewinnt über ihren Weg in unserer Zeit."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Erster Teil:

Die Jugend in der modernen Gesellschaft

1. Kapitel. Die soziologische Schicht des Problems

2. Kapitel. Jugend im Übergang zwischen zwei sozialen Horizonten

3. Kapitel. Verhaltenssicherheit - das Grundbedürfnis der Jugend in unserer Gesellschaft

4. Kapitel. Zeitgeschichtliche Phasen einer Verhaltensgestalt der deutschen Jugend

Die zeitgeschichtlichen Phasen des gesellschaftlichen Strukturwandels

Die Generation der Jugendbewegung

Die Generation der politischen Jugend

Die skeptische Generation

5. Kapitel. Das Bild der Jugend und des Jugendgemäßen in unserer Gesellschaft

Zweiter Teil:

Die Jugend in ihrer Umwelt

6. Kapitel. Die Jugend in der Familie

7. Kapitel. Die Jugend in Arbeit und Beruf

8. Kapitel. Die Jugend in ihrer Freizeit

Dritter Teil:

Die Jugend und die sozialen Mächte

9. Kapitel. Jugend und Sozialstruktur

10. Kapitel. Jugend gegenüber Politik und Öffentlichkeit

11. Kapitel. Die Jugend und die geistigen Mächte

12. Kapitel. Schluß: Wohin geht die Generation? - Was kommt danach? 

Zitat:

Die skeptische Generation

"»Die skeptische Generation« ist ein soziologischer Beitrag zur Jugendkunde und will den westdeutschen Jugendlichen des Nachkriegsjahrzehnts von 1945 bis etwa 1955 schildern." (S.5)

"Unsere Darstellung fußt (..) in viel stärkerem Maße auf einer Analyse der berufstätigen Jugend zwischen 14 und 25 Jahren, und zwar nicht nur aus dem Grunde, daß die repräsentativen sozialwissenschaftlichen Erhebungen die Masse des Durchschnitts der Generation stärker zur Geltung bringen, sondern weil uns der junge Arbeiter und Angestellte, und nicht der Oberschüler und Hochschüler, die strukturleitende und verhaltensprägende Figur dieser Jugendgeneration darzustellen scheint." (S.7f.)

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

BODE, Sabine (2000): Uns hat nie jemand gefragt.
Sei froh, dass du lebst, vergiss, was war - Von einer unauffälligen Generation,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 12.02.

 
       
       
   

Wandlungen der deutschen Familie in der Gegenwart (1953)
Darstellung und Deutung einer empirisch-soziologischen Tatbestandsaufnahme
Dortmund: Ardey

 
       
   

Das Buch in der Debatte

MEYER, Sibylle & Eva SCHULZE (1989): Kurzfristige und langfristige Auswirkungen des II. Weltkrieges auf vollständige und unvollständige Familien. Ein Beitrag zum Wandel der Familie, Berlin

MEYER, Sibylle & Eva SCHULZE (1989): Aspekte des Geschlechterverhältnisses. Untersucht am Beispiel der Auswirkungen des II. Weltkrieges auf Familien, in: Herlth & Strohmeier (Hg.) Lebenslauf und Familienbildung

 
       
   

Die nivellierte Mittelstandsgesellschaft in der Debatte

SCHEUCH, Erwin K. (1996): Lebensstil,
in:
Berliner Zeitung v. 06.01.

"Bereits Mitte der fünfziger Jahre sah Helmut Schelsky bei uns ein Vorherrschen der Mittellagen. Sein Wort von der »nivellierten Mittelstandsgesellschaft« sollte nicht nur ausdrücken, daß jetzt die Mittellagen am häufigsten seien, sondern auch, daß sie für die anderen gesellschaftlichen Lagen Vorbildcharakter hätten", meint Erwin K. SCHEUCH.

 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Update: 09. März 2017