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Thomas Straubhaar: Der Bevölkerungsrückgang als Chance

 
       
     
       
     
       
   

Thomas Straubhaar in seiner eigenen Schreibe

 
   

STRAUBHAAR, Thomas (2006): Männer an den Herd.
Besser als jede Antidiskriminierungspolitik: Ein flexibler Arbeitsmarkt fördert die Fähigkeiten von Individuen, unabhängig vom Geschlecht,
in: Welt v. 17.07.

STRAUBHAAR, Thomas (2007): Endlich blühende Landschaften.
Globalisierung 2067: 2067 ist China in Dutzende Einzelstaaten zerfallen. Dennoch geben Ostasien und der pazifische Raum in der Weltwirtschaft den Ton an. Deutschland hat die Globalisierung gemeistert, die Metropolen boomen - das Land dazwischen wird zu Öko-Reservaten,
in: Spiegel Online v. 17.01.

Während das ZDF noch für das Jahr 2030 den Aufstand der Alten gegen die Grundrente inszeniert, ist der neoliberale Ökonom und  Grundrentenbefürworter Thomas STRAUBHAAR bereits weiter und setzt auf die Macher der Generation 2020:

"2067 prägen Zukunftsglaube und Optimismus das gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Leben. Die Generation 2020 hat das Land neu ausgerichtet."

STRAUBHAAR, Thomas (2007): Der Aufstand der Alten findet nicht statt.
Fatalismus ist falsch. Wenn wir der veränderten Demografie Rechnung tragen, bietet sie sogar eine Bereicherung,
in: Rheinischer Merkur Nr.5 v. 01.02.

"Es ist wunderbar, dass die deutsche Bevölkerung nicht mehr wächst, sondern sich bis 2050 wieder dem Niveau von 1950 nähert. Ebenso wunderbar ist es, dass die Menschen länger leben. Es ist lebensverachtend, die demografische Alterung als gesellschaftliches Problem zu bezeichnen.
             Schrumpfung und Alterung werden dann zu einer unglaublichen Bereicherung, wenn die notwendigen wirtschafts- und sozialpolitischen Veränderungen heute in die Wege geleitet würden, statt an völlig unpassenden Vorstellungen festzuhalten, die aus einem Zeitalter stammen, in dem die deutsche Bevölkerung jung war und wuchs. (...).
            
Durch eine bessere Vereinbarung von Mutter- und Berufsrolle könnte zum Beispiel das Problem der fehlenden Fach- und Führungskräfte auf Jahre hinaus schlagartig gelöst werden. Wenn dann noch die Älteren mit ihren Fähigkeiten und der Lebenserfahrung angemessenen Angeboten in Brot und Arbeit gehalten würden, verlöre das demografische Gespenst endgültig seinen Schrecken", erläutert Thomas STRAUBHAAR.

STRAUBHAAR, Thomas & Ingrid HOHENLEITNER (2007): Bedingungsloses Grundeinkommen und Solidarisches Bürgergeld - mehr als sozialutopische Konzepte, in: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (Hg.) Bedingungsloses Grundeinkommen und Solidarisches Bürgergeld - mehr als sozialutopische Konzepte, Hamburg, 26. März

STRAUBHAAR, Thomas (2007): Hände weg vom Erbe.
Weil die Politik nicht in die Zukunft investiert, sondern das Geld der Familien verpulvert, hat der Staat kein Recht auf Erbschaftssteuer,
in: Welt v. 20.04.

SCHRÖER, Sebastian & Thomas STRAUBHAAR (2007): Demographische Entwicklung: Problem oder Phantom? In: Eva Barlösius & Daniela Schiek (Hg.) Demographisierung des Gesellschaftlichen. Analysen und Debatten zur demographischen Zukunft Deutschlands, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften

STRAUBHAAR, Thomas (2007): Ein Grundeinkommen für alle!
Standpunkt,
in: 
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.07.

STRAUBHAAR, Thomas (2008): Neue Zeiten brauchen neue Bündnisse.
Schwarz-Grün: Die bisherige politische Farbenlehre trägt nicht mehr bei der Lösung von Zukunftsfragen,
in: Rheinischer Merkur Nr.17 v. 24.04.

STRAUBHAAR, Thomas (2008): Die nächste Krise kommt bestimmt.
Zehn Gründe für einen starken Staat, aber auch für freie Märkte. Und natürlich für mündige, kritische Bürger,
in: Welt v. 18.10.

 
       
   

Thomas Straubhaar: Porträts und Gespräche

 
   

WIRZ, Claudia (2005): "Für die wenigen wird alles besser".
Thomas Straubhaar zum Schrumpfen der Bevölkerung,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 12.07.

Thomas STRAUBHAAR, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschafts-Archivs (HWWA) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität in Hamburg, sieht einem Bevölkerungsrückgang gelassen entgegen:

"auf die Produktivität kommt es an und nicht auf das Bevölkerungswachstum. Man nehme zur Illustration das Beispiel Rentensicherung: Ob es nun vier oder sechs oder zwei Aktive sind, die für einen Rentner aufkommen müssen, ist nach der Ansicht von Straubhaar letztlich belanglos, solange die Leistungsfähigkeit der Aktiven mit den Forderungen der Älteren übereinstimmt. Wenn es also gelingt, die Produktivität entsprechend zu steigern, dann kann das Problem der Alterung auch von einer schrumpfenden Gesellschaft gemeistert werden. Als notwendig erachtet er dabei jedoch die Abkoppelung der Renten von der Lohnentwicklung. Doch lässt sich die Leistung auch tatsächlich im nötigen Ausmass steigern und, falls ja, wie? Straubhaar sieht keinen Grund, warum eine Produktivitätssteigerung nicht gelingen soll. Den Schlüssel hierzu findet er beim lebenslangen Lernen, bei der Altersteilzeit, bei der weiteren Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt und ganz allgemein bei der Bildung."

BÜNING, Sophie (2006): Der eitle Realist.
Er predigte Sparsamkeit und Flexibilität. Seit seinem Hamburger Forschungsinstitut die Subventionen gestrichen wurden, muss der Ökonom selbst ein flexibler Unternehmer sein,
in: Die ZEIT Nr.2 v. 05.01.

BERLINER ZEITUNG-Serie: Volk mit Falten

WOLFF, Sebastian (2006): "Staatliche Grundsicherung muss Rente ersetzen".
Gespräch mit Thomas Straubhaar,
in: Berliner Zeitung v. 17.03.

MAHLER, Armin (2006): "Der Staat gibt zu wenig aus".
Deutschland ist unterfinanziert, die Regierung muss die Steuern erhöhen und mehr investieren - behauptet der Ökonom Peter Bofinger. Man darf gutes neues Geld nicht schlechtem altem hinterherwerfen, hält sein Kollege Thomas Straubhaar entgegen und fordert radikale Reformen,
in: Spiegel Nr.26 v. 26.06.

BURGDORFF, Stephan & Norbert F. PÖTZL - "Den Kuchen radikal anders aufteilen". Streitgespräch mit Herwig BIRG und Thomas STRAUBHAAR,
in:
Spiegel Special Nr.8 v. 24.10.

FISCHER, Malte & Eva HAACKE (2007): "Eine Art Kulturschock".
Franz-Xaver Kaufmann und Thomas Straubhaar über die Chancen der Deutschen, der demographischen Falle zu entkommen,
in: Wirtschaftswoche Nr.25 v. 18.06.

DeLUCA, Claudio & Jens TARTLER (2010): "Ich habe das Buch mit Gewinn gelesen".
Streitgespräch: Thilo Sarrazin hat mit seinen Thesen zur Migration die Republik in Aufruhr versetzt. Doch halten sie auch einem volkswirtschaftlichen Härtetest stand? Ein Schlagabtausch mit dem Topökonomen Thomas Straubhaar,
in: Capital Nr.10 v. 23.09.

Warum der neoliberale Ökonom Thomas STRAUBHAAR das Buch mit Gewinn gelesen haben soll, geht nicht aus dem Streitgespräch hervor. Mehr als die Behauptung gibt es nicht zu lesen. STRAUBHAAR plädiert dafür das Sozialsystem umzustellen:

"Ich wäre dafür zu haben, vom Wohnsitzland- auf das Herkunftslandprinzip umzustellen. Ausländer bekämen dann die sozialen Grundleistungen nicht mehr nach deutschem Standard. Sondern nach den Regeln, die in ihrem Heimatland gelten. (...). Einen solch gravierenden Rechtswandel kann Deutschland natürlich nicht im Alleingang umsetzen, das müsste europaweit geschehen."

Neu:
HANK, Rainer (2014): Der Konvertit.
Im Porträt: Thomas Straubhaar. Ein Ökonom läuft vom Lager der Marktradikalen zu den Staatsgläubigen über. Freunde macht er sich auf keiner Seite. Warum tut er das?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.03.

"Konvertiten müssen wir uns als einsame Menschen vorstellen. Die einen verstoßen sie, die anderen nehmen sie nicht auf.
Warum tut sich einer den Weg in die Einsamkeit an?

fragt sich der Marktradikale Rainer HANK, der Thomas STRAUBHAAR als kleinbürgerlichen Aufsteiger beschreibt. Im Niedergang des HWWA und der Neugründung des HWWI im Jahr 2005 sieht HANK den Beginn der Neuerfindung von STRAUBHAAR, die sich über viele Jahre erstreckt.

 
       
   

Der Untergang ist abgesagt (2016).
Wider die Mythen des demografischen Wandels Konzepte, Hamburg,
Hamburg: Edition Körber-Stiftung

 
   
     
 

Klappentext

"Die deutsche Bevölkerung schrumpft, wird älter und ärmer, es fehlen Fachkräfte und Rentenzahler: Der demografische Wandel ist vor allem ein Untergangsszenario. Aber sind Hochrechnungen über die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten 20 oder 50 Jahren überhaupt solide?

Keinesfalls, sagt der Volkswirtschaftler Thomas Straubhaar: Allein der Zustrom der Flüchtlinge seit dem Sommer 2015 kommt einer »demografischen Revolution« gleich – mit all den Chancen und Herausforderungen, die jede große Umwälzung mit sich bringt. Wenn die deutsche Gesellschaft offen und flexibel agiert, wird ein friedlicher Umbau erfolgreich gelingen, so Straubhaars unverrückbar optimistische Überzeugung.

In seiner Streitschrift widerlegt der renommierte Ökonom die großen Mythen des demografischen Wandels: Alterung, Zuwanderung, mehr Vielfalt der Lebensverhältnisse sind zwar Fakten, aber als stabile Demokratie und gesunde Volkswirtschaft besitzt Deutschland die Elastizität und Problemlösungskompetenz, diese Veränderungen zu integrieren, zu bewältigen und zu gestalten – und daran zu wachsen. »Deutschland wird nicht untergehen«, erklärt Straubhaar, »im Gegenteil: Deutschland ist besser für die Zukunft gerüstet, als von vielen Pessimisten befürchtet.«"

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil I: Der demografische Wandel

Deutschlands Bevölkerungszahl schrumpft
Deutschlands Bevölkerung altert
Deutschlands Bevölkerung wird bunter
Deutschlands Bevölkerung flieht vom Land in die Stadt

TEIL II: Die Mythen des demografischen Wandels

Mythos 1: Der demografische Wandel ist unumkehrbar
Mythos 2: Schrumpfung bedroht Deutschlands Wohlstand
Mythos 3: Alterung bedroht Deutschlands Wohlstand
Mythos 4: Deutschland braucht mehr Zuwanderung
Mythos 5: Zuwanderung lässt sich steuern
Mythos 6: Deutschland schafft sich ab
Mythos 7: Deutschland droht ein Fachkräftemangel
Mythos 8: Deutschland ist für Talente nicht attraktiv
Mythos 9: Mehr Vielfalt ist besser
Mythos 10: Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist unantastbar

Teil III: Der Untergang ist abgesagt

Wider die Mythen des demografischen Wandels

 
     
 
       
   

Rezensionen

SCHWÄGERL, Christian (2016): Schicksalsjahre einer Schrumpfbewegung.
Unsere Gesellschaft wird grauer und bunter: Thomas Straubhaar ruft zu einer Neubesinnung in der Demographie-Debatte auf. Und er macht deutlich, dass nicht alles in Stein gemeißelt ist, was die Statistiker behaupten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung
v. 20.04.

Christian SCHWÄGERL fasst die Debatte um den demografischen Wandel, deren Pessimismus die FAZ unter Frank SCHIRRMACHER vorangetrieben hat - was SCHWÄGERL natürlich ausblendet - schließlich war er daran nicht unbeteiligt.

Thomas STRAUBHAAR wird danach zu demjenigen stilisiert, der diesen alarmistischen Konsens aufzubrechen versucht, was jedoch weite Teile der frühzeitigen Kritik ausblendet. Im Jahr 2006 wurde im Buch Die Single-Lüge von Bernd KITTLAUS die in Deutschland dominante Perspektive der nationalkonservativen Bevölkerungspolitik und deren Horrorszenarien kritisiert. Das Buch ist die Quintessenz dessen, was ab 2001 auf single-dasein.de und ab 2002 auf dieser  Website zu lesen war. Albrecht MÜLLER hat mit Die Reformlüge im Jahr 2004 Mythen des demografischen Wandels genauso widerlegt wie der Statistiker Gerd BOSBACH. Im Jahr 2007 hat dann der Soziologe Karl Otto HONDRICH mit Weniger ist mehr dem Pessimismus seine Sicht vom demografischen Wandel als Glücksfall entgegengesetzt. Der Historiker Thomas ETZEMÜLLER hat in seinem ebenfalls 2007 erschienenen Buch Ein immerwährender Untergang die Traditionen des bevölkerungspolitischen Denkens und deren demagogischen Hilfsmittel aufgezeigt.

Dass erst der Flüchtlingsandrang im Jahr 2015 aufgezeigt hätte, dass

"demographische Veränderungen nicht so berechenbar seien wie allgemein angenommen".

ist völliger Unsinn. Kritik an Bevölkerungsvorausberechnungen und deren Treffsicherheit ist kein Novum, wie SCHWÄGERL uns weismachen will, sondern begleitet die Debatte um den demografischen Wandel von Anbeginn. In den 1960er Jahren wurde der Babyboom nicht vorhergesagt und ab den 1980er Jahren mussten Bevölkerungsvorausberechnungen immer wieder wegen unerwarteten Migrationsströmen korrigiert werden. Die Geschichte der Bevölkerungsvorausberechnungen ist eine Geschichte der Fehleinschätzungen. Auf dieser Website wurden die Mythen und Fakten zum demografischen Wandel bereits seit 2008 in drei Teilen behandelt (hier, hier und hier).

"Als einer der ersten Autoren wagt es Straubhaar, den breiten Konsens zum unvermeidlichen demographischen Niedergang in Frage zu stellen und ihm eigene, optimistischere Vorstellungen entgegenzusetzen",

posaunt SCHWÄGERL. Wenn man Autoren durch Ökonomen ersetzt, dann ist das eher richtig, denn die Ökonomie ist in erster Linie eine Rechtfertigungslehre der Machtelite, aber keine empirische Wissenschaft, deren Prognosen eine große Treffsicherheit aufweisen würde - nicht einmal auf ein Jahr hinaus. Kaum zu glauben also, dass Ökonomen unsere Zukunft auch nur über ein Jahrzehnt hinweg halbwegs richtig voraussehen könnten. In der Zeitschrift Merkur wurde deshalb der Ökonomie nahe gelegt, in Sachen Prognose mehr Bescheidenheit zu üben. Ob das bei Thomas STRAUBHAAR der Fall ist, wird auf dieser Website anhand einer Rezension des Buches ausführlich diskutiert werden.

"Für das Statistische Bundesamt, das die Politik in Sachen Bevölkerungsentwicklung berät, könnte das Buch ein Anlass sein, seine Methoden zu überdenken",

meint SCHWÄGERL. Seit wann kann ein Amt die Politik beraten, das einem Minister untersteht? Eher spiegeln die Annahmen der  Bevölkerungsvorausberechnungen die regierungsamtliche Sicht wieder.     

 
       
   

Bedingungsloses Grundeinkommen und Solidarisches Bürgergeld - mehr als sozialutopische Konzepte (2007)
(zusammen mit Ingrid Hohenleitner)
in:
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (Hg.) Bedingungsloses Grundeinkommen und Solidarisches Bürgergeld - mehr als sozialutopische Konzepte, Hamburg, 26. März

 
   
     
 

Das Grundeinkommen als Alternative zum Sozialstaat

"Das Grundeinkommens liefert eine radikale Alternative zum nicht mehr zukunftsfähigen Modell der heutigen Sozialpolitik. Seine Eckpfeiler sind:

- Der Staat lässt allen Staatsangehörigen eine auf der Höhe des Existenzminimums liegende Transferzahlung zukommen, die aus dem allgemeinen Staatshaushalt über Steuern finanziert wird.

- Das Grundeinkommen wird allen Deutschen, ob Säugling oder Greis, von der Wiege bis zur Bahre, ohne Bedingung, ohne Gegenleistung, ohne Antrag und damit ohne bürokratischen Aufwand als sozialpolitischer Universaltransfer ausbezahlt.

- Im Gegenzug werden alle steuer- und abgabenfinanzierten Sozialleistungen abgeschafft. Gesetzliche Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- oder Pflegeversicherung verschwinden genauso wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohn- und Kindergeld.

- Ebenso werden alle sozialpolitisch motivierten Regulierungen des Arbeitsmarktes gestrichen. Es gibt keinen Schutz gegen Kündigungen mehr, dafür aber betrieblich zu vereinbarende Abfindungsregeln. Es gibt keinen Flächentarifvertrag mehr und auch keine Mindestlöhne, sondern von Betrieb zu Betrieb frei verhandelbare Löhne. Es gibt keine Sozialklauseln mehr. Die heute zu leistenden Abgaben an die Sozialversicherungen entfallen vollständig." (S.12f.)

Inhaltsverzeichnis

1 Probleme des heutigen Sozialstaats

1.1 Problembeschreibung
1.2 Problemanalyse
1.3 Schlussfolgerungen
1.4 Problemlösung

2 Das Grundeinkommen als Alternative

3 Finanzbedarf des idealtypischen Konzepts

3.1 Annahmen und Datenbasis
3.2 Ergebnisse der Schätzung des Finanzbedarfs
3.3 Bewertung

4 Stilisierte Berechnung der Arbeitsmarkteffekte

4.1 Vorbemerkungen
4.2 Theoretische Vorüberlegungen
4.3 Annahmen und Szenarien
4.4 Ergebnisse der Simulation der Arbeitsmarkteffekte
4.5 Bewertung

5 Diskussion der Arbeitsmarkteffekte

5.1 Arbeitsangebot

5.1.1 Arbeitsangebot einzelner Gruppen
5.1.2 Umstrukturierung des Arbeitsangebots

5.2 Arbeitsnachfrage und Beschäftigungseffekte
5.3 Zusammenfassung und Fazit

6 Weitere Aspekte

6.1 Produktivität
6.2 Selbständigkeit
6.3 Schwarzarbeit
6.4 Qualifizierungsanreize
6.5 Gesellschaftliche Veränderungen
6.6 Finanzierung über Konsumsteuern
6.7 Exkurs: Strukturwandel und soziale Sicherheit

7 Schlussfolgerungen

8 Das Solidarische Bürgergeld als realtypisches Konzept

8.1 Das Konzept des Solidarischen Bürgergelds
8.2 Bewertung einzelner Aspekte

8.2.1 Individualprinzip
8.2.2 Höhe des Solidarischen Bürgergelds
8.2.3 Geknickter Einkommensteuertarif
8.2.4 Belastungsquoten
8.2.5 Kinderbürgergeld
8.2.6 Gesundheitsprämie
8.2.7 Rente

8.3 Finanzbedarf des Solidarischen Bürgergelds
8.4 Beschäftigungseffekte

8.4.1 Arbeitsangebot
8.4.2 Arbeitsnachfrage und Beschäftigung
8.4.3 Quantitative Abschätzung
8.4.4 Fazit

9 Fazit und Ausblick

 
     
 
       
   

Der Beitrag in der Debatte

fehlt noch
 
       
   

Demographische Entwicklung: Problem oder Phantom? (2007)
(zusammen mit Sebastian Schröer)
in:
Eva Barlösius & Daniela Schiek (Hg.) Demographisierung des Gesellschaftlichen. Analysen und Debatten zur demographischen Zukunft Deutschlands, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften

 
   
     
 

Begründung einer Rente nach Kinderzahl

"Sollte das Umlageverfahren beibehalten werden, was bedeutet, dass die heutigen Erwerbspersonen und vor allem deren Nachfolgegenerationen durch höhere Sozialabgaben stärker belastet werden, um so den Alterskonsum einer steigenden Zahl von Rentnerinnen und Rentnern zu finanzieren, gäbe es eine Option, dies explizit zu berücksichtigen. Sie bestünde darin, gegen die Ursache, nämlich die sinkenden Geburtenzahlen, anstatt gegen die Folgen anzugehen. Denkbar wäre entweder die Rentenbezüge positiv oder die Rentenbeiträge negativ von der Anzahl eigener Kinder abhängig zu machen." (S.180)

Plädoyer für einen Systemwechsel

"Statt einer teuren und wahrscheinlich wenig wirksamen Familien- und Migrationspolitik zur Aufrechterhaltung der Sozial- und Vorsorgesysteme sollten die sozialen Sicherungssysteme an die demographische Situation angepasst werden. Folglich ist nicht eine notdürftige, kaum wirkungsvolle Reparatur veralteter Systeme, sondern die Schaffung neuer, zukunftsfähiger Sicherungssysteme das Gebot der demographischen Herausforderung." (S.181)

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. Einleitung

2. Demographischer Wandel und ökonomische Folgen

2.1 Demographische Entwicklung
2.2 Ökonomische Risiken
2.3 Ökonomische Chancen

3. Politikempfehlungen für eine alternde Gesellschaft

3.1 Familienpolitik
3.2 Migration
3.3 Erhöhung der Lebensarbeitszeit
3.4 Erhöhung der Erwerbsquote
3.5 Reform des Erwerbsverhalten
3.6 Reform der Alterssicherung

4 Zusammenfassung

 
     
 
       
   

Der Beitrag in der Debatte

fehlt noch
 
       
   

Migration im 21. Jahrhundert (2002).
Von der Bedrohung zur Rettung sozialer Marktwirtschaften?
Tübingen:
Mohr Siebeck

 
   
     
 

Klappentext

"Dieser Band liefert einen Beitrag zur wissenschaftlichen und politischen Diskussion über die Wirkung einer verstärkten Zuwanderung nach Europa und vor allem nach Deutschland, hier beispielsweise im Rahmen der EU-Osterweiterung.
Thomas Straubhaar untersucht das Phänomen Migration und kommt zu dem Ergebnis, daß sich die in letzter Zeit häufig geschürte Furcht vor Migration im Sinne einer Völkerwanderung als unberechtigt erweist. Ganz im Gegenteil ist laut dieser Studie für ein weiteres Wachstum in Europa eher ein Zuwenig als ein Zuviel an Migration zu befürchten."

     
 
       
   

Rezensionen

fehlen noch
 
   

Thomas Straubhaar im WWW

www.hwwi.org/ueber-uns/team/forscher/thomas-straubhaar

 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 02. August 2006
Update: 02. Mai 2016