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Johannes Huinink: Der schrumpfende Familiensektor

 
       
     
       
     
       
   

Johannes Huinink in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

BLOSSFELD, Hans-Peter & Johannes HUININK (1989): Die Verbesserung der Bildungs- und Berufschancen von Frauen und ihr Einfluß auf den Prozeß der Familienbildung,
In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 15, H.4, S.383-404

HUININK, Johannes (2003): Zwischen Solidargemeinschaft und Luxusgut.
FR-Serie "Alte und neue Ungleichheiten": die Familie in Deutschland,
in: Frankfurter Rundschau v. 14.01.

Der Subtext im Essay von Johannes HUININK besagt über weite Strecken genau das Gegenteil dessen, was der Familiensoziologe als Sozialpopulist zum Thema schreiben muss, um nicht gegen die ungeschriebenen Regeln der Familienlobby zu verstoßen. HUININK führt zwar breit aus, dass sich die Bedeutung der Familie radikal verändert habe. Diese Änderungen hatten jedoch so gut wie keinen Einfluss auf die Ungleichheitsdimension:

"Die Schichthomogamie unter den Paaren der Elterngeneration ist zwar immer noch relativ hoch, und Bildungs- und Berufschancen werden, wie die Pisa-Studie zeigt, nach wie vor »vererbt«. All das beruht aber nicht mehr auf sozialen Regeln, sondern ist das Ergebnis individueller Interessen und struktureller Opportunitäten".

Die Herkunft ist also nach wie vor der entscheidende Faktor bei der Zuweisung von Lebenschancen. Das ist nicht nur materialistisch zu verstehen, sondern auch im Sinne des Milieus, wie Michael HARTMANN anhand einer empirischen Studie bewiesen hat. HUININK entfaltet dann das typische sozialpopulistische Szenario. Er bedient die Neidgefühle von Eltern auf Kinderlose (ohne den identitätstheoretischen Aspekt zu erwähnen) und argumentiert unter Vernachlässigung von Alters- und Geschlechtseffekten bei der Einkommenssituation, dass Eltern gegenüber Kinderlosen generell benachteiligt seien. Eine solche Position bezeichnet Christoph BUTTERWEGGE dagegen als sozialpolitische Demagogie.

Nach fast der Hälfte der Ausführungen kommt jedoch die entscheidende Wende, indem HUININK fragt, ob nicht umgekehrt die Kinder- oder Familienlosigkeit im Lebensverlauf als eine neue Form sozialer Deprivation angesehen werden muss. Diese Umkehrung der Perspektive wird jedoch nur halbherzig vorgetragen, obwohl HUININK im Laufe der Argumentation deutlich vor Augen führt, dass die Herkunft auch bei den Chancen bei der Familiengründung das Drehbuch schreibt. So schreibt er zwar,

"dass wirtschaftlich benachteiligte Männer ohne qualifizierte Ausbildung und Tätigkeit erst spät und vergleichsweise häufig gar nicht heiraten oder keine Kinder bekommen".

Erwähnt wird jedoch nicht, dass ein Großteil dieser Männer die größte Gruppe der Alleinlebenden im mittleren Lebensalter stellen. Für die USA - das Musterland des Neoliberalismus - hat Sylvia Ann HEWLETT in ihrem umstrittenen Buch Creating a Life darauf hingewiesen, dass unter den erfolgreichen Männern nur 19 % kinderlos sind. Leider wird nicht nach den Herkunftsmilieus unterschieden, sodass der Anteil der Herkunft auf die Kinderlosigkeit unklar bleibt. In der oberen Mittelschicht sind Kinder also ein Symbol für Erfolg. Was im mittleren Lebensalter bereits ein Nachteil ist, das wird im Alter weiter verstärkt. Die Rückkehr der Altersarmut ist bereits unter der Regierung KOHL vorprogrammiert worden und wird von der jetzigen Regierung weiter forciert. Kinderlose werden nicht vorrangig aufgrund des Pflegeproblems - das in sozialpopulistischen Darstellungen an erster Stelle steht - im Alter schlechter dastehen, sondern weil kaum jemand von ihnen den Status eines "Eckrentners" erreichen wird. HUININK geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Bedeutung der Familie wieder den vormodernen Zeiten annähern wird. Diese Prognose ist sicherlich nicht zu gewagt.

  • HUININK, Johannes (2003): Unternehmen Familie.
    Trotz hoher "Opportunitätskosten": Die Familie lebt – wenn auch nicht in ihrer traditionellen Form. Bei den Geburtenraten in Europa liegen solche Länder vorn, die den Spagat zwischen Kindern und Karriere leichter machen. In Deutschland fällt diese Übung immer noch schwer,
    in: Zeitschrift für Kulturaustausch, Heft 2

  • HUININK, Johannes (2005): Ostdeutschland auf dem Weg zur Ein-Kind-Familie? In: Christiane Dienel (HG): Abwanderung, Geburtenrückgang und regionale Entwicklung. Ursachen und Folgen des Bevölkerungsrückgangs in Ostdeutschland, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S.231-246

    • Johannes HUININK sieht Ostdeutschland auf dem Weg zur Ein-Kind-Familie:

      "Im Unterschied zu Westdeutschland, wo die faktische Kinderlosigkeit demgegenüber hoch ist, aber auch auch die Zwei-Kind-Familie noch häufig anzutreffen ist (Huinink 2002), könnte sich in Ostdeutschland ein Trend zur Ein-Kind-Familie abzeichnen. Das legen neuere Befunde zur realisierten Kinderzahl, aber auch zum Kinderwunsch nahe (Dorbritz 2004, Kreyenfeld 2003)."

  • BUHR, Petra & Johannes HUININK (2012): Die Bedeutung familienpolitischer Maßnahmen für die Entscheidung zum Kind,
    in: Zeitschrift für Familienforschung, Heft 3, S.315-341

Neu:
HUININK, Johannes (2013): Bevölkerung. In: Steffen Mau & Nadine M. Schöneck (Hg.) Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, Wiesbaden: Springer VS, Band 1, S.97-115

Johannes HUININK definiert die Bevölkerung eines Landes folgendermaßen:

"Gesamtheit seiner Einwohner. Genauer formuliert, zählen zur Bevölkerung Deutschlands alle Einwohner, die mit ihrem Hauptwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland gemeldet sind - unabhängig von ihrer Staatsanghörigkeit."

Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Bevölkerung Deutschlands referiert HUININK die mittlere Variante der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung aus dem Jahr 2009, die bis ins Jahr 2060 reicht. Einzig die unaufhaltsame Alterung und die steigende "Lebenserwartung in Gesundheit" sind für HUININK sicher. Daraus leitet der Soziologe die Notwendigkeit eines möglichst späten Ausstieg aus der Erwerbsarbeit ab. Implizit nimmt HUININK also an, dass es einen solchen Bedarf an Arbeitskräften auch im Jahr 2060 noch geben wird.   

 
       
   

Johannes Huinink in den Medien

 
       
   
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Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland (2013).
Ähnlich und doch immer noch anders
(Sonderheft Zeitschrift für Familienforschung, 9, 2012, herausgegeben zusammen mit Michaela Kreyenfeld, Heike Trappe)

Verlag Barbara Budrich

 
   
     
 

Klappentext

"Mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Mauer könnte man erwarten, dass sich die Verhältnisse in Ost- und Westdeutschland im Hinblick auf Partnerschaft und Familie weitgehend angeglichen haben. Die in diesem Band veröffentlichte Bilanz zum Wandel der Familie und der Lebensformen in Deutschland zeigt jedoch: Neben augenfälligen Angleichungstendenzen sind charakteristische Unterschiede erhalten geblieben und werden wohl auch noch einige Zeit fortbestehen. Die Beiträge machen darüber hinaus deutlich, dass nur eine am Lebenslauf und generationenspezifischen Erfahrungen orientierte Analyse in der Lage ist, den sozialen Wandel in Ost- und Westdeutschland in adäquater Weise zu erfassen"

     
 
       
   

Die Beiträge des Sonderhefts

HUININK, Johannes/KREYENFELD, Michaela/TRAPPE, Heike - Vorwort

HUININK, Johannes/KREYENFELD, Michaela/TRAPPE, Heike - Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland. Eine Bilanz

SCHNEIDER, Norbert F./NADERI, Robert/RUPPENTHAL, Silvia - Familie in Deutschland nach dem gesellschaftlichen Umbruch. Sind Ost-West-Differenzierungen in der Familienforschung zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung noch sinnvoll?

GRUNOW, Daniela & Dana MÜLLER - Kulturelle und strukturelle Faktoren bei der Rückkehr in den Beruf: Ostdeutsche, westdeutsche und ost-west-mobile Mütter im Vergleich

POLLMANN-SCHULT, Matthias - Das Erwerbsverhalten von Vätern in Ost- und Westdeutschland

RICHTER, Nico/LOIS, Daniel/BECKER, Oliver Arránz/KOPP, Johannes -  Mechanismen des Netzwerkeinflusses auf Fertilitätsentscheidungen in Ost- und Westdeutschland

SCHMITT, Christian - Risikoneigung und Fertilität in Ost- und Westdeutschland

VATTEROTT, Anja - Selektion, Adaption oder Sozialisation? Eine Analyse nichtehelicher Geburten von Ost-West-Migrantinnen innerhalb Deutschlands

KONIETZKA, Dirk & André TATJES - Werden junge Menschen immer später erwachsen? Der Auszug aus dem Elternhaus, die erste Paarbeziehung und die erste Lebensgemeinschaft in Ost- und Westdeutschland

BASTIN, Sonja - Dynamik alleinerziehender Mutterschaft. Partnerschaftsverläufe in der frühen Elternbiografie

SCHNOR, Christine - Trennungsrisiko von Paaren mit Kindern: Der Einfluss der Religion in West- und Ostdeutschland

HÄRING, Armando/STOYE, Kristian/KLEIN, Thomas/STAUDER, Johannes - 20 Jahre nach der Wende. Der Partnermarkt junger Erwachsener in Ost- und Westdeutschland

BUHR, Petra & Anne-Kristin KUHNT - Die kurzfristige Stabilität des Kinderwunsches von Kinderlosen in Ost- und Westdeutschland: eine Analyse mit den ersten beiden Wellen des deutschen Beziehungs- und Familienpanels

KELLER, Sabine & Carina MARTEN - Jugend (wieder-)vereinigt? Die Familien- und Berufserwartungen ost- und westdeutscher Jugendlicher

 
       
       
   

Die Bedeutung familienpolitischer Maßnahmen für die Entscheidung zum Kind (2012).
(zusammen mit Petra Buhr)
Heft 3
Zeitschrift für Sozialreform

 
   
     
 

Zitate:

Die aktuelle Situation familienpolitischer Maßnahmen zur Geburtenförderung in Deutschland

"Im Jahr 2007 wurde zwar das Elterngeld eingeführt, das zum einen Einkommensverlust durch den Verzicht auf Erwerbseinkommen im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes mindern und zum anderen den Anreiz zu einem frühen Wiedereinstieg in die Erwerbsarbeit erhöhen soll. Flankierend dazu sollte mit dem Kinderförderungsgesetz von 2008 die Grundlage geschaffen werden, die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren entscheidend zu verbessern. Ab August 2013 soll es für Kinder zwischen ein und drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz geben. Bisher sind Bund und Länder hiervon aber noch sehr weit entfernt. Da es aufgrund fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten schwierig ist, nach einer Unterbrechung wieder in das Erwerbsleben einzusteigen, wurden die mit dem Elterngeld verknüpften Erwartungen zwangsläufig enttäuscht. Die Diskussion um das Betreuungsgeld deutet zudem darauf hin, dass der Widerstand gegen die obligatorische, außerhäusige Betreuung von kleinen Kindern - zumindest in Westdeutschland - noch relativ stark zu sein scheint." (2012, S.316)

Stichprobe

"Die Datenbasis unserer Analysen ist die zweite Welle des deutschen Beziehungs- und Familienpanels pairfam, die Ende 2009/Anfang 2010 erhoben wurde." (2012, S.316)

8 familienpolitische Maßnahmen von denen die Befragten  zwei wählen konnten

Ökologische Maßnahmen:

Gesicherte Ganztagsbetreuung für unter 3-Jährige
Flächendeckende Ganztagsschulen
Flexiblere Arbeitszeiten
Mehr Möglichkeiten für Teilzeitarbeit

Ökonomische Maßnahmen:

Elterngeld erhöhen auf 80 %
Kindergeld erhöhen auf 300 Euro/Kind
Höhere Steuerentlastung für Eltern
Mehr Erziehungszeiten bei Rente berücksichtigen

Durch Familienpolitik nicht beeinflussbare Bevölkerung

"(Nur) etwa ein Viertel aller Befragten (gibt)(...) an, dass keine der genannten Maßnahmen einen Einfluß auf ihre Entscheidung zur Familiengründung oder -erweiterung hätte." (2012, S.327)

Zusammenhang zwischen Maßnahmen und Lebenssituation

"Kinderlose bevorzugen offensichtlich ökologische Maßnahmen. Bei Personen mit einem Kind ist die Chance, nur ökologische bzw. einen Mix aus ökologischen und ökonomischen Maßnahmen zu nennen, um über 40 bzw. 30 Prozent niedriger. Personen mit Kindern nennen also eher ausschließlich ökonomische Maßnahmen." (2012, S. 332)

Von Kinderlosen und Personen mit hohem Bildungsniveau (Abitur, (Fach-)Hochschulreife) bevorzugte Maßnahmen

"(Für) Kinderlose und Personen mit hohem Bildungsniveau (sind) verbesserte ökologische Maßnahmen, die darauf abzielen, die Vereinbarkeit von Lebensbereichen zu erleichtern, besonders wichtig. Am häufigsten werden Ganztagsbetreuung für unter 3-Jährige und flexiblere Arbeitszeiten genannt. Die flächendeckende Versorgung mit Ganztagsschulen, die erst relevant wird, wenn die Kinder mindestens sechs Jahre alt sind, und bessere Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit spielen bei den ökologischen Maßnahmen dagegen eine deutlich geringere Rolle. Frauen erwarten insgesamt mehr, von ökologischen Maßnahmen zu profitieren, was angesichts der Tatsache, dass sie immer noch höhere erwerbsbezogene Risiken im Zusammenhang mit einer Mutterschaft eingehen, nachvollziehbar ist." (2012, S.337)

Das Elterngeld als familienpolitische Maßnahme

"Das Elterngeld ist eine Maßnahme, die nur kurzfristig wirkt (maximal 14 Monate), und bietet allein, ohne hinreichende Flankierung durch eine langfristige Unterstützungsleistung vor allem durch Betreuungseinrichtungen, kaum einen Anreiz zur Familiengründung oder -erweiterung. Es ist besonders bemerkenswert, dass höher gebildete Frauen, die eine der Hauptzielgruppen des Elterngeldes sind, eine Erhöhung des Elterngeldes nicht häufiger als entscheidungsrelevant angeben als niedrig gebildete Frauen. Insgesamt spielt das Elterngeld eine vergleichsweise geringe Rolle, vor allem bei Familien mit mehreren Kindern". (2012, S.337)

Kritik am Betreuungsgeld, weil es vor allem von Personen mit niedriger Bildung in Anspruch genommen würde

"Das vorgeschlagene Betreuungsgeld ist im Lichte unserer Ergebnisse dagegen kritisch zu betrachten: Als Anreiz zur Familiengründung ist es wegen der Kurzfristigkeit wenig geeignet, allerdings ist dies auch nicht das Ziel der Maßnahmen. Es sind vielmehr - wie von einigen Seiten auch argumentiert wird - sozial unausgewogene Wirkungen zu erarten. Das Betreuungsgeld wird als ökonomische Maßnahme vor allem von Personen mit mehreren Kindern, niedriger Bildung und niedrigem Einkommen in Anspruch genommen werden. Die OECD befürchtet darüber hinaus, dass sich eine solche Maßnahme negativ auf die Integration von Zuwanderern auswirken könnte (Spiegel Online, 11. Juni 2012). Gerade für diese Bevölkerungsgruppe ist aber eine frühzeitige Förderung der Kinder wünschenswert." (2012, S.338)

 
     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Wissenschaft als Lebensform - Eltern unerwünscht?

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland - Eine kommentierte Bibliografie der Debatte um die Geburtenentwicklung (2000-2012)

 
       
       
   

Sozialstruktur Deutschlands (2008)
(zusammen mit Torsten Schröder)
Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Eine kompakte Einführung in die Sozialstruktur Deutschlands: Grundbegriffe, zentrale Modelle und Methoden der Sozialstrukturanalyse werden erklärt.

Dabei werden die beiden zentralen Themenfelder »Bevölkerung« und »soziale Ungleichheit« umfassend behandelt. Der Zusammenhang zwischen der Sozialstruktur und grundlegenden gesellschaftlichen Institutionen wie Arbeitsmarkt oder Wohlfahrtsstaat wird anhand empirischer Befunde verständlich gemacht."

     
 
       
   

Rezensionen

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Familiensoziologie (2007).
Eine Einführung
(zusammen mit Dirk Konietzka)

Frankfurt a/M: Campus Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Die Familie und ihr aktueller Wandel ist nicht nur Thema erhitzter Debatten, sondern ein zentraler Gegenstand der Soziologie. In dieser Einführung geben die Autoren einen Überblick über die Entwicklung der Familie insbesondere in den letzten Jahrzehnten. Sie stellen verschiedene Ansätze der Familiensoziologie vor, von der Sozialisations- bis zur Lebenslaufforschung, und veranschaulichen diese schließlich anhand einzelner Themen wie Familie und soziale Ungleichheit, Familie und Lebenslauf oder den Beziehungen zwischen den Generationen."

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Systematischer Teil

1 Einleitung: Fragestellungen und Forschungstraditionen der Familiensoziologie
1.1 Forschungsfelder der Familiensoziologie
1.2 Forschungstraditionen der Familiensoziologie

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen einer Familiensoziologie
2.1 Von der Familie zu den Lebensformen
2.2 Vom Familienzyklus zur Familienentwicklung im Lebenslauf
2.3 Individuum, Familie und Gesellschaft: Grundrisse eines Handlungsmodells

Inhaltlicher Teil

3 Geschichte der Familie: Formen, Strukturen, Leistungen, Aufgaben
3.1 Vor- und Frühgeschichte
3.2 Von der Antike zur Neuzeit
3.3 Von der Neuzeit zum "golden age of marriage"
3.4 Aufgaben und Leistungen der modernen Familie

4 Der neuere Wandel der Familienverläufe und Lebensformen
4.1 Demografische Indikatoren im europäischen Vergleich
4.2 Familien- und Lebensformen in Ost- und Westdeutschland
4.3 Schlussfolgerungen

5 Familie und sozialer Wandel
5.1 Soziologische Makrotheorien des neueren Wandels der Lebensformen
5.2 Die These des zweiten demografischen Übergangs
5.3 Wohlfahrtsstaat und Familie

6 Familien und Lebensformen im individuellen Lebenslauf
6.1 Paarbeziehungen und Ehen
6.2 Familiengründung und die Geburt von Kindern
6.3 Lebenslauftheorien von Paarbeziehungen und Elternschaft

7 Familien und soziale Ungleichheit
7.1 Das Verhältnis von Familie und sozialer Ungleichheit
7.2 Bildung und Familie
7.3 Lebenslagen von Familien

8 Interaktion, Sozialisation und Alltagsorganisation in Familien
8.1 Sozialisation und Erziehung
8.2 Familiale Interaktion und Alltagsorganisation

9 Schluss

     
 
       
   

Rezensionen

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Orientierung Soziologie (2001).
Was sie kann, was sie will

Reinbek: Rowohlt

 
   
     
 

Klappentext

"In der Freiheit des universitären Lernens kann man leicht die Orientierung verlieren - selbst angehende Soziologen. Dieses Buch schafft Abhilfe. Eine Einführung für alle diejenigen, die mehr über die Wissenschaft von den Grundlagen des gesellschaftlichen Miteinanders erfahren wollen."

     
 
       
   

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© 2002-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. Januar 2003
Update: 09. März 2017