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Otfried Höffe : Ethik der Bürgergesellschaft

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1943 in Leobschütz (Oberschlesien) geboren
    • Studium der Philosophie, Geschichte, Theologie und Soziologie
    • 2001 Buch "Gerechtigkeit"
    • 2004 Buch "Wirtschaftsbürger - Staatsbürger - Weltbürger"
    • 2007 Buch "Lebenskunst und Moral"
    • 2009 Buch "Ist die Demokratie zukunftsfähig?"
    • 2010 Buch "Thomas Hobbes"
    • 2011 Buch "Kants Kritik der reinen Vernunft"
    • Professor der Philosophie an der Universität Tübingen
 
       
     
       
   

Otfried Höffe in seiner eigenen Schreibe

 
   

HÖFFE, Otfried (2002): Zwischen Risiko und Sicherheit.
Vor lauter Zukunftsangst geht die Gegenwart verloren. Der wuchernde Fürsorgestaat entmündigt die Bürger,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.08.

HÖFFE, Otfried (2003): Dreidimensionales Sparen.
Was heißt Soziale Gerechtigkeit heute?
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.11.

Otfried HÖFFE rechtfertigt den Sozialabbau der Agenda 2010. Mit dem Begriff "Sozialinvestitionsstaat" (Zuckerbrot) soll der "aktivierende Sozialstaat" (Peitsche) versüßt werden.

HÖFFE, Otfried (2004): Werte für ein demokratisches Bildungswesen.
Kaum ein Begriff wird seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit so strapaziert wie der Begriff "Werte". In den deutschen Grundwerten taucht er auf wie in den amerikanischen "family values", im Werturteilsstreit der Soziologie und als Maßgabe der Bildungspolitik. Das Chaos ist jedoch nicht heillos. Fünf Wertedimensionen lassen sich voneinander unterscheiden, für unsere Gesellschaft im allgemeinen und das Bildungswesen im besonderen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.08.

HÖFFE, Otfried (2008): Früher war alles besser.
Die Demokratie verliert an Ansehen. Kein Grund zur Beunruhigung, sagt der Philosoph Otfried Höffe und erklärt, woher der Frust kommt,
in: Welt v. 13.09.

HÖFFE, Otfried (2009): Gewonnene Jahre.
Wider die unbedachte Rede von der «Überalterung» der Gesellschaften,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.07.

Der Kampfbegriff "Unterjünging", den Otfried HÖFFE präferiert, haben Nationalkonservative um Herwig BIRG und Franz-Xaver KAUFMANN in die Debatte um den demografischen Wandel eingeführt. Er soll die Schuld an der Misere der Welt den Kinderlosen zuschieben.
            Die Gegenfraktion, die von Überalterung spricht, ist ebenfalls dem demografischen Sachzwangdenken verpflichtet, sieht jedoch in der Überhandnahme der Alten die Misere der Welt.
            Auf dieser Website wird dagegen seit dem Jahr 2003 der Begriff von der Gesellschaft der Langlebigen verwendet. Im Gegensatz zu den bevölkerungspolitisch motivierten Polarbegriffen Unterjüngung - Überalterung ist der Begriff nicht normativ, sondern beschreibt den Sachverhalt der gewonnenen Jahre (Arthur E.  IMHOF) neutral.

Neu:
HÖFFE, Otfried (2010): Entscheidend im Alter ist das dreifache L.
Je älter die Menschen werden, desto mehr wird über die Probleme nachgedacht, die das unserer Gesellschaft bereitet,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.03.

 
       
   

Otfried Höffe in der Debatte

 
   

GROSS, Peter (2009): Gewonnene Solidarität zwischen den Generationen.
Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 04.08.

Der bekannte Schweizer Soziologe Peter GROSS ("Die Multioptionsgesellschaft") kritisiert den Begriff "Unterjüngung", den Otfried HÖFFE in seinem Artikel zur Überalterung benutzt hat.

 
       
   

Wirtschaftsbürger - Staatsbürger - Weltbürger (2004).
Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung
München: C. H. Beck

 
   
     
 

Klappentext

"Otfried Höffes neues Buch versteht sich als Beitrag zu einer eminent praktischen und politischen Ethik. Nach grundsätzlichen Überlegungen zu den drei Rollen jeden modernen Bürgers geht es zu so aktuellen Fragen über wie: Braucht es für Manager einen hippokratischen Eid? Läßt sich die repräsentative mit direkter Demokratie verbinden? Was sagt die Toleranz zum Kopftuchstreit? Ist die Türkei schon europäisch? Hegemonie der USA oder eine faire Weltrechtsordnung?
Die Politische Philosophie argumentiert noch immer vornehmlich in Begriffen von Interessen und Macht, von Institutionen und Verfassungen. Otfried Höffe entwirft in seinem neuen Buch die notwendige Ergänzung: eine Theorie der verantwortlichen Subjekte, der Bürger und ihrer Bürger- bzw. Zivilgesellschaft. Das Buch beschreibt und analysiert nacheinander die drei Rollen, in denen die politischen Akteure auftreten. Der Wirtschaftsbürger schafft die materiellen und finanziellen Voraussetzungen, ohne die kein Gemeinwesen leben kann. Bei der zweiten Bürgerrolle, dem Staatsbürger, plädiert Höffe für eine Ausweitung der Bürgerbeteiligung und stellt Bürgertugenden und Werte für ein demokratisches Bildungswesen vor. Der immer noch wachsende globale Handlungsbedarf macht eine dritte, kosmopolitische Rolle erforderlich, und zwar nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zu den beiden anderen Rollen: den Weltbürger."

     
 
       
   

Rezensionen

SCHEFCZYK, Michael (2004): Verantwortliche Subjekte.
Otfried Höffe über Wirtschafts-, Staats- und Weltbürger,
in: Literaturbeilage der Neuen Zürcher Zeitung v. 05.10.

BRUNKHORST, Hauke (2004): Die aristotelische Verharmlosung.
Otfried Höffes Philosophie der Globalisierung landet nicht auf Erden,
in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.42 v. 07.10.

BAUER, Martin (2004): Eine Straßenverkehrsordnung für alle.
Otfried Höffe entwirft eine politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.10.

KERSTING, Wolfgang (2004): Die Union der Turkvölker.
Otfried Höffe entwirft für den Bürger eine politische Ethik,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.10.

 
   

Otfried Höffe im WWW

www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 04. Juli 2015