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Klaus Hurrelmann: Die heimlichen Revolutionäre

 
       
     
       
     
       
   

Klaus Hurrelmann in seiner eigenen Schreibe

 
   

HURRELMANN, Klaus (2004): Ohne Besitzstand.
Pragmatische Jugend - da liegt eine Chance für Rot-Grün,
in: Tagesspiegel v. 02.08.

Klaus HURRELMANN zeigt der SPD auf, wie sie die 18- bis 30-Jährigen als Wähler gewinnen kann. HURRELMANN schätzt das Potential der Leistungs- und Engagementelite auf "weit über die Hälfte der Angehörigen der jungen Generation". HURRELMANN hat offenbar auch die Möchtegern-Elite im Visier, also jene, die sich Hoffnungen auf eine gute Karriere machen, im "Wettbewerb der besten Köpfe" aber auf der Strecke bleiben werden. Seine Empfehlung lautet deshalb:

"Die nächsten Wahlkämpfe entscheiden sich bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht daran, ob man die Enttäuschten und Resignierten anspricht, sondern ob man das optimistische Zukunftspotenzial und die pragmatische Grundeinstellung erreicht, die in der jungen Generation sehr stark sind."

HURRELMANN, Klaus (2008): Autorität ist eine Kunst.
Regeln und Strafen waren für Pädagogen lange tabu. Das ändert sich, denn Kinder brauchen Orientierung,
in: Tagesspiegel v. 29.08.

 
       
   

Klaus Hurrelmann im Gespräch

 
   

BETTERMANN, Stella (2001): Einzelkinder - die Singles von morgen.
Individualisten mit Grips und Allüren - der Bielefelder Jugendforscher Klaus Hurrelmann über die Generation der Geschwisterlosen,
in: Focus Nr.31 v. 30.07.

Der Untertitel suggeriert, dass Einzelkinder mit Geschwisterlosen gleichzusetzen sind. Der Artikel von Susan H. GREENBERG zeigt jedoch dass letztere nur eine Teilmenge der Einzelkinder sind. Gleichzeitig wird ein weiterer nicht belegter Zusammenhang hergestellt, dass nämlich aus den Geschwisterlosen Singles werden. Wenn HURRELMANN sagt:

"Einzelkinder sind von der Persönlichkeitsstruktur die Singles von morgen",

dann verwendet er einen psychologischen Single-Begriff, der von der üblichen Verwendung in der Haushaltsstatistik und Bevölkerungswissenschaft abweicht. Psychologische Singles können z.B. als Krypto-Singles in jedem Paar- oder Familienhaushalt leben. Der Nachweis einer Zunahme von psychologischen Singles erfordert psychologische Massenuntersuchungen, die es in dieser Form nicht gibt.

ZITTY-Titel: Für immer jung.
Warum es in Berlin so leicht ist, niemals erwachsen zu werden

Neu:
HEYMANN, Nana (2013): "Man kann sich Zeit lassen".
Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann über das Phänomen der ewigen Jugend,
in: zitty Berlin Nr.23 v. 31.10.

 
       
   

Die heimlichen Revolutionäre (2014).
Wie die Generation Y unsere Welt verändert
(zusammen mit Erik Albrecht)
Weinheim: Beltz Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Anti-Materialismus, Downshifting, ein neues Umweltbewusstsein die heute 15- bis 30-Jährigen nehmen ihr Leben auf ganz andere Art in die Hand als sämtliche Vorgängergenerationen. Für den renommierten Jugendforscher Klaus Hurrelmann und den Journalisten Erik Albrecht sind sie die "heimlichen Revolutionäre". Unaufgeregt und fast unbemerkt sorgen sie für einen Wandel, der unsere Welt nachhaltig verändern wird. In Interviews, Reportagen und auf der Grundlage fundierter Studien wird deutlich, dass die oft als Ego-Taktiker gescholtenen Angehörigen der Generation Y ganz neue Formen des Zusammenlebens gefunden haben. Dieses Buch zeigt, was die neue Generation fühlt, wie sie lebt und liebt und wie sie sich die Zukunft vorstellt"

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis

Revolutionäre?
Kapitel 1 Auftritt Generation Y

Wie kommt es zu Generationen?
Ein Schlagwort für eine Generation?
Die sechs Generationen der Nachkriegszeit
Skeptisch in eine neue Weltordnung: Die Nachkriegsgeneration (*1925 bis 1940)
Wirtschaftswunder und Protest: Die 68er (*1940 bis 1955)
Ölkrise und Postmaterialismus: Die Babyboomer (* 1955 bis 1970)
Orientierungslos und hedonistisch: Die Generation X (*1970 bis 1985)
Leben im Ungewissen: Die Generation Y (*1985 bis 2000)
Noch in den Kinderschuhen: Die nächste Generation (*2000 bis 2015)
Erwachsenwerden im Zeichen des Ungewissen
Statusinkonsistenz als Lebensgefühl
Eine Generation von Egotaktikern
Ein Dschungel aus Optionen
Offene Lebensläufe
Was knapp ist, wird hoch bewertet
Die Werte- und Mentalitätstypen der Ypsiloner
Mit Zuversicht in die Ungewissheit

Kapitel 2 Wie die Ypsiloner Bildung und Beruf revolutionieren

15 Jahre Krise am Arbeitsmarkt
Der PISA-Schock
Lernen, lernen und nochmals lernen
Gestresste Schüler
Schulen der Zukunft
Plötzlich ändert sich der Arbeitsmarkt
Firmen müssen um junge Leute buhlen
Eine neue Berufswelt
Duale Ausbildung unter Druck
In starker Position
Die Arbeitswelt der Generation Y
Spaß statt Geld
Auszeiten statt steiler Karriere
Neue Arbeitswelt
Chefs als Trainer
Selbständige Arbeitskraft-Unternehmer
Bedingungslos treu - auf Zeit
Arbeit als Ort der Selbstverwirklichung
Beim Lernen arbeiten und beim Arbeiten lernen

Kapitel 3 Wie die Ypsiloner das Familienleben neu erfinden

Die unerfüllte Sehnsucht nach Familie
Liebe im Zeichen des Y
Partnerschaft auf Augenhöhe
Familienmodelle in Eigenarbeit
Offen für Neues
Patchwork statt Konvention
Die Pubertät verliert ihren Schrecken
Eltern sind in
Bequem bei Mutter und Vater
Erst Karriere, dann Familie
Eltern als Sicherheitsnetz
Kinder? Später?
Für Frauen ist Familie angesagter als für Männer
Den modernen Frauen gehen die Männer aus
Neue Männer
Kinder haben muss hip sein
Frauen wie Männer betreten Neuland

Kapitel 4 Wie die Ypsiloner die Politik unterwandern
Kapitel 5 Wie die Ypsiloner neue Maßstäbe in Medien und Freizeit setzen
Kapitel 6 Wie die Ypsiloner das alles schaffen
Kapitel 7 Generation Y: Die heimlichen Revolutionäre

Veränderungen in kleinen Schritten
Demografisch auf verlorenem Posten
Zukunft ungewiss
Kampf um den Platz in der Gesellschaft
Politik und Medien als Türöffner
Der Weg ist ihr Ziel
Kein Grund für einen Generationenkonflikt
Eigenverantwortung oder Solidarität
Demografisch unter Druck
Bauernhof in Schieflage
Zur Eigenvorsorge gezwungen
Von Altersarmut bedroht
Solidarität der Generationen
Die Utopie der Ypsiloner
Neuer Generationenvertrag: Viele Alte, wenige Junge
Bildung: Finden statt Suchen
Das Gespenst der Unterqualifikation
Berufsausbildung plus Hochschulbildung
Gestaltungsfreiheit in Arbeit und Beruf
Der Bauernhof ist hochverschuldet
Ungleiche Erbschaften
Flexible Familienmodelle
Unbefangene Männlichkeit und Weiblichkeit
Die Parlamente der Alten
Mitwirkungsrechte der Jüngeren stärken
Die Welt nach der heimlichen Revolution

Zitate:

Generationenmodell der Nachkriegsgenerationen gemäß HURRELMANN & ALBRECHT
(2014, S.17)

Bezeichnung/heutiges Lebensalter Geburtsjahre Zeit der Jugendphase
Skeptische Generation (75-90 Jahre) 1925 - 1940 1940 - 1955
68er-Generation (60 - 75 Jahre) 1940 - 1955 1955 - 1970
Babyboomer (45 - 60 Jahre) 1955 - 1970 1970 - 1985
Generation X (30 - 45 Jahre) 1970 - 1985 1985 - 2000
Generation Y (15 - 30 Jahre) 1985 - 2000 2000 - 2015
Generation ? (0 - 15 Jahre) 2000 - 2015 ab 2015

Familiengründung und Kinderlosigkeit in der Generation Y

"Insgesamt gründet schätzungsweise ein gutes Drittel der Generation Y vor dem 30. Lebensjahr eine Familie, danach eine noch etwas größere Gruppe. Aber ein Viertel der jungen Frauen, so lässt sich schätzen, bleibt kinderlos. Nach den ganz traditionellen Mustern, die noch zu Zeiten ihrer Großeltern galten, sind sie keine »vollwertigen Erwachsenen«.
Die meisten Kinderlosen verpassen die Entscheidung für eine Familiengründung, obwohl sie eigentlich Nachwuchs wollen."
(2014, S.105)

Feindbild Babyboomer

"Die »Menschen«, das ist die riesige Mehrheit der Bevölkerung, die über 30 Jahre ist. Die Babyboomer, deren 15 Jahrgänge mit insgesamt gut 18 Millionen Menschen seit jeher die stärksten in Deutschland waren, sind nach wie vor die Generation, die die öffentliche Diskussion bestimmt. (...). Die 45- bis 60-Jährigen sind demografisch so stark, dass sie sich selbst zum gesellschaftlichen Maßstab erklären." (2014, S.202)

"Die alten Generationen der Nachkriegszeit und der 68er und auch die erste der mittleren Generationen, die »Babyboomer« sind (wie der Name schon sagt!) zahlenmäßig sehr stark, die Generation Y ist dagegen sehr klein. Wirtschaftlicher Wohlstand und die Verfügbarkeit von wirkungsvollen Mitteln der Geburtenkontrolle (»Pille«) führten seit den 1970er-Jahren in allen Industrieländern zu einem enormen Absinken der Geburtenziffern. Im Jahr 1945 kamen in Gesamtdeutschland (Bundesrepublik und DDR zusammen) noch 1,2 Millionen Kinder zur Welt, 1964 mit fast 1,4 Millionen sogar so viele wie noch nie zuvor und nie mehr danach. Doch für die Generation der Babyboomer brachten Kinder plötzlich keine wirtschaftlichen Vorteile mehr. Im Gegenteil: Eher erschwerten sie das Leben. Zudem wurde es schwieriger, Familie und Beruf zu vereinbaren - auch weil sich die Geschlechterrollen stark wandelten. Wirtschaftlich müssen seitdem sowohl der Mann als auch die Frau arbeiten, um die Familie sicher zu ernähren. Alles zusammen trug zum »Geburtenknick« bei.
1980 kamen nur noch gut 800.000 Kinder in den beiden Deutschlands zur Welt, heute sind es im vereinten Deutschland knapp 700.000. Anders ausgedrückt: Die Zahl der Kinder pro Frau ist von 2,3 im Jahr 1945 auf 2,4 im Jahr 1965 angestiegen und bis heute auf 1,4 abgesunken.

Der Bauernhof als Symbol für das ideale Zusammenleben der Generationen

"Verliefe das Zusammenleben der Generationen ideal, lebten wir wie auf einem Bauernhof. Seit eh und je bewirtschaftet die mittlere Generation den Hof, die alte lebt auf ihrem Altenteil, die junge wird später alles erben. Wenn die jeweils mittlere Generation den Hof von der alten Generation übernimmt, wird Vermögen transferiert. Später wird die mittlere Generation den Hof an ihre Kinder weitervererben. Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Wirtschaftsfragen, wählte das Bild des Bauernhofs, um das Verhältnis der Generationen der Großeltern, Eltern und Kinder darzustellen." (2014, S.212)

Die Rentenkrise aufgrund der zunehmenden Alterslast

"Für die Generation Y (...) kommt eine Herausforderung hinzu, die sich in dieser Form bisher noch keiner der Generationen vor ihr stellte: Die Gesellschaft verlangt von ihr einen weit in die Zukunft ausgerichteten Finanz- und Wirtschaftsplan. Sie muss sich vorausschauend nicht nur auf Karriere und Familiengründung konzentrieren, sondern auch schon an die Rente denken. Sie soll selbst mit fürs Alter vorsorgen.
Der Grund hierfür ist die massive Umstellung der Rentenversicherung seit dem Jahr 2000. Seit den 1950er-Jahren arbeitet die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) mit einem »Umlageverfahren« (...).
Das Umlageverfahren hat vier Jahrzehnte lang gut funktioniert, aber Ende der 1990er Jahre stieß es an seine Grenzen. Die Nachkriegsgeneration der 1925 bis 1940 Geborenen ging in Rente. Sie waren viele, denn die Lebenszeit hatte sich verlängert. Deshalb blieben sie auch für viele Jahre Rentner. Als Ende der 1990er-Jahre auch die Angehörigen der 68er-Genration an der Schwelle zum Rentenalter standen, zog die Politik die Notbremse. Eine massive Korrektur der Alterssicherung folgte. Das Altersvermögensergänzungsgesetz und das Altersvermögensgesetz schrieben zu Beginn des neuen Jahrtausends den Generationenvertrag neu.
Zum Nachteil der Generation Y: Die gesetzliche Rentenversicherung sichert seitdem nicht mehr den vorherigen Lebensstandard, sondern nur noch die Grundbedürfnisse ab, und das nur knapp. Schon in zwanzig Jahren, wenn die Ypsiloner in der Mitte ihres Erwerbslebens stehen, wird die GRV nur och ein staatlicher Zuschuss zur Altersversorgung sein und nur einen Teil der tatsächlichen Lebenshaltungskosten im Alter decken. Die Ypsiloner werden nur noch rund 40 Prozent der letzten Nettobeträge ihres Einkommens als Rentenauszahlung erhalten, und das auch nur dann, wenn sie kontinuierlich voll erwerbstätig waren. Von einem derartig niedrigen Sockelbetrag könnten Rentnerinnen und Rentner schon heute kaum leben - Mitte des Jahrhunderts, wenn die ersten Ypsiloner in den Ruhestand gehen, dürfte das wegen der gestiegenen Lebenserhaltungskosten erst recht nicht möglich sein." (2014, S.215f.)   

     
 
       
   
  • Rezensionen

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Wahlrecht für Kinder? (2014)
Politische Bildung und die Mobilisierung der Jugend
(herausgegeben zusammen mit Tanjev Schultz)
Weinheim: Beltz Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"In einer Demokratie darf jeder wählen. Wirklich jeder? Kinder und Jugendliche sind bisher ausgeschlossen. Immer wieder gibt es Vorstöße, das zu ändern und das Wahlalter abzusenken. Entweder die Kinder selbst oder ihre Eltern sollen die politischen Interessen der jungen Generationen vertreten. Der Widerstand gegen solche Modelle ist groß. Wie reif muss man sein, um wählen zu dürfen? In diesem Buch streiten Politiker und Publizisten, Wissenschaftler und Jugendliche über das richtige Wahlalter."

     
 
       
   

Die Beiträge des Sammelbandes

KRÜGER, Thomas & Dominik BÄR - Warum sich der Streit um das Wahlrecht für Kinder lohnt
GRÜNDINGER, Wolfgang - Scheinargumente gegen das Kinderwahlrecht
FINKBEINER, Felix - Argumente für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze
TREMMEL, Jörg - Demokratie oder Epistokratie? Politische Urteilsfähigkeit als Kriterium für das Wahlrecht
ROHRBACH, Lena & Andreas PITTRICH - Kinder haben ein Recht auf Mitbestimmung
MOLL, Gunther - Wachsen, spielen und wählen gehören zusammen
MERK, Kurt-Peter - Warum das heutige Wahlrecht möglicherweise verfassungswidrig ist
MAYWALD, Jörg - Globales Wahlrecht für Kinder - eine konkrete Utopie
PESCHEL-GUTZEIT, Lore Maria - Plädoyer für eine Mischform: Elternvertretung solange wie nötig, eigene Zuständigkeit so bald wie möglich
BAGATTINI, Alexander - Wahlrecht für Kinder oder bessere politische Partizipation von Kindern?
BUCHSTEIN, Hubertus -n KiVi kontrovers. Was für und gegen ein stellvertretend von Eltern wahrgenommenes Wahlrecht für Kinder spricht
HOFFMANN-LANGE, Ursula - Über die fehlende Praktikabilität eines Wahlrechts von Geburt an
GOERRES, Achim & Guido TIEMANN - Älter werden sie von allein. Die Verteidigung eines Wahlrechts mit Altersgrenze
KOKOTT-WEIDENFELD, Gabriele - Wer soll wählen? Sinn und Zweck von Altersgrenzen
KLEENWORTH, Nicolas - Die Mehrheit von uns will nicht wählen
PEECK, Simon - Wahlrecht für Unmündige: Nein, danke!
EISEL, Stephan - Klarheit statt Willkür: Warum das Wahlalter zur Volljährigkeit gehört
HERRMANN, Joachim - Ein Plädoyer für die Beibehaltung des Wahlrechts ab 18

Zum Schluss

HURRELMANN, Klaus & Tanjev SCHULTZ - Wahlrecht für Kinder? Ein Streitgespräch

 
       
   

Staatshilfe für Eltern (2013).
Brauchen wir das Betreuungsgeld?
(herausgegeben zusammen mit Tanjev Schultz)
Weinheim: Beltz Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Deutschland ist ein Wohlfahrtsstaat, bei dem traditionell die Familie im Zentrum steht. Viele staatliche Leistungen, wie Kindergeld und Elterngeld, fließen den Familien direkt zu. Dennoch ist der Anteil von Familien, die in relativer Armut leben, im internationalen Vergleich hoch, und der Bildungserfolg von Kindern hängt eng mit der sozialen Lage der Eltern zusammen. Dieses Buch greift die Debatte über ein Betreuungsgeld auf und fragt grundsätzlich: Welche Staatshilfen brauchen Eltern und Kinder wirklich? Wohin soll das Geld fließen?"

     
 
       
   

Die Beiträge des Sammelbandes

HURRELMANN, Klaus & Tanjev SCHULTZ - Staatshilfe für Eltern: warum diese Streitschrift?

Staatshilfe für Eltern: Welche Unterstützung brauchen Mütter und Väter?

BERTH, Felix & Thomas RAUSCHENBACH - Welche Unterstützung Eltern erhalten - und welche sie benötigen
BERTRAM, Hans - Zeit - Geld - Infrastruktur. Was braucht eine nachhaltige Familienpolitik?
PFAU-EFFINGER, Birgit & Steven SAXONBERG - Bezahlte Familienzeiten: Ihre Wirkungen im europäischen Vergleich

Warum wir das Betreuungsgeld brauchen

KELLE, Birgit - Keine Familienpolitik an den Interessen der Mütter vorbei!
BÄR, Dorothee - Kulturkampf über die Familienpolitik? Die freie Wahl zählt
BÖHM, Rainer - Das Kleinstkind gehört zu seinen Eltern: die Sicht des Sozialmediziners
WIESMAHN, Bettina M. - Das Betreuungsgeld: ein vernünftiger Schritt zu mehr Familienfreiheit
WUNSCH, Albert - Gegen das unwürdige Gezeter zum Betreuungsgeld

Warum wir das Betreuungsgeld nicht brauchen

SÜSSMUTH, Rita - Familienforderung ist mehr als Geldpolitik. Was wir aus der Geschichte lernen können
NAVE-HERZ, Rosemarie - Mütter waren schon immer erwerbstätig. Soziologische, historische und modernisierungstheoretische Argumente gegen das Betreuungsgeld
BUTTERWEGGE, Christoph - Vorwärts in die Vergangenheit? Refamiliarisierung und Reprivatisierung der Kinderbetreuung
GÜMÜIJ, Yilmaz - Das Betreuungsgeld und die Erziehungsideale des Islam
TIMM, Adolf - Lieber Elterntraining statt Betreuungsgeld

Wie und warum kam es eigentlich zum Betreuungsgeld?

HEIDTMANN, Jan - Die Genese des Betreuungsgeldes. Eine machtpolitische Chronik
ALEXANDER, Robin - Entstehung und Verwendung des Begriffes "Herdprämie"
KLATT, Johanna & Franz WALTER - Unvollendeter Feminismus und konservative Leerstellen. Politische und kulturelle Auswirkungen der Debatte zum Betreuungsgeld
WATERSTRADT, Desiree - Machtbalancen der Elternschaft. Die Geschichte eines Drahtseilaktes

Zum Schluss

JUUL, Jesper - Wem gehören unsere Kinder? Dem Staat, den Eltern oder sich selbst?

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 27. Februar 2015
Update: 03. Oktober 2015