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Barbara Holland-Cunz: Die alte neue Frauenfrage

 
       
     
       
     
       
   

Barbara Holland-Cunz in ihrer eigenen Schreibe

 
   

Neu:
HOLLAND-CUNZ, Barbara (2007): Alarmismus. Die Struktur der öffentlichen Debatte über den demographischen Wandel in Deutschland, in: Diana Auth & Barbara Holland-Cunz (Hg.) Grenzen der Bevölkerungswissenschaft. Strategien und Diskurse demographischer Steuerung, Opladen: Verlag Barbara Budrich

 
       
   

Barbara Holland-Cunz im Gespräch

 
   

SCHULZ, Daniel (2004): "Merkel und Schavan sind eine weibliche Mini-Seilschaft", sagt Barbara Holland-Cunz.
Die CDU-Vorsitzende sollte aufhören so zu tun, als hätte der Machtkampf in der Union nichts mit ihrem Geschlecht zu tun,
in: TAZ v. 30.10.

ZEIT (2006): "Frauen sollten sich nicht mehr schämen, Feministinnen zu sein".
Die Politikwissenschaftlerin Barbara Holland-Cunz über die Gründe, warum die Frauenbewegung ins Stocken geriet,
in: Die ZEIT Nr.35 v. 24.08.

Die Politikwissenschaftlerin Barbara HOLLAND-CUNZ sieht in der Ökonomie der Aufmerksamkeit eine Ursache des Antifeminismus. Das Geburtenproblem sei jedoch nur feministisch zu lösen.
 
       
   

Die alte neue Frauenfrage (2003)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
     
 

Klappentext

"»Die alte neue Frauenfrage« bietet den bislang umfassendsten Überblick zum Thema im deutschsprachigen Raum. Das Buch ist sowohl eine kleine Geschichte des Feminismus seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als auch eine kritische Analyse der aktuellen frauenpolitischen Lage.

Neben der Bilanz richtet sich der Blick zugleich in die Zukunft und auf die neuen Herausforderungen, vor denen Frauenbewegung und Gleichstellungspolitik im 21. Jahrhundert stehen. Denn »die Frauenfrage« ist, entgegen landläufiger Meinung, noch lange nicht erledigt: Keine der Forderungen, die Feministinnen der ersten Stunde am Beginn der Moderne erhoben haben, sind bis heute für alle Frauen weltweit eingelöst.

Mit einer kommentierten Bibliographie, zusammengestellt unter Mitarbeit von Maren Kolkhorst und Lea Rosenberg."

 
     
 
       
   

Rezensionen

OY, Gottfried (2003): Ohne Angst verschieden.
Barbara Holland-Cunz schreibt eine politische Ideengeschichte des modernen Feminismus,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.02.

OY liefert eine ausführliche Rezension, in der er die Geschichte der Frauenbewegung skizziert. Zur gegenwärtigen Situation zählt OY drei Kritikpunkte von HOLLAND-CUNZ an frauenpolitischen Positionen auf:

"Im 21. Jahrhundert angekommen wandelt sich Holland-Cunz' Rolle von der akribischen Chronistin der Frauenbewegung zur Zeitgenossin, die pointiert Stellung bezieht. Erstes Ziel ihrer Kritik ist der »antifeministische Zeitgeist«, wie er in linksliberalen Kreisen hoffähig geworden sei - ein Vorwurf, von dem auch diese Zeitung nicht verschont bleibt. Ursula März' Auseinandersetzung mit dem Soldatinnen-Urteil des Bundesverfassungsgerichts (FR vom 4. 1. 2001) oder Gabriele Bruns' Kritik am »verstaubten lila Gewand« des Feminismus (FR vom 16. 12. 2000) bestätigen laut Holland-Cunz bestehende Vorurteile: »Gleichheit macht unglücklich und Feministinnen sind Furien, das sind die allzu bekannten Botschaften.«
          Ein zweites Problem sieht Holland-Cunz in dem »professionellen feministischen Mainstream«, dessen Akademismus und Leidenschaftslosigkeit zum Zerfall der feministischen Öffentlichkeit beitrage. Eine Art Alice-Schwarzer-Phänomen sorge zudem für einen Innovationsstau: »Wo immer dieselben Frauen auf Podien und in Gesprächsrunden professionell ‚für alle' sprechen..., können neue Gedanken, neue Positionen, neue Ideen und neue Reaktionen auf gesellschaftliche Herausforderungen nur schwer gedeihen oder Gehör finden.«
          
Holland-Cunz' drittes und mit größter Emphase verfolgtes Anliegen ist die Kritik an der in ihren Augen unpolitischen postmodernen feministischen Theorie."

Zum Schluss verteidigt OY die Identitätspolitik der "unpolitischen" Differenzfeministinnen gegenüber dem Gleichheitsfeminismus.

MAYR, Gaby (2003): Die neue Frauenfrage und die alten Themen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.09.

"Der bedenkenträgerische Blick auf die weiblichen Fortschritte beim Machtkampf der Geschlechter erscheint (...) nicht in jedem Fall begründet. Beim Richteramt, in der Gynäkologie, im Journalismus haben sich in modernen westlichen Gesellschaften innerhalb weniger Jahrzehnte die Verhältnisse deutlich zugunsten der Frauen verschoben, auch wenn sie die Top-Posten in der Regel noch nicht erreicht haben. Dass diese Berufe deshalb entwertet sind, kann man kaum behaupten. Aber vielleicht ist die Skepsis von Holland-Cunz eine Folge ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte der so genannten Frauenfrage", meint MAYR.
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    Barbara Holland-Cunz im WWW

    www.uni-giessen.de/cms/fbz/genderstudies

     
       

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    Update: 23. September 2012