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Joachim Raschke: Die Grünen und die sozialen Bewegungen

 
       
     
       
     
       
   

Joachim Raschke in seiner eigenen Schreibe

 
       
   
Nach Meinung von Joachim RASCHKE hat Joschka FISCHER auf dem Hannoveraner Parteitag der Grünen "den Zenit seiner Macht überschritten". Deshalb denkt RASCHKE schon einmal über die Zeit nach Fischer nach, für die er auch schon eine programmatische Aufgabe parat hat:

"Heute müssen die Grünen ihre Position finden im Spannungsverhältnis zwischen Markt und sozialer Gerechtigkeit. Da ist ihr Markenzeichen noch unscharf, sprechen einige, als ob sie in der neoliberalen FDP wären, andere, als gehörten sie zum Gewerkschaftsflügel der SPD. Ein dritter Weg der Grünen, der – an den Themen dieser Tage - das ökonomische Potential der Ökologiefrage einbringt und Gegengewichte zu Marktradikalismus ebenso wie zu (sozialem) Strukturkonservatismus setzt, ist die Aufgabe."

RASCHKE, Joachim (2003): Aller politischen Dinge sind drei.
Rot-Grün oder Bürgerlich - wer hat die strukturelle Mehrheit im Land? Eine Nachwahllese,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.02.

Joachim RASCHKE erklärt die Rationalität des Wählervotums als themenabhängig. Während Rot-Grün die soziale und kulturelle Mehrheit stellen, hält Schwarz-Gelb die ökonomische Mehrheit. Je nach dem, was gerade auf der politischen Tagesordnung steht, votiert der Wähler entweder für Rot-Grün oder Schwarz-Gelb. In dieser Sicht geht es letztlich nur noch um die Vorherrschaft im öffentlichen Diskurs. Wer es schafft die richtigen Themen auf die Tagesordnung zu setzen, der gewinnt die Wahl. Am 22. September half dies Rot-Grün und jetzt eben Schwarz-Gelb.

Neu:
RASCHKE, Joachim (2003): Die eine Freiheit nehm' ich mir.
Rot-Grün ist für kulturelle Öffnung zuständig, Schwarz-Gelb für wirtschaftliche Liberalisierung. Das Problem: Viele Bürger wollen beides,
in: Tagesspiegel v. 07.02.

Joachim RASCHKE knüpft an seinen SZ-Artikel vom 04.02.2003 an.
 
       
   

Joachim Raschke im Gespräch

 
       
   
  • KÖNIG, Jens (2001): "Die goldenen Zeiten sind vorbei".
    Parteienforscher Joachim Raschke zu den Niederlagen der Grünen: "Sie zahlen die Rechnung dafür, dass sie zwei Jahre schlecht regiert haben." Kurzfristig könne die Partei nichts ändern - außer Trittin zu feuern,
    in: TAZ v. 27.03.

  • MONATH, Hans (2001): "Joschka Fischer läuft für Deutschland".
    Grünen-Experte Raschke über Schwächen und Stärken der Partei,
    in: Tagesspiegel v. 15.06.

 
       
       
   

Die Zukunft der Grünen (2001).
So kann man nicht regieren
Frankfurt a/M: Campus

 
   
     
 

Pressestimmen

"Der Autor macht drei mehr neben- als gegeneinander konkurrierende Strömungen aus: der im Sinne einer »neuen F.D.P.« neoliberal geprägte Wirtschaftsflügel um Staatssekretärin Margareta Wolf mit wachsendem Einfluss, eine sozial ausgerichtete linke Minderheit sowie die im Prinzip dominierenden Realos um Joschka Fischer, Rezzo Schlauch und Fritz Kuhn - wobei letztere schlicht mit pragmatischem Regierungshandeln in Verbindung gebracht werden und über Inhalte nicht so recht dingfest zu machen sind.
Diese Richtungen dümpeln irgendwie so vor sich hin. Es fehlt, ein wichtiger Begriff bei Raschke, das »strategische Zentrum«, das die Grünen im Grunde neu erfindet, das die Strömungen produktiv integriert, das professionell in der Öffentlichkeit auftritt, das gegenüber Schröder und der SPD Selbstbewusstsein demonstriert - das den Grünen Schlagkraft und Konturen verschafft."
(Karl-Otto Sattler in Das Parlament vom 16.03.2001)

 
     
 
       
   

Rezensionen

SATTLER, Karl-Otto (2001): Grüne auf dem Seziertisch.
Joachim Raschkes schonungslose Kritik,
in: Das Parlament Nr.12 v. 16.03.

 
       
       
   

Soziale Bewegungen (1985).
Ein historisch-systematischer Grundriss
Frankfurt a/M: Campus (2. Auflage 1987)

 
   
     
 

Klappentext

"Der bekannte Hamburger Politikwissenschaftler Joachim Raschke integriert die Strukturgeschichte sozialer Bewegungen in Deutschland und die kritische Rezeption amerikanischer Bewegungsforschung zu einem historisch-systematischen Grundriss. Der historische Vergleich wirft neues Licht auf die Sozialbewegungen der letzten 20 Jahre und lässt deren Eigenart und Grenzen deutlicher hervortreten."

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

fehlt noch
 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Update: 09. März 2017