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Monika Alisch: Die individualisierte Familie als neuer Akteur auf dem städtischen Wohnungsmarkt

 
       
     
       
     
       
   

Monika Alisch in ihrer eigenen Schreibe

 
   

Neu:
ALISCH, Monika & Jens DANGSCHAT (1996): Die Akteure der Gentrifizierung und ihre Karrieren,
in: Friedrichs, J./Kecskes, R. (Hg.) Gentrification: Theorie und Forschungsergebnisse, Opladen: Leske und Budrich, S. 95-129

 
       
   

Monika Alisch im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Frauen und Gentrification (1993)
Der Einfluß von Frauen auf die Konkurrenz um den innerstädtischen Wohnraum
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag

 
   
     
 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung: (K)Ein Feministischer Ansatz in der Stadt- und Regionalforschung

1.1 Geschlecht als Kategorie der Ungleichheitsforschung
1.2 Die Thematisierung der Frau in der Stadt- und Regionalforschung
1.3 "Weiße Flecken" in der Gentrificationforschung
1.4 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Bildung, ökonomischer Strukturwandel und Frauenerwerbstätigkeit: Chancen und Grenzen

2.1 Zur Angleichung der Bildungschancen
2.2 Die Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt: Voraussetzung für neue Lebensentwürfe

2.2.1 Qualifizierte Arbeitsplätze für Frauen
2.2.2 Teilzeitarbeit als Chance in der "Berufswelt"

2.3 Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes: Kein Zurück zur weiblichen Normalbiographie

2.3.1 Die Flexibilisierung der Teilzeitarbeit
2.3.2 Frauenarbeitslosigkeit

2.4 Kind und/oder Karriere

2.4.1 Der erste Konflikt: Berufstätigkeit und Familie
2.4.2 Der zweite Konflikt: Karriere und Familienplanung

2.5 Zusammenfassung: Die Polarisierung der Lebenslagen von Frauen

3 Neue Rollenansprüche und die Pluralisierung der Haushaltstrukturen

3.1 Ein "neues" Rollenverständnis bei Frauen und Männern?

3.1.1 Partnerschaft als "neues" Beziehungsmuster
3.1.2 Egalitäre Arbeitsteilung

3.2 Die nichteheliche Lebensgemeinschaften

3.2.1 Ausmaß und Ursachen eines "neuen" Haushaltstyps
3.2.2 Die Alternative zur Ehe?

3.3 Die alleinwohnende Frau

3.3.1 Die Anzahl der Alleinlebenden
3.3.2 Ursachen des "freiwilligen" und dauerhaften" Alleinlebens von Frauen

3.4 Zusammenfassung: Das Ende der Kernfamilie?

4 Gentrification: Räumliche Konsequenzen der veränderten Frauenrolle

4.1 Von der Suburbanisierung zur Attraktivität der Innenstädte
4.2 Zur Theorie der Gentrification

4.2.1 Zur Beschreibung der Gentrification
4.2.2 Zur Erklärung der Gentrification

4.3 Die feministische Perspektive auf Gentrification

4.3.1 Zur Erklärung der Gentrification
4.3.2 Zur Beschreibung der Gentrification

4.4 Family-Gentrification

4.5 Zusammenfassung: Die räumliche Polarisierung der Lebenslagen von Frauen

5 Zur Integration der feministischen Perspektive in die nachfrageorientierte Gentrificationforschung

5.1 Die alleinlebenden Frauen
5.2 Die Paare ohne Kinder
5.3 Familienstrukturen in der inneren Stadt

6 Methodische Anmerkungen

7 Gentrification als Ausdruck sozial-räumlicher Ungleichheit nach dem Geschlecht: Alleinlebende Frauen und Männer

7.1 Die soziale Situation alleinlebender Frauen und Männer
7.2 Die Wohnsituation alleinlebender Frauen und Männer
7.3 Alleinlebende Frauen als Pioniere und Gentrifier

7.3.1 Die "Aufwertungskarrieren" alleinlebender Frauen und Männer

7.4 Die Lebensziele alleinlebender Frauen und Männer

7.4.1 Die Lebensziele der Alleinlebenden nach den Bevölkerungsgruppen

7.5 Die Einstellung zur Auf- und Umwertung

7.5.1 Die Einstellung zur Aufwertung
7.5.2 Die Einstellung zur Aufwertung nach den Bevölkerungsgruppen
7.5.3 Die Einstellung zu den "neuen" Nachbarn
7.5.4 Die Einstellung zu den "neuen" Nachbarn nach den Bevölkerungsgruppen

7.6 Zusammenfassung: Alleinlebender Frauen und Männer als Konkurrenten auf dem innerstädtischen Wohnungsmarkt

8 Doppelverdiener- und Doppel-Karriere-Haushalte: Paare ohne Kinder

8.1 Gleichberechtigte und traditionelle Partnerschaften
8.2 Gleichberechtigung und Lebensziele
8.3 Die Typologie der Doppel-Verdiener- und Doppel-Karriere-Haushalte
8.4 Die Position auf dem innerstädtischen Wohnungsmarkt

8.4.1 Die Wohnsituation
8.4.2 Die "objektive" Betroffenheit von der Aufwertung
8.4.3 Die "subjektive" Betroffenheit von der Auf- und Umwertung

8.5 Zusammenfassung: Die Typologie der Paare ohne Kinder

9 Innenstadtnahes Wohnung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Family-Gentrification

9.1 Vom Gentrifier- zum Familienhaushalt

9.1.1 Die soziale Situation der Familien

9.2 Familien und "neue" Rollenmuster
9.3 Die Lebensziele von Müttern und Vätern
9.4 Die Wohnbedingungen der Familien
9.5 Die Einstellung zur Auf- und Umwertung

9.5.1 Die Einstellung zur Aufwertung
9.5.2 Die Einstellung zu den "neuen" Nachbarn

9.6 Bleiben oder Gehen: Zuzugsgründe und Fortzugsabsichten
9.7 Zusammenfassung: Familienleben in der inneren Stadt

10 Zusammenfassung: Die Rolle der Frauen im Prozess der Gentrifizierung

10.1 Konkurrenten auf dem innerstädtischen Wohnungsmarkt
10.2 Veränderte Lebensentwürfe und die Positionen im Aufwertungsprozeß
10.3 Frauen und Gentrification - Kein feministischer Ansatz in der Stadt- und Regionalforschung

     
 
       
   

Rezension von single-generation.de

Kurzrezension des Buches "Frauen und Gentrification" unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive von Alleinlebenden
 
   

Family-Gentrification in der Debatte

WN (2001): Die Kinder gehen - die Singles kommen.
Aktuelle Studie: Umland-Gemeinden umwerben junge Familien,
in: Westfälische Nachrichten v. 17.01.

Münster möchte gut verdienende Familien in der Stadt halten (im Amtsdeutsch heißt dies "junge, sozial integrierte und leistungsstarke Haushalte"), denn die gut verdienenden Singles bleiben sowieso. Schlechtverdienende Familien und Singles sind überall unbeliebt.

CALONEGO, Bernadette (2001): Das ganze Leben vor der Haustür.
Wie es den Stadtplanern von Vancouver gelungen ist, das Zentrum wieder zu beleben, ohne die Steuerzahler zu belasten,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.02.

Bernadette CALONEGO schwärmt von Vancouver, weil in der

"Stadtmitte immer mehr Familien, Singles, Rentner, sozial Schwache, aber auch Wohlstandsbürger und Luxus-Verwöhnte Mauer an Mauer"

leben. Bei uns ist dies bereits urbane Realität, nur wird es als Pluralisierung der Lebensstile verdammt. In Deutschland möchte man in den Städten nur gut verdienende Familien haben, weswegen das friedliche Nebeneinander verschiedener Lebensformen unerwünscht ist. Die hohen Haushaltszahlen verschleiern die Mehrheitsverhältnisse in den Städten. Städte sind keine Singlehochburgen, sondern schlichtweg Familienstädte.

Monika ALISCH hat bereits 1993 auf die wachsende Zahl der wohlhabenden Familien hingewiesen, die in der Innenstadt leben möchten. Sie spricht in diesem Zusammenhang von "Family-Gentrification". Dies weist darauf hin, dass Familien und nicht Singles als Verursacher von Aufwertungsprozessen auftreten. Eine solche Sichtweise ist in Deutschland politisch völlig unkorrekt, weswegen es hierzu keinerlei weitergehende Forschung gegeben hat. Die Neue Mitte - und damit die wohlhabende Familiengesellschaft - hat daran keinerlei Interesse. Das Feindbild "Single" muss aufrechterhalten werden...

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. November 2002
Update: 29. August 2015